Nächträglicher Schallschutz im Wohnzimmer / Schlafzimmer

Diskutiere Nächträglicher Schallschutz im Wohnzimmer / Schlafzimmer im Bauphysik allgemein Forum im Bereich Bauphysik; Hallo, in meinem Zweifamilienhaus will ich in der Einliegerwohnung die Wohnzimmerwand und die Schalfzimmerwand nachträglich schallschutzmäßig...

  1. #1 crewmember, 28. Dezember 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28. Dezember 2011
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    Hallo,
    in meinem Zweifamilienhaus will ich in der Einliegerwohnung die Wohnzimmerwand und die Schalfzimmerwand nachträglich schallschutzmäßig verbessern.
    Die Zwischenwand zwischen Einliegerwohnung und unserer Wohnung ist eine Kalksandsteinwand, einsteinig 24 cm.
    Folgendes habe ich geplant:
    Im Wohnzimmer der Einliegerwohnung wird der Estrich entlang der Wand entfernt (5 cm Streifen) Dann soll eine isdochegal Schalldämmplatte von 15 mm auf den Beton gestellt und auf der Wand befestigt mit Schallschutzdübeln befestigt werden. Anschließend soll auf die Dämmplatte eine 15 mm starke Gipsfaserplatte verschraubt werden. Umseitig mit 5 mm Luft zur Wand und Decke. Ein neuer Estrichdämmstreifen wird eingesetzt und anschließend wird der Estrich beigearbeitet. Der Fußbodenbelag ist Echtholzparket (Schiffsbohle in Esche, also einzeln verklebte Stäbe)

    Im Schlafzimmer möchte ich die gleiche Konstruktion machen, wobei ich da noch eine zusätzliche Vorsatzschale mit Dämmung und 15 mm Gipsfaserplatten machen will. In diese Wand sollen dann auch die schalldichten Schalterdosen eingebaut werden. Gibt es im Forum Erfahrungen zu den isdochegal Dämmplatten?
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 28. Dezember 2011
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  4. crewmember

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    Das Haus ist ist von einem Architekten geplant und gebaut worden.
    Ich glaubte alles richtig gemacht zu haben.
     
  5. Peeder

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  6. Julius

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    2. Aber hat auch der Archi und haben die Ausführenden alles richtig gemacht?

    Weche Wand willst Du ertüchtigen? Besagte KS-Mauer?
    Und was soll eine an der Bestandswand befestigte Vorsatzschale bringen?

    Woher weißt Du, daß die Schalleitung ausgerechnet durch jene Wand erfolgt?
    Nebenwege sind da ME wahrscheinlicher!
     
  7. crewmember

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    Es werden schallschutztechnisch verbesserte Hohlwanddosesn von der Firma K...... angeboten.
     
  8. crewmember

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    Nachträglicher Schallschutz

    Zur weiteren Erklärung. Das Wohnzimmer der Einliegerwohnung und mein Wohnzimmer grenzen aneinander und sind durch eine 24 cm Kalksteinwand getrennt. Der Schallschutz ist eigentlich ok - aber:
    Wenn in der Einliegerwohnung der Fernseher sehr laut läuft, hört man das auch in unserem Wohnzimmer. Da ich gerade dabei bin die Einliegerwohnung für einen neuen Mieter zu renovieren, wollte ich mit besagten Schalldämmplatten + 15 mm Fermacell den Schallschutz verbessern.

    Im Schlafzimmer der Einliegerwohnung ist das Problem etwas größer. Auch dort gibt es eine 24 cm Kalksandsteinwand zu meinem Arbeitszimmer. In der Wand habe ich auf der Schlafzimmerseite Schalter eingebaut. Das Schaltergeräusch ist dann im Arbeitszimmer zu hören.
    Auch hier wollte ich besagte Schalldämmplatte und 15 mm Gipsfaserplatte setzen.
    Davor solle eine freistehende Vorsatzschale mit Dämmung und Gipsfaserplatten und den besagten Schallschutzhohlwanddosen der Firma K...

    Mich interessiert. ob die Lösung praktikabel oder ob es auch andere Lösungsmöglichkeiten gibt. (kompletter Neubau als Lösungsmöglichkeit scheidet aus :e_smiley_brille02:)
    Ich hätte gerne die Firmennamen verwendet - aber die sind leider zensiert worden, obwohl in anderen Beiträgen auch Produkte und Firmennamen benannt sind.
     
  9. susannede

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    Geht man recht in der Annahme, dass es sich um einen Neubau handelt ?

    Wenn man auf Deiner Arbeitszimmerseite das Bedienen des Lichtschalters hört, haste ganz andere Probleme.
    Das sollte bei einer 24 cm starken KS-Wand nicht so sein. Was für ein KS-Stein ist das ?

    Grundsätzlich wird Luftschall immer gerne über offene Fugen übertragen.
    Inwieweit er eine "schwere" Wand - und das sollte die KS-Wand sein - zum Schwingen anregen kann, hängt auch davon ab, wieviel Energie ihm vorher schon genommen wird.

    Da wären "weiche" Oberflächen in der Mieterwohnung vorteilhaft -
    wie es aussieht, sind aber nur harte Beläge da.

    Nicht zu unterschätzen sind die "Nebenwege", also die durchlaufende Deckenkonstruktion über den Wohnungen - aus was ist die ? - und aus was sind die durchlaufenden Außenwände ?
     
  10. susannede

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    Auf der Schlafzimmerseite würde ich eine FREI vor der Wand stehende, und mit Schalltrennstreifen an Decke und Rohboden befestigte 75er GK-Wand für vorteilhaft halten (50er Profile, 2x1,25 Platte, ggf. Schallplatte von Knauf, Rigibs, LaFarge und wie sie alle heißen).

    Da kann dann auch die E-Installation betthauptseits geführt werden.
     
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  12. crewmember

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    Geht man recht in der Annahme, dass es sich um einen Neubau handelt ?

    Hallo,

    es ist kein direkter Neubau aber Baujahr 1995/1996 ist noch kein Altbau.

    In der besagten Schlafzimmerwand befand sich in der Bauphase eine Durchgangstür um die einzelnen Räume besser zu erreichen, da das Haus zwei Eingänge besitzt. Bevor der Putz und der Estrich eingebracht wurde, wurde der Durchgang zugemauert. Mit Sicherheit ein schalltechnischer Schwachpunkt.
    Aber wenn man auf die Trennwand von beiden Seiten, eine mit Sand gefüllte Schalldämmplatte + 15 mm Gipsfaserplatte und zusätzlich auf der Einliegerseite eine Vorsatzschale setzt, müsste sich doch der Schallschutz verbessern.
    Ich habe auch schon Schallschutzexperten hinzugezogen. Aber verlässliche Zusagen sind da nicht bei heraufgekommen, da die Schalleinwirkungen mehrere Ursachen haben können. Und keiner will sich da verläßlich festlegen.:konfusius

    Ich merke nur Schallschutz ist ein schwieriges Thema!
     
  13. Julius

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    Richtig.
    Trotzdem willst Du eine (noch dazu technisch zweifelhafte, dennoch durchaus aufwendige) Maßnahme ergreifen, ohne geprüft zu haben, ob sie überhaupt Erfolg verspricht!
    Was soll denn das?
     
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