Naesse in Altbai (1757) Keller - unterirdisch

Diskutiere Naesse in Altbai (1757) Keller - unterirdisch im "Bautenschutz" Forum im Bereich Altbau; Hallo, Habe viel im Netz und hier gesucht, aber keine Antwort fuer meinen Speziellen Fall gefunden. habe ein Wasserproblem in einem 1757...

  1. #1 oxygen11, 15.07.2009
    oxygen11

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    Hallo,

    Habe viel im Netz und hier gesucht, aber keine Antwort fuer meinen Speziellen Fall gefunden.

    habe ein Wasserproblem in einem 1757 gebauten Bauernhof.
    Gewoelbekeller, der mit einer Wand (ca 15m lang) voll im Hang steht. Ich schaetze mal 50-80cm gemauert. Boden ist auf 10m mit Betonplatte ausgegossen, 5m sind Kies / Erde.

    Die Wand ist komplett unterirdisch (ca 4-5m - sehr hoher Keller), und auch die Etage drueber steht noch ca 2m unterder erde. Sprich. Von Kellerboden bis Erdbodenoberfaelche gut 7m! Die oberen 2m sind mit Bitumen und Noppenfolie gedichtet, ich glaube aber nicht das der Keller drunter inrgendwelche Abdichtungen bekommen hat. Auf 2m sollte ein Drainagerohr liegen.

    Wir haben das Gute Haus seit 6 Monaaten und stellen nun deutlich Feuchtigkeit im Keller fest. Im Januar hat es mal heftig geregnet, plus Schneeschmelze plus Bodendefrostung. Da kam dan ein Bach in unseren garten geflossen. Und danach ist deutlich Wasser in den Keller geflossen (habe am naechsten morgen die feuchten Spuren im Keller von Wand zur gegenueberligenden Tuer entdeckt). Mindestens seit diesem Ereignis zieht es an den Waenden hoch (Salpeterblumen). In dem irdenen Kellerfusbodenteil ist es in der Ecke zur Wand (unten) nass, wie Matsch. Wir wissen nicht, ob das ganze schon vor dem Kauf ein Problem war, ist uns nicht aufgefallen...

    Auch die gegenueberligende Wand zeigt Salpeter bis auf 1.50m. Ich denke, das Wasser fliesst under der Betonplatte durch und zieht dann dort hoch. Auf der Kellerseite mit Erdfussboden, sieht man auf der gegenueberligenden Wand kein Salpeter.

    Die Waende sind zum Teil mit (meiner Einschaetzung nach ) altem Zementputz (20+ Jahre) zugekleister. Das traegt wahrscheinlich nicht gerade zur Loesung bei...

    Es muss sich um sickerndes Oberflechenwasser oder irgendwelche unterirdischen Stroeme handeln.

    Was kann man tun?

    Mindestziel: Aufstiegen stoppen, damit es nicht bis in die ueber dem Kelelr liegenden Wohnraeume kommt (dann ist halt der Keller nass....)
    Idealziel: Keller wird und bleibt trocken.

    1) Alles ausheben und dichten: 7m auf 15m laenge....! ist wohl Arbeit und sauteuer.

    2) 2 Maurer meintem unabhaengig voneinander, von innen einen Drainagegraben (40cm) ziehen (Kies + Drainagerohr). Weit guenstiger! Ich kann bis 40cm unter Fussboden gehen und noch einen Anschluss an Wasserabfluss legen. Tiefer geht nicht... Aber hilfts? Der eine Maurer meinte, dann Folie und Beton drueber. Besser irden lassn, oder Beton drauf? Oder Betopn ausser an der Wandseite und dort Kiesgraben sichtbar lassen?

    3) Drainage fuer Oberflaechenwasser am Hangfuss (ca 5 m von Hauswand entfernt) anlegen. Ausserdem direkt neben dem Haus (Seite zum Hang) eine vorhandenen ebene Flaeche von ca 5m breite deutlich (2-3 Grad) vom Haus wegneigen.

    4) Lueften.... (aber das kommt mir so feucht / nass vor, ich glaube nicht dass Luft alleine das ausbuegeln kann.

    Waere um jeden Rat dankbar. Ein unschoenses Gaefuehl....

    Jan Geisler
    Frankreich
     
  2. #2 LiBa Hannover, 18.07.2009
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    ..........m.E. ist nur von außen die SAnierung sinnvoll, dort steht das Wasser an, danach dann mit Sanierputz die betroffenen Wände behandeln......klar, es gibt auch Injektionsverfahren usw........
     
  3. Robby

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  4. #4 LiBa Hannover, 20.07.2009
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    ...........danke robby, ich gehe natürlich davon aus, dass so ein untertagebau nicht von hobbybastlern durchgeführt wird:mega_lol:
     
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