Nasse Außenwand unverputzt

Diskutiere Nasse Außenwand unverputzt im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir sind auf der Suche nach Bauexperten die uns sagen könnten, mit welchem Problem wir hier zu kämpfen haben. Problem: eine Hauswand...

  1. Kaddi13

    Kaddi13

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    Hallo, wir sind auf der Suche nach Bauexperten die uns sagen könnten, mit welchem Problem wir hier zu kämpfen haben.

    Problem: eine Hauswand unseres Hauses ist von außen nass. Immer wenn es kalt wird, sieht man deutlich die doch große Feuchte Stelle. Im Sommer hatten wir keine Mängel obwohl es hin und wieder geregnet hat. Das Dach schließen wir aus da es noch einmal komplett gemacht werden musste:(:( durch die feuchten Stellen ist quasi aufgefallen, das das Dach mangelhaft errichtet wurden ist. Jetzt zeigt sich aber exakt das gleiche Feuchtigkeitsbild wie zuvor. Die Wände innen sind trocken.

    Infos zum Haus:
    - der Rohbau wurde 2012 errichtet
    - Bisotherm Dämmstein 36,5cm (wir wissen das der Stein stark saugt)
    - Im Keller an dieser Stelle liegt unser Heiz- und Waschraum
    - Im Erdgeschoss ein Büro
    - Im Obergeschoss unser Bad, links neben dem Fenster wo es feucht ist, liegt unsere Dusche, diese ist bis oben hin gefliest, im Bereich unter dem Fensters ist nur verputzt, auf der rechten nassen Seite befindet sich unser Wäscheschacht.
    - Keine Warnung durch Druckabfall (nennt man das so?)
    - An der Wand liegt noch unser Wäscheschacht und ein Schacht für die Steigleitungen dieser wurde mit Styrodur 8cm verkleidet.

    Das Haus wurde von einem Architekten erbaut incl. Bauleitung. Wir sollten das Dach beobachten, ob die Feuchtigkeit evtl. vom Blech des Dachen runtertropft, das tut es allerdings nicht.
    Wir sind um Hilfe angewiesen, damit wir endlich ein Ende finden.
    Herzlichen Dank
    Kaddi
     

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  3. Thomas B

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    Eine Wandbekleidung (egal ob Verputz oder was Anderes) hat -neben optischen Gründen- auch eine Funktion: er schützt das Mauerwerk vor Witterungseinflüssen. Bleibt das Haus unverputzt, sind die Steine natürlich auch der Witterung ausgesetzt. Wie sollte die Wand da immer trocken sein? Sie wird ja immer wieder benetzt. Warum wurde das Haus nicht verputzt?
     
  4. Kaddi13

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    Hallo,
    die nasse Wand ist schon sehr zeitig aufgetaucht. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch die Vermutung das die Nässe vom Dach kommt. Bis es zu Streitigkeiten mit dem Dachdecker kam, daraufhin der Gutachter dann die außergerichtlichen Vereinbarungen (Beweissicherung), ist einge Zeit vergangen. Dann wollten wir natürlich abwarten ob die Hauswand nach dem Komplettabriss trocken bleibt. Das war vor ca 5 Monaten. Jetzt im Winter kamen die nassen Stellen wieder zum Vorschein.
    Wie kann man erklären, das das "Mängelbild" exakt genauso aussieht wie vor der Dacherneuerung? (somit war für uns klar das es nicht vom Dach kam) Das Spritzwasser durch Wind und Wetter kann doch nicht immer gleich aussehen. Warum ist die Wand nicht großflächig nass sondern wie ein großen "U"? Wir haben Angst zu verputzen und in 3-4 Jahren im Innenbereich feuchte Wände zu haben. Dachdecker und Architekt empfehlen uns auch schnell zu verputzen. (wir vertrauen unserem Architekten auch aber irgendwie ist die Begründung, so finden wir schwammig)
    Danke schon mal für die Antwort.
     
  5. #4 Gast036816, 1. Februar 2016
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    die feuchtigkeit kommt anscheinend vom terrassendach.

    ein fall für S. I.?
     
  6. #5 Gast036816, 1. Februar 2016
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    die feuchtigkeit kommt anscheinend vom terrassendach.

    ein fall für S. I.?
     
  7. Kaddi13

    Kaddi13

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    Ich weiß nicht ob es von Bedeutung ist aber es ist ein normales Flachdach und kein Terassendach. Das Dach wurde vor 5 Monaten komplett neu errichtet und wurde vom Gutachter begleitet. Was Bedeutet S.I.? Ich bin Laie;)
    Danke
     
  8. Thomas B

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  9. #8 Pruefhammer, 1. Februar 2016
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    ich vermute auch, dass es irgendwie "von oben" kommt und sich das Wasser im Stein seinen Weg sucht. Mal einen nassen Stein anbohren, dann sieht man, ob das Wasser von innen kommt, also im Stein nach unten sickert.
     
  10. #9 gunther1948, 1. Februar 2016
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    hallo
    wie wird denn das flachdach entwässert.
    wenn das über eine rinne hinter der attika geschieht liegen die dtellen in etwa bei 3,00 m = rinnenlänge.

    gruss aus de pfalz
     
  11. Kaddi13

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    Hallo, vielen lieben Dank für die Antworten. Was die Entwässerung angeht muss mein Mann antworten. Wir werden uns heute abend nochmal gemeinsam alles durchlesen.
    @Pruefhammer: eine Bohrung ist schon in Auftrag gegeben, jetzt verstehe ich den Sinn auch dahinter;)
     
  12. Kaddi13

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    Ach so, in einem anderen Thema in diesem Forum habe ich gelesen, dass jemand die Themperatur der nassen Steine im Vergleich zu den trockenen Steinen gemessen hat. Macht das Sinn um eine Kälte-Wärmebrücke auszuschließen?
     
  13. #12 Pruefhammer, 1. Februar 2016
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    vergiss das, das ist keine Kältebrücke mit evtl. Kondensat, sondern da kommt irgendwo Wasser in flüssiger Form an.
     
  14. Kaddi13

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    Möchtest du dazu näher eingehen, woran du das siehst? Ich möchte ganz einfach beim nächsten Gespräch mit unserem Architekten besser vorbereitet sein. Ich möchte es einfach verstehen!
     
  15. #14 Pruefhammer, 1. Februar 2016
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    es ist doch die Aufgabe des Architekten hier nach dem Baumangel zu suchen und eine Lösung zu finden. Wenn der Architekt das nicht kann oder will solltest du dir dringend jemand mit entsprechendem Sachverstand holen, Wenn du meinst, das sei Kondensat, dann erkläre mir doch mal bitte wo da entsprechend gesättigte Luft kondensieren soll, so dass der Kondensatausfall im oder auf dem Stein entsteht. Was ist das für eine Decke unter dem Flachdach? Beton oder Holzbalken?
     
  16. Kaddi13

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    Unser Architekt kümmert sich ja und es wird hoffentlich bald eine Bohrung gemacht. Ich wollte im Forum einfach nur mal eine Rückmeldung, Infos oder Ideen bekommen. Ich dachte bei der Wärmebrücke an Luftfeuchtigkeit durch unseren Wäscheraum mit hoher Luftfeuchtigkeit die durch den Wäscheschacht ggf nach oben zieht. Oder einfach das die Steigleitungen nicht optimal gedämmt sind. Aber ich höre heraus, dass die meisten hier auf die Witterung bzw das Dach tippen. Eigentlich kann ich mir nicht vorstellen das es vom Dach kommt. Das wurde echt gründlich geprüft. (Das wird ja dann die Bohrung zeigen) Es macht einfach kein gutes Gefühl eine derart nasse Wand zu verputzen. Aus diesem Grund freuen wir uns über zusätzliche Rückmeldung im Forum.
     
  17. Kaddi13

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    Betondecke
     
  18. #17 gunther1948, 1. Februar 2016
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    hallo
    wenn das kondesat wäre dann wären die linke ecke und die bereiche bis zu den fenstern auch nass.

    gruss aus de pfalz
     
  19. Taipan

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    Nicht, wenn sich aus vorgelegenem Feuchteschaden durch ein undichtes Flachdach noch nicht unerhebliche Mengen Wasser in der Wand befinden, die bisher nicht ausreichend abtrocknen konnten. Dann ist in den vorher durchnässten Wandbreichen die Oberflächentemperatur u.U. geringfügig niedriger, so, dass bei vorliegender Witterung mit r.F. nahe 100% die anstehende Luftfeuchte nunmehr wieder an der Wandoberfläche zu kondensieren vermag. Daraus ergäbe sich auch das gleiche Feuchtebild, wie zur Zeit der Flutung und verschwände erst, wenn alle Wandbereiche die gleiche massebezogene Bauteilfeuchte aufweisen.
     
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  21. Kaddi13

    Kaddi13

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    Vielen Dank "Taipan", im Sommer war über einige Monate keine Feuchtigkeit zu sehen. Das kam erst wieder mit der Kälte Anfang November. Wie lange kann man mit Restfeuchte rechnen, kann man das sagen? Ist es ganz normal bei warmen Temperaturen das sich gar keine Feuchtigkeit zeigt? Wenn es Restfeuchte ist, macht es dann Sinn schon zu verputzen? Fragen über Fragen.
    Gruß Kaddi
     
  22. Taipan

    Taipan

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    Warum es so ist, wie es ist, wenn ich recht haben sollte, erklär ich Dir jetzt nicht. Da schrübe ich morgen noch. Frag dazu deinen Architekten. Und ja, es kann sein, dass dein Mauerwerk noch nicht abgetrocknet ist und im Kern noch erhöhte Restfeuchte aufweist. Wie Lange das austrocknen dauert? Bis es trocken ist. Aber sicher nicht nur 5 Monate. Sollte ich recht haben, schadet verputzen nicht, da damit wenigstens ein vernünftiger Schlagregenschutz hergestellt und damit eine zusätzliche unnötige Wasserquelle abgestellt ist. Die zementgebundenen Krümelkekse sind nun mal nicht unbedingt für ihre Wasserphobie bekannt.
     
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Nasse Außenwand unverputzt

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