Naturstammhaus mit 40cm Durchmesser Buchenstämmen

Diskutiere Naturstammhaus mit 40cm Durchmesser Buchenstämmen im Holzrahmenbau / Holztafelbau Forum im Bereich Neubau; Servus aus einer Region in welcher die Buche billiger ist als die Fichte. Sorry, bin neu hier habe noch kein Profil ausgefüllt und mich noch...

  1. plemplem

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    Servus aus einer Region in welcher die Buche billiger ist als die Fichte.
    Sorry, bin neu hier habe noch kein Profil ausgefüllt und mich noch nicht vorgestellt....mache ich demnächst

    Naturstammhäuser in Fichte Douglasie usw. kennt ja jeder, habe ich auch schon mehr als genug gebaut.
    Irgendwie wird es nun an der Zeit mal etwas neues zu testen, auszuprobieren......
    Wer hat Erfahrung mit dem Naturstammbau mit grüner Buche oder Eiche?
    Die Eckverkämmung würde ich wie gewohnt in Saddle Notch System ...säääägen

    Das diese ganze Sache etwas mehr krumm wird als mit der Fichte ist sogar gewünscht!

    Gruss PlemPlem, und danke schon mal für Eure Ratschläge!
     
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  3. H.PF

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    Allein schon die größere Empfindlichkeit von Buche auf Feuchtigkeit find ich kritisch, Buche die feucht wird ist binnen einem Jahr ein Totalschaden...

    Bau doch einfach mal ein paar Zinkungen und setz sie der Witterung aus...
     
  4. #3 Gast036816, 17. Juni 2014
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    buche ist nur geeignet für innenausbau und ist im fassadenbereich nicht zu gebrauchen!
     
  5. #4 ars vivendi, 18. Juni 2014
    ars vivendi

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    Baust du ein Blockhaus aus 40 cm Buchenstämmen werden diese, ehe sie getrocknet sind schon morsch werden.
     
  6. #5 Friedl1953, 18. Juni 2014
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    Außerdem können die Buchenstaemme gewaltig reissen.
     
  7. plemplem

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    Gegen vermoddern hilt konstuktiver Regenschutz....extremer Dachüberstand....wir sprechen ja nicht von einem normalem Blockhaus...
    gegen Risse die Entlastungsschnitte im nichtsichtbaren Dichtbereich...welche ja schon bei Fichte eingebracht werden.

    Übrigens, die Russen in Sibirien bauen in Birke......das hält auch eine sogenannte Ewigkeit!
     
  8. #7 ars vivendi, 19. Juni 2014
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    Gegen Modern hilft der Schutz nicht denn ehe die eigene Feuchte aus der Buche ist, ist sie verreckt. Max mit Wintereinschlag könnte dies gelingen. Mit viel Glück.
     
  9. Taipan

    Taipan

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    Ich finds ne riesen Ressourcenverschwndung ... grundsätzlich ... Statt die Bäume im Ganzen aufzustapeln kann man mit deutliche geringem (Material-)Aufwand einen Holzrahmenbau oder ähnliches errichten, mit HF dämmen und eine schicke Schalung draussen drauf setzen ... drinnen eine OSB als Dampfbremse und Luftdichtigkeitsebene bildet auch gleich eine glatte Wand ...
     
  10. plemplem

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    Die Bäume im Ganzen aufzustapeln und somit mehr als ein paar hundert Jahre zu erhalten ist sicher besser als sie als Brennholz zu verhacken.....also ich habe kein schlechtes Gewissen....netten Gruss an Taipan!
    Eine glatte Wand mag ich und meine Kunden gar nicht
     
  11. Taipan

    Taipan

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    Kannste ja machen ... Aber grüne Buche übereinanderzustapeln oder ggf. (grüne) Eiche mit Splint ... käme ich auf die Idee fiele mir wahrscheinlich sofort mein Meisterbrief (Tischler) von der Wand ...

    Und wieso glaubst Du, dass das Holz in Scheiben gesägt und wieder gefügt nicht auch hundert Jahre hält und es nicht auch noch gut ist das Schwachholz als HF weiterzuverwenden?
     
  12. plemplem

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    Mein Meisterbrief habe ich gar nicht aufgehängt, ich weiss auch gar nicht mehr wo er rumliegt.....was aber nicht heisst das ich nicht stolz drauf bin!

    Bevor das hier in die falsche Richtung geht....ich weiss das ich mit der 40er Buche ein Risiko eingehe....und geleimte Bretter mehr und längerhalten.

    Aber meine Kunden und auch ich sind eben mehr in Richtung massiv eingestellt. Und ich will auch das RAD nicht neu erfinden.....

    ...aber das Haus in Buche muss her......also bitte helft mir mit Ratschlägen....und auch wenn es schief geht ...na und?

    Schlagregen......mit wieviel Grad max muss ich etwa rechnen?
     
  13. H.PF

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    Bau dir ein paar Zinkungen und mach Selbstversuche, es gibt Dinge die sind so noch nicht gemacht worden weil das Material bisher nicht dafür als Sinnvoll erachtet wurde...
     
  14. #13 Friedl1953, 20. Juni 2014
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    Also erstmal, B/C Buche die dafür verwenden würdest ist schon immer und überall billiger als Fichte. Wieso noch niemand vor dir auf die Idee gekommen ist Buche zu verwenden????
    Resourcenverschwendung ist es bestimmt nicht. Mehr als 70 % evtl. sägefähiger Buche wird zu Brennholz verarbeiter. Da ist es besser die als Haus zu verbauen.
    Baumstammhäuser sind an sich Unsinn da hat an sich Taipan recht. Aber es gibt nun mal den kanadischen Holzfällertyp und dem gefällt so was. Warum auch nicht.
    Die Buche musst Du schälen, ist schon zeitaufwendiger als eine Fichte zu schälen.
    Gegen die Macht eines Buchenstammes helfen auch nicht unbedingt Entlastungsschnitte. Wäre fatal wenn Du irgendwo in Deiner Wand dann einen gespaltenen Stamm hättest.
    Birke ist nicht Buche und Sibirien ist nicht Deutschland. Der Vergleich hinkt.
    Aus meiner Zeit im Buchenholzsägewerk kann ich dir sagen, von der Winterfällung bis zum Beginn des Einlaufs dauert das bis Mai, Anfang Juni. Heißt du musst bei einem Stamm den Du frisch aus der Winterfällung verarbeitest schon durch die Eigenfeuchte (die ist in eine paar Monaten nicht verschwunden) mit braunem Einlauf rechnen. Gut dieser Einlauf mindert die Festigkeit nicht so stark. Aber ob die Buche insgesamt ausreichend beständig ist, nobody knows.
    Wenn Du eine solches Risiko eingehen willst, Deine Sache. Die Preisersparniss dürfte hier eher marginal sein.
    Letzter Punkt, Buche ist fast doppelt so schwer als die üblichen Weichhölzer. Transport, Hebezeug usw!!!!!
     
  15. plemplem

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    dort muss das Blockhaus hin, und mit billiger meine ich nicht unbedingt den Holzpreis.
    Buche habe ich in meinen 28 Hektar direkt vor der Haustüre.
    Was das Hebewerkzeug betrifft, Kran und LKW hat keine Möglichkeit hoch zu kommen, brauche schon 2 Stunden mit 4x4....im Sommer. Höhenlage ca 1000 Meter.
     
  16. #15 Friedl1953, 22. Juni 2014
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    Ohne Hebezeug, so ein 40 cm Stamm wiegt bei 10 m Länge mal schlappe 1,4 Tonnen.:think
     
  17. Neutal

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    Die herausforderung beim Richten bleibt ja unabhängig von der Holzart erhalten. Eine frische Douglasie wird der Buche vom Gewicht her schon recht nahe kommen. Mit Dreibein, Greifzug und Hebeltechnik bleibt es aber durchaus realisierbar.
    Bei der ganzen Arbeit würde ich dennoch auf bewährte Hölzer zurückgreifen, es sei denn Blockhausbau ist dein großes Hobby und Du baust gerne alle paar Jahre neu. Das Risiko von Fäulniss und Holzzerfall ist bei frischer Buche im Aussenbereich eben enorm
     
  18. Kuenken

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    Moin, wie wäre es mit Thermoholz in Buche , dieses müsste doch gehen , das Problem wird da wohl nur die Stämme zu behandeln.
     
  19. Neutal

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    Thermoholz in 40 cm Duchmesser? Mitten im Wald?
     
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  21. Kuenken

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    ich habe bis jetzt auch nur Leisten in Thermoholz verarbeitet, daher kann ich auch nicht sagen ob man ganze Stämme so behandeln kann, und Mobil wird so eine Anlage auch nicht sein. Aber alle paar Jahre ein Haus neu bauen ist auch nicht so toll.
     
  22. Zwakke

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    Poah, da hast was vor... Buche? Einfach wirds nicht, vllt das billigste Holz in deiner Region, aber wenn man es mit der geschätzten Lebensdauer rechnet eben doch nicht.
    Was hast den bezüglich Behandlung vor? So ein Blockhaus aus Buche im Wald kann auch ganz schnell etwas für die Schlümpfe werden - Pilzhaus - oder Käfer oder ...
    Eiche ist da schon eher was, aber ich würde trotzdem in Richtung Nadelhölzern tendieren.
    Wenn Buche, dann entkernt und um ne Behandlung wirst auch nicht rumkommen.
     
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