Neubau EFH mit Gewerbeeinheit - viele Verkabelungsfragen

Diskutiere Neubau EFH mit Gewerbeeinheit - viele Verkabelungsfragen im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Und in gewerblicher Nutzung auf einen reinen VoIP Anschluß via TV Kabel zu setzen wäre mir eine Nummer zu heiß. Wo wäre da das Problem/Risiko?...

  1. kike

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    Wo wäre da das Problem/Risiko?

    Grüße kike
     
  2. #42 Trololo, 24.01.2012
    Trololo

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    Single Point of Failure, Vishing, Abhörsicherheit z.B.

    Da da eine RA Kanzlei mit dran hängt würde ich mir das gut überlegen.
     
  3. kike

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    Die Problematiken gelten doch fürs "normale" Festnetztelefon genauso bzw. was die Abhörsicherheit angeht in ähnlicher Form.
     
  4. Julius

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    Nein, das sind andere Verhältnisse.
    Bei echtem Analoganschluß und bei ISDN ist jeweils eine eigene Leitung (HKZ) für jeden Nutzer vorhanden, bei Mitnutzung von BK (Koaxleitung) hängen hingegen viele Nutzer an gemeinsamer Leitung.

    Aber vielleicht versorgt der gute Wilhelm Eueren Bereich bereits mit Glasfaser-Direktanschluß, dann träte jene Problematik widerum nicht auf.

    Man könnte ggf. auch mischen.
    Also den Telefon- und Faxverkehr über einen echten ISDN-Anschluß abwickeln (z.B. der DTAG oder alternativer Anbieter mit eigener Vermittlungs-Infrastruktur, wie z.B. FODAWOHN), den Datenverkehr hingegen über den Wilhelm.
     
  5. #45 BauVater, 24.01.2012
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    Hallo Julius, das wäre meine Wunsch-Konfiguration, aber es wird wohl beim Wunsch bleiben. Die DTAG-Bauherren-Hotline hat jetzt einen Rückruf innerhalb von 3 Tagen zugesagt. Es scheint nicht sehr wahrscheinlich, dass die uns einen Anschluss bauen werden. Das Baugebiet ist für die DTAG offensichtlich ein weißer Fleck; es ist fest in der Hand von Wilhelm-Tel.

    Nicht wirklich. Mangels Alternativen werden wir wohl bei Wilhelm-Tel landen; es sei denn, die DTAG wächst über sich hinaus, was ich bezweifle.

    "Mein" Willy war einfach nur eine flapsige Bezeichnung für Wilhelm-Tel; habe erst jetzt mitbekommen, dass es auch noch Willy gibt...

    Eben, das war auch mein Gedanke dabei.

    Volle Zustimmung.

    Ist auf jeden Fall ne Überlegung wert. Mal schauen, was Fr. Rechtsanwältin dazu meint...

    Da kommt dann mein altes Problem wieder zum Vorschein. Frauen und Technik :mauer
    Ob ich dieses Argument meiner Tochter schmackhaft gemacht bekomme?

    DTAG: siehe oben FODAWOHN kann mangels vorhandenem Draht nur UMTS; dann doch eher Glasfaser.

    Das wäre natürlich eine Möglichkeit...
     
  6. #46 BauVater, 25.01.2012
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    Danke HansFranz.

    Was meinst du mit "Vermutung und Verdrängung" und Desinteresse?

    Ich teile deine Bedenken absolut, jedoch sind die Fakten so, wie ich sie geschildert habe. Also: Bisher keine DTAG-Anschlüsse in Reichweite.

    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die DTAG wegen einem EFH dort ein Kabel hinlegt. Sieht das jemand anders?

    Hansenet? Haben die überhaupt eigene Leitungen? Falls ja, dann jedenfalls nicht dort.
    Einen Funk-Anschluss, wie FodaWohn, O2 etc. kann ich mir nicht als wirklich bessere Alternative vorstellen.

    Bzgl. TV bin ich auch der Meinung, dass eine vernünftige Sat-Anlage das Beste wäre. Da Wilhelm-Tel einem jedoch den Glasfaser-TV-Anschluss aufnötigt und diesen auch noch kostenfrei ins Haus legt, habe ich schlechte Argumente.
     
  7. Julius

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    Man sollte diesbezüglich DRINGEND mit der Kommune und möglichst mit den anderen Bauherren im betroffenen Gebiet reden.
    Vielen von denen ist vermutlich nicht klar, daß sie sich ohne DTAG-Anschluß fast alternativlos (nur Funk) einem Monopolisten ausliefern.

    Und:
    Die DTAG muß und wird im Regelfall sehr wohl auch wegen eines einzigen Hauses eine Leitung ziehen! Gibt dann halt - wenn keiner den Erdverkabelungs-Aufpreis zahlt - ein etwas größeres Freiluftkunstwerk an Holzmasten...

    Parallel dazu bei WILHELM klären, in welcher Technik deren Anbindung erfolgt.
     
  8. #48 Trololo, 28.01.2012
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    Du kannst auch mal §78 TKG lesen. Weiterhin gibts bei der Bundesnetzagentur teilweise sehr nette Mitarbeiter die auch hilfreich sein können. ;)
     
  9. #49 BauVater, 29.01.2012
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    Die scheint aber eben nicht zu funktionieren. Man erreicht dort oft/immer nur einen wohl schon legendären AB. Die dortige Ansage verheisst einen Rückruf innerhalb von 3 Werktagen; dies ist NICHT erfolgt.


    Nun ja, das Wohngebiet bzw. die Grundstücke werden von der Stadt Norderstedt vertrieben. D. h. dann wohl, dass die dafür zuständig gewesen wären. Da Wilhelm-Tel denselben Eigentümer hat, kann man entsprechende Schlüsse ziehen...


    Ist doch logisch, dass man nur das Beste will. Und ja, es ist tatsächlich so, dass zumindest meine Tochter bei Nennung der Telekom nicht begeistert ist.


    So wie ich das sehe, ist das Wohngebiet mit dem Abschnitt, in welchem das Haus meiner Tochter steht, zu Ende. Danach kommt ein kleines Wäldchen, dahinter die Bahntrasse. Was verstehst du unter Gemeinschaft? Das Gebiet wird nach und nach gebaut, je nachdem wie die einzelnen Grundstücke verkauft wurden.


    Das Problem ist eben: Wenn die "lila Launebären" sich nicht kontaktieren lassen, hat man als evtl Kunde kaum ne Chance, oder?



    Ich zitiere:
    Schriftlich: Ja, falls man im Kundenzentrum ausliegende Faltblätter gelten lässt. In diesen steht auch, dass das TV-Angebot in jedem Fall genommen werden muss.


    Monopolist ist klar. Aber Funk? Glasfaser!

    Aber nur, wenn man sie denn überhaupt erreicht...

    Das ist einen Versuch wert!
     
  10. Julius

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    Es soll entgegen mancher Gerüchte auch noch so etwas wie einen Briefpostdienst geben.
    Ein schriftlicher Antrag per Einschreiben ist sowieso jedem Telefonat vorzuziehen!
    Bei der DTAG ist es schon fast egal, ob man "nur" den AB oder doch einen Mitarbeiter erwischt, mündliche Zusagen haben sich sehr oft als wertlos (und Telefonate damit als reine Zeitverschwendung) erwiesen...

    Der Hinweis "Funk" bezog sich auf einzig verbleibende Alternativen zum (Glasfaser-)Monopolisten, wenn keine Kupferdoppelader liegt.
    Das hast Du offenbar etwas mißverstanden.
     
  11. tomrey

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    tomrey bin ich!...
    Also beim letzten Haus habe ich noch ISDN und LAN parallel verkabelt.
    Jetzt gibt's nur noch CAT5e und als Telefone kommen VoIP (snom, elmeg o.ä) und DECT (nachts aus!) an die fritzbox.
    LAN und Strom in eigene Leerrohre/Schlitze mit mind. 10cm Abstand da sie eh aus dem Bodenaufbau kommen und die Dosen meist ca. 30cm über dem FFB sitzen.
    RJ45 Dosen bitte reichlich um nicht später wieder überall kleine swiches zu haben. Lieber 2 große aus der Bucht und die LAN Kreise getrennt nach normal und PoE.
    Wo immer möglich werden dann Geräte mit LAN-Anschluß eingesetzt (Haustür, Heizungsregler u.s.w) und per browser angezeigt/bedient.
    Stromkreise auch direkt in die Verteilung, dort Stromstoßschalter und zur Bedienung Taster (evtl. nur mit 12/24V) dann gibt's eh kein Problem mit EMV.
    Ausserdem kann man dann später USV und/oder Automatisierungsfunktionen leicht nachrüsten.
    Gruß
     
  12. tomrey

    tomrey

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    edit: sorry hatte nach seite 3 bereits gepostet...
     
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