Neubau EFH - vermutlich aufsteigende Feuchtigkeit Garage

Diskutiere Neubau EFH - vermutlich aufsteigende Feuchtigkeit Garage im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hallo Zusammen, wir sind in 01/2020 in unser neu gebautes EFH eingezogen. Wir haben eine Doppelgarage, die direkt an das Haus angrenzt, gebaut....

  1. #1 dennis3999, 05.09.2023
    dennis3999

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    Hallo Zusammen,

    wir sind in 01/2020 in unser neu gebautes EFH eingezogen. Wir haben eine Doppelgarage, die direkt an das Haus angrenzt, gebaut.
    Seit Beginn haben wir mit aufsteigender Feuchtigkeit zu kämpfen. Hier würde ich gerne eure Einschätzung einholen.

    Dazu folgende Eckdaten:
    • Gargenfundamente als Streifenfundament aus Stahlbeton
    • Garage ohne Sohlplatte
    • Die Außenwand der Garage aus zweischaligem Mauerwerk mit 60mm Wärmedämmung (Kalksandsteininnenschale + 60mm Dämmung + Verblender).
    • Die Innenwände mit Kalkzementmörtel geputzt.

    Wie auf den Bildern zu sehen, steigt Feuchtigkeit in der gesamten Garage auf, verstärkt an den Ecken.
    Eine Sperrfolie (im Bild markiert) wurde zwischen zwei Steinen nahe der Nulllinie gelegt.

    Der Putz ragt allerdings bis in den Sand (Sand, Schotter, Pflastersteine). Meine Vermutung ist, dass der Putz viel zu tief liegt und sich so mit Wasser voll saugen kann, aber ich bin hier Laie und dies ist nur eine Vermutung.

    Eine Begehung mit dem Bauunternehmer ergab:

    - Die beiden Türen zur Garage wurden unten nicht mit Folie abgedichtet -> wird nachgeholt
    - Mögliche weitere Lösung: Knapp über der Sperrfolie wird ein 1 cm Schnitt mit der Flex gesetzt, um den Putz zu durchtrennen, um aufsteigende Feuchtigkeit zu verhindern.

    Gerne würde ich eure Einschätzung, oder ggf. weitere Lösungsvorschläge erfahren.

    Ungern würde ich das ganze Pflaster hochnehmen (Die nebenbei Eigenleistung waren).

    Danke für eure Beiträge.

    Sollte ich Infos vergessen haben, stelle ich die natürlich gerne bereit.


    Screenshot 2023-09-05 103118.png Screenshot 2023-09-05 103130.png Screenshot 2023-09-05 103201.png Screenshot 2023-09-05 103224.png Screenshot 2023-09-05 103651.png Screenshot 2023-09-05 104331.png
     
  2. #2 Gast 85175, 05.09.2023
    Gast 85175

    Gast 85175 Gast

    Das ist umfassender Murks...

    Zuerst einmal, wenn man das so macht und ohne Bodenplatte mit Pflastersteinen arbeitet, dann hat man im "Sockelbereich" eine Situation die einem Aussenputz entspricht. Von mir aus der Aussenputz im überdachten Bereich ohne Spritzwasser und Schlagregen, aber der Sockelbereich unter Gelände steht halt immer in der unvermeidlichen Erdfeuchte...

    Die Garage wurde mit Gipsputz verputzt, der verträgt diese Erdfeuchte von vorne herein nicht. Hätte man das mit Kalkzementputz verputzt hätte man es wohl mit einer zusätzlichen Abdichtung (wie beim Aussenputz üblich) hin bekommen, aber mit dem Gipsputz geht das mE von vorne herein nicht... DAs ist jetzt nur der Teil mit dem Putz und der oberen (!) "Sockelabdichtung".

    Da fehlt jetzt aber auch noch die eigentliche Bauwerksabdichtung (die ist nur im Ausnahmefall mit der oberen Sockelabdichtung identisch). Das bedeutet, selbst wenn das mit dem Schnitt einigermaßen funktioniert (ich zweifle sehr daran) und das Wasser nicht mehr im Putz hochzieht, die KS-Steine darunter sind dann halt trotzdem klatschnass und Frostschäden sind dann eigentlich nur noch eine Frage der Zeit...

    Ich sehe da keine andere Möglichkeit als das Pflaster samt Unterbau nochmal herauszunehmen, den Gipsputz unten zu entfernen und das alles ordentlich abzudichten. Und wenn Du dann schon dabei bist, man erkennt auf den Bildern nicht genau was innen und außen ist, aber damit das Mauerwerk trocken ist, sollte es halt beidseitig dicht sein...
     
    driver55 gefällt das.
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