Neubau:Kachelofen mit LWWP und Lüftungsanlage kombiniert?

Diskutiere Neubau:Kachelofen mit LWWP und Lüftungsanlage kombiniert? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Wir planen einen Neubau mit 160 qm Wohnfläche, nach KFW 70 ausgeführt. Als Heizung besteht meine Frau auf einem Kachelofen. Vorschlag vom BÜ...

  1. berrybaer

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    Wir planen einen Neubau mit 160 qm Wohnfläche, nach KFW 70 ausgeführt.

    Als Heizung besteht meine Frau auf einem Kachelofen. Vorschlag vom BÜ ist dazu eine Luft-/Wasser-/Wärmepumpe und eine Lüftungsanlage fürs Haus.

    Der Schornsteinfeger würde eher eine Wassertasche zum Kachelofen setzen und z.B. eine Luft/Luft/Wärmepumpe setzen.

    Gibt es dazu irendwo was nachzulesen?
    Oder kann dazu jemand direkt etwas sagen?

    Vielen Dank, Martin
     
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  3. R.B.

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    Wie intensiv soll der Ofen genutzt werden?
    Ständig jemand zuhause?

    Die Frage ist doch, welcher Wärmeerzeuger soll später die Hauptlast tragen? Eine KWL ist sinnvoll, aber zur Wärmeverteilung nur bedingt geeignet.

    d.h. zuerst mal Prioritäten setzen. Dann kann man weiter entscheiden. Ach ja, ich gehe mal davon aus, dass Holz in ausreichenden Mengen verfügbar ist.

    Gruß
    Ralf
     
  4. flo79

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    Zuerst ist eine Berechnung der Heizlast anzuraten. Kannst du was zur Dämmung des Gebäudes sagen? Luft/Luft-WP gehen dann wenn es Richtung Passivhaus geht.

    Solltest du als Landwirt über ein entsprechend großes Grundstück verfügen würde anstatt einer Luft-Wasser-WP auch eine Erd-WP gehen mit einem Flächen- oder Grabenkollektor.

    Kachelofen dann ohne Wassertascher aber mit einer gewissen Speichermasse.

    Gruß Flo
     
  5. Julius

    Julius

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    Heizlast?

    Gut. Dann darf sie diesen auch beschicken...
    Wobei EIN (nicht wasserführender) Kachelofen fürs GANZE Haus vermutlich unzureichend ist.

    KWL ist gut und LWWP muß nicht schlecht sein. Hat aber beides erstmal nichts mit dem Kachelofen zu tun.

    Das ist ja nun großer Unfug!
    Wenn man - um die Wärme des Kachelofens zu verteilen - schon eine Warmwasserumlaufheizung einbaut (mit großem Aufwand), dann nimmt man dazu auch eine LWWP (und eben KEINE LLWP)!

    Bestimmt. Fragt sich nur, was Du lesen möchtest...

    Haben wir doch schon.

    Fazit:
    Die Erarbeitung eines umfassenden Beheizungskonzepts wäre sinnvoll. Nennt sich Planung.

    Dazu brauchts vor allem die Info, wie die Nutzung aussehen soll/kann!
    Ist z.B. tagsüber immer jemand im Haus, der den Ofen beschicken kann?
    Soll der Ofen nur ab und zu befeuert werden oder meist die Hauptlast tragen?
    Muß das Holz zugekauft werden oder gibt es Eigenbestände/sonstige Quellen?
     
  6. berrybaer

    berrybaer

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    Vielen Dank für Eure Hilfe.
    Hat mich ein ganz Stück weiter gebracht.

    noch zur Info- hatte ich vergessen:

    - Holz ist genügend da, verfault bis jetzt
    - die Hauptlast soll die Wärmepumpe tragen
    - die Lüftungsanlage soll viel bringen durch die Rückgewinnung der Abwärme und Verteilung im ganzen Haus....

    Danke bis hierhin. Der Planer wird den Rest richten!
     
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  8. R.B.

    R.B.

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    Wenn Holz in Mengen vorhanden ist, und vielleicht auch noch ausreichend "Freizeit", dann würde ich mir ein Konzept überlegen, bei dem ein Holzofen (wasserführend) die Hauptlast trägt. Dann sorgt die LWP nur noch für die WW-Erzeugung im Sommer, und sichert einen Not-Heizbetrieb wenn mal niemand zuhause ist. Unter diesen Bedingungen kann sich ein LWP Konzept rechnen.
    Muss die LWP die Hauptlast tragen, dann gilt es darauf zu achten, welche JAZ erreicht werden kann. Vermutlich wird so ein Konzept nur sehr schwer wirtschaftlich darstellbar sein, einfach weil die JAZ zu schlecht ist und der Strompreis zu hoch.

    Zur KWL. Die bringt schon was, und vermeidet durch die WRG auch Verluste, ABER ich wiederhole mich, zum Verteilen der Heizenergie ist sie nicht oder nur bedingt geeignet. Das hängt einfach damit zusammen, dass sich per Luft nur sehr wenig Energie übertragen lässt, ohne dass man mit extremen Lufttemperaturen rechnen muss. Immer daran denken, die spez. Wärmekapazität von Luft liegt irgendwo bei 0,36Wh/m3K. Möchte man damit viel Energie übertragen, dann kann man aus der Einheit schon entnehmen, dass man entweder sehr viel Luft bewegen muss (das gibt einen Orkan im Wohnzimmer) oder aber eine hohe Temperatur benötigt (das sorgt wiederum für andere Probleme).

    d.h. Eine Energieverteilung per Luft funktioniert nur bei Räumen mit sehr geringer Heizlast, wie das beispielsweise bei Passivhäusern der Fall ist. Ansonsten ist das für Wohnräume eine denkbar schlechte Lösung.

    Gruß
    Ralf
     
  9. flo79

    flo79

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    berry. Du schreibst was von einem Planer. Das ist gut. Aber ist der unabhängig (von dir beauftragt) oder wo kommt der her?
     
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