Neubau Wärmeschutznachweis Fragen?

Diskutiere Neubau Wärmeschutznachweis Fragen? im Energiesparen, Energieausweis Forum im Bereich Altbau; Hallo zusammen, wir haben vor eine DHH mit KG, EG, OG und DG zu bauen. In jedem Geschoss soll eine FBH genutzt werden. Es ist geplant eine...

  1. #1 Maroni666, 03.04.2012
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    Hallo zusammen,

    wir haben vor eine DHH mit KG, EG, OG und DG zu bauen. In jedem Geschoss soll eine FBH genutzt werden.
    Es ist geplant eine LW-Pumpe einzusetzen und so wie es aussieht auch eine KWL mit WRG.

    Das Haus soll als KFW 55 gebaut werden.

    Nun würde ich gerne wissen welche Werte die entscheidenen in meinem Wärmeschutznachweis sind.
    Kann ich dort erkennen ob wir das erreichen?

    Die KWL ist soweit ich das sehe nicht miteingerechnet worden.

    Falls es einfacher ist kann ich auch gerne Auszüge hochladen, muss dann nur wissen was Ihr braucht.

    Vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen.

    Nur zur Info ich habe nächste Woche auch einen Termin bei einem Energieberater schon alleine wegen der Baubeleitung.

    Gruß

    Maroni
     
  2. #2 Bernd D, 03.04.2012
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    Primärenergiebedarf und Transmissionswärmeverlust wären interessant.
     
  3. #3 Maroni666, 04.04.2012
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    Ich hoffe das hier hilft weiter:

    5. Spezifischer flächenbezogener Transmissionswärmeverlust [W/m²K]
    Vorhandener spezifischer flächenbezogener Transmissionswärmeverlust H'T,vorh= 0.25
    Zulässiger spezifischer flächenbezogener Transmissionswärmeverlust H'T,max= 0.45

    6. Jahres-Primärenergiebedarf [kWh/m²a]
    Vorhandener Jahres-Primärenergiebedarf Q"P,vorh= 31.09
    Zulässiger Jahres-Primärenergiebedarf Q"P,max= 72.86

    Falls nicht bitte melden.

    Danke
     
  4. #4 Alfons Fischer, 04.04.2012
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    die Entscheidende Angabe für Sie ist der Name und die Telefonnummer des Aufstellers der Berechnung. Den rufen Sie am besten an. Weil ich nicht unbedingt glaube, dass Sie die richtigen Werte finden, bewerten oder gar nachrechnen können. Sie brauchen nämlich noch Q''p und H'T des Referenzgebäudes. Und dann schauen Sie auf der KfW-Homepage nach den zulässigen Werten...
     
  5. #5 Maroni666, 04.04.2012
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    Hmm ich dachte die oben genannten zulässigen Werte sind die Referenzwerte zumindest sind das die Werte die auch auf der KFW Seite stehen.
    Ich will ja auch nur wissen was Ihr zu den Werten sagt ob die so i.O. sind oder nicht. Habe nächste Woche den Termin mit dem E-Berater und dem Ersteller
    dieses Wärmenachweises. Und um da nicht total unwissend da zu stehen wollte ich einfach nur schonmal vorab ein paar dumme Fragen stellen.
     
  6. #6 Alfons Fischer, 04.04.2012
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    für Q''p ist dies wohl richtig, für H'T vermutlich nicht.

    Meine Einschätzung: beide Werte sind recht gut und könnten zu einem Eff-55-Haus passen.
     
  7. #7 Florentiner, 26.04.2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 30.08.2013
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    Muss man eigentlich auch bei den Haustüren auf die Wärmedämmung achten oder sind die alle gut abgeschirmt? Meine Eltern wollen sich eine neue Haustür kaufen und bei einem Anbieter habe ich was von hohen Sicherheits- und auch isdochegal gelesen. Ist das wichtig oder nur eine Werbefloskel? Ich persönlich habe immer gedacht, dass eine Haustür sowieso immer super gedämmt ist und ich mir darüber überhaupt keine Gedanken machen muss.
     
  8. R.B.

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    Wenn´s um die Wärmedämmung geht ist die Haustüre natürlich auch ein Thema.

    Gruß
    Ralf
     
  9. McCorc

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    Ich habe mehr oder weniger die gleichen Fragen, weswegen ich keinen neuen Thread aufmachen wollte:

    Gebaut wird ein freist. EfH als KfW70 mit LW/Wärmepumpe und solarunterstützte Warmwasseraufbereitung über Heizung und kompletter Fußbodenheizung., dazu KWL mit WRG.

    Heute kam das Kfw-Formular ausgefüllt zurück, sowie der Wärmeschutznachweis, wobei bei letzterem als Aussenwand Poroton T16 genommen wurde, was noch auf Kalksandstein korrigiert werden soll.

    Meine Fragen:
    - Sind die ermittelten Punkte "üblich" und "ok"?
    - Welche Leistung sollte meine Luft-Wasser-Wärmepumpe nach dem genannten Energiebedarf mindestens aufweisen?

    Die Kennzahlen:
    Qp Referenz: 80,20 kwh/m2a
    Qp Neubau: 54,60 kwh/m2a

    Ht Referenz: 0,375 W/m2K
    Ht Neubau: 0,310 W/m2K

    Ve: 727 qm
    A: 510,4 qm
    An: 233 qm

    Fenster Uw: 0,90
    Aussenwand U: 0,16 W/m2K
    Dach: U: 0,18 W/m2K

    Jahres-Heizwärmebedarf Qh = 8.220 kWh/a (qh = 35,3 kWh/(m²a))
     
  10. McCorc

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    Kaum hat man von Poroton auf KS korrigiert, schon steigt der U-Wert der Aussenwand von 0,16 auf 0,18 grrrr

    Qp steigt auf 55,50
    Ht auf 0,318
     
  11. #11 Alfons Fischer, 09.05.2012
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    mal abgesehen von der KfW-Förderung würde ich mir an Ihrer Stelle die Frage stellen, ob ein Haustechnikkonzept eines gut gedämmten EFH mit Wärmepumpe, Solaranlage mit Heizungsunterstützung und dazu noch eine Lüftungsanlage mit WRG wirtschaftlich ist. Das sind ja quasi "konkurrierende Systeme". Sie geben nen Batzen Geld aus, um über Solaranlage und KWL mit WRG Energie einzusparen, die an der Wirtschaftlichkeit der Wärmepumpe nagt.
    Wenn Ihr Ziel es ist, möglichst wenig Energie zu verbrauchen, koste es, was es wolle, dann ist der Ansatz ok.
    Wenn es aber auch um Wirtschaftlichkeit geht, dann bezweifle ich, eine solche zu erreichen.
     
  12. McCorc

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    Man hätte diskutieren können auf die Solaranlage zu verzichten, allerdings gabs diese für Lau dazu, weswegen wir nicht nachgefragt haben ob man trotzdem darauf verzichtet und die Baukosten senkt ;)
    Aber eine Lüftungsanlage sollte doch bei einem gut gedämmten Neubau Pflicht sein.

    Bei der Wärmepumpe ist noch offen ob wir eine LW/Wärmepumpe nehmen oder doch auf Erdwärmepumpe gehen, weil da die Kühlfunktion auch sinnvoller zu nutzen ist. Ich weiß aber nicht ob die Erdwärme die Wirtschaftlichkeit bezogen auf die Amortisation erhöht oder nicht gar senkt.
     
  13. #13 Alfons Fischer, 09.05.2012
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    aus meiner Erfahrung sind es immer die Antworten zwei Fragen, die Ihre Frage beantworten:
    1.: Was kostet's? Und 2.: was bringt's
    Und zwar mit ganz konkreten Werten für Ihr Haus. Also dem für Ihr Haus zu erwartenden Energiebedarf.

    Beispiel: Sagen wir mal, der Energiebedarf für Beheizung und WW-Bereitung wären 10.000 kWh pro Jahr.
    JAZ einer Luftwärmepumpe 3,5, JAZ für eine Erdreichwärmepumpe 5,0 (Beispielzahlen, Sie müssen schon konkrete Zahlen einsetzen...)
    damit wäre der Strombedarf im Falle der Luft-WP 10.000/3,5 = 2857 kWh/a und im Falle der Erdreichwärmepumpe 10.000/5,0 = 2000kWh/a.
    Jetzt schauen Sie noch, was der Wärmepumpenstrom bei Ihnen kostet und rechnen sich die jährliche Heizkostenersparnis aus. Und diese vergleichen Sie dann noch mit dem Mehr-Invest...

    Das ist jetzt mal der rein finanzielle Ansatz. Andere Aspekte können auch eine Rolle spielen...
     
  14. McCorc

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    Ich glaube wenn man die reinen Zahlen rechnen lässt, wird sich der Mehrpreis generell erst nach 20-30 Jahren rechnen. Man müsste aber usätzlich überlegen was für einen sonstigen Mehrwert die Erdwärmepumpe bietet, Stichwort "bessere Kühlung", "leiser im Betrieb", etc.
     
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