Neubau - Wasserführender Holzofen und was noch?

Diskutiere Neubau - Wasserführender Holzofen und was noch? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Guten Morgen zusammen, ich hab das Forum bzgl. des Thementitels durchsucht und viele Anregungen und Antworten aber leider auch noch mehr...

  1. DanielB

    DanielB Gast

    Guten Morgen zusammen,


    ich hab das Forum bzgl. des Thementitels durchsucht und viele Anregungen und Antworten aber leider auch noch mehr Fragen erhalten.

    Wir planen, 2011 ein EFH mit 150qm Wohnfläche (EG + DG) + Garage, komplett unterkelltert (da Handlage) in Südost-Lage zu bauen. Wandaufbau einschalig mit 36.5er Ziegeln, normaler Fensteranteil mit ordentlichen Fenstern, Wohnräume nach Süd/südost ausgerichtet, Garage etc. im Norden.
    Wohnräume in offener Bauweise, Treppenhaus, Windfang etc. abgeschlossen.
    Architekt schätz den Wärmebedarf bei normalen Nutzerverhalten auf etwa 7 kw, meint aber eine Heizlastberechnung macht erst dann Sinn, wenn der Grundriss wirklich feststeht und auch so gebaut werden darf, da sich eine Tür hier oder da mehr oder weniger doch deutlich bemerkbar machen könnte.

    Wir würden aber gerne schonmal anfangen, uns in Ruhe umzugucken (auch wegen weiterer Planung am Grundriß') und haben mit einem befreundeten Energieberater (allerdings beruflich eigentlich für Industrie) gesprochen - daher sind wir jetzt etwas bis sehr verunsichert:

    Wir hätten gerne Fußbodenheizung, kein Solar, weils nach Aussage von Architekt, Energieberater und diesem Forum bei unseren Plänen nicht wirtschaftlich ist und einen wassergeführten Kaminofen im Wohn/Essszimmer als "Primärheizung" (4ha eigener Wald, nur durch "Instandhaltung" fallen da etwa 20 Festmeter/Jahr an Brennholz an, davon braucht meine Mutter gut die Hälfte).
    Da wir im Sommer nicht unbedingt den Ofen für Warmwasser laufen lassen wollen und auch für den Fall dass wir aus irgendwelchen Gründen mal nicht mit Holz heizen können (Urlaub, Krankheit, Alter...) brauchen wir aber noch irgendwas als Zusatzheizung.

    Unser favorisierter Heizungsbauer hat uns eine separate Brauchwasserwärmepumpe empfohlen, die übers ganze Jahr das Warme Wasser macht und von allem anderen unabhängig ist. Fürn Sommer hört sich das auch ganz gut an, es bleibt aber noch die Frage:
    - ist es möglich und sinnvoll!, im Winter WW auch über den Kaminofen laufen zu lassen?
    - welche Heizung als "Backup" für den Kamin?
    Der Energieberater meint, Erdwärme mit Tiefbohrung, Heizungsbauer sagt aber das wäre Unsinn, weil es sich bei unserem Nutzungsverhalten niemalsnie amortisieren würde und schlägt Luftwärmepumpe, Pellet- oder (sein Favorit) Ölheizung vor und begründet das damit, dass es bei unserem erwarteten Nutzungsverhalten viel mehr auf die jetzt entstehenden Investitionskosten und viel weniger auf die ggf. in 20-30 Jahren Laufzeit anfallenden Energiekosten ankommen würde. Danach, also im Alter (wir sind im Moment 27 und 30), gäbs eh was neues oder zumindest weiterentwickelte Geräte und da sollte man bei der Wärmeerzeugung jetzt noch keine Rücksicht drauf nehmen.

    Ich hab bei Ölheizung auch wegen der Tanks (Platz!) aber irgendwie ein schlechtes Gefühl, und bin bei der Luftwärmepumpe ob der hier immer wieder angesprochenen Jahresarbeitszahl auch unschlüssig. Zu Pellet fällt mir auch nur der Platz für den Pelletvorrat und die ggf. doch stark steigenden Kosten für Pellets ein. Gasanschluß gibts keinen, wir müßten uns also einen Gastank in den Garten stellen, von daher fällt Gas wohl flach. Architekt meint dazu, dass es in unserem Fall mehr oder weniger Geschmackssache ist, was man nimmt, er würde wegen Lagerraum etc. die Luftwärmepumpe bevorzugen, weil eben der benötigte Platz am geringsten wäre und meint, wenn wir die eh nur als Notfalllösung haben wollen, dann könnte man eben auch mit dem Heinstab heizen und wir bräuchten uns um Effizienz nicht so viele Gedanken zu machen, das an der Wärmeerzeugung gesparte Geld sollten wir lieber in die Fenster und Türen stecken, da hätten wir auf Dauer mehr von. Erdwärme mit Flächenkollektor kommt nicht in Frage, weil einige Bekannte hier in der Gegen vor ein paar Jahren damit gebaut und jetzt Löcher im Garten haben. Ich hab auch schon an einen Pelletkombiofen im Wohnzimmer gedacht, der Heizungsbauer meint aber, die wären nix und wenn dann würde er eher einen kleinen Pelletbrenner in den Keller stellen oder ggf. am Anfang nur nen Anschluß dafür vorsehen, das wäre in der Anschaffung kostenneutral aber einfacher mit Lagerung/Befüllung der Pellet und auch effizienter bzgl. des Verbrauchs, wenn der Pelletbrenner denn wirklich mal gebraucht würde.

    Haben wir noch irgendwas übersehen, stimmt ihr den Aussagen von Heizungsbauer und Architekt so zu und was würdet ihr nehmen?


    Vielen Dank für alle Antworten und sorry für die vielen langen Fragen

    Daniel
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. papabaut

    papabaut

    Dabei seit:
    3. September 2009
    Beiträge:
    315
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Physiker
    Ort:
    Zirndorf
    Hallo Daniel,

    wenn Ihr viel Holz habt, in der holz zubereitung schon firm seid und der Maschinenpark, Sägen, Spalter etc vorhanden ist, spricht nichts gegen eine Holzheizung.
    Aber dann bitteschön einen Holzvergaser und keinen Kaminofen für die Hauptlast. Diese sind effizienter, können mit deutlich mehr Holz beladen werden und schlucken 50cm Scheite. Die normalen Kaminöfen müssen stündlich nachgelegt werden und fassen 33er Scheite. Ein weiterer Nachteil der Kaminöfen ist, daß immer ca.30% der Heizleitung in den Aufstellungsraum abgestrahlt werden (auch im Sommer, wenn Ihr mal Warmwasser aus Holz erzeugen wollt).
    Gerade bei einer Holzheizung ist aus meiner Sicht eine Solaranlage für das WW im Sommer sinnvoll. Oder wollt Ihr das WW per Durchlauferhitzer erzeugen?
    Die Frage des Backups: Lohnt es sich eine Öl, Gas oder Pelletheizung zu installieren für den Fall das der Holzvergaser nicht beschückt werden kann? Es es wegen Krankheit oder Urlaub. Oder reicht für die Fälle ein Heizstab? rechnet einfach mal die Investitionskosten mit den zu erwartenden Verbrauchskosten des Backups durch.
    Wir haben die ganzen Überlegungen auch durchgemacht. Aufgrund einer Einliegerwohnung und mangels eingenem Wald sind wir auf Pellets im Keller und Kaminofen wasserführend im Wohnzimmer umgestiegen.

    Grüße,

    Helge
     
  4. R.B.

    R.B.

    Dabei seit:
    19. August 2005
    Beiträge:
    48.841
    Zustimmungen:
    2
    Beruf:
    Dipl.Ing. NT
    Ort:
    BW
    Sole mit Tiefenbohrung würde sich bei Euch nie amortisieren, da gebe ich dem Fachmann Recht.

    BW-WP wäre eine Alternative, aber wenn auch ein backup-System für die Heizung benötigt wird, würde ich eine einfache LWP bevorzugen. Ist zwar etwas teurer als die BW-WP und etwas aufwendiger, aber dafür kann die Kiste auch ausreichend Wärme für die Beheizung sicherstellen.
    COP, JAZ ist in Deinem Fall zweitrangig, vorausgesetzt es wird vorzugsweise der Holzofen genutzt.

    Die Lösung mit dem Heizstab im Heizungspuffer wäre auch denkbar, und preislich wohl unschlagbar. Dann sollte aber sichergestellt sein, dass dieser wirklich nur im Notfall genutzt wird. Der Energiebedarf zum Heizen ist deutlich höher als für die WW Erzeugung, und da geht ein Heizstab schnell in´s Geld.

    Gruß
    Ralf
     
  5. DanielB

    DanielB Gast

    Hallo Helge,

    vielen Dank für Deine Einschätzung. Traktor, Kettensägen etc. ist vorhanden und wird auch oft genutzt - Opa war Forstwirt, Vater ebenfalls sehr firm und hat viel Holz gemacht, seit etwa 5 Jahren mache ich die Hauptarbeit und ich weiß, was da auf mich zukommt - neben nem Bürojob mache ich das auch ganz gerne.
    Holzvergaser hat für mich den Beigeschmack, dass ich dann 3 Wärmeerzeuger brauche - Kaminofen für die Optik und Gemütlichkeit (da weicht auch meine Frau nicht von ab ;)), den Vergaser und ein Backup, das von alleine läuft - ich glaube irgendwie nicht, dass sich das rechnet. Kaminöfen mit < 33cm Scheitlänge gibts ja auch schon.

    Gruß

    Daniel


     
  6. papabaut

    papabaut

    Dabei seit:
    3. September 2009
    Beiträge:
    315
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Physiker
    Ort:
    Zirndorf
    Hallo Daniel,

    es gibt auch Holzvergaser für das Wohnzimmer. gehe mal in Haustechnikdialog.de Forum und suche nach "vom Einbau bis zum Erfahrungsbericht". Da kann Dir vielleicht geholfen werden.

    Grüße, Helge
     
  7. papabaut

    papabaut

    Dabei seit:
    3. September 2009
    Beiträge:
    315
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Physiker
    Ort:
    Zirndorf
    Hallo Daniel,

    ich hatte mich mit dem Suchwörtern vertan. Suche nach Wohnzimmer und Holzvergaser.

    Viel Erfolg, Helge
     
  8. #7 Theo Kern, 8. Januar 2010
    Theo Kern

    Theo Kern

    Dabei seit:
    5. Januar 2008
    Beiträge:
    113
    Zustimmungen:
    1
    Beruf:
    Ofenbauer
    Ort:
    Kolbermoor
    Warum nicht ein Grundofen mit Absorber als Ganzhausheizung?

    Strahlungswärme am Aufstellort,
    maximal 3 x täglich zu beheizen,
    macht im Winter auch das Brauchwasser mit.

    Und als BackUp Beheizung eine Elektrolanze in den Puffer bauen.
     
  9. DanielB

    DanielB Gast

    Hi,

    tja, warum kein Grundofen - primär, weil uns niemand von den Leuten, die wir gefragt haben dazu geraten hat. Außerdem hätten wir gerne zumindest in den Bädern und im Ess/Wohnbereich, ggf. auch Kinderzimmer ne Fußbodenheizung - weils eben sehr angehem ist.


    Grüße

    Daniel
     
  10. greentux

    greentux

    Dabei seit:
    4. Juli 2009
    Beiträge:
    1.231
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Ingenieur ET
    Ort:
    Dresden
    Die kannst Du ja haben. Wasserführenden Grundofen nehmen, morgens und abends beladen und die Fuß-/Wandheizung aus dem Puffer organisieren. Hatten wir lange überlegt. Aber a) haben wir nicht soooo viel Holz in der Hinterhand und b) war uns dann doch der tägliche Arbeitsaufwand nicht abschätzbar genug.
     
  11. Theo Kern

    Theo Kern

    Dabei seit:
    5. Januar 2008
    Beiträge:
    113
    Zustimmungen:
    1
    Beruf:
    Ofenbauer
    Ort:
    Kolbermoor
    Deswegen Grundofen mit Absorber.
    Der Absorber erzeugt das Wasser für die Fußbodenheizung.
     
  12. Rene'

    Rene'

    Dabei seit:
    13. November 2005
    Beiträge:
    915
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Schlosser
    Ort:
    NRW
    Hi!

    Mein Vorschlag:

    Ein gescheit geplante und gescheit installierte WP für Heizung und WW und ein einfacher Holzofen für die Gemütlichkeit. Ohne Wassertaschen-Pufferspeicher-Anbindungsklimbim oder so.

    Und die 7+x RM Holz die übrig bleiben werden verkauft (Holzpreise steigen stetig ) und von dem Geld kauft man dann Strom für die WP.
    Das wäre in meinen Augen die unkomplizierteste und einfachste Lösung.

    Wieso zwei komplette (!) Heizsysteme einbauen? Der Verfasser sprach ausdrücklich davon das "im Hintergund" neben der Holzheizung noch ein anderes System vorhenden sein soll.
    Dann als Holzheizung ein Grundofen-Wassertaschenklimbim für 10.000€+X einzubauen (und trotzdem noch eine zweite,Holzunabhängige automatische Heizung) halte ich für die teuerste Lösung

    Gruß,
    Rene'
     
  13. greentux

    greentux

    Dabei seit:
    4. Juli 2009
    Beiträge:
    1.231
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Ingenieur ET
    Ort:
    Dresden
    Da hat der Rene recht. Zumal das "X" nicht unerheblich ist, müßte ich leidvoll feststellen. Weiterhin funktioniert der einfache Holzofen (ob Grund- oder Kachelofen sei mal dahin gestellt) auch ohne Strom... Vl. wird das in diesem Winter ja mal wieder interessant.
     
  14. derF

    derF

    Dabei seit:
    9. März 2009
    Beiträge:
    444
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Angestellter
    Ort:
    Isen
    Naja, soviel macht nun der Aufpreis für die Wassertasche auch nicht aus.
     
  15. Julius

    Julius

    Dabei seit:
    25. März 2004
    Beiträge:
    23.213
    Zustimmungen:
    1
    Beruf:
    Kabelaffe
    Ort:
    Franken
    Benutzertitelzusatz:
    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Aber damit ist es ja längst nicht getan!
     
  16. DanielB

    DanielB Gast

    Hallo und nochmal Danke für alle weiteren Antworten,


    die Variante, das Holz zu verkaufen und das Haus mit ner Wärmepumpe (dann wohl aber keine Luft-WP oder?) zu beheizen wäre wohl zu überlegen - ich hab nur die Befürchtung, dass das nachher doch nix gibt. Ich hab 2 Jahre auf nen Abnehmer für "Faserholz" gewartet und mich dann doch zum verfeuern entschieden.

    Auch glaube ich, dass es finanziell schlechter aussieht. Nehmen wir mal 10 RM an und nen RM-Preis von etwa 70€, den man hier aufm Land erzielen kann - dann komm ich auf 700€/Jahr von denen das Finanzamt auch noch was haben will - ich glaube eigentlich nicht, dass ich mit den verbleibenden vieleicht 550€ ein Haus mit ner Wärmepumpe beheizt bekomme, die in der Anschaffung nicht deutlich teurer ist als der Wasserführende Kamin und eine einfache Rückfallebene (die Variante mit dem Heizstab gefällt mir noch ganz gut...) Schornstein etc. und ein normaler (gemauerter , weschen der Optik) Kaminofen kommen ja noch dazu.
    Wir werden uns das aber nochmal durch den Kopf gehen lassen.


    An Holzvergaserkesseln hab ich jetzt nur den Wallthem gefunden - der hat aber 2 gravierende Nachteile:
    - Er sieht "§$%&/ aus
    - Die Scheitlänge von max. 35cm was mir garnicht gefällt, hab eigentlich mit 50er gerechnet, weils Holzmachen und Aufbereiten dann einfacher ist.

    Der Wirkungsgrad soll wohl bei 93% liegen, ein nicht-vergaser soll 80-85 erreichen (I-Net Info, nächste Woche nochmal beim Heizungsmann vorbeigucken, aber ich will dem auch nicht alle paar Tage auf die Nerven gehen) - bringt das in der Praxis wirklich nen deutlichen Unterschied?

    Mit welchem Aufpreis muß ich denn insgesamt für den Wasserführenden Kamin incl. Nebenkosten rechnen? Heizungsmann meinte mal, mindestens 1000l Pufferspeicher wären notwendig, genauere Abmessungen müßten im Detial geplant werden und wären jetzt noch nicht bestimmtbar.


    Sorry für die vielen Fragen vielen Dank für alle Antworten, die auch alternative Wege aufzeigen

    Daniel
     
  17. derF

    derF

    Dabei seit:
    9. März 2009
    Beiträge:
    444
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Angestellter
    Ort:
    Isen
    Also bei uns ist der Aufpreis des Ofens ca. 1.000,- EUR.
    Dazu kommt dann noch die Verrohrung und Pumpe von Seiten des Heizungsbauers, macht keine 500,- EUR aus.
     
  18. Rene'

    Rene'

    Dabei seit:
    13. November 2005
    Beiträge:
    915
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Schlosser
    Ort:
    NRW

    + ordentlichen Puffer mit mindestens 1000 Liter Inhalt den man sich bei einer vernünftig ausgelegten WP sparen kann.

    Macht unterm Strich mindestens 3000€ + Betriebskosten (Strom für die Regelung/Umwälzpumpe) Aufpreis zum Ofen bei WW und Heizungsunterstützung. Ob sich das rechnet? Solange man bei der Bank noch Schulden hat die mit 4-5% jedes Jahr verzinst werden glaube ich das kaum. ;)

    Nicht vergessen das hier in dem Fall im Hintergrund immer noch eine alternativ-Heizung "Gewehr bei Fuß" vorhanden ist die auf Bereitschaft steht und dessen Regelung auch dauernd Energie verbraucht. Oder hat man Lust bei jedem Holzofen-Anfeuern zur Heizung zu rennen und diese abzuschalten? Was ist wenn die Mädels im Haus abends den WW-Puffer leergeduscht haben,der Ofen nur noch glimmt und man will selber am nächsten morgen ein Vollbad nehmen?
    Dann aber dran denken schnell noch die Alternativheizung anzuschalten...

    Gruß,
    Rene'
     
  19. DanielB

    DanielB Gast

    Hi,

    danke für die Kosteneinschätzung. Die Idee mit der "Zusatzwärmepumpe" war wie gesagt von mir ins Spiel gebracht, nachdem der Energieberater eine Sole-WP vorgeschlagen + Wasserführenden Ofen ins spiel gebracht hatte. Der Heizungsmann meinte wie oben geschrieben, dass das Unsinn wäre und eigentlich, wenn wir so heizen wie wir das im Moment tun, bei jeder Zusatzheizung als "Backup" für Urlaub/Krankheit v.A. die jetzt anfallenden Investitionskosten zu berücksichtigen wären. Was dann als Heizugn verwendet werden würde, wenn wir mal alt sind und dauerhaft nicht mehr mit Holz heizen können, da sollte man sich dann Gedanken drum machen wenns soweit ist, weil nicht absehbar wäre, was es bis dahin neues gäbe, wie sich welche Energiepreise wntwickeln würden und welche Technik bis dahin welche Fortschritte gemacht hätte, was grade modern wäre und damit geförtert würde etc. Warmwasser empfiehlt er so oder so eine Brauchwasserwärmepumpe für rund ums Jahr.
    Wir suchen also primär nach einer Lösung für jetzt die nächsten 20 Jahre unser Haus zu beheizen mit dem Wissen, dass bei uns im Moment der Holzofen 24/7
    an ist (schon einige Jahre) und ichs auch von meinen Eltern gewohnt war, dass im Winter der Ofen jeden Tag lief. Evtl. wäre also die Variante mit dem Wasserführenden Ofen + Heizstab im Puffer die günstigste, bei ner Wärmepumpe (Sole-WP) sind die Investitionskosten ja auch nicht grade gering und bei ner Luftwärmepumpe ist ja, wie ich hier im Forum immer wieder lese, die Jahresarbeitszahl zu gering, um wirklich von günstiger Heizung sprechen zu können.

    Gruß

    Daniel
     
  20. Anzeige

    Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  21. DanielB

    DanielB Gast

    Nachtrag: Die Zusatzheizung war wirklich nur für den Fall gedacht, dass für längere Zeit (Urlaub, längere Krankheit) der Holzofen nicht betrieben werden kann. Ansonsten war geplant, selbigen ebenfalls 24/7 laufen zu lassen.

    Daniel
     
  22. R.B.

    R.B.

    Dabei seit:
    19. August 2005
    Beiträge:
    48.841
    Zustimmungen:
    2
    Beruf:
    Dipl.Ing. NT
    Ort:
    BW
    JAZ, COP, das interessiert bei Deiner Konstellation nicht, da die Kiste sowieso nur im Notfall läuft.

    Gruß
    Ralf
     
Thema:

Neubau - Wasserführender Holzofen und was noch?

Die Seite wird geladen...

Neubau - Wasserführender Holzofen und was noch? - Ähnliche Themen

  1. Neubau Bungalow auf dem Dorf in RLP

    Neubau Bungalow auf dem Dorf in RLP: Hallo zusammen, nach einigen Monaten Bedenk- und Planzeit habe ich heute nun von meiner Bank den Startschuss/die Freigabe für unser neues Heim...
  2. Neubau / Dämmung Dach und EG-Decke

    Neubau / Dämmung Dach und EG-Decke: Hallo liebe Nutzer, ich bin neu in diesem Forum und befinde mich derzeit im Bau eines Bungalows. Rohbauwände stehen soweit und bald kommt der...
  3. Neubau, Brauchwasser-Solaralage

    Neubau, Brauchwasser-Solaralage: Ich plane ein kleines Fertighaus zu bauen, 1,5 geschossig mit insgesammt 55qm Wohnfläche füreine Person. Als Heizung soll eine Gasbrennwert...
  4. Malervliess oder Rollputz im Neubau

    Malervliess oder Rollputz im Neubau: Hallo zusammen, ich würde gerne eure Meinung zum Thema Malervliess oder Rollputz hören. Prinzipiell gefallen uns beide Dinge optisch gut -...
  5. Doppelhaushälfte Abriß und Neubau - wer macht die Abrißstatik?

    Doppelhaushälfte Abriß und Neubau - wer macht die Abrißstatik?: Hallo zusammen, Wir planen aktuell den Abriß einer DHH von 1956 (eine gemeinsame Trennwand) und Neubau wieder einer DHH bei München. Laut der...