Neubaukeller Ausbau

Diskutiere Neubaukeller Ausbau im Trockenbau Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, ich lese schon ein paar tage hier im Forum und finde eine Menge an Ausagen zum thema Kellerausbau und Gipskarton etc. leider...

  1. #1 badabum, 19.04.2017
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    Hallo zusammen,

    ich lese schon ein paar tage hier im Forum und finde eine Menge an Ausagen zum thema Kellerausbau und Gipskarton etc. leider nie etwas 100% passenden nur Anhaltspunkte:)

    Daher meine Frage:

    Ist Zustand:
    - Alter 4 Jahre
    - 35 qm Kellerraum
    - Gegossene Betonwanne (Wasserdicht)
    - Trocken
    - Nutzung kleines Heimkino (Beamer - Leinwand fertig)
    - Bodentiefe ca 2m
    - keine Beschlagenen Fenster
    Nach Rücksprache mit einem bekannten Handwerken (Allrounder -.- ) meinte er, ich sollte eine Holzverlattung anschrauben und mit Gipskarton verkleiden...Wäre nicht viel arbeit...
    bei solchen Aussagen bin ich aber eher skeptisch und schaute mich hier im Forum mal um...

    Ich bin nun mittlerweile sowiet ein Aluständerwerk anzuschaffen und keine Holzverlattung anzubringen. Ich würde am Gipskarton festhalten da es deutlich einfacher ist Steckdosen und Kabel zu velegen...
    Ich würde imprägnierte Gipskartonplatten nutzen wollen.

    Was meint Ihr? Kann ich dass so Nachhaltig umsetzen? Oder Muss ich wirklich Aussenwände einritzen um Kabel zu verlegen? -> Riesen Aufwand


    Vielen Dank Für eure Hinweise aus Köln

    gruß
     
  2. #2 Manufact, 19.04.2017
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    Bei nicht genügender Temperatur der Betonwand kann es zu Kondensation innerhalb der Gipskarton-konstruktion kommen.

    Zur groben Abschätzung sollte man auf einige Punkte achten:
    Stärke der Außendämmung?
    Hat dieser Raum eine Heizung installiert?
    Zwangsbelüftung?
    Tür zum EG oder offener Aufgang?
    Durchschnittliche relative Luftfeuchtigkeit?
    Durchschnittliche Temperatur des Raums?
    Temperatur der Betonwand innen?
     
  3. #3 badabum, 19.04.2017
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    OK Danke ich Sammel diese Daten und werde mcih melden.
     
  4. #4 badabum, 19.04.2017
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    OK Danke ich Sammel diese Daten und werde mcih melden.

    Folgende habe ich schon einmal:

    Stärke der Außendämmung?
    100mm
    Hat dieser Raum eine Heizung installiert?
    Er soll eine Infrarotheizung bekommen da nur ab und zu genutzt
    Zwangsbelüftung?
    Lichtschacht mit Fenster vorhanden
    Tür zum EG oder offener Aufgang?
    einfache Zimmertür zum Flur dann offener Aufgang


    Habe ich vergessen zu erwähnen in diesem Raum ist noch das untere Ende das Kaminschachtes...
     
  5. Michoa

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    wie dick ist die Betonwand?
     
  6. #6 badabum, 19.04.2017
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    ca 15-20 cm zzgl. Aussendämmung

    Zu den Temperaturen kann ich leider wenig sagen ausser "Kellerkalt" da nie genutzt und ich leider noch kein Thermometer zum messen da habe... Geschätzt etwas zwischen 15-20 Grad bei um die 5 Grad Aussentemperatur. Unser Haus ist ganz gut gedämmt wir gebrauchen kaum die Heizung und kommen fast ohne durch den Winter.


    Sollte ich lieber mit einem Kalkputz beginnen und dann das Ständerwerk inkl Dämmung beginnen?
     
  7. #7 Andybaut, 20.04.2017
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    Hallo,

    so leicht ist es in den Fragen der anderen ja schon angeklungen.
    Eine, nennen wir sie mal weiße Wanne, hat immer eine gerne übersehene Begleiterscheinung.
    Sie ist zwar dicht gegen fließendes Wasser, aber weniger dicht gegen Wasserdampf.
    Der kann einerseits von außen kommen aber einige Jahre lang auch vom Beton der Wand selbst.
    Letzteres ist nach 4 Jahren vermutlich kein Problem mehr.

    Wenn du nun vor diese Wand eine Schale stellst, völlig gleichgültig aus welchem Material, dann entziehst du der
    Wand einen gewissen Teil der "Aufwärmemöglichkeit" durch die Luft im Raum.
    Jetzt unterstellen wir mal eine gewisse Restfeuchte und nun weniger "Aufwärmmöglichkeit" und schon ist
    das Kodensat, wie Manufact es beschrieben hat, da.

    Ob nun die Wärmequelle eine Infrarotheizung oder was auch immer ist, hilft der Betonwand in dem Fall nicht weiter.
    Die Tatsache der sporadischen Nutzung macht das ganze eher noch gefährlicher, da vermutlich auch nur sporadisch geheizt wird.

    Ich würde die Wand ganz konventionell verputzen und Leitungen im Beton schlitzen.

    Das mit der Ständerwand kann funktionieren, kann aber auch zum Problem werden. Das ist von so vielen kleinen Randbedingungen abhängig
    und von extern nicht wirklich sicher zu erfassen. Wobei auch eine Vorortbegehung hier keine dauerhafte Sicherheit bringen wird.

    Bislang lese ich nichts über den Grund der weißen Wanne. Steht das ganze im Grundwasser, oder nur teilweise aufstauend oder oder oder..
     
  8. #8 badabum, 20.04.2017
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    Wir wohnen in Köln nahe eines Naturschutzgebietes. Den genauen Grund für diese Wanne kenne ich allerdings auch nicht wirklich. Eventuell könnte man einen Luftentfeuchter unterbringen, so dass hier die Feuchtigkeit aufgenommen werden kann...

    Klar ist eine verputze Wand mit Schlitzen innerhalb dieser die beste aber auch leider die Aufwändigste Lösung. Fraglich ist auch ob ich hier Löcher Bohren kann für Steckdosen, Lichtschalter etc..
    Ich kann es ja mit einem Kalkanstrich direkt auf der Wand versuchen sowie Ständerwerk und Gipspplatten etc. oder?

    Sonst würde mir hier auch nicht viel einfallen...
     
  9. #9 Andybaut, 20.04.2017
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    versuchen kann man vieles.
    Vielleicht klappt´s ja auch...
     
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