Neue Heizöltanks - Hochwasserrisikogebiet

Diskutiere Neue Heizöltanks - Hochwasserrisikogebiet im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Naja das ist einfach Physik Falls wirklich 2 Meter Wasser über den Tanks stehen drückt es doch alles zusammen !!!

  1. #21 simon84, 17.07.2021
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    Naja das ist einfach Physik
    Falls wirklich 2 Meter Wasser über den Tanks stehen drückt es doch alles zusammen !!!
     
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  2. #22 Fred Astair, 17.07.2021
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    Ich dachte auch an einen Flüssiggastank und den darfst Du ohnhin nicht in den Keller setzen.
    Aber eben, wie Du selbst schreibst ungenehmigt und zehntausend Liter durfte manauch in den siebzigern nicht ohne die Behörden irgendwo verbuddeln.
    Kein Vorwurf, aber an Dir bleibt jetzt alles hängen.
     
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  3. #23 keksesser, 17.07.2021
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    Was?
    Die Anlage war genehmigt. Steht auch so explizit im Eingangspost. Tanks damals bei der Installation UND die Heizung aus dem Jahre 2017.

    Dafür haben wir gar keinen Platz.
     
  4. #24 Fred Astair, 17.07.2021
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    Dann hatte ich das mit Genehmigung falsch verstanden. Diese müsstest Du ja dann vorliegen haben und kannst auf Bestandsschutz abstellen und Dich auf die Reparaturmaßnahmen zurückziehen.
     
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  5. #25 Fred Astair, 17.07.2021
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    Einen Gastank kann man auch im Wasserschutzgebiet verbuddeln oder ist das Grundstück so klein, dass es nur aus Haus und Garage besteht?
    Sowas kenne ich aus der Fränkischen Schweiz, komme jetzt nur nicht auf den Namen.
     
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  6. #26 keksesser, 17.07.2021
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    Der Bestandsschutz gilt meines Wissens nach nicht mehr, wenn es Probleme mit der Dichtigkeit oder der Statik gibt.
    Oder meinst du, dass es ausreichen würde nur die Risse zu verschließen/die Auffangwanne abzudichten?
     
  7. #27 Fred Astair, 17.07.2021
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    Probleme mit der Dichtigkeit und Statik lassen sich beheben. Wichtig ist die Rechtmäßigkeit zum Zeitpunkt der Errichtung.
    Oder hat das Amt die Genehmigung widerrufen und eine Abriss-Verfügung erteilt? Dagen ließe sich rechtlich vorgehen.
    Alles steht und fällt mit der Genehmigung von 1973.
     
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  8. #28 keksesser, 17.07.2021
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    Alles klar, ich gucke mal in den Unterladen.

    Auf der Straße hier hat jeder Öl. Die Gewerbe hier haben sogar Erdtanks.
     
  9. #29 Fred Astair, 17.07.2021
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    Nicht sogar.
    Erdttanks sind gegen Druck von außen gebaut und wenn sie gegen Auftrieb gesichert sind, besteht auch bei Überschwemmung keine Gefahr.
     
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  10. #30 petra345, 17.07.2021
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    Wenn die Anlage einst genehmigt wurde, hat sie einen gewissen Bestandsschutz.
    Aber wenn sich Bestimmungen grundsätzlich ändern, kann auch ein Bestandsschutz entfallen.
    Also Winker in der damligen Form sind heute an den Autos nicht mehr zugelassen. Zumindest muß ein Blinker dazukommen
    Ich fühle mich gelegentlich behandelt, als hätte ich den Abschluß bei der Fernsehlotterie gewonnen.
    Aber offenbar gibt es Statiker die nur noch q x l² /8 und F x l /4 kennen.
    Die haben wohl tatsächlich einen Abschluß als Trostpreis bei der Lotterie gewonnen.
    Also so eine Wanne muß man einfach nachweisen können.
     
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  11. keksesser

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    Das Ganze wird immer kurioser.
    Einer hat mit dem Vorgesetzten des Sachbearbeiters geredet. Auf einmal sind das angeblich nur 0,5-1m Hochwasser im HQ200 Fall.
    Das kommt mir alles merkwürdiger vor. Können die keine Karten lesen? Ich meine die Investition auf unserer Seite wird ja nicht mit Taschengeld geplant. Da wird einem mulmig sich für irgendwas zu entscheiden und im Nachhinein wird das nicht anerkannt.

    Also ich "weiß", dass Anlagen ab 500l anzeigepflichtig und ab 1000l genehmigungspflichtig sind.
    Wie sieht das denn aus in Überschwemmungsgebieten? Ich konnte da keinen Passus finden, der diese Regel für den Fall bestätigt oder aber auch widerlegt.
     
  12. seaway

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    Nur noch unter gaaaanz speziellen Bedinungen überhaupt erlaubt. EIgentlich seit 2018 fast verboten.

    Kleines Zitat aus meinem Bundesland:

    "In festgesetzten Überschwemmungsgebieten und in Risikogebieten außerhalb von festgesetzten Überschwemmungsgebieten ist die Errichtung neuer Heizölverbraucheranlagen (Heizöltanks) verboten.


    Ausnahmen sind nur auf Antrag zulässig, wenn keine anderen weniger wassergefährdenden Energieträger (z.B. Pellets) zu wirtschaftlich vertretbaren Kosten zur Verfügung stehen und die Heizölverbraucheranlage hochwasserangepasst errichtet wird.
    Bestandsanlagen sind hochwassersicher nachzurüsten.


    Übergangsfristen für die hochwassersichere Nachrüstung:
    Im festgesetzten Überschwemmungsgebiet: bis 2022
    Im Risikogebiet außerhalb von Überschwemmungsgebieten: bis 2032"
    Quelle: Saarland - Hinweise zum Betrieb von Heizölverbraucheranlagen

    Wie es in deinem Bundesland läuft kannst du ergoogeln. Bei mir hat 25 Sek. gedauert.

    Wer schreibt der bleibt. Lass es dir schriftlich geben.
     
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  13. keksesser

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    Danke für die Klarstellung.

    Ich werde das mal für mein Bundesland recherchieren.
    Deine Zitate werfen zum Beispiel auch den juristischen Begriff der "Wirtschaftlichkeit" in den Raum, dessen Maße ich natürlich nicht kenne.
     
  14. simon84

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    Das ist im Zweifel immer eine Einzelfallentscheidung vor Gericht, aber im Prinzip kannst du davon ausgehen, dass eine Argumentation mit "Abschreibung" über den Nutzungszeitraum der Anlage unter Berücksichtigung von Inflation etc.

    Das heisst, 20-30 Jahre werden die da schon ansetzen für die Heizanlage.
     
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  15. Thomas So

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    Haut doch die Ölheizung raus und macht Pellet rein. Da wo die Tanks sind das Lager.
    Klar, kostet was, aber momentan hat die BAFA 45% Förderung bei Austausch Öl gegen erneuerbare.
    Und da ist so ziemlich alles Förderfähig, inkl. Ausbau und Entsorgung der Ölheizung, Tanks etc PP.
    Einfach mal erkundigen.
    Der Heizungsbauer der mich betreut, macht seit Monaten nichts anderes als Öl raus, xyz rein.
     
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  16. simon84

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    Och das machen wir schon seit Jahren :)
    Die Verkäufer haben sogar spezielle Schulungen bekommen um (meiner persönlichen Meinung nach) Dieselkunden besonders gezielt anzugehen…..

    da werden gerne mal den Leuten alle 2 Jahre ein neues Auto aufgeschwatzt

    dass das alte vermutlich noch mind 10 Jahre fährt ist aber auch Tatsache.

    Ich finde pellets und hackschnitzel an sich gut aber im Wasser gebiet naja da ist eben alles etwas schwierig

    hier sehe ich als erstes das verringern des Heizenergiebedarfs.
    Ist nämlich das Haus ordentlich gedämmt so kann man problemloser auf WP gehen und einige Probleme lösen sich von selber
     
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  17. keksesser

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    Wir haben im Prinzip gar nichts gedämmt.
    Also 9cm dicken Klinker, nur 1cm Dämmwolle dahinter, dann 24cm KSS.
    Haben aber vorne gepflastert, was bei Sonneneinstrahlung extrem warm ist, hinten Terasse (also auch betoniert), links durch Pflanzen Schatten, rechts Garage.
    Im Dachgeschoss viele Dachfenster.
    Fenster ab EG doppelt verglast. Es gab an einer Stelle ordentlich Zug, weil die Fensterbauer Idioten waren (dachten, wenn wir Fenster zu kurz schneiden, füllen wir das einfach mit Bausilikon aus, sieht furchtbar aus), das habe ich aber selber abgeklopft, neu verputzt, in die Ecke, wie es eigentlich sein sollte, Kellenschnitt, und dann Acryl. Seitdem ist hier alles recht dicht. Übertreiben möchte ich es auch nicht, irgendwann müsste dann auch Zwangslüftung rein.
    Sobald die Sonne scheint, wird es bei den betonierten Flächen extremst warm. Wir hatten da mal ein Thermometer an einer Wand hängen, da ist vor drei Jahren im Sommer das Display geschmolzen.
    Wir haben mit Warmwasser einen Ölverbrauch von knapp unter 1000l/Jahr.
    Heizungsanlage ist aber auch neu von 2017.

    Wenn eine Pelletanlage 25k kostet mit allem drum und dran, dann bin ich bei Förderung von 45% ja bei den 12-13k, die mich die Tanks kosten würden.
    Übersehe ich da was oder ich habe eine dumme Milchmädchenrechnung?
    Wie sieht es aus mit der Bewilligung der Förderung? Wo kann ich mich da absichern? Ich bin bei allem was ich gehört und gesehen habe sehr misstrauisch, ich hätte da Angst zu kalkulieren und dann sitzen zu bleiben.
     
  18. Fred Astair

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    Erklärst Du uns mal, was Dein gepflastertes "Vorne" mit der Heizlast des Gebäudes zu tun hat?

    Und dann kannst Du uns gleich noch erklären, wass eine Dämmung mit Zwangslüftung zu tun hat.
    Baron Münchhausen?

    Geförderte Maßnahmen dürfen ohnehin erst begonnen werden, wenn der Bescheid da ist.
    Ab da ist dann allerdings Dein Vertrauen in den Staat notwendig, das der (über die KfW) auch zu seinem Wort steht.
    Reichsbürger müssen da natürlich misstrauisch sein.

    Sagtest Du nicht irgendwo, dass Du Deinen alten Vater berätst?
    Ob der damit wirklich gut beraten ist?
     
  19. keksesser

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    Ich verstehe die Angriffe nicht.
    Wenn ich selber Experte wäre, müsste ich nicht im Bauexpertenforum nachfragen.

    Auch diese Politisierung und Unterstellung ist unfair. Dass ich persönlich bei Sachen, wo es um große Beträge geht, misstrauisch bin, ist doch normal? Gerade wenn die Behörden einem scheinbar monatelang sagen, dass hier eine 4m Überflutung stattfinden kann, und man dann durch Zufall herausfindet, dass da ein Fehler vorlag und es nur ein halber Meter sind.

    Ich denke hier ist Schluss von meiner Seite.
    Ich danke für alle Beiträge, die bis jetzt eingetroffen sind.
     
  20. #40 Fred Astair, 24.07.2021 um 12:23 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 24.07.2021 um 16:29 Uhr
    Fred Astair

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    Das waren keine Angriffe sondern Nachfragen auf von Dir aufgestellte Behauptungen.
    Dort, wo Du Fragen gestellt hast, wurden diese beantwortet aber Du antwortest nicht auf wichtige Fragen sondern spielst die gekränkte Leberwurst.
     
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