Neue Terassenplatten auf verwitterte, alte Betonplatte

Diskutiere Neue Terassenplatten auf verwitterte, alte Betonplatte im Außenanlagen Forum im Bereich Rund um den Garten; Hallo, ich habe folgendes Projekt vor mir und möchte mir gerne ein paar Ratschläge dazu einholen. Zunächst aber noch eine kurze Vorstellung...

  1. jonne

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    Hallo,
    ich habe folgendes Projekt vor mir und möchte mir gerne ein paar Ratschläge dazu einholen.

    Zunächst aber noch eine kurze Vorstellung meinerseits:
    Ich heiße Jan, bin 37 und habe vor 5 Jahren begonnen mein Elternhaus komplett zu sanieren. Ich bin gelernter GWS–Installateur (also Sanitär- und Heizungsbauer) und habe das Haus – einzige Ausnahme bildet der komplette Dachstuhl samt Dämmung und Eindeckung durch einen Dachdeckerbetrieb – komplett in Eigenregie saniert. Außer der Grundmauern und ein paar Wänden im EG ist alles erneuert worden. Somit ist schon etwas Erfahrung und Begabung vorhanden ;–) Mittlerweile wohnen wir seit 3 Jahren darin und kümmern uns nun so langsam um den Außenbereich. Womit wir zu meiner Fragestellung kämen:

    Die alte Terasse (etwa 30qm groß) zum Garten hin besteht aus einer Betonplatte, wo sich angeblich eine alte, zugeschüttete Klärgrube darunter befinden soll – also ist an eine Entfernung nicht zu denken bzw ist sie zu aufwändig. Diese Betonoberfläche ist nun über Jahrzehnte hinweg verwittert und soll nun mittels Terassenplatten überdeckt werden. Diese wollte ich auf Stelzlagern setzen. Mein Problem ist dabei nur, dass die Betonplatte nur sehr wenig bis gar kein Gefälle aufweist und ich mir somit Gedanken über die Feuchtigkeit machen muss. Also, damit gemeint ist überwiegend das Regenwasser, welches ja durch die Fugen unter die Platten sickern wird. Wie geht man nun am besten vor?

    Ist es unnötig sich darüber Gedanken zu machen, wenn unter den Platten gut 3–5cm Platz gelassen wird? Die Feuchtigkeit kann so ja theoretisch trocknen und durch die Fugen der Terassenplatten „ausgasen“.
    Oder muss nun zwingend erst ein Gefälle unter den neuen Terassenplatten geschaffen werden, damit das Wasser ablaufen kann und nicht unter den Terassenplatten steht. Wie baut man dann am besten (und günstigsten) dann auf dem alten Beton auf?

    Die Terassenplatten statt der Stelzlager in ein Kiesbett zu legen scheint mir jedenfalls keine gute Idee zu sein, da sich in dem Kiesbett ja die Feuchtigkeit sammelt und mir bei Frost die Platten hochdrücken wird. Dies wurde mir im örtlichen Baumarkt so empfohlen, was ich aber direkt als falsch angesehen habe und somit wohl den Berater verärgert habe...

    Wie würdet ihr am besten Vorgehen?

    Über zahlreiche Tips und Vorschläge würde ich mich sehr freuen.

    Beste Grüße,
    jonne
     
  2. #2 Canyon99, 02.03.2019
    Canyon99

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    Also ich würde mir die Stelzlager evtl. sparen. Wenn du schon die Betonplatte darunter hast, warum nicht die neuen Terrassenplatten auf Mörtelbett punktweise vermörteln? Ich hab das im alten Haus genauso gemacht: die Terrassenplatten mit einem guten Zementmörtel & Flexkleber im Gefälle auf der Betonplatte verbaut. Du bist ja anscheinend handwerklich bewandert und kannst mit Richtlatte umgehen. Flexkleber zunächst auf Beton und Platte aufziehen und dann dazwischen den Zementmörtel punktuell je nach gewünschter Einbauhöhe verbringen. Wasser kann zwischen den Fugen auf dem Beton darunter ablaufen und hat selbst die harten Taunuswinter fast 20 Jahre gehalten .... ;)

    P.S.: Ich hatte allerdings schon Gefälle auf der Platte darunter. Evtl. sind bei deiner Eínbausituation - gerades Niveau - die Stelzlager die bessere Variante.
     
  3. jonne

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    Danke Canyon99 für deine Antwort.

    Habe ich deine Beschreibung richtig verstanden: zuerst die Bodenplatte vollflächig mit dem Flexkleber ausgeglichen und dann die Platten punktuell (also ähnlich wie mit den Stelzlagern) ins Mörtelbett gesetzt?

    Mir geht es primär um die Frage, ob ich mir um das Wasser Gedanken machen muss, was dann bei meiner Einbausituation zwangsläufig unter den Platten auf dem Beton „stehen“ bleibt. Mit der Anschaffung der teuren Stelzlagern habe ich mich schon fast abgefunden...

    Cheers,
    jonne
     
  4. #4 Canyon99, 12.03.2019
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    Nicht ganz. Das Gefälle auf der Betonplatte ist ja wichtig, damit das Wasser ablaufen kann. Also nix mit Bodenplatte ausgleichen, das bleibt so mit dem bestehenden Gefälle. Ich hab mir dann von einem KG Rohr Scheiben in unterschiedlichen Höhen - vorher ausmessen - zugeschnitten und dann an den den Stellen wo du die selbstgebauten Stelzlager setzen willst eine Schicht hochwertigen Flexkleber auf Bodenplatte und Terrassenplatte, und dazwischen das Mörtelbett aus Zementmörtel im KG Rohr. Hat bei mir über die Jahre prima funktioniert... ;)
     
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  5. #5 Lonne 25, 03.05.2020
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    Guten Morgen,bin ein Neuling hier und hätte gerne eine Expertenmeinung.Ich wollte gerne über meinen alten Pflastersteine neue verlegen oder als Alternative Terrassenplatten legen .Ist das möglich oder wäre es sinnvoller alles aufzunehmen?
    LG Lonne
     

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  6. SvenvH

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    Zunächst ist das immer sinnvoll einen neuen Thread zu eröffnen. Nun hab ich mir den gesamten Anfangstext durchgelesen bis ich das Datum bemerkt hab.
    Nun zu deiner Frage:
    Da es sich nur um ein einfaches Pflaster handelt welches man ohne Probleme aufnehmen kann, sollte man dieses auch tun. Vernünftig neu aufbauen, dann kann auch das Wasser anständig versickern.
     
  7. #7 driver55, 03.05.2020
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    Wenn NEUE Platten/Steine, dann rausnehmen.

    Ich bin zwar generell auch für neu und schön, mit einer ordentlichen Reinigung bekommst du Deine Terrasse auch wieder aufgehübscht. Ist zwar mit Arbeit verbunden, lohnt aber. Die paar defekten Stellen bekommst du ausgebessert.
     
  8. #8 Lonne 25, 03.05.2020
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    Danke für eure schnellen Antworten.Mein Pflasterer meint halt das man das ohne Probleme überarbeiten kann.Und zur 2ten Antwort,wollten gerne eine Anthrazitfarbende Terrasse und die alte Terrasse soll noch erweitert werden.Haben aber noch eine Woche Zeit bis der Pflasterer anfängt.Mir wäre auch lieber raus,aber möchte den Pflasterer auch nicht widersprechen.
     
  9. SvenvH

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    Vor allem wenn du die Terasse noch erweitern willst, würde ich das alte Pflaster entfernen und einen einheitlich Untergrund schaffen. Dazu gehört dann auch alten Schotter, wenn vorhanden, auflockern oder neu auffüllen und abrütteln. Ich denke nicht, dass der Pflasterer in ein paar Jahren wieder kommt und das abgesackte erweiterte Pflaster auf seine Kosten erneuert.
     
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  10. #10 Lonne 25, 03.05.2020
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    Ja ich spreche nochmal mit ihm.Ihm kann es ja eigentlich egal sein,die Steine heben wir ja auf und einen vernünftigen Untergrund muss er ja sowieso schaffen.Danke schonmal,lg Lonne
     
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