nicht wirklich gut geplantes Flachdach

Diskutiere nicht wirklich gut geplantes Flachdach im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo Forum, als reger Leser dieses Forums hab auch ich heute iene Frage: Wir haben ein EFH gebaut aus Poroton und direkt angrenzend eine 6 x 8...

  1. #1 elstalerin, 2. Juni 2003
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    Hallo Forum,
    als reger Leser dieses Forums hab auch ich heute iene Frage: Wir haben ein EFH gebaut aus Poroton und direkt angrenzend eine 6 x 8 m große Garage. Der Architekt hat diese lt. Bauplan (keine Ausführungsplanung!) als Garage mit Flachdach geplant. Nun ist das Teil fertig und wirft folgende Probleme auf: Auf der Garage liegt eine Filigran-Deckenplatte, die lt. Statikplan mit Aufbeton vergossen wurde. Leider hat sich niemand eine Birne gemacht, daß die Garage so nicht fertig ist. Jetzt haben wir eine wunderbar ebene Fläche, auf der sich schön das Wasser bei Regen sammelt und nicht ablaufen kann. Kein Gefälle, keine Regenrinne, keine weitere Abdichtung etc. Wie kommen wir aus dieser Misere relativ kostengünstig raus? Hat jemand wirklich greifbare Ideen? Danke im voraus
     
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  3. JDB

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    Als reger Leser dieses Forums kennen Sie gewisse Antworten ja auch schon... :)

    Trotzdem:
    I break together !

    schon mal flach gedacht ?
     
  4. #3 Laus Koppp, 2. Juni 2003
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    eins zu fuffzich brauche mer nedd
    watt sollma da noch zu sache...

    "Kein Gefälle, keine Regenrinne, keine weitere Abdichtung etc. Wie kommen wir aus dieser Misere relativ kostengünstig raus? Hat jemand wirklich greifbare Ideen? Danke im voraus"

    moin,
    haben sie alles im großen und ganzen schon selber geschrieben.
    sie sollten dafür sorgen, dass von allem was da oben steht das gegenteil gemacht wird.
    L.K.

    p.s.: an bauleitung und ausschreibung gespart? fünfizigstel gespart! oder doch ein stück haus gekauft? ihr architekt oder der eines bauträgers/gu?
     
  5. #4 Laus Koppp, 2. Juni 2003
    Laus Koppp

    Laus Koppp

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    eins zu fuffzich brauche mer nedd
    noch mal kurz weiter gedacht

    noch mal kurz weitergedacht (so im allgemeinen halt):

    das kam mir früher (als ich noch fast ausschließlich statik gemacht habe) öfter bei fremdentwürfen unter:

    vor allem maurermeister oder auch zimmerleute haben immer nur den rohbau gezeichnet (teilweise auch mal ohne dachhaut), also die reinen betondecken oder welche auch immer, und da habe ich mich immer gefragt: hoffentlich vergisst da keiner einen estrich einzubauen wenn die tatsächlich nach den 100steln weitermachen.
    gab es aber auch schon von architekten (nur um da die handwerksmeister ein bisschen in schutz zu nehmen).

    könnte man fast einen eigenen thread drausmachen:
    "was muss in einen 1:100 plan schon alles rein?"

    L.K.
     
  6. MB

    MB Gast

    Wie...

    ... lautete denn der Auftrag? Und überhaupt: dem Beton macht das Wasser nichts.
     
  7. #6 elstalerin, 3. Juni 2003
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    Zunächst einmal Dank für die Antworten.
    Das Haus wurde von einem Bausatzanbieter gekauft, vom Architekten baugenehmigungsreif geplant (mit Garage!) und dann wurden die Gewerke an einzelne Unternehmer vergeben. Natürlich gab es Angebotspositionen "Aufbeton Garagendach" z. B. , aber welcher Baulaie (und der bin ich nun mal) kann daraus schon erkennen, daß hier eine gerade Fläche gegossen wird. Ich hab es jedenfalls nicht erkannt und könnte mich selbst verfluchen, da nicht rechtzeitig nachgehakt zu haben. Aber das bringt mich auch nicht weiter.
     
  8. mls

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    hmmm ... toll!

    toller bausatzanbieter!
    macht die öffentlich-rechtlich notwendige minimalplanung und lässt den/die bauherren dann im regen stehen?
    oder versteh ich da was falsch?
    wird vielleicht JETZT der nutzen von fachleuten klar, die in JEDER bauphase ansprechbar sind?

    vor dem nächsten winter sind jedenfalls nägel mit köpfen zu machen, sonst können durchaus schwierig zu sanierende schäden entstehen (nicht unbedingt am beton - da aber vielleicht auch).
     
  9. #8 elstalerin, 3. Juni 2003
    elstalerin

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    Ich bins wieder :-)
    Naja,, ich sag jetzt mal nicht, was ich von dem Architekten halte, der den Mist verzapft hat... :irre Ich habe diverse Vorschläge bekommen, wie man es machen könnte, die Rede war von Schrägestrich, oder auch irgendeine Schrägdämmung die sauteuer sein soll etc. etc. Das größte Problem ist wohl die Neigung, die rauf muß, da die Garage neben dem Haus steht und dessen Dachkasten / Regenrinne sich ca. 20 cm über dem Beton der Garagendecke befindet. :mauer Die kalkulierten Kosten dafür belaufen sich auf mindestens 3500 Euro, was ich eine Unverschämtheit finde. Gibt es zum Thema Schrägestrich, Gefälledämmung etc. hier irgendwelche Erfahrungswerte? Gruß, die elstalerin
     
  10. berndk

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    IMHO ist ein Flachdach mit 0 Grad Neigung an sich schon eine Fehlplanung, da in unseren Breiten auf Dauer nicht wirklich dicht zu bekommen - bzw. nur mit größtem Aufwand. Umgekehrt weiß ich aber auch, dass es Architekten gibt, die das Flachdach zu ihrem persönlichen #Steckenpferd erkoren haben - es ist ja auch gar so schick -, immer aufs neue erzählen, die Dichtigkeit sei mit der heutigen allerneuesten Technik kein Problem mehr, um dann meist bereits nach wenigen Jahren Lügen gestraft zu werden. Aber what shall´s - der Architekt wohnt ja nicht selbst darin und so waren halt die Bauherren Versuchskaninchen, Regreßanspruch gibts jedenfalls keinen.
     
  11. JDB

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    Wenn das hier eine gerechtfertigte Architektenschelte sein soll, fresse ich nen Besen.

    Schweinchen erkannt !

    Der einzige Vorwurf, den man ihm machen kann, ist, daß er den Auftrag für 3mark5zich überhaupt angenommen hat.
     
  12. MB

    MB Gast

    Nicht ganz

    Auch ein Flachdach mit fehlender Neigung ist problemlos dicht zu bekommen. Wie lange, hängt vom eigesetzten Material und damit vom Preis ab.

    Wozu Gefälleestrich?

    Wie wär's damit, einfach einen Dachdecker zu fragen?
     
  13. #12 Gast360547, 3. Juni 2003
    Gast360547

    Gast360547 Gast

    blödsinn

    Ich muß mal schimpfen.
    BerndK behauptet, in unseren Breiten wäre ein Flachdach nicht dicht zu bekommen, zumindest nicht dauerhaft.
    Nee, ist es auch nicht, aber nur dann, wenn der schlaue Archi oder sonsteinplaner oder der noch oftmals viel schlauere Bauherr den billichsten Mist aufs Dach packt, weil - den sieht man ja nicht, da sind mit die goldenen Lokusschüsseln ja viel wichtiger :(
    s. auch link http://www.dimagb.de/info/bautec/flacdac1.html#fd

    Grüße
    stefan ibold
     
  14. bauhexe

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    Prinzipiell gebe ich SI recht,
    aba wie belastbar ist das Dach, sprich, bei 0° sammelt sich auch in Frost - Tau - Perioden der Schnee (Schnellfallgebiet?) und wenn man/frau da eine ordentliche Folie ( teuer ) + Bekiesung als UV - Schutz drauf plant, hält das auch viele Jahre. Wie sollten denn die 0° gemäß Plan abgedichtet werden? Dachpappe??? :eek:
    Alternativ gäbe es sicherlich auch noch eine Begrünung, die dann wahrscheinlich noch teuer wird oder die billigste und häßlichste Lösung für ein nachträgliches Gefälle ist ein Trapezblech mit Gefälle aufgelattet. Da hätte man aber auch die Betondecke gleich sparen können. :cry
    Hexe
     
  15. mls

    mls Bauexpertenforum

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    tzzz ... unverschämt!

    da soll e. flachdachabdichtung doch tatsächlich geld kosten! allerhand! :cool:

    den architekten trifft in diesem fall keine schuld - wetten?
    der hat die beauftragten leistungen erbracht und würde bestimmt auch noch mehr leisten, wenn es denn beauftragt und bezahlt würde.

    für mich hört sich das so an:
    bausatz mit genehmigungsplanung gekauft - vielleicht noch a bisserl statik und wärmeschutz (fraglich ..) - evtl. fehlende baustoffe gekauft - hurra, los geht´s.
    der fehler, der jetzt erkannt wird, ist die nichtvorhandene - nichtgeplante - dachabdichtung.
    alle anderen details - im diy-verfahren geplant und ausgeführt, sind natürlich oberklasse. da gibt´s keine beschwerden. bis jetzt.

    so ein komisches flachdach ... was soll man damit nur anfangen?
    aber es kann nicht lange dauern, bis ein ein paar vorschläge für die ausführung der abdichtungsebene kommen. die komischen schwarzen bahnen gibt´s ja im baumarkt...
    nur dumm, dass niemand was von attika/entwässerung/einblechung usw. gesagt hat.

    ich sage: kein land in sicht! die erforderlichen arbeiten gehören unabhängig von der ausführung ausgeschrieben - dafür gibt´s genug abdichtungsspezialisten, die auch bauleitung und überwachung machen.


    ob man e. flachdach tatsächlich mit 0-grad-dachneigung ausführen muss, nur um sich zu beweisen, dass es doch geht ... das ist e. andere frage :)
     
  16. MB

    MB Gast

    Null Problemo

    Bei 0°. Notfalls nehme ich............. na was wohl? *Fanfarentusch* Schaumglas :)

    Nein, das ist das geringste Problem. Meine Frage ist aber immer noch offen und entscheidend: "Wie lautete der Auftrag?"

    Wenn er nämlich den Auftrag hatte, eine Garage zu erstellen, hat der Architekt den schwarzen Peter. Hat er aber nur den Auftrag, die Baugenehmigung einzuholen, sieht es schon ganz anders aus.

    Tja, es kostet Geld. Kaum zu glauben, aber das ist die bittere Wahrheit.

    Naja, vielleicht nicht für Sozialhilfeempfänger.
     
  17. JDB

    JDB

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    MB, du hast NULL schweinchenerkennerfähigkeiten !

    Der Architekt, der macht die Zeichnung !!! :)
     
  18. MB

    MB Gast

    @JDB genauer lesen...

    hehehehe :)
    Guck mal genau hin: "Wie lautete der Auftrag?" Wenn keine Antwort kommt, ist das Schweinchen erkannt.

    Nöch woahr?
     
  19. #18 elstalerin, 4. Juni 2003
    elstalerin

    elstalerin

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    Hallo @ll,

    der Architekt hatte den Auftrag, die Garage mitzuplanen! Und Geld für die Planung hat er auch bekommen. Sicherlich nicht nach HOAI (oder wie heißt diese Honorar-festlegung für Archis?), nach meinem Wissensstand wird die Architektenvergütung von dem Bausatzanbieter übernommen und der Bauherr bekommt für einen Pauschalbetrag seine Planung. Gruß, die elstalerin
     
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  21. Marion

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    Welcher Auftrag?

    Welche vertragliche Beziehung besteht zwischen Elstalerin und Architekt?! Ha!

    Marion :shades
     
  22. berndk

    berndk

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    @st. ibold: auch wenn du ganz oben stehst, brauchst du nicht so großspurig zu tun. Oder gehörst du zu jenen, die keine andere Meinung tolerieren?

    Ich habe lediglich meiner persönlichen Meinung Ausdruck gegeben, dass die dauerhafte Abdichtung von Flachdächern sagen wir einmal problematisch ist und infolgedessen, wo dennoch ohne Not ausgeführt, für mich einem Planungsfehler gleichkommt.

    Auf deinem Link steht als Zusammenfassung "Das Flachdach bleibt dann lange dicht, wenn es regelmäßig überprüft und vom Fachmann gewartet wird." Genau das meinte ich auch, wenn ich von großem Aufwand sprach.

    Zur Sache: die heute verwendeten Folien sind allesamt erst seit wenigen Jahren in Produktion und Verwendung, wer kann da wirklich seriöse Prognosen über deren Zustand in - sagen wir einmal 30 Jahren - geben? Wo sind die Langzeitstudien zum Thema Verhalten unter Witterungseinfluß, Poröswerden, Verlust der eingesetzten Weichmacher durch langsames Ausgasen, um nur einige mögliche Probleme zu nennen.

    Daher kann ich Leuten, die - aus welchen Gründen immer - so tun, als sei das alles längst gelöst und die Dichtigkeit auf Jahrzehnte gesichert, nicht folgen.
     
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