Niveauunterschied Estrich Feinsteinzeug zu Parkett

Diskutiere Niveauunterschied Estrich Feinsteinzeug zu Parkett im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Hallo, ich möchte in einem Raum am Übergang vom Essbereich zur offenen Küche Klebeparkett und Feinsteinzeug verlegen und möglichst keinen...

  1. Jürgen

    Jürgen

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    Hallo,
    ich möchte in einem Raum am Übergang vom Essbereich zur offenen Küche Klebeparkett und Feinsteinzeug verlegen und möglichst keinen Höhensprung am Übergang haben. Das Parkett ist ein 2 Schicht Klebeparkett mit 10mm das Feinsteinzeug hat ebenfalls 10mm Dicke. De Frage ist nun wie hoch jeweils der Kleber anzunehmen ist und ob der Estrich in verschiedener Höhe ausgeführt werden muss.

    Ich würde Schätzen das der Fließenkleber ca. 3-4mm Aufträgt und der Parkettkleber ca. 1mm einimmt. Das würde einen Höhenunterschied von 2-3 mm ergeben. Da der Estrich im Bereich des Parkett noch gespachtelt wird könnte man diesen Unterschied auf einen Meter ausgleichen.

    Was meint ihr, wie soll das am besten ausgeführt werden, sind meinen Annahmen realistisch? Ich habe leider unterschiedliche aussagen vom Estrich und Parkettleger. Danke im Vorhinein,

    lg. Jürgen
     
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  3. #2 Hendrik42, 8. Juli 2005
    Hendrik42

    Hendrik42 Gast

    noch Trittschall unter Parkett? Dampfbremse?
     
  4. #3 Baufuchs, 8. Juli 2005
    Baufuchs

    Baufuchs Gast

    2-3mm

    werden beigespachtelt.
     
  5. #4 C. Schwarze, 8. Juli 2005
    C. Schwarze

    C. Schwarze

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    Es gibt auch von Dyckerhoff Entkopplungsmatten/Fliesendämmplatten in verschiedenen Höhen(4, 9,15mm) zum Ausgleichen. Man könnte dies z.B. lose auf Esrich verlegen und drauf fliesen. In zig Jahren beim nächsten Umbau, hilft das beim Entfernen der Fliesen ungemein.
     
  6. Lukas

    Lukas

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    Tach miteinander,
    der Baufuchs hat Recht.
    @ Hendrik42
    bei verklebtem Parkett ist das so eine Sache. ;) aber, was Trittschall angeht nicht unmöglich. Siehe http://www.sika-bau.de/con/con-katalog/con-katalog-details.htm?id=89

    Am besten zu erst die Fliesen legen, und dann auf die gewünschte Höhe anspachteln.
    Gruß Lukas
     
  7. #6 WolfBlfd, 8. Juli 2005
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    Vom Kosten / Nutzen Verhältnis ist das Sika Acouboundsystem meiner Meinung nach für den Privatbereich zu teuer. Wir setzen das meist nur in Bereichen mit sehr hohem Anspruch an Schalldämmung ein, z.B. auf Flächen mit hoher Frequenz, Gastro, Banken, Ladengeschäfte.

    @hendrik Dampfbremse wird nur bei der schwimmenden Verlegung benötigt, hier gehts um einen zweischichtigen Einzelstab, der fest verklebt wird.

    Sehr gute Enscheidung !!! Das ganze Click Zeug entspricht zwar dem Zeitgeist (ruck zuck flott flott), aber richtig gutes Parkett wird halt fest verklebt.
    Dafuer liegts dann auch ein Leben lang.
    Im übrigen ist dieses Click Phänomen ein deutsches Phänomen... im europäischen Ausland kaum nen Thema.

    Beim Rest Konsens = anspachteln

    Gruß
    Wolf
     
  8. Lukas

    Lukas

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    Die Dampfbremse unter dem Parkett

    tach,
    wird eigentlich garnicht gebraucht. Sie hat unter dem Estrich zu sein und der Estrich muß vor dem Einbau des Oberbelages die entsprechende Trockenheit haben.
    Warum sollte sonst bei der Verklebung auf die Dampfbremse verzichtet werden können und bei schwimmender Verlegung nicht?
    Wenn der Untergrund, durch fehlende Dampfsperre im erdberührten Bereich, nicht geeignet ist, dann kann man so eben kein Parkett verklebt drauflegen.
    Wenn manche Hersteller die Dampfbremse vorschreiben, dann sehe ich das als Hosenträger und Gürtel, und eine Risikominimierung, weil sie einen Großteil an den ahnungslosen Endkunden absetzen.
    Ich habe mir angewöhnt, die Verlegeanleitungen der Hersteller genau zu lesen. Dabei fallen mir oft widersprüchliche oder sogar falsche Angaben auf. Auf Nachfrage beim Hersteller erhalte ich dann fast immer die gleiche Antwort: "das werden wir ändern" oder "das ist uns noch garnicht aufgefallen, vielen Dank".
    @Wolf
    warum sollte das Sika-System zu teuer sein? Es ist ein super Problemlöser, wenn nichts anderes geht und eine Schalldämmung erwünscht ist.

    Das Click- und Lockgedöns ist ohnehin die Pest.
    Ich empfehle meinen Kunden lieber das Massivparkett, als wertige und dauerhafte Lösung.
    Fertigparkett ist sinnvoll, wenn mal wieder keine Bauzeit vorhanden ist, oder es nur eine Übergangslösung sein soll.
    Gruß Lukas
     
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  10. #8 WolfBlfd, 9. Juli 2005
    WolfBlfd

    WolfBlfd

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    Tja... gute Frage ! :-)
    Ich les es halt immer in den Verlegeanleitungen der meisten Hersteller.
    Und im Falle einer späteren Reklamation ist es meist ganz gut, wenn man sich an die Verlegeanleitung gehalten hat.
    Obs technisch wirklich nötig ist kann ich nicht beurteilen, allerdings ist so ne PE Folie ein so kleiner Kostenfaktor, das es nicht schaden kann, wenn man die mit reinlegt ? Oder gibts da ggf. nen Nachteil ?

    Schalldämmung war nicht das Thema dieses Threads, und im Normalfall hab ich z.B. in nem Einfamilienhaus mit nem satt verklebtem Parkett ausreichend getan. Zu teuer hab ich nicht geschrieben, nur das ich im Privatbereich den Nutzen nicht so stark sehe.
    Einfamilienhaus: Hier laufen sowieso nur wenige Leute und verursachen Trittschall
    Mehrfamilienhaus: Was bringts, wenn ich mir die reinlege, mein Nachbar aber sein Clicklaminat auf dem dünnsten Schaum, dens als Trittschalldämmung gibt reinlegt. Das Geld seh ich bei nem Bau in anderen Dingen sinnvoller angelegt. Aber wer da wirklich großen Wert drauf legt, der kanns sich natuerlich gönnen.

    Ansonsten Konsens: super Produkt !

    Schönes Weekend
    Wolf
     
  11. Lukas

    Lukas

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    Jepp,

    ich glaube denen nur nicht alles.
    Und wie gesagt, ich rufe dann dort an und frage denen Löcher in den Bauch und lasse mir meine Verlegevariante von der Anwendungstechnik absegnen. Dann gibts auch keinen Stress bei Reklamationen. (jedenfalls nicht mehr als sonst)
    Und wenn die Verlegeanleitung in sich widersprüchlich ist, dann kann man sich ja ohnehin an irgendeiner Stelle nicht dran halten. Und dann ist nachdenken und nachfragen angesagt.
    Eine unnötige Dampfbremse kann evtl. bei Holzbalkendecken zu Problemen führen. Beim Estrich wird sie wohl kaum schädlich sein. Kostet dann nur sinnlos Geld, wenn auch wenig.
    Meiner Meinung nach wird zu großzügig mit diversen Folien, Dampfbremsen und -Sperren umgegangen, ohne über Sinn und Unsinn dieser nachzudenken oder das entsprechende Wissen darüber zu haben. Incl. dessen und schlechter Ausführung sind das oft Ursachen der schönsten Bauschäden.
    Aber was will der FP-Hersteller dem Endkunden alles in die Verlegeanleitung schreiben? Etwa, hast Du einen Estrich, dann kaufe Dir ein CM-Gerät und die DIN 18202 oder 18560?
    Ein Vorteil muß ja noch beim Fachbetrieb bleiben, ehe auch der Letzte der Baumarktwerbung glaubt, daß er das sowieso alles selbst kann.
    Ich lese die Anleitungen eher, weil ich mich absichern will, nicht unbedingt, weil ich da viel Fachliches dazulerne.
    Wie wär´s mit www.anleitungsmurks.de? :-)
    Sicher sind wir mal wieder ein wenig von der eigentlichen Frage abgekommen. Aber, wenn da Trittschall und Dampfbremse eingeworfen werden, dann lass ich das nicht so einfach stehen. Es könnte ja sein, daß das später mal gelesen wird und dann falsche Schlüsse gezogen werden.
    Grüße Lukas
     
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Niveauunterschied Estrich Feinsteinzeug zu Parkett

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