noch trauriger

Diskutiere noch trauriger im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; nach trauriger so, jetzt haben unsere Oberdeppen in Berlin doch tatsächlich ihr Steuerpaket durchgesetzt. Drastische Kürzung der...

  1. Oliver

    Oliver

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    nach trauriger

    so, jetzt haben unsere Oberdeppen in Berlin doch tatsächlich ihr Steuerpaket durchgesetzt.
    Drastische Kürzung der Eigenheimzulage, Erhöhung vom geldwerten Vorteil für Geschäfts-Kfz.
    Jau, da wird der Bau wohl brummen .... :mauer :mauer
     
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  3. jetter

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    Diese Maßnahmen

    dürfen doch jetzt wirklich niemanden verwundern! :irre

    Vielleicht ergibt sich übers Jahr ja noch einiges? Wer weiß, wer weiß :motz
     
  4. Oliver

    Oliver

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    vielleicht sollte der

    gemolkene Mittelstand mal diesen Herren eine kollektive liquidation ihrer Betriebe androhen.
     
  5. Michael A.

    Michael A.

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    Na ja,

    das warten wir mal ab. Dieses Gesetz muß ja erst noch durch den Bundesrat. Und dort soll/wird es durch die Mehrheit wohl gekippt.

    Das Steuerpaket kommt am 14. März in den Bundesrat. Damit dürfte es ins Vermittlungsverfahren kommen.

    Was dabei raus kommt, bleibt abzuwarten.

    Also, noch ist nichts verloren.

    Grüße und schönes WE an alle

    Michael
     
  6. jetter

    jetter

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    Dat löppt
    Meist wird

    das durch Vermittlungsausschüsse nicht besser - nur später! :yikes
     
  7. mls

    mls Bauexpertenforum

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    jetzt fang ich an ...

    und frag jeden nach seiner persönlichen mittelstandsdefition - oliver is der erste ;)

    da könnte man noch eine weitere frage dranhängen: was sind besserverdienende? :D
     
  8. #7 Markus Gräfe, 21. Februar 2003
    Markus Gräfe

    Markus Gräfe Profi Benutzer

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    hääää, hab ich was verpaßt? :yikes

    Vorgestern kam in den Nachrichten noch, daß es bei der Eigenheimzulage zunächst beim alten bleibt. Auch bei der Kfz-Besteuerung hätte die Regierung erst mal einen Rückzieher gemacht....

    Ist mir da in den letzten zwei Tagen wieder etwas durchgegangen???

    Gruß, Markus
     
  9. #8 Thomas Praefcke, 21. Februar 2003
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    Thomas Praefcke

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    "beim alten bleiben" bedeutet, dass ursprünglich eine rückwirkende Einführung zum 1.Januar geplant war. Nun soll die neue Regelung der Eigenheimzulage erst zur Anwendung kommen, wenn die Neuregelung rechtsgültig beschlossen ist.

    Mich würde es wundern, wenn die neue Regelung wirklich ohne größere Änderungen durchkommen sollte.
     
  10. Marion

    Marion Gast

    Hallo,
    scheint mir auch so, dass die Regierung nicht glaubt, dass die Änderungen zur Eigenheimzulage so bleiben wie ürsprünglich geplant und mit Rückwirkung quasi "auch schon vorher geregelt war". Mit der Aufhebung der Rückwirkung will sie nicht nur Sicherheit schaffen sondern signalisiert m.E., dass Sie die Neuregelung der EHZ als Opfer in die Verhandlungen einbringen möchte. Mal sehen, ob es so wird.

    Viele Grüße
    Marion
     
  11. bauworsch

    bauworsch Gast

    Diese rote Brut

    hängt doch eh das Fähnlein in den Wind, wie es g´rade so paßt. Vor dem 01.01. hatten wir grade so knapp über 4 Moi Arbeitslose, jetzt sind´s über 4,5 Mio, also Einführung wohl erst ab 01.04., aber bei der weiterhin kontinuierlich steigenden Zahl wird die Eigenheimzulage wohl - solange Schröders Kinder denken, sie hätten vernünftige konzeptlose Konzepte - nie geändert werden.
     
  12. NBasque

    NBasque

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    Rote Brut

    :smoke

    Klar der "Roten Brut" fehlt Red Bull; das verleiht wenigstens Flügel - - - - um möglichst weit wegzufliegen. :D
     
  13. jetter

    jetter

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    @bauworsch

    so ist dass nun mal, wenn man zum Gefangenen seiner eigenen Ankündigungen(Versprechungen) wird. :D
    Zum Schluß geht garnichts mehr. :confused:
     
  14. #13 Markus Gräfe, 22. Februar 2003
    Markus Gräfe

    Markus Gräfe Profi Benutzer

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    nur wer guckt dabei in die Röhre? Das liebe Volk.

    Wo bleiben eigentlich die "Montagsdemos" :winken ? Die haben doch schon mal einen "selbstherrlichen Machthaber" gestürzt :D Von selbst nimmt dieser Sack doch eh nicht seinen Hut und ansonsten lassen unsere demokratischen Spielregeln ja keine Veränderung der Situation von außen zu.

    Naja, an der Demokratie sollte man ja nichts verändern...
     
  15. Ebel

    Ebel

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  16. Marion

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  17. NBasque

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    Bundesrat !!

    Das ist doch mal der erste Schritt zu richtigen Reformen. Dieses Rumgekaspere der Rot/Grünen mündet doch in brauner (Rot + Grün) Brühe und ist nur zum "K..zen"

    Wirtschaftskompetenz und -wachstum beginnt mit der Entbürokratisierung und Unterstützung von jeglicher unternehmerischer Initiative (siehe USA - einfach machen - und nicht nach bürokratischen Hürden schielen).

    Soziale Gerechtigkeit ist nur mit möglichst hoher Beschäftigung erreichbar. Schade daß unsere Nachbarn uns allesamt überholt haben, bevor eine neue Regierung es wieder richten kann.
     
  18. Ebel

    Ebel

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    Denken!!

    Denken ist angesagt. Viele Beiträge in diesem Thread sehen immer nur, welche Nachteile (oder manchmal auch Vorteile) für die Autoren direkt rausspringen - und vergessen, das die Wirtschaft ein Kreislauf ist. Die Menschen arbeiten um zu Geld zu kommen und von dem Geld das zu kaufen, was Sie und andere mit Ihrer Arbeit erzeugt haben.

    Und wenn man immer nur kurz guckt, dann sieht man nur den kurzen Vorteil und nicht die Lawine der Nachteile - sozusagen den kleinen hübschen Stein an sich nehmen, der den Steinhaufen stabil hält.

    Aber das trifft nicht nur für die Verfasser der Beiträge zu, sondern auch für die Spitzen des Landes. Beispiel: Ich war auf einem Diskussionsforum (August 2002) mit einem Mitglied der Hartzkommission. Ich sagte, daß öffentlich, daß die Hartz-Vorschläge nur noch mehr Arbeitslosigkeit schaffen und bot an dieses zu begründen. Das Mitglied lehnte ab und sagte mir im anschließenden privaten Gespräch das seien ökonomische Fragen und davon verstehe er Nichts.

    Eine ganz kleine Rechnung zeigt, daß sowohl Regierung als auch Opposition das Problem einfach nicht verstanden haben und nur Aktionismus zeigen: Wir tun ja was und das es nicht funktioniert daran ist jeweils der andere Schuld.

    Rechnungsbeweis für den falschen Weg: Wenn die Arbeitslosen auch Arbeit in Normalarbeitszeit bekommen würden, arbeiten sie voll und bei 10 % Arbeitslosen schaffen dann nicht mehr nur 90 % der Arbeitsfähigen, sondern 100 %. Damit geht die Produktion auf 111 % (100 %/90%). Aber die Kaufkraft steigt bei 60 % ALG nur auf 104 % [100% * 100 % /(90% * 100 % + 10% * 60 %). Es ist doch dann keiner da, der die überflüssigen 7 % kauft (111 % - 104 %) - also führt an der Arbeitslosigkeit oder besser an der Arbeitszeitverkürzung bei gleichbleibenden Nettolohn und gleichbleibenden Preisen (d.h. gleichbleibenden Bruttostundenlohn) kein Weg vorbei.

    Und in der Vergangenheit (siehe nachfolgend) hat das auch funktioniert - wenn auch oft nur durch Kampf. Langsam müßte doch mal Denken einziehen.

    Um 1900 betrug die Jahresarbeitszeit durchschnittlich über 3000 Stunden. Um 2000 beträgt die Jahresarbeitszeit unter 1500 Stunden und dabei ist der Lebensstandard auf das 3-fache gestiegen - also das Gleichgewicht zwischen stark steigender Arbeitsproduktivität und langsamer steigender Nachfrage erfordert etwa eine jährliche Reduzierung der Arbeitszeit um etwa 1 %.

    Dieser Trend ergibt sich aus den Arbeitszeitendaten des vergangenen Jahrhunderts - nur unterbrochen durch die beiden Weltkriege, die eine Verzögerung von 28 Jahren ergeben haben.

    Siehe auch http://JEbel.bei.t-online.de/Arbeitszeit/Arbeitszeit.htm und das basiert auf Untersuchungen des IWG Bonn.

    Und wenn die Arbeitslosigkeit fast verschwindet und sich dadurch die Abgaben erheblich vermindern (durchschnittlich ca. 150 € je Monat und Erwerbstätigen), wird ein Großteil der vielen anderen Probleme mit gelöst.
     
  19. jacob

    jacob

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    stammtischreden

    wan wird mal mit diesen stammtischreden in einem fachforum aufgehört - das höre und lese ich eh schon jeden tag in allen medien!
    das problem ist: keiner schlachtet heilige kühe, das hätten die anderen, die jetzt nur rummotzen, auch nicht gekonnt oder gemacht! wann wird das subventionsdenken in D endlich abgebaut - jährlich alle subventionen in D um 10 % senken, heisst stattskosten über 10 jahre langfistig reduzieren - und damit auch die steuern.
    da müsste sich aber die grossindustrie ... und eineige jahrzehntelange subventionsempfänger warm anziehen!
    und noch ien problem entstände: je mehr irgendwo übrig bleit, um so mehr füllen sich die da oben (egal wer) in die eigenen taschen!
    die krankheit der gesellschaft ist die fehlende relation zwischen spitzenempfängern (verdiener darf man bei schumi, fussballern, managern, politikern, spitzenbeamten, altadel oder superstars wohl nicht sagen) und normalbürgern. die medien suggerieren sogar noch, das alles so normal ist und jeder mit fähigkeit zu dem erlauchten stande kommen könne. aber noch glauben die meisten in D an die bunten bilder und kaufen den scheiss ab!
    irgendwann in nicht mehr ferner zeit ist die schere aber so gross, dass es kracht !!!
     
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  21. Ebel

    Ebel

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    Die große Einkommensschere halte ich zwar für ethisch unverantwortlich - aber bei der geringen Zahl der Größtverdiener und weiteren Zusammenhängen ist das kaum der Grund für die schlechte wirtschaftliche Lage.

    Der Grund ist vielmehr die Nichtanpassung an die Entwicklung von Arbeitsproduktivität und Bevölkerung. In dem Link in meinem vorigen Thread, hatte ich die Prognose gezeigt, wenn keine Anpassung erfolgt. Jetzt kann ich auch einen Link zu Vorschlägen bezüglich der Anpassung machen: http://JEbel.bei.t-online.de/AZeit/AZeit.htm.

    Da steht z.B. auch etwas von Steuersenkung drin, die sogar das Staatssäckel stärker füllt.

    "wann wird mal mit diesen stammtischreden in einem fachforum aufgehört - das höre und lese ich eh schon jeden tag in allen medien!". Der Link sind keine Stammtischreden, sondern reale Vorschläge, die auch die Teilnehmer dieses Forums betreffen, und damit die Vorschläger noch realer gemacht werden können - lesen und kommentieren - evtl. auch hier. Damit nicht später wieder einige überrascht sind, wenn dieses oder jenes (was ich hoffe) einmal Staatspolitik wird.
     
  22. Marion

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