nochmal Thema Schallschutz

Diskutiere nochmal Thema Schallschutz im Bauphysik allgemein Forum im Bereich Bauphysik; Hallo, das Thema wurde schon öfters angesprochen aber ich konnte noch keine befriedigende Antwort finden. Problem: Reihenhaus, Altbau, Wohnung...

  1. #1 DanielKonstanz, 29. Juli 2008
    DanielKonstanz

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    Hallo, das Thema wurde schon öfters angesprochen aber ich konnte noch keine befriedigende Antwort finden.
    Problem: Reihenhaus, Altbau, Wohnung unter dem Dach. Mein Schlafzimmer grenzt an die Wand zum Nachbarhaus. Es gibt eine gemeinsame Wand, die zwar relativ dick ist (Ziegel konstruktion mit eingebetteten Holzbalken) aber man hört natürlich wenn im Nebenzimmer gesprochen wird und vor allem Türen zugeschlagen werden - manche Leute lieben es wohl ihren Frust auf diese Weise loszuwerden....

    Für einen gesunden Schlaf ist das natürlich Gift.... :confused:

    Neben der gemeinsamen Wand ist auch noch senkrecht dazu eine weitere Innenwand sowie die Aussenwand bzw. das gemeinsame Dach.
    Ich dachte man könnte durch eine Vorsatzwand das Problem mildern aber habe Bedenken dass der Schall dann immer noch via der Wand senkrecht dazu übertragen wird. Im allergrössten Notfall könnte man auch diese Wand physisch abkoppeln - d.h. mit einer grossen Flex einen Spalt reinsägen und dann Styropor reinstopfen. Das wäre ein RIESEN-Aufwand.. aber wenns nicht anders geht und es echt helfen würde, würde ich auch das noch in Kauf nehmen.

    Frage: kann jemand ein System empfehlen ? Ist die Trennung der senkrechten Wand nötig um einen effektiven Schutz zu erreichen ?
    Muss ja nicht perfekt sein, aber wenigstens das Gelaber von nebenan nachts um 1 Uhr möchte ich nicht hören....

    Vielen Dank im voraus für die Hilfe ! Daniel :winken
     
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  3. jhd

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    Ersteinmal - das kann man von hier aus nicht beurteilen, Du mußt Dir jemanden vor Ort suchen.

    Tip:
    Die einbindende Wand verringert den Schallschutz der Trennwand, wenn diese wesentlich leichter ist als die Trennwand.
    Dann macht es Sinn den Schnitt auszuführen.

    Ebenso ist das Dach an der Schall-Flankenübertragung beteiligt.
    Hier ist maßgeblich, wie hoch die Trennwand ausgeführt wurde.

    Erstmal schaun, was die Trennwand kann, dann wie die Minderung ausfällt durch Flankenübertragung.
    Dann eine Schallmessung ausführen und evtl. weitere Fehlerquellen suchen, wenn Theorie + Praxis zu weit voneinander abweichen.

    J.
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Ich Laie, nix Maurer. Trotzdem möchte ich Bedenken anmelden.

    Müßte man nicht zuerst prüfen, ob diese Wand senkrecht zur Trennwand einfach so "entkoppelt" werden kann? Ich könnte mir vorstellen, daß die Wand evtl. zur Aussteifung der Trennwand notwendig ist, evtl. auch noch eine "tragende Funktion" hat.
    Dann wäre doch die Flex-Aktion eher kontraproduktiv..oder?

    Meine Vermutung. Da wir hier wohl von Luftschall reden, könnte eine Vorsatzschale schon einen Erfolg bringen.

    Gruß
    Ralf
     
  5. jhd

    jhd

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    Latürnich - Nebenkriegsschauplätze mal außen vor.

    Vorsatzschalen bringen eher an leichten Bauteilen etwas.
     
  6. R.B.

    R.B.

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    OK. Ich dachte nur, bevor der Fragesteller gleich zur Flex greift und ihm die Problematik zu spät bewußt wird.:D

    Hier hatten wir das Thema schon einmal in ähnlicher Form.

    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=24159&highlight=Vorsatzschale

    Die Suche liefert sicherlich noch mehr Beiträge.

    Wer sich ein wenig mit der Thematik befassen möchte.
    http://www.faus.de/fachschaft/media/skripte/Bauphysik_02_SCHALLSCHUTZ.pdf

    Gruß
    Ralf
     
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