Oberflächenwasser auf der Wiese

Diskutiere Oberflächenwasser auf der Wiese im Außenanlagen Forum im Bereich Rund um den Garten; Hallo an alle, wir haben uns ein Haus BJ 1977 gekauft. Der Keller ist Trocken und um das Haus liegt eine Drainage + Dämmung. Leider haben wir aber...

  1. #1 Olli1983t, 24. Juni 2012
    Olli1983t

    Olli1983t Gast

    Hallo an alle, wir haben uns ein Haus BJ 1977 gekauft. Der Keller ist Trocken und um das Haus liegt eine Drainage + Dämmung. Leider haben wir aber sehr Lehmhaltigen Boden der das Oberflächenwasser nicht einsickern lässt. Wir wollten unseren weg um das Haus Erhöhen und gleichzeitig für eine entwässerung der Wise sorgen. Was ist das effektivste bzw. Macht es sinn eine Weitere Drainage zu legen ?

    :mauer

    MFG

    Vielen Dank für die Antworten

    Olli
     
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  3. alex2008

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    und Wohin soll das Wasser aus der Drainage dann hinfließen?
     
  4. ktown

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    Also ich habe auf meinem Grundstück auch extremen Lehmboden. Mir wurde von zwei Galabauern empfohlen erstens den Boden mit Sand zu durchmischen (ca. 40cm tief) und eventuell an einer Stelle im Grundstück ein 3 bis 4m tiefes Loch (Durchmesser 1,5 bis 2m) mit durchlässigem Material verfüllen. Nach deren Aussage würde die Durchmischung der oberen Schicht das stehenbleiben auf der Oberfläche verindern und das Loch dient wohl um ein extremes durchnässen des Bodens zu verhindern.

    Ob das wirklich klappt.........keine Ahnung.
     
  5. FeMax

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    Frage an Alex2008
    wohin fließt denn das Wasser, das sich in den Drainagen sammelt, die immer um die Keller gelegt werden?
     
  6. #5 Ralf Dühlmeyer, 25. Juni 2012
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    Oft genug in nicht fachgerecht erstellte Anschlüsse.
    Und oft genug auch - unabhängig von der Fachgerechtigkeit der Anschlüsse in eine Kanalisation, obwohl es gar nicht hin darf!
     
  7. FeMax

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    Heißt,

    es darf nicht in die Kanalsiation, sondern es muss irgendwo ein großes Loch gebuddelt werden mit durchlässigem Material, das ja dann wieder vom Lehmboden umschlossen ist, wenn voll, sich dann das Wasser eigentlich wieder zurückstaut in die Drainagerohre? (im Extremfall)
    Möchte nur mal generell den Sinn von diesen Drainagen verstehen, die da laufend eingebaut werden aber nicht an die Kanalsiation angeschlossen werden dürfen und stelle mir dabei 3 Reihenhäuser vor auf jeweils 400 qm Grund....
    Danke für Aufklärung^^
     
  8. #7 Ralf Dühlmeyer, 25. Juni 2012
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    Nein, dass heisst es nicht.

    Es gibt Gemeinden, da ist es verboten, in andern ist es erlaubt und auch dazwischen gibts fast alles.
     
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  10. Mikalaya

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    Diese großen Löcher im Boden brauchst du nur so tief wie die Lehmschicht ist, also bis auf selbst versickernden Boden.
    Es geht ja nicht darum extra anfallendes Wasser zu versickern, sondern nur den natürlichen Versickerungsprozess zu erleichtern.
    Macht man oft auf lehmhaltigen Pferdepaddocks, die man nicht befestigen darf oder will.
    Ein vom Durchmesser her relativ großes Loch (alternativ eben mehrere), so tief wie nötig, auffüllen mit Kies, fertig. Am besten in einer Ecke, wo sich das Wasser ohnehin schon sammelt.
    Finde ich als Paddocklösung ungünstig, weil man es gegen den Vertritt kaum schützen kann (hält nicht lang), aber in einem zivil genutzten Garten - warum nicht ;)
     
  11. #9 ralph12345, 26. Juni 2012
    ralph12345

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    Um zu wissen, was bei Dir die sinnvollste Lösung ist, müsste man mal wissen, wie genau Dein Bodenaufbau ist, wie dick die Lehmhaltigen Schichten, was kommt drunter, in welcher Tiefe ist ggf. Grundwasser etc., und: wo auf deiner Wiese sammelt sich überall das Wasser. Aus der Ferne kaum konkret zu beurteilen.

    Wenn das Oberflächenwasser nicht von allein versickern will, gibts prinzipiell 2 Möglichkeiten:
    1 - den Boden versickerungsfähig machen, d.h. Bodenschichten lockern, austauschen, mit Sand oder Kiesanteilen mischen. Eher nicht die günstigste Lösung, wenn man am Ende auf 1000qm 10m tief Lehmboden austauschen sollte...
    2 - Das Wasser sammeln und dann an einer Stelle versickern oder loswerden. Sickerschacht, der die lehmhaltige Schicht überbrückt z.B., funktioniert auch nur dann, wenn drunter versickerungsfähiger Boden ist. Der Schacht dient dann als Puffervolumen. Bei einem Dach brauchts nen grossen Schacht, wenn es darum geht, die kleine Pfütze auf der Wiese loszuwerden, gehts vielleicht einfach mit einem kiesgefüllten senkrechten Rohr.
     
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