Ölverbrauch von Heizungen mit gleicher Leistung halbwegs vergleichbar?

Diskutiere Ölverbrauch von Heizungen mit gleicher Leistung halbwegs vergleichbar? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo Gemeinde, ich werde noch vor der Heizsaison einen Heizkessel bekommen. Erstmalig nachdem das Haus zuletzt mit Ölöfen beheizt wurde. Ich...

  1. webber

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    Hallo Gemeinde,
    ich werde noch vor der Heizsaison einen Heizkessel bekommen. Erstmalig nachdem das Haus zuletzt mit Ölöfen beheizt wurde.
    Ich hatte vom Heizungsbauer ein Angebot über einen W**F TOB 18 topline mit all dem Gedöns drum herum.
    Optional kam jetzt auch Vie***ann ins Gespräch. Alles toll.
    Nun habe ich von einer Mitgesellschafterin eine Anlage für umsonst angeboten bekommen. Eine Inter*al Ratioline R3/22. Baujahr 2007.
    Ist natürlich eine Alternative. Nun meine Frage. Ist bei heutigen Anlagen (BB) ein signifikanter Unterschied in den Verbräuchen zu erwarten?
    Bei der WOLF käme ich auf ca. 6000,- €. Die müßte eine geschenkte Anlage an Mehrverbrauch erst einmal verbraten. Daß ich mit einer solchen Anlage auch das Risiko einkaufe, irgendwann an schlechtem Support zu verzweifeln... weiß ich. Das wußte aber auch jeder, der sich früher für ein koreanisches Auto entschied oder sich heute für Produkte mit dem Namen AE* entscheidet. Wichtig ist für mich erst einmal die Vergleichbarkeit der Verbräuche bei vergleichbarer Nutzung.
    Die Gebrauchtanlage wurde regelmäßig gewartet und ist nicht die ganzen Jahre seit Einbau gelaufen, weil das Haus nicht permanent bewohnt war.
    Grundsätzlich war ich auch mit den angebotenen Neuanlagen zufrieden. Eine gebrauchte Anlage aus dem Internet mit unbekannter Historie war da keine Option.

    Danke
     
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  3. tgaeb01

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    Ob Öl ein Zukunftsmodell ist, würde ich nicht vermuten.
    Zu einer Anlage gehört mehr als nur der WE! Daher gibt es eine WE Aufwandszahl und eine Anlagenaufwandszahl!
    Der beste High-Tech WE nützt wenig, wenn der Rest nicht stimmt.
    Wenn der tatsächliche Bedarf (Leistung, Energie) für Hzg u. WW unbekannt ist, bleibt ohnehin nur Rätselraten bzw. der Blick in die trübe Glaskugel.
    Neben Anderem, haben moderne Geräte i.d.R. eine deutliche bessere und komfortablere Regelung und sind modulationsfähig. An GBW Geräte kommen sie allerdings nicht heran!

    v.g.
     
  4. #3 Achim Kaiser, 2. August 2014
    Achim Kaiser

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    Ich würde als erstes mal die Servicefrage klären ....

    Inter*al ist ein direkt an Endkunden vertreibender Hersteller.
    Die Wahrscheinlichkeit dass die Kiste keiner anfasst ist hoch ...
    Bei -10°C wirds dann schnell komisch und der nicht vorhandene Preis relativiert sich schnell.

    Wichtig bei so gebrauchten Kisten ist die meistens abgelaufene Bauartzulassung, die nur für 5 Jahre erteilt wird.
    Wenn die vom Hersteller nicht verlängert wurde kanns im schlechtesten Fall passieren dass der Schorni den Kopf schüttelt.

    No Risk no fun ... :)

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  5. R.B.

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    Die 5 Jahre sind weniger ein Problem, die Konformitäts-/Leistungserklärung ist zeitlich unbegrenzt gültig. Wenn die Kiste aus dem Jahr 2007 stammt, wurde sie vermutlich nach relativ aktuellen Normen geprüft, man sollte also mal genauer in die Unterlagen schauen. Dort findet sich auch die Info, dass der Überwacher mit den 3 Buchstaben seine Finger im Spiel hatte. Es besteht also eine sehr gute Chance, dass man die Anlage montieren und in Betrieb nehmen darf.

    Ob der Kessel zum Haus und zur vorhandenen Anlage (Heizflächen etc.) passt, das steht auf einem anderen Blatt.

    Definiere "signifikant". Der Heizölverbrauch wird erst einmal durch das Haus selbst und dann noch durch das Nutzerverhalten bestimmt. 24°C Raumtemperatur in einem Haus mit zugigen Fenstern und dünnen Außenwänden, produzieren halt einen höheren Ölverbrauch als 20°C RT in einem hoch gedämmten Neubau. Der Wärmeerzeuger selbst hat darauf nur einen begrenzten Einfluss. Wenn man vergleicht muss man auch das Alter der Kontrahenten und den Entwicklungsstand betrachten. Wäre die eine Kiste nun 30 Jahre alt und müsste gegen einen hochmodernen Ölbrennwerter antreten, dann wäre das Ergebnis ganz anders als bei einem R3 Bj. 2007 im Vergleich zu einen Ölbrennwerter aus aktueller Fertigung. Vergleichbare Betriebsweise vorausgesetzt, wird sich vielleicht ein Mehrverbrauch im einstelligen Prozentbereich bemerkbar machen. Der R3 ist halt ein einfacher NT Kessel mit einem Blaubrenner, mit all seinen Vor- und Nachteilen.
     
  6. #5 Alfons Fischer, 2. August 2014
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    noch ein Punkt:
    Zitat §13 EnEV 2014
    und Zitat Anlage 4a EnEV 2014
    Was hiervon konkret zutreffend ist, mag ich nicht zu beurteilen.
    Aber ob insbesondere die Anforderung nach Anlage 4a der EnEV einhaltbar ist, wäre im Einzelfall zu prüfen.
    Wie hoch ist denn die Erzeugeraufwandszahl eg dieses alten Kessels?
     
  7. R.B.

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    Beim R3 handelt es sich um einen NT Kessel mit knapp über 92% Wirkungsgrad. Ob und nach welcher Norm gemessen wurde, da kann man nur spekulieren. Da der Überwachungsverein tätig war, gehe ich mal davon aus, dass korrekt gemessen wurde. Da landest Du dann wohl bei einer eg von 1,08.
     
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  9. webber

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    Gleiches gilt sicher auch für das Eigenheim. Das war aber nicht das Thema.

    Okay. Habe ich jetzt nicht verstanden. Der Heizungsbauer hat für mein Haus... die geplante Nutzung... die geplanten Dämmmaßnahmen... einen TOB 18 für gut und richtig eingeschätzt und auf der Basis das Angebot erstellt. Wenn ich jetzt einen anderen Kessel mit gleicher Leistung nehme, dann ändert das doch nix an der Nutzung?! Die Begriffe Aufwandszahl und Anlagenaufwandszahl müßte ich mal googeln.
    Wenn ich jetzt frage, ob ich auf selber Strecke, bei selber Beladung und Geschwindigkeit... bei einem 80er Chevy Caprice oder einem Touran 1.4 TSI mit gleicher Leistung einen ähnlichen Verbrauch erwarten könnte... würde ich nicht annehmen, daß die Frage nicht mit wenigen Worten zu beantworten sei. Die Welt ist schon kompliziert.
    Danke erstmal.
     
  10. webber

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    Die Anlage ist aber laut Rechnung vom Heizungsbauer gekommen, der ja nicht der Endverbraucher ist.

    Also, die Anlage wurde seinerzeit von einer Firma aufgestellt, mein Heizungsbauer würde das bei mir auch tun und ein lokales Unternehmen zur Wartung müßte ich erfragen.

    Weil? Produziert Inter*al speziell für den kubanischen Markt? Warum sollten -10°C zu einem Problem werden (können)?

    Was ist das? Eine Zulassung für DIESE EINE Anlage oder eine allgemeine Zulassung für alle Anlagen dieses Typs?

    Das ließe sich sicher vorab in Erfahrung bringen.

    Die Übersetung für "wer nicht wagt, der nicht verliert"?
     
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