OKAL 1973 - Decke beginnt durchzuhängen

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  1. Togro

    Togro Gast

    Hallo zusammen.

    In unserem OKAL Winkelbungalow von 1973 haben wir im Schlafzimmer noch den originalzustand der Decke, sprich diese weißen (Paneel ?-) Platten mit der Fugenoptik. Jetzt ist uns aufgefallen, dass bei einer der großen Platte diese "Fuge" zur anderen Platte immer größer Wurde. Im Unwissen über den Deckenaufbau vermuteten wir, dass sich die weiße Platte zu lösen beginnt. Wir hatten dann beim OK Bauservice nachgefragt und die sagten uns, dass diese Platten nur an die Decke geleimt sind und das es nicht so schlimm wäre, wenn sich die Platte löst, da man sie ja an die richtige Decke anschrauben könne. Jetzt hab ich mir das ganze nochmal aus der Nähe genau angeschaut und festgestellt, dass es eben nicht die angeleimte Platte ist, die sich löst, sondern, dass die ganze Decke beginnt durchzuhängen. Man kann die Leimspur der weißen Platte sehen, die ist fest. Ich habe auch mal versucht den Teil hochzudrücken, da bewegt sich nichts, was noch mehr auf die Decke schließen lässt. Ich weiß leider nicht die die Decke zwischen Zimmer und Dachboden aufgebaut ist, vielleicht hat hier ja jemand Kenntnis darüber. Allerdings ist es wohl auch aus mehreren "Platten" aufgebaut, da das druchhängen sich nur auf die Breite einer weißen Platte zu beziehen scheint.

    Aber nun zu meiner Frage: Ich hatte eh vor, in dem Zimmer Paneele an die Decke zu machen mit entsprechender Unterkonstruktion. Wäre es jetzt möglich mit UK Latten das Durchhängen" abzufangen oder würde das nichts bringen ? Was genau kann denn eigentlich mit der Decke passieren ?
    Auf dem Boden über der Stelle, liegt nichts im Sinne von gelagerten Dingen, also auch keine zusätliche Belastung. Es sieht nur so aus, als hätte sich auf dem Dachboden die beggehbare Platte auch abgesenkt. Ich weiß jetzt leider nicht ob das nur eine Platte ist, oder ob das ein durchgehendes Element bis zum ZImmer ist.

    Hoffe es kann jemand mit Erfahrungswerten was dazu sagen.

    Beste Grüße.
     
  2. R.B.

    R.B.

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    Optisch begradigen wäre damit schon möglich, aber die Ursache wird so nicht beseitigt. Somit stellt sich die berechtigte Frage, ob man nicht zuerst die Ursache suchen, und das Problem abstellen sollte.

    Ich glaube jetzt zwar nicht, dass Euch gleich der Himmel auf den Kopf fällt, doch für mich wäre das ein Grund einen Fachmann zu holen der die Sache begutachtet und einschätzen kann. Der kann Dir auch gleich sagen, ob man aktiv werden muss, und wenn ja, wie man das am besten bewerkstelligen kann.

    Gruß
    Ralf
     
  3. Togro

    Togro Gast

    Nunja, für mich als Laie würden nur 2 Sachen in Frage kommen: Feuchtigkeit oder übermäßige Belastung. Von der Dachbodenseite ist beides nicht zu erkennen, was natürlich nicht heißen soll, dass ich beides komplett ausschließe ^^

    In welche Richtung sollte denn da der Fachmann gehen ? Ich wüsste jetzt außer dem Bauservice von OKAL keinen direkten Ansprechpartner.
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Ist aus der Ferne nicht zu sagen, und nebenbei bemerkt, auch nicht mein Fachgebiet.
    Wie in Deinem Dachaufbau die Kräfte abgeleitet werden, und ob dies evtl. auch eine Ursache sein könnte, kann am besten ein Statiker beurteilen.

    Bei mir zuhause hatte ich einen ähnlichen Fall mit einer Balken-Geschoßdecke. Der Statiker hat schnell festgestellt, dass die Balken nicht richtig gelagert waren. Er hat mir dann 2 Optionen genannt, mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen, und ich konnte mich entscheiden. Den Rest hat dann ein Zimmermann erledigt, und seitdem habe ich Ruhe.

    Hat zwar ein paar Euro (genauer gesagt DM) gekostet, aber wozu soll ich mich mit Problemen befassen von denen ich keine Ahnung habe.

    Gruß
    Ralf
     
  5. Baumal

    Baumal

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    naja, du hast nunmal deine deckenbalken.
    die werden hoffentlich nicht durchhängen!

    angeleimte weiße paneele kenne ich nicht.
    sind die paneele angeleimt muß es eine
    trägerplatte geben. diese (und mit ihr
    die paneeleverkleidung) scheint sich von
    der deckenbalkenkonstruktion zu lösen....
     
  6. Julius

    Julius

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    So die Deckenkonstruktion dort überhaupt Balken hat...
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Nur zur Sicherheit, damit wir nicht in die falsche Richtung marschieren. Von Balken habe ich im Zusammenhang mit MEINER Geschoßdecke gesprochen.

    Was, wo, wie beim Fragesteller vorliegt, zeigt mir meine Glaskugel nicht.

    Gruß
    Ralf
     
  8. Baumal

    Baumal

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    davon gehe ich mal schwer aus, okal 1973
     
  9. R.J.

    R.J.

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    Hier der Aufbau von 1969 [​IMG]
    Wurde evtl. mal was am Gebäudegrundriss oder den Aufbauten (OG) verändert?
    Ein fehlerhafte Auflagerung im Ausgangszustand als Ursache halte ich für unwahrscheinlich, dann wäre das Problem bekannter.
     
  10. Togro

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    Genau da lag das Verständnissproblem. Ich habe heute noch einmal mit Okal telefoniert. Mit "an die Decke geleimt" war schon der Deckenbalken gemeint. Wir hatten das nur so verstanden, dass da noch mal eine Platte kommt. Nach dem heutigem Gespräch ergibt es natürlich auch einen anderen Sinn. Den Aufbau, den R.J gepostet hat, wurde wohl 73 auch noch verwendet. Diese Verbundplatten, die gleichzeitig auch die "weiße Paneele" ist, ist direkt auf dem Deckenbalken angeleimt. Löst sie sich nun vom Balken kann sie durchhengen. Der Okal Berater meinte, wenn man sie wieder gegen den Balken verschraubt hält sie auch. Konstante Feuchtigkeitseinwirkung scheint da wohl nicht im Spiel gewesen zu sein, er meinte, das würde man sonst in Form von Flecken an der Decke sehen. Auch auf dem Boden ist nichts zu sehen und Leitungen laufen da nicht lang. Ich werde sie nun wieder an den Balken verschrauben, Paneele mit UK-Latten anbringen und hoffen das es so einige Jahre hält. Danke für Eure Hilfe !
     
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