Operation Bungalow

Diskutiere Operation Bungalow im Mein Hausbau Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo Bauexpertenforum, bislang habe ich hier viel gelesen und an dieser Stelle möchte ich mich über die streckenweise sehr informativen Inhalte...

  1. HHMV

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    Hallo Bauexpertenforum,

    bislang habe ich hier viel gelesen und an dieser Stelle möchte ich mich über die streckenweise sehr informativen Inhalte bedanken.

    Wir sind nun ebenfalls in der Planung für den Neubau eines Bungalows und ich freue mich über jeden guten Gedanken hierzu.

    Wir sind vier Personen - Vater-Mutter-Kind1-Kind2 - und wohnen aktuell in Hamburg in einer 105qm 4-Zimmerwohnung. Der Platz reicht uns aus, nur ein eigenes Arbeitszimmer fehlt.

    Kind1 wird absehbar flügge, Kind3-Frage noch offen.

    Anbei unsere Idee zum Grundriss.
    Plan-v4-2.jpg
    Anmerkungen zum Grundriss:
    • Die Kinderzimmergröße reicht uns aus.
    • Im Flur (Am Ende an der Aussenwand) soll eventuell später (Ausbauoption Dachboden) mal eine Wendeltreppe Platz finden können, zunächst ist da eine Bodentreppe geplant.
    • Der Boden wird zunächst nicht ausgebaut und dient nur als Stauraum
    • Wohnzimmer: vorrangig Medienkonsum, wenig Möbel, mittelgroßer Tisch und 4 Stühle
    • Die Küche ist vom Wohnzimmer durch eine Schiebetür getrennt.
    • Küche soll Platz für kleinen Esstisch haben, 3 Stühle
    • Vom Wohnzimmer geht es durch eine Glasstür auf eine Terrasse (einfachste Ausführung, später evtl. verbessern)
    • Die schraffierten Wände möchten wir in Trockenbauweise aufbauen, da z.B. die Wand zwischen den Kinderzimmern einmal wegfallen kann, die Wand zwischen Arbeitszimmer und Wohnzimmer ebenfalls.
    Wir haben bereits ein Grundstück in M-V:

    Das Grundstück ist vermessen:
    • 21m Frontseite
    • 35m Tiefe
    • Baufenster: 15 x 20m
    • GRZ: 0,3
    • TF: max. 4,25 ü.BP
    • FH: max. 10m ü.BP
    • offene Bauweise, bis zu zwei Vollgeschosse erlaubt
    • Ausrichtung ist Süd-Nord (eher SSW-NNO, hinter dem Grundstück ist aber schöne Landschaft und wir sind keine "Sonnenanbeter", Lichtverhältnisse sind uns bewusst, vor dem Grundstück verkehrsberuhigte Einbahnstraße)
    Der Bebauungsplan sieht weiterhin vor, dass
    • ein Satteldach zwischen 20°-45° auf das Haus muss
    • Sichtmauerwerk in rot-braun für die Fassaden gefordert ist
    Weiteres:
    • Die Anschlüsse liegen auf der linken Grundstückseite
    • Die Einfahrt muss ebenfalls an der linken Seite sein
    • Stellplatz für PKW vor dem Haus, Carport evtl. später einmal
    • Einfacher Gartenschuppen hinter dem Haus für Gartenmöbel, Werkzeug und Fahrräder)
    • Mülltonnen am Haus, hinten links oder neben dem Stellplatz
    • Es besteht Anschlusszwang an Fernwärme, diese ist "zertifiziert für Primärenergiefaktor 0,62", also kein Schornstein, aber 10T Euro für Fernwärmeabnahmegerät inkl. Installation.
    • Niederschlagswasser muss an Graben hinter dem Grundstück abgeführt werden
    • Bodengutachten liegt vor, Grundwasser in 4m, ansonsten keine Besonderheiten, Höhenunterschied Grundstück vorn-hinten ca. 0,5m
    Wir möchten also einen Bungalow (=auf einer Ebene wohnen) bauen:
    • muss kein Effizienzhaus werden, EnEV-Standard reicht uns.
    • barrierearm
    • Abmessung: 14x11m
    • Aussenwand kalkuliere ich mit 0,5m, also verfügbare Fläche exkl. Innenwände 130m2
    • Innenwände kalkuliere ich mit 0,2m, sowohl massive (wo sinnvoll?) als auch die Trockenbauwände
    • Ich bevorzuge eine möglichst simple aber robuste und pflegeleichte Struktur und denke an Ziegelbauweise mit Riemchenklinker für die Aussenwand.
    • Dach: Betonziegel und Vorbereitung PV Anlage (später eventuell eine PV mit Stromspeicher nachrüsten)
    • Fussbodenheizung soll rein
    • dezentrale Lüftung für Technik/HWR, Küche und Bad
    • Elektro: LAN/SAT in allen Wohnräumen und auf dem Dachboden, ansonsten mehr Steckdosen als Standard und Vorbereitung für elektrische Rolläden. Leerrohre für evtl. spätere Hausautomation.
    • Küche: Standard, Einbaugeräte vorhanden
    • Bad: Dusche, Wanne, Waschbecken, Toilette, Fliesen, etc. einfacher Standard
    • WC: Toilette, Waschbecken, einfachster Standard
    • Bodenbeläge exkl. Fliesen in Eigenleistung und einfacher Standard
    • Türen & Fenster: mittlerer Standard
    Finanzierung:
    • EK 100T vorhanden (Grundstück ist bezahlt)
    • Kredit max.150T
    • Zielkosten Haus: 200T, Planung&Überwachung 30T, Reserve 20T, Aussengelände wird angespart, wir rechnen mit 10-15T
    Fragen:
    • Gibt es Anmerkungen zum Grundriss?
    • Ziegel mit Riemchen oder doch Beton/KS mit Dämmung und Klinker?
    • Brauchen wir überhaupt massive Innenwände, wenn ja, wo empfohlen (Küche, Bad, ?) Kann man hier sinnvoll Geld sparen (oder Nullsummenspiel, weil Deckenkonstruktion teurer wird)?
    • Gibt es Optimierungsmöglichkeiten beim Dach, ist bspw. 45° Dachneigung einfacher/besser als 30°?
    • Sind die Zielkosten realistisch?
    Was sind die nächsten Schritte?
    • Bauing. oder Architekt für Entwurfsplanung
    • Bank: Finanzierung finalisieren
    • Ausführungsplanung durch Bauing.
    • damit dann Ausschreibung für Rohbau?
    • Baubegleitung organisieren
    • Tipps?
     
  2. Skogen

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    Charmant ausgedrückt:

    Deine Zielkosten passen nicht zum Haus. Zum einen ist es kein Bungalow sondern EG plus ca. 100 qm Ausbaureserve.
    Der Grundriss passt dann auch nicht so wirklich dazu. Zum Grundriss selbst sag ich lieber nix, sonst bin ich wieder der Böse.
    Für 200 k€ in der heutigen Zeit gibts 100 qm All-In. Punkt.
     
  3. HHMV

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    vielen Dank für die Rückmeldung.
    Also 20-30T mehr einplanen?
    Sie können ruhig böse sein, wenn sachlich nicht reicht. Ich suche Ideen und Denkanstöße hier.
     
  4. S216

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    Ich halte das auch finanziell für zu knapp. Ich baue gerade einen Bungalow in Billig-Gegend knapp 120 qm mit 24° Walmdach, "billig" für ziemlich genau 200, und das ist der reine Hauspreis ohne jegliche Nebenkosten. "Luxus" sind bei mir nur Rolläden, Fußbodenheizung, Lüftungsanlage und Wärmepumpe, also rund 15k Einsparpotential. Mir fällt aus meinen langen Recherchen nur ein Anbieter aus dem Raum Hannover ein, der noch knapp 10 % günstiger war.
    Du möchtest größer, mit Klinker, ausbaufähiges Dachgeschoss, das halte ich für ausgeschlossen, zumal da nochmal gut 10-20 % Nebenkosten für Anschlüsse etc. draufkommen.

    Außenanlage bei der Größe, wenn MV, also flach wie ein Brett, ohne Schnickschnack, ohne Zaun, könnte knapp passen.

    Reserve 20k, lieber nochmal 10k draufpacken. Die Reserven schmelzen ganz schnell.
     
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  5. Skogen

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    eher 100:konfusius
     
  6. #6 driver55, 21.04.2019
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    Ich lese "später", "einfacher Standard", für "später vorbereiten" und sehe dazu noch einen (sorry) furchtbaren Grundriss. Ist auch eher eine Aneinanderreihung von Einzelräumen als ein Grundriss. Du baust doch nicht nur, damit du endlich ein Arbeitszimmer von 10 m² hast?!
    Das Wohnzimmerchen von 23 m² soll der Wohnungsmittelpunkt sein?

    So ganz kann ich Deine / Eure Operation Bungalow nicht nachvollziehen.


    Ist dann eher ein Esszimmer...

    Das sind viel zu viele Räume für die m².
    Und wenn es unbedingt so viele sein müssen, würde ich dies von einem fähigen Planer planen lassen. Wohnen + Essen in diesem Fall natürlich nicht trennen und den 8 m² Flur nach Möglichkeit wegoptimieren (zumindest kleiner). Evtl. wäre eine andere Hausform (L) besser geeignet.

    Und für 200 k€ gibt's sowas heutzutage nicht mehr.
     
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  7. HHMV

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    vielen Dank für die Nachrichten.

    1. OK, ich habe verstanden, dass 200T als zu gering eingeschätzt wird. Rechnet man nun mit 2T pro qm Wohnfläche oder gesamte überdachte Fläche, also inkl. Dachboden, um in eine sinnvolle Größenordnung zu kommen?

    2. Größe & Anzahl der Räume:
    Die Raumgrößen und -schnitte entsprechen im Wesentlichen die unserer derzeitigen Wohnung, die wir sehr ausreichend finden für unser Zusammenleben. Wir haben immer in Wohnungen gelebt und brauchen keine weitläufigen Wohnwelten, sondern ein paar Treffpunkte (z.B. Couch und Tisch im Wohnzimmer, Sitzgelegenheit in der Küche) und Rückzugsräume. Unsere Kindheit in 60-70er Jahre EFH haben wir ebenfalls in "muckeligen" Grundrissen verbracht. Ich denke, dass es hier sehr subjektive Wahrnehmungen gibt hinsichtlich der akzeptablen Zimmergrößen. Den Platzbedarf haben wir vielfach diskutiert und im Bekannten- und Familienkreis auch die Rückmeldung erhalten, dass viel Raum nicht viel mehr glücklicher macht, sondern zunächst mal viel Arbeit. Ist vielleicht aber auch nur unsere Stadtperspektive...

    Wir benötigen noch 15(-20) Jahre die im Grundriss aufgezeigten Räume, danach hoffentlich nicht mehr, weil die Kinder aus dem Haus sind. Später brauchen wir aber nicht mehr qm, sondern vielleicht eine andere Aufteilung. Daher auch die Idee, über die Trockenbauwände später einfach Räume, auch schrittweise, zusammenlegen zu können.
    Nein, das Arbeitszimmer ist zwar ein echter Mehrwert, aber wir wollen raus aus der Großstadt, mehr Landschaft im Umfeld einer mittelgroßen Stadt, Garten und die Hoffnung, dass Wohnen im Alter nicht von Dritten abhängig sein wird.

    • Also Küche darf kleiner aber nicht im Wohnzimmer liegen, das hatten wir schon und wir haben das nicht schön gefunden.
    • Die aktuelle Hausform begründete sich in der Annahme, dass durch einfache Geometrie Kostenvorteile entstehen. Ich denke aber mal über ein "L" nach!
    • Einen fähigeren Planer finden wir bestimmt noch. Zur Zeit tragen wir unsere Ideen zusammen im Sinne einer Bedarfsermittlung und um die Ergebnisse eines fähigeren Planers würdigen zu können, müssen wir die Herausforderungen zuvor selbst verstehen (in etwa).
    Insofern: Vielen Dank - ich freue mich auf weitere Anmerkungen!
     
  8. S216

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    Ich habe hier schon weiß Gott schlimmere Grundrisse gesehen, da will ich gar nicht so sehr einsteigen. er ist funktional, ohne Spinnereien. Die 1,40 sind für Wendeltreppe sicher zu schmal, aber dafür planst du ja "flexibel" mit Trockenbau, was ich von der Idee her nicht schlecht finde.
    Deine geplante Fläche ist ja noch deutlich größer als unsere, wobei wir kinderlos sind; aber was man schnell vergisst, wenn man (wie wir auch) aus Mietwohnung kommt: dort hat man Kellerraum und Waschraum extra. Denkt an Stauraum für Krimskrams, Geräte, Schneeschaufel, Fahrrad etc. Wenn der nicht IM Haus ist, brauchts halt ein größeres Gartenhaus, das kostet aber auch paar Tausender, wenn es ordentlich ist und auf festem Grund steht.
    Zeichne doch mal Möbel rein, dann sieht man besser, wo es klemmt.
     
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  9. HHMV

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    Vielen Dank für die Anregung.
    Ich habe mal wild ein paar Möbelsymbole auf den Grundriss gelegt - ohne große Überlegungen allerdings (z.B. Badezimmer).
    plan_moeblierung_1.jpg
    Das stimmt! Nicht alles will man durch die Wohnung auf den Dachboden wuchten. Gartenhaus, richtig, kostet auch.
     
  10. #10 Kriminelle, 22.04.2019
    Zuletzt bearbeitet: 22.04.2019
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    Das ist ein Wohnungsgrundriss, aber kein Hausgrundriss, sehr beengend.
    Ich sag mal, funktionell, aber nicht mehr. Zu schade, dafür Baugeld in die Hand zu nehmen.
    Magst Du mal Lageplan etc in Jpg hier reinstellen, anstatt alles mit Worten zu beschreiben?!

    Edit: es wär ja schon schön zu sehen, wo Ihr die Terrasse seht.
     
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  11. #11 HHMV, 22.04.2019
    Zuletzt bearbeitet: 22.04.2019
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    Was macht ein Hausgrundriss aus?
    Wir möchten auf einem Grundstück wohnen.

    Edit: Terrasse hinterm Haus, Zugang vom Wohnzimmer.
    Edit2:
    Was meinen Sie mit "Zu schade, dafür Baugeld in die Hand zu nehmen."?
    "beengt" - ja sicher, wenn ich hier andere Traumhäuser vergleiche. Wir möchten raus aus der Stadt, wohnen wie bisher mit Garten und Landschaft in MV. Es soll jetzt keine Grundsatzdiskussion werden, wir denken nicht an ein Tiny-House, ca. 120 qm Wohnfläche im Alter, bis dahin Kinder.

    Vielen Dank für die Teilnahme!
     
  12. #12 Kriminelle, 22.04.2019
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    Ein Haus steht eigenständig mit Carport/Garage auf einem Grundstück, anhängig die Terrasse, Nachbarn anbei. Straße auch.
    Insofern:
     
  13. HHMV

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    hier.
     

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  14. #14 Kriminelle, 22.04.2019
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    Nicht schön. Meine Bitte auf Jpg wurde nicht erfüllt.
    PDF, da ist doch glatt mein iPad abgestürzt.. ;) . was ich noch sehen konnte, war ein Grundstück _ohne_ Haus etc.

    Und genau das meine ich: ein Hausentwurf gehört zu einem Grundstück und differenziert dadurch zu einem Wohnungsbau.
    Was ich hier gesehen habe, passt nicht. Ist nicht durchdacht, wahrscheinlich nicht passend zum Grund,
     
  15. #15 Winnetou78, 22.04.2019
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    Mein Rat, lass dich hier nicht verrückt machen.
    Wenn euch der Grundriss gefällt ist doch gut.
    Wenn jemand Tipps hat euren Grundriss zu verbessern ist ja gut, aber immer zu sagen zu klein usw ist doch überheblich.
    Nehmt einfach den Grundriss derceuvh gefällt und fragt bei mehreren Baufirmen an mit Grundriss und genauen Vorstellungen was ihr wollt an Ausstattung und bittet um ein Kostenangebot.
    Dann habt ihr erstmal nen Ansatz .
    Macht vorher ein bodengutachten , dann könnt ihr fürs Angebot auch sagen was an Erdarbeiten nötig ist im Gegensatz zu den verschiedenen BLB der einzelnen Firmen.
    Und fragt gleich 10 Firmen an, viele antworten in der heutigen Zeit gar nicht .

    So haben wir es gemacht.
    Freundliche Grüße Daniel
     
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  16. #16 Winnetou78, 22.04.2019
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    Ich glaube nämlich das, das Budget in MV passen könnte .
    Das Haus ohne viel gedöns werden ihr für 180000 bauen können bei normalem Boden aber ohne Malern und Boden .
    Wenn das alles dabei sein soll , die 200000.

    Gutachter rechnet mit 6000,

    Aber unterschätzt nicht die Außenanlagen, bin nämlich gerade dabei .
    Mache alles selber, aber allein das Material ist Viel teurer als anfangs geplant.
     
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  17. #17 S216, 22.04.2019
    Zuletzt bearbeitet: 22.04.2019
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    Mit diesem "Baurechner" komme ich für mein Haus ziemlich genau hin, das Haus des TE läge da bei über 251.000. Plus Außenanlagen, allerdings schon inkl. Maler und Bodenbeläge. Die kommen bei mir noch mit ca. 15.000 drauf. Also ist das Rechnerergebnis selbst für meine eher "billige" Bauweise rund 7 % zu billig.
    Baukostenrechner

    Klar, der Rechner sagt nichts über spezielle Ausstattungswünsche und er liegt bei mir beispielsweise bei Wasser/Abwasser um einige Tausender zu niedrig, da ich (wie der TE) Regen- und sonstiges Abwasser separat anschließen muss.

    Habe ich auch vorab gemacht mit Ausstiegsklausel, wenn das Ergebnis sündhaft teure Zusatzmaßnahmen erfordern würde.

    Nur so als Hinweis: alleine die Summe aller "hey, das wäre auch toll" und "ui, das haben wir vergessen" nach Vertragsabschluss machen mittlerweile locker 20.000 Euro aus. Möbel, Außenleuchten, sonstiges Elektrozeug, was weiß ich.
     
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  18. #18 driver55, 22.04.2019
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    Das ist m.M.n. nicht zielführend und dass darauf keine AG kommen ist auch verständlich. Zu einem Haus-AG gehört viel mehr als nur ein Grundriss und bisschen Beschreibung drumherum. In der heutigen Zeit (bei der Auslastung) wird sich kaum einer dafür Zeit nehmen. Seriöse Firmen werden daraufhin eher versuchen Kontakt aufzunehmen um das Projekt "Haus" durchzusprechen...
    Vor allem muss das Grundstück und sinnvollerweise die gesamte Situation (Nachbarhäuser) miteinbezogen werden...

    Ein Grundriss der einem gefällt muss noch lange nicht gut sein oder funktionieren. Manches "entdeckt" man evtl. wenn's zu spät ist.
    Wenn der Dachboden wirklich als Speicher - für allen möglichen Krimskrams - genutzt werden soll, würde ich die Treppe z.B. schon mal nach vorne in die Diele positionieren. Wer will schon mit dem Krempel durchs ganze Haus und vor allem durch's "Wohnzimmer"?

    Ja, ja, der VW-Käfer war auch mal ein Familienauto...

    Es gibt noch keinen wirklichen Plan, aber du hoffst jetzt schon, dass in spätestens 20 Jahren die Bude leer ist. Weshalb? Damit du mehr Platz hast?
    Du erwähntest im EIngangspost "Evtl. Kind3". (Der Kinderwagen kommt dann in's Wohnzimmer? In der Diele ist dafür kein Platz. Es gibt auch keinen Keller..)

    Ihr möchtet mit "Hängen und Würgen" unbedingt aus der Mietwohnung raus, aus der Stadt raus und in's Grüne ziehen. Alles nachvollziehbar. Aber man baut deshalb nicht eine "Mietwohnung als Bungalow"!

    Was heisst, "Nicht schön"? Wenn abgetrennt, dann kleine Küche und die m² nach Wohnen / Essen schieben.

    Kann sein, muss aber nicht. Deshalb sollte man das Haus auf dem Grundstück betrachten. MIt Terrasse und Carport etc. (siehe Kriminelle) und nicht nur den "blanken Grundriss".

    Ok, dann sammelt mal weiter.
     
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  19. #19 Winnetou78, 22.04.2019
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    Bei mir hat das problemlos funktioniert,
    Ich habe mich aber auch damit richtig auseinander gesetzt.
    Ich hatte meinen Grundriss, das Bodengutachten, den Bebauungsplan und wusste eigentlich detailliert was ich wollte inclusive Heizung , Dachstein ec .
    Und daraus hab ich konkrete Angebote erhalten.
    Dann würden BLB verglichen und 5 Angebote blieben bestehen.
    Mit denen hab ich mich getroffen und verhandelt und Zusatzvereinbarungen zur BLB verfasst .
    Und dann würde eine Firma ausgesucht und zu dem Preis der auf dem Vertrag stand gebaut .

    Aber nen muss sich wirklich mit dem Thema beschäftigen.
    Meine Zusatzvereinbarungen waren 3 a4 Seiten .
    Da stand dann alles was mir in der BLB zu wage formuliert war im Detail drin , vom Lichtschalter über die Toilette , Erdarbeiten usw .
    Und es gab eigentlich keine Überraschungen , außer bei unseren eigenen Wünschen wie Fußboden, Wände usw ,da sind wircteurer geworden , weil wir dann doch was besseres wollten .

    Und die Firmen hätten überhaupt kein Problem Angebote zu erstellen.
    Von 15 angefragten Firmen bekam ich 11 Angebote,
     
  20. #20 Kriminelle, 22.04.2019
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    Die hast Du ja nun. Winnetou gibt sein OK, dann ist doch alles gut.

    Hat auch keiner geschrieben, dass Du weitläufig bauen sollst. @driver55 hat alles gut zusammengefasst.

    Bis jetzt hat eigentlich der Umstand, ständig gegen Möbel zu laufen, jeden Stuhl umständlich beim Saugen und Wischen umzuräumen, keine Schublade oder Schrank ordentlich öffnen zu können, weil irgendwer im Weg steht oder/und den anderen akustisch zu stören, weil der Allraum nicht genügt, zu Unzufriedenheit geführt. An den Kühlschrank kommt keiner ran, weil da jemand vorsitzt, die Wäsche spakt, weil kein Platz zum Trocknen da ist und Streitpotential gibt es massig, wenn ständig jemand durch‘s Bild läuft (TV) oder die Wände Ohren haben.
    Dazu kommt, dass man immer mehr an Sachen hat, je älter man wird. Die Frau zieht mit zwei Handtaschen ein und in 5 Jahren sind es 6. Ein falscher Tritt im Garten, und man muss neben seinen Gegenständen des täglichen Lebens medizinische Produkte lagern und anwenden. Eine Yogamatte ist da ja noch das geringste Problem.
    Was ist auf dem Lande mit Vorratshaltung?
    Was Du hier planst, ist ein 5-Zimmer-Haus... die meisten Bauherren bauen sich ein 4-Zimmerhaus. Das sei hier mal angemerkt. Ein Bungalow ist jetzt auch nicht gerade die günstigste Bauform.
    Mit einen bisschen Know-How kann man auf ähnlicher Grundfläche einen Mehrwert herausholen. Feste Treppe, die auch funktioniert und nicht nur eine Laufbreite von 60! Cm hat und das Dach, was eh muss, mit den beiden Kizis bestücken. Dann kannst Du auch gleich kleiner bauen, ohne großartige Mehrkosten zu haben.

    Dixi-Klo?! Hat auch ein Tiny-Haus, zumindest die Technik. Chemieklo ist super, da sparst Du Dir die teuren Abwasserleitungen.
    Spaß beiseite: günstig ist ok, aber bei vielen Sachen, zb die verbauten Leitungen oder Rohre, kann man nicht sparen -> Regeln der Technik, DIN, etc.
    Eine Toilette von V&B gibt es auch schon für 99€, da muss man jetzt nicht extra betonen, wie billig alles sein soll.
     
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