Parkett auf Steinholzestrich - Trittschallschutz - verkleben oder schwimmend verlegt?

Diskutiere Parkett auf Steinholzestrich - Trittschallschutz - verkleben oder schwimmend verlegt? im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Hallo Experten, ich will ca. 90 qm Parkett in einen Altbau von 1920 verlegen. Der aktuelle Bodenaufbau ist - Steinholzestrich - Linolium -...

  1. vietaba

    vietaba

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    Hallo Experten,

    ich will ca. 90 qm Parkett in einen Altbau von 1920 verlegen. Der aktuelle Bodenaufbau ist
    - Steinholzestrich
    - Linolium
    - Bodenplatten geklebt und verschweißt
    Der Boden ist sehr uneben teilweise 2 cm pro Meter, Senken etc.

    Da ich unter dieser Wohnung wohne, geht es mir um einen guten Trittschallschutz.

    Die Parkettleger wollen natürlich immer verkleben.

    Ich habe 2 Angeboten wo der Boden bis zum Estrich zu entfernen ist:

    Eines mit einem Thomsit-Aufbau (R 758 Grundierung, XXL Ausgleichspachtel, Dämmunterlage TF 302 verklebt, hierauf das Parkett).

    Das andere Angebot hat den selben Aufbau allerdings mit einer Trittschall- und Entkoppelungsmatte von Wakol TS 102 (keine Angaben zu Spachtelmasse und Kleber).

    Beide sollen ca. 16 db Trittschallverbesserung bringen?

    Hat jemand Erfahrung mit den Produkten?????

    Alternativ wurde eine schwimmende Verlegung angeboten

    einerseits wieder auf Wakol TS 102 (16 db), Weichfaserplatte (4mm, 24-26 db) sowie High Tech Trittschalldämmung 3mm.

    Trittschallverbesserungen ergeben sich doch durch Masse, daher schäue ich mich etwas die alten Bodenbeläge herauszureißen. Allerdings kommt dann wohl nur die schwimmende Verlegung in Betracht?! Hiervon raten alle Parkettleger ab, aufgrund des unebenen Bodens würde die "Gläser im Schrank tanzen".????

    Jetzt ist guter Rat teuer, vielleicht hat ja jemand Erfahrung hiermit.
     
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  3. Lukas

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    Hi!

    Eine ausreichende Ebenheit ist, egal ob verklebt oder schwimmend, immer notwendig.
    Die paar kg, die Du durchs Entfernen verlierst, machen den Kohl nicht fett, zumal für die Ebenheit eh wieder was eingebracht wird und ein großer Teil der Schalldämmung durch die Verlegeunterlagen erbracht wird, die vornehmlich den Trittschall beeinflussen.

    Gruß Lukas
     
  4. vietaba

    vietaba

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    Danke Lukas,

    mich interessiert noch die Frage, was für den Trittschall (nicht Raumschall) besser ist verkleben oder schwimmend verlegt?

    Gibt es Erfahrungen ob
    Thomsit von Henkel oder
    Wakol besser ist?

    Danke!
     
  5. Lukas

    Lukas

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    Moin!

    Auch ich würde zur verklebten Verlegung raten. Da ist der Klapperatismus kein Thema.
    Die Thomsitprodukte kenne ich und kann da nix Schlechtes sagen. Die Wakolsachen kenne ich nicht, also kann ich da auch nix Schlechtes sagen.:)
    Entscheidend dürfte sein, daß die Systeme richtig eingesetzt werden. Dann haben sie auch am ehesten die zugesicherten Eigenschaften.
    Hilfreich kann es auch sein, den Verleger mit den Materialien arbeiten zu lassen, mit denen er Erfahrungen hat. Kleine Unterschiede in der Verarbeitung der unterschiedlichen Produkte kommen schon vor.

    Gruß Lukas
     
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