Passiv-DHH: Kostenschätzung des Architekten sinnvoll

Diskutiere Passiv-DHH: Kostenschätzung des Architekten sinnvoll im Bauen mit Architekten Forum im Bereich Architektur; Hallo, wir wollen mit Architekten ein Passiv-DHH mit folgenden Eckdaten bauen: -Gebäudeaußenmasse 12m*6,2m -Gebäude voll unterkellert, Keller...

  1. #1 Exilsachse, 16. Januar 2011
    Exilsachse

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    Hallo,
    wir wollen mit Architekten ein Passiv-DHH mit folgenden Eckdaten bauen:

    -Gebäudeaußenmasse 12m*6,2m
    -Gebäude voll unterkellert, Keller in der passiven Hülle
    -2 Vollgeschosse (EG: Küche, Wohnen/Essen, Diele, G-WC, OG: 2 KiZi, 1 SZ, 1Bad)
    -1 Dachgeschoss mit Studio
    -Wohnfläche ca. 130 qm

    Laut Architekt würde das Passivhaus inkl. aller Baunebenkosten 320.000 € kosten. Böden und Tapezierarbeiten sind enthalten.

    Der Architekt meinte auch, dass das alles im mittleren Architektenstandard durchgerechnete wurde. Laut eigener Aussage liegen die Kostenabweichungen bei ihm immer so bei +/-5%. Und wenn es teurer wird, dann nur weil die Bauherren noch viele Extawünsche haben.

    Jetzt meine Frage an die hier vertretenen Architekten. Klingt der Preis realistisch, eher zu knapp bemessen oder überteuert?

    Und noch eine Frage ist es üblich, sinnvoll und von dem Architekten auch akzeptiert, das man nicht alle Leistungsphasen sofort auf einmal an den Architekten vergibt?

    Gruß und danke,
    Martina
     
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  3. mls

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    den grundriss gab´s schon mal in einem anderen faden, oder?
    der keller ist wirklich in der beheizten gebäudehülle?
    dann schreib den preis und den ph-standard mit allen rahmenbedingungen
    in den vertrag.
     
  4. #3 Exilsachse, 17. Januar 2011
    Exilsachse

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    Woanders hatte ich mal die Frage gestellt, ob man auf 8,79m überhaupt sinnvoll ein Haus hinkriegt.

    Der Architekt hat viel aus dem Grundstück rausgeholt und wir sind jetzt bei etwas über 6m Hausbreite, was für uns ok ist.

    Jetzt war hier eher die Frage ob der Schätzpreis realisitsch ist.

    Danke,
    Martina
     
  5. ecobauer

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  6. kike

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    Bei den genannten Maßen dürften das rd. 700-750 m3 umbauter Raum werden. 320TE ab rd. 15% Baunebenkosten = rd. 275TE. Erscheint mir in einer nicht gerade günstigen Gegend (HD) und alle vier Ebenen auf Passivhausniveau jetzt nicht gerade so, als dass man dem TE Hoffnungen auf viel günstigeres/billigeres/preiswerteres machen sollte... !?

    Grüße kike
     
  7. #6 Exilsachse, 17. Januar 2011
    Exilsachse

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    Danke für die Rückmeldung. Ich mache mir ehrlich gesagt auch keine Hoffnung mehr auf ein günstigeres Haus. Waren erst mit einem anderen Architekten in Kontakt und da standen 356 T€ im Raum.

    Meine Frage ist eher, ob die Kostenschätzung vom Architekten realistisch ist oder etwas schön gerechnet. Ich habe mehr Angst davor, dass am Ende die Kosten explodieren und wir ggf. teuer nachfinanzieren müssen.

    Danke,
    Martina
     
  8. mls

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    die veranschlagten kosten müssen mit zunehmender planungstiefe immer
    genauer werden, bis zur genehmigungsplanung sind´s afair 10% - deshalb: schreiben!
     
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  10. bluecher

    bluecher Gast

    die frage ist immer, was man bestellt und dann fürs geld bekommt.
    passivhaus ≠ passivhaus
    ohne die qualitäten, haus- und heiztechnik, fenstergrößen etc schweigt man besser in sich hinein und freut sich nicht diesen planungsstress vor sich zu haben ...
    wenn ich dann noch an abschnittsweise beauftragung, zweite architektenehe oder gar zu befürchtende patchworkplanung mit höchsten anforderungen zu fixpreis und fixtermin laut vertraglicher bindung denke, freue ich mich schon wieder innig ...
     
  11. #9 Exilsachse, 19. Januar 2011
    Exilsachse

    Exilsachse

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    Sorry, stehe gerade auf dem Schlauch, aber was soll ich schreiben?
     
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