Passivhaus mit Garage / Unterschiede beim Putz

Diskutiere Passivhaus mit Garage / Unterschiede beim Putz im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir beabsichtigen ein Passivhaus zu bauen. Der Aufbau der Außenwände soll als WDVS mit Kalksandstein (24cm) und Polysyrol EPS (30cm)...

  1. Cyber

    Cyber Gast

    Hallo, wir beabsichtigen ein Passivhaus zu bauen. Der Aufbau der Außenwände soll als WDVS mit Kalksandstein (24cm) und Polysyrol EPS (30cm) erfolgen.

    An einem Teil der Nord- und Westseite des Hauses soll unmitelbar eine größere Garage anschließen. Haus uns Garage werden also unmittelbar miteinander verbunden. Die Garage soll ohne Dämmung ausgeführt werden.

    Wie könnte hier im Bereich der Anschlussstellen zwischen Haus und Garage eine Konstruktion frei von Wärmebrücken aussehen?

    Meines Erachtens nach darf die Garage laienhaft ausgedrückt wohl nur an das Haus angesetz werden, also die Wämebene nicht durchdringen. Auch innerhalb der Garage würden die Wände dann die volle Dämmung erhalten.

    Wenn aber kein Anschluss zwischen den Haus und der Garage besteht, was muss dann für die Statik der Garage getan werden. Kann/muss man dann innerhalb der Garage vor die Hauswand nochmal eine Garagenwand oder zumindest tragene "Säulen" platzieren (also Hausmauer, Dämmung, Garagenmauer)? Spricht etwas gegen die Lösung?

    Oder wäre es eine Möglichkeit die Garagenwände durch die Dämmung zu führen, in diesem Bereich aber mit hochdämmendem Mauerstein zu arbeiten?

    Ich habe hier im Formun zwar schon ähnliche Themen angesehen, aber noch keine richtige für mich verständliche Antwort gefunden.

    Außerdem habe ich mich hier im Forum auch schon zu den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Putzsorten (Mineral, Kunsthart, Silikon) umgesehen. Hat jemand eine kurze Zusammenfasung der Vor- und Nachteile?


    Vielen Dank im Voraus

    Cyber
     
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  3. fmw6502

    fmw6502

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    Du willst also der hohen Kunst des Passivhausbaus frönen, die nur die wenigsten Planer richtig beherrschen. Deine Frage deutet aber eher auf eine DIY-Planung hin, oder massivstes Mißtrauens Deinem Planer gegenüber...
    Wie ist es?

    Gruß
    Frank Martin
     
  4. Cyber

    Cyber Gast

    Vertrauen ?

    Grds. vertraue ich keinem !
    http://www.bauexpertenforum.de/images/smilies/e_smiley_brille02.gif
    Nein Spaß. Ich bin derzeit noch in der eigenen Vorplanungsphase ohne fremde und professionelle Hilfe. Ich habe mir mit diversen Programmen schon mal mein Haus, so wie ich es mir vorstelle "gezeichnet" und ein paar Bücher zum Thema Passivhaus gelesen.

    Im Ergebnis will ich auch kein echtes zertifiziertes Passivhaus mit allen Vorgaben bauen, ich will nur den Jahresheizwärmebedarf < 15kWh/m²a weitgehend schaffen. Das Haus soll aber optisch und vor allem von der Bewohnbarkeit her (Fußbodenheizung und eine für Passivhäuser völig überdimensionierte Sole/Wasser/WP mit 8 kw) ein ganz normales Haus sein.

    Für das Haus ohne angebaute Garage habe ich selbst auch schon mit PHPP eine entsprechende Berechnung durchgeführt. Ich bin derzeit also alles in allem dabei einmal grob zu prüfen, ob das, was ich vorhabe, grundsätzlich überhaupt funktioniert (Dachanschluss/Übergreifendes Dach Haus-Garage ist das nächste Thema).

    Gleichzeitig erstelle ich selbst schon mals so etwas wie eine eigene Baubeschreibung . Wenn ich denke, dass alles eigentlich soweit in Ordnung ist, dann kommt ein Archtekt mit Passivhaus-Quali ins Spiel, der das alles gegenchecken muss.

    Warum dieser komische Weg? Wieder zum Thema. Trust noboy. Ich will einfach bei der letztlich größten Investition des Lebens mitreden können und mich nicht völlig ausliefern. Das Motto: Wenn Du es gescheit willst, dann mach es selbst. Geht halt hier in keinem Fall komplett, aber zumindest vielleicht in wenig. Außerdem macht es auch Spass sich mal mit was völlig anderem zu beschäftigen.



    Schönen Abend und lG
    C
     
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