Pelletheizung mit Solar?

Diskutiere Pelletheizung mit Solar? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, also meine Heizung steht jetzt langsam fest: Es wird wohl eine Pelletheizung. Ist mir von der Umweltbilanz einfach sympathisch. Jetzt...

  1. #1 Shadowblues, 26. Juli 2013
    Shadowblues

    Shadowblues Gast

    Hallo,

    also meine Heizung steht jetzt langsam fest: Es wird wohl eine Pelletheizung. Ist mir von der Umweltbilanz einfach sympathisch. Jetzt meinte grade unser Architekt, dass er zusaetzlich Solar für Warmwasser aufs Dach packen würde damit die Heizung länger lebt. Damit koennte man im Sommer fast nur von Solar leben und der teuere Heizkessel würde dann locker doppelt so lange halten.

    Wie seht ihr das? So n Pelletkessel kostet ja schon n bissl was. Rentiert sich das daher? Also aufgrund der laengeren Haltbarkeit?

    Roger
     
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  3. #2 Shadowblues, 27. Juli 2013
    Shadowblues

    Shadowblues Gast

    Keine Antworten? Hmm ..

    dann darf ich meine Frage vielleicht anders formulieren: Verreckt durch Haüfige Nutzung so ein Brennkessel schneller? Also dass die Zuendspule oder das Zuendgeblaese mal zu tauschen ist, ok .. aber ein Kompletttausch?

    Roger
     
  4. alex2008

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    möglich dass der Kessel länger hält, dafür gibts ein paar weitere Komponenten welche nicht ewig halten.
     
  5. #4 Zellstoff, 29. Juli 2013
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    prinzipiell finde ich Solar in Kombi mit einer Verbrennungsheizung (Öl, Gas, Holz) sinnvoll, bzw. sinnvoller als in Kombi mit einer LWWP.
    Das Argument mit der Lebensdauer ist aber etwas an der Haaren herbeigezogen. Man muss mal überlegen, wie oft so eine Heizung startet für die Heizleistung und wie oft für die WW Bereitung.
    Auch wenn ST oft als nicht wirtschaftlich dargestellt wird; ich denke dass es dieszbezüglich mind. auf Augenhöhe mit anderen Energiemassnahmen ist.
    Nimmt man z.B. einen verfüllten Ziegel vs. einen ungefüllten und verbessert damit den U-Wert um 0,08, spart man sich im klassichen EFH Bereich 140m² Wfl aktuell ca. 100€/a. Kosten: je nachdem, aber auch gerne 3-5t€.
    ST kostet idR auch so um die 3000€, "erwirtschaftet" aber bei normalem WW Verbrauch rd. 150-200€/a.
    Dazu kommt bei mir das gute Gefühl. hab mir z.B. nen WW Aussenanschluß machen lassen. Läuft die Wasserrutsche oder das Planschbecken juckt mich das nicht, würd dafür unten der Brenner laufen, hätt ich da miese Laune, auch wenns nur 1€ am tag ist.
    Steigt der WW Bedarf durch z.B. größer werdende Kinder (hab schon Angst davor wie meine beiden Mädels Duschorgien veranstalten ;-)), rechnet sich ST umso mehr.
     
  6. R.B.

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    Über die längere Lebensdauer könnte man philosophieren. Ist der Kessel nur die Hälfte der Zeit in Betrieb (Winter), dann kann man wohl unterstellen, dass sich das auch positiv auf die Lebensdauer (Zündung etc.) auswirkt.

    Ob sich das rentiert? Das ist schwer zu beantworten. Bei dem üblichen WW Bedarf einer 4 köpfigen Familie in einem EFH rechnet es sich wirtschaftlich normalerweise nicht. So eine Anlage sorgt dann schon eher für ein ruhiges Gewissen, und wer weiß, wie sich die Energiepreise noch entwickeln werden. Problematisch bei der ST ist, wie bei anderen Investitionen auch, der Invest. Es kommt entscheidend darauf an, mit welchen Mehrkosten man zur geplanten Anlagenkonstellation rechnen muss.

    Gruß
    Ralf
     
  7. #6 DerBjoern, 29. Juli 2013
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    Ob es sich finanziell rechnet sollte man sich genau durchrechnen. Ich hatte bei mir errechnet das ich 150€ im Jahr sparen muss damit ich nach 30 Jahren die Anlage wieder raus habe. Und da ich momentan nur die hälfte für Warmwasser benötige habe ich erstmal davon abgesehen.
     
  8. #7 Zellstoff, 29. Juli 2013
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    hat mal was vernünftiges gelernt
    was heißt schon rentieren? auf welche Zeit mit welchen Preissteigerungen mit welchen Zinsen..
    Wie gesagt: im Verhältnis zu anderen Energiespar- oder vermeidungsmassnahmen, schneidet ST idR nicht so schlecht ab. Es gibt nicht viele Gewerke, die ein besseres ROI haben, einen normalen 4 Personenhaushalt vorausgesetzt.
     
  9. R.B.

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    Ich habe schon mehr als genug Beispiele hier vorgerechnet, Du wirst also verzeihen, wenn ich den ganzen Kram nicht ständig wiederhole.

    Mir ging es auch gar nicht darum, ob sich die ST rechnerisch in 30 Jahren oder 40 Jahren rentiert, denn bis dahin sind mit höchster Wahrscheinlichkeit ein Großteil der Komponenten bereits mindestens ein Mal ausgetauscht.

    Aber, und das habe ich auch schon mehrfach geschrieben, muss sich denn alles immer "rechnen"? Wer so auf Rentabilität aus ist, der sollte kein EFH bauen, denn es wird sich niemals rentieren. Genau so wenig wie sich mein Auto rentieren wird, oder ein 3 wöchiger Urlaub auf Malle oder was weiß ich. Das Leben kostet Geld, und wenn ich meine Vorstellungen vom Leben umsetzen möchte, dann muss ich dafür tief in die Tasche greifen. Wenn ich Lust habe auf ein EFH mit bestimmter Ausstattung, dann baue ich mir so ein Haus, genau wie ich mir ein Auto leiste das weitaus größer ist als ich je brauche.

    Wenn ich Rendite einfahren möchte, dann kaufe ich mir Aktien.

    Gruß
    Ralf
     
  10. #9 Shadowblues, 29. Juli 2013
    Shadowblues

    Shadowblues Gast

    Hallo,

    ich danke euch für die Meinungen. Ich werde dann denke ich eher n bissl mehr Holz verbrennen statt mit ST aufs Dach zu stellen. Dort hätte ich nämlich zudem gerne ne PV Anlage. Mein Eigenverbrauch ist ziemlich hoch aufgrund staendig laufender Server und Aquarien. Ich denke auhc, das snoch mehr Komponenten nicht unbedingt mehr Stabilität bringen. Also nur Pelletkessel und Kamin im Wohnzimmer .... und ja, der Kamin rentiert sich auch nicht wirklich :-)

    Gruß
    Roger
     
  11. R.B.

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    Eben....aber man gönnt sich ja sonst nichts. Man muss sich nur darüber im Klaren sein, dass sich nicht alles rechnen kann bzw. rechnen muss. Schön wenn es sich rentiert, aber wenn nicht, dann ist das auch kein Beinbruch.

    Ich kriege nur einen dicken Hals, wenn den Leuten von gewieften Verkäufern Dinge versprochen werden, die völlig aus der Luft gegriffen sind.

    Gruß
    Ralf
     
  12. #11 Zellstoff, 29. Juli 2013
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    hat mal was vernünftiges gelernt
    na ja, nur wird hier halt sehr oft pauschal geschrieben: dämme so gut wie möglich um Energie zu vermeiden. Kosten? egal: auf die paar Tausend € kommt es beim Hausbau doch nicht an. Oft gelesen...
    Oder die Aussage, dass man im ENEV Standard Haus keine LWWP nehmen soll (bin ja auch kein Freund davon) sondern besser wenn möglich auf Erdwärme bzw Grundwasser setzen soll, weil die JAZ dann um ca. 1 besser wird. Stimmt ja auch, nur wann rechnet sich das? JAZ 1 besser bedeutet,rund 25% weniger Heizkosten. Was sind die 25% in € aktuell? rund 200€/a. Mehrinvest meist knapp oder niedrig 5stellig.
    Nur bei ST wird relativ generell gesagt: rechnet sich normalerweise nicht, dient nur dazu die ENEV einzuhalten. Kannst Dir sparen.
    Du ja auch: sofort kommt: rechnet sich in 30 oder 40a...bei 150€/a und 3000€ Invest sind das bei mir 20a ohne jede Preissteigerung.

    Ich krieg ja immer wieder Prügel hier für die Aussage, aber ich bin nach wie vor der Meinung, dass man rein wirtschaftlich betrachtet, auf die Lebensdauer der Bauteile/des Hauses am günstigsten fährt, wenn man so nah wie möglich und damit so günstig wie möglich bzgl. Invest am ENEV Standard baut. Das hängt natürlich stark von den Preissteigerungen ab, aber die sind Glaskugelleserei. Wenn das aber im Schnitt bei den 3-5%/a bleibt, dann geht diese Rechung auf. Ist aber ne Wette auf die Zukunft, das bessere dämmen und die teure WP aber auch.

    edit: und jetzt kommt bitte nicht, wie das die letzten 10a ausgesehen hat. von Rückwärtsbetrachtungen halte ich nix; die sagen nichts über die Zukunft aus...
     
  13. #12 DerBjoern, 29. Juli 2013
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    Da bei mir 3000€ höhere Kosten gleich 3000€ höheres Darlehen bedeutet, habe ich mit 3% Zinsen kalkuliert. =>30a
     
  14. R.B.

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    Ja, weil ich keine Lust habe das jedes Mal im Detail vorzurechnen. Ist doch irgendwie auch verständlich, oder nicht?

    Nehmen wir doch mal den WW-Bedarf einer typ. 4 köpfigen Familie. Der bewegt sich typ. zwischen 2.000kWh und 3.000kWh p.a. Man könnte auch rechnen, dass pro Person etwa 50Liter täglich angesetzt werden, macht inkl. Verluste und allem drum und dran, irgendwas um die 8kWh täglich, also 3.000kWh pro Jahr.

    Mit einer ST Anlage kann ich vielleicht 40% davon decken, manchmal reicht´s auch nur für 30% p.a. Das hängt vom Anlagenkonzept und der Nutzung ab. Es gibt auch Anlagen die erwirtschaften noch nicht einmal diese 30%.

    Aber nehmen wir mal die 40% von 3.000kWh, dann könnte ich 1.200kWh durch ST ersetzen. Ziehen wir Deine so geliebten Gasthermen heran und rechnen mit 7Ct./kWh, dann wären das 84,- € p.a. die ich durch die Solarthermie ersetzen kann. Selbst bei 10Ct./kWh wären es nur 120,- €.

    Und jetzt soll Dir mal Dein Heizungsbauer ein Angebot unterbreiten. Irgendwas um die 6-8m2 (sonst wird das nichts mit den 40%) mit allem drum und dran, dann wirst Du sehen, dass meine 30-40 Jahre gar nicht so daneben liegen.

    ABER, und da wiederhole ich mich, ich würde trotzdem jedem raten eine ST Anlage aufzubauen. Sofern er sich das leisten möchte ist das sicherlich eine sinnvollere Investition, als viele andere Dinge die man an/in einem Haus hat. Jeder setzt hier halt andere Prioritäten.

    Gruß
    Ralf
     
  15. #14 Zellstoff, 29. Juli 2013
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    hat mal was vernünftiges gelernt
    man kann sich alles rechts rum links rum rechnen.
    Genauso kann ich vorrechnen, dass typischerweise ein 4P Haushalt 750kWh/a und Person braucht = 3000kWh, dazu die SpüMa mit 500kWh, plus 400kWh fürs Planschbecken/WW im Garten = 3900kWh/a.
    Deckungsanteil bei 6m², 300l Speicher und Südausrichtung in München bei 45° Neigung = mind 55% (rechnerisch bei 65%).
    3900*0,55=2145kWh * 0,07 = 150€
    Mein GU (das sind die, die immer alles so überteuert machen) nimmt für 6m² ST inkl. allem: 2985€

    klar bist Du jetzt mit dem Deckungsanteil nicht einverstanden, ich mit Deinen 30-40% auch nicht. Die 55% werden aber regelmässig in Felduntersuchungen gemessen und nicht nur theoretisch erreicht...
    Aber egal: Richtig, und auch mir wichtiger, ist das gut Gefühl und damit der Komfort bei der WW Bereitung durch ST. Würde mich jedesmal ärgern, wenn draußen die Kids 2h auf der Wasserrutsche rumblödeln und dafür die Therme laufen müsste. (nebenbei: die sind genausowenig heißgeliebt von mir, wie die Pelleter von Dir ;-)
     
  16. R.B.

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    Keine Ahnung was für Felduntersuchungen Du meinst, aber 55% Deckung schaffst Du nicht.

    Das Beispiel mit der Spülmaschine hinkt, denn entweder läuft Eure Maschine mehrmals täglich, oder aber die 500kWh passen nicht. Vermutlich hast Du nur den kompletten Stromverbrauch herangezogen, davon entfällt aber nur ein Teil auf die Erwärmung des Wassers. Heute braucht eine Spülmaschine meist so um die 10-15 Liter, davon nur ein Teil als WW, Vorspülen, Klarspülen erfolgt mit KW. Im besten Fall reden wir von 5-6 Liter die von 10°C auf 55°C gebracht werden müssen. Während des Spülvorgangs kühlt das Wasser jedoch ab und muss nachgeheizt werden. Wir reden bei modernen Maschinen also irgendwo von einem Vorteil im Bereich 200-500Wh pro Spülgang.
    Bei einer 4 köpfigen Familie läuft die Spülmaschine etwa jeden 2. Tag, also etwa 180 Mal im Jahr. Einsparpotenzial also irgendwo im Bereich um 90kWh p.a.

    Planschbecken im Garten.....Mit den 400kWh kannst Du mal 14m3 Wasser auf Planschtemperatur bringen. Keine Ahnung wie groß Dein Planschbecken ist. Das Planschbecken meiner Kinder war deutlich kleiner.

    Zum Deckungsanteil, eine 6m2 Anlage liefert im besten Fall um die 1.800kWh p.a. für WW. Das würde aber voraussetzen, dass der WW Bedarf zu den Erzeugungszeiten sehr hoch ist, denn dummerweise produziert die Anlage an so Tagen wie letzter Woche einen Überschuss, den man in einem 300 Liter Speicher gar nicht unterbringen kann. Wer dann im Sommer nicht genügend Abnehmer hat, verschenkt Erträge. Ich schreibe nicht umsonst in den meisten Beiträgen von "verwertbaren Erträgen".

    Aber sei es drum, ich habe nichts gegen Solarthermie. Jede kWh die wir als Sonnenenergie ernten, müssen wir nicht fossil erzeugen.

    Gruß
    Ralf
     
  17. flo79

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    Also Wasser braucht man genauso nicht zu verschwenden wie Strom. Denn umsonst ist es auch nicht.

    zellstoff. Trotzdem hast du für deine 3.000 Euro dann nur eine Anlage für Warmwasser.
     
  18. Joogie

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    Also ich mag meine kombi aus pellet und solar, klar rentiert es sich nicht immer, aber die auch die pelletpreise werden steigen.

    Es ist meiner meinung nach eine auslegung. Z.b. habe ich 2 speicher. kommt von der solar anlage mind. 55°c macht bei mir das ventil vom 200l zum 2000l speicher auf.
    mit dem 2000l speicher können wir 3-4tage auskommen mit warmwasser, sofern der auf 70°c aufgeladen ist. Dann kommen die o.g. geräte hinzu, wm und gsp werden dann mit warmwasser gespeist, dort habe ich ein Ventil eingebaut das umschaltet.

    Sicher es wird nicht mit 2 panals geladen, wir haben eine etwas blöde süd/west ausrichtung mit derzeit 28qm solar fläche auf beiden seiten aufgeteilt. Aber seit ende märz ist die pelletheizung nicht mehr in betrieb, Selbst in den kalten tagen langte die leistung.

    Grob würde ich sagen 1.5m3 gesparrt vom 15m3 speicher wo ich gestern mal schaute.
     
  19. #18 Zellstoff, 29. Juli 2013
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    genau, seis drum...alles gut.

    p.s. in mein Planschbecken passen nur ca. 300l, aber da plätschert die Wasserutsche rein die gerne 2-3h am Stück mit ca. 8l/min läuft. Also ein guter 1 m³ Wasser zu 35° für einmal planschen. Dafür spar ich mir aktuell das allabendliche gießen ;-)
    Und unsere SpüMa läuft ohne Quatsch mind. 1xTag. Ohne WW braucht sie pro Spülvorgang rund 1kWh el, mit WW 0,6kWh = 0,4kWh el., im Energiesparprogramm.
    Bei 200 Spülungen im Jahr wo das WW umsonst ist, macht das 80kWh el aus. Bei Faktor 4 von el zu thermisch 320kWh thermisch..ok keine 500 ;-)) aber auch wenn ich das WW mit Gas mache ist es noch günstiger als mit Strom. Aber jetzt sind wir echt im Peanutsbereich in der Größenordnung einer Maß Bier auf der Wies´n, die mir deutlich wichtiger ist ;-)
     
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  21. #19 Zellstoff, 29. Juli 2013
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    äh.. ja. Davon rede ich...und?
     
  22. R.B.

    R.B.

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    Wo kommt jetzt der Faktor 4 her? So lange in Deiner Spülmaschine keine Wärmepumpe steckt, benötigt das Aufheizen des Wassers 400Wh el und das entspricht dann auch 400Wh thermisch. Das deckt sich auch mit meinen Erfahrungswerten (200-500Wh/Spülvorgang), wobei neuere Maschinen mit ihrem geringen Wasserbedarf hier im Nachteil sind, so blöd es auch klingt.
    Es gibt auch Spülmaschinen die mit weniger als 10 Liter auskommen. Da lohnt sich nicht einmal die Handwäsche im Spülbecken.

    Was die Bilanz noch verhagelt, wenn in den Rohren das Wasser schon etwas abgekühlt ist, dann fließt ja zuerst dieses kalte Wasser in die Maschine und die Spülmaschine ist schon mit Wasser geladen bevor das WW aus dem Speicher überhaupt an die Zapfstelle kommt.

    Gruß
    Ralf
     
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