Pellets oder Wärmpumpe?

Diskutiere Pellets oder Wärmpumpe? im Sonstiges Forum im Bereich Haustechnik; Hallo! Ich würde euch bitten mir eure meinungen zu posten! wir fangen im mai mit unserem neubau an und wissen nicht welche heizung wir nehmen...

  1. sindarin

    sindarin

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    Hallo! Ich würde euch bitten mir eure meinungen zu posten!

    wir fangen im mai mit unserem neubau an und wissen nicht welche heizung wir nehmen sollen! unser haus hat 125 qm wohnfläche, 2 stöckig mit keller. zu beheizen sind mit keller ca. 180 qm. wir können uns nicht entscheiden zwischen pelletsheizung und einer wärmepumpe. was würdet ihr empfehlen, was ist billiger oder besser??? was ist wirtschaftlicher?
     
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  3. Quelle

    Quelle

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    siehe forum haustechnikdialog.de

    mittlerweile wird die qualität der pellets schlechter, weil jeder meint, jetzt mit holz heizen zu müssen.

    mit einer WP ist man natürlich sehr viel flexibler, aber das muss jeder selber entscheiden. im obigen forum gibt es 1000x mehr stoff zum lesen diesbezüglich als hier.
     
  4. Hendrik42

    Hendrik42 Gast

    Hi sindarin,

    ja, guck mal auf haustechnikdialog.de. Pellets sind eine gute Sache (mal abgesehen von den aktuellen Qualitäts/Lieferschwieringkeiten die von den Gas/Öl-Lobbisten auch schnell überzogen dagestellt werden), aber Holz ist kein unbegrenzt vorhandener Rohstoff und im Moment wechseln die Altbaubesitzer in Scharen von Öl zu Pellets. Würde ich auch machen.

    Einen Neubau kann man gleich so auslegen, dass nur sehr wenig Energie benötigt wird. Das sollte man auch tun. Und dann wird es leicht, keine "konventionelle" Heizung einzubauen, die eine tausend Grad heiße Flamme zündet, nur um die Bude auf 21°C Raumtemperatur zu bringen.

    Eine Wärmepumpe passt dann hervorragend ins Bild.

    Rechner & Gedanken zur Witschaftlichkeit, mit Links zu Exceltabellen hier:
    http://hendrik42.twoday.net/stories/949387/

    Noch ein paar Infos zum Thema "Niedrigenergiehaus" usw. damit Du da nicht übers Ohr gehauen wirst.
    http://hendrik42.twoday.net/stories/980165/

    Gruß, Hendrik
     
  5. bauhexe

    bauhexe

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    Zitat aus einer Pelletwerbung:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Der Heizwert liegt mit 5 kWh/Kg daher höher als der Brennwert von Brennholz (4 bis 4,5 kWh/Kg). Für eine Tonne Holzpellets sind etwa 170 Euro zu bezahlen. Nimmt man wieder 3.000 Liter Heizölverbrauch pro Jahr zum Maßstab, kostet der Jahresbedarf an Holzpellets 1.163 Euro. Damit kostet das Heizen mit Holzpellets etwa so viel wie das Heizen mit Heizöl.--------------------------------------------------------------------------------
    so die werbung der pelletsverkäufer!

    HIER andere angaben zu pellets

    jetzt darf mann aber gerne weiterrechnen:

    1 tonne pellets bringt nach meinen angaben etwa 4200 KWh (ist ein guter mittelwert aus verschiedenen angaben) und kosten ca 187,--€/t + schornsteinfeger + pelletlager + bertiebsstrom für pelletförderung + betriebsstrom für brenner pumpen usw.
    bei gleicher leistung (4200KWh) kann man mit einer wärmepumpe JAZ (jahresarbeitszahl) = 5 folgende rechnung aufmachen:
    4200KWh / 5 = 840 KWh
    840KWh * Strompreis WP Tarif 0,11€/KWh = 92,-- €
    oder 50% HT + 50% NT
    HT 420 KWh * 0,16 €/KWh = 67,20€
    NT 420 KWh * 0,083€/KWh = 34,86€
    Summe 102,60€

    Resultat: schon über die betriebskosten je KWh steht eine wärmepumpe einfach besser da, abgesehen vom höheren anschaffungspreis einer pelletheizung.

    auch eine luftwärmepumpe mit einer sehr ungünstigen JAZ von 3 aber auch einem sehr günstigen anschaffungspreis rentiert sich noch.
    4200KWh / 3 = 1400 KWh
    WP Tarif: 1400KWh * 0,11 €/KWh = 154,--€

    HT 700 KWh * 0,16 €/KWh = 112,--€
    NT 700 KWh * 0,083€/KWh = 58,10€
    Summe 170,10€

    an dieser stelle kann man nun weiterrechnen in dem man den energiebedarf des hauses ins spiel bringt. dazu braucht es aber genaue kenntnisse über die bauweise und baustoffe. die angaben aus dem EnEV Nachweis.
     
  6. campr

    campr

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    Na, das halte ich aber für ein Gerücht. Bei unseren Angeboten kam eine (Erd-)Wärmepumpe locker auf den doppelten Mehrpreis gegenüber Pellets. Und es kann niemand garantieren, dass der Boden (/Fels) auch dafür geeignet ist. Also kann es auch sein, dass die teilweise sehr teuren Bohrungen umsonst waren. Ja, ich weiß, es gibt Wärmepumpen in verschiedensten Ausführungen.

    Tom
     
  7. bauhexe

    bauhexe

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    dann warst du bei jemanden der die keine WP verkaufen will, weil er lieber ein anderes geschäft mit dir macht. (oder kommt die pelletanlage aus polen?)
    gib mir mal deine telefonvorwahl, vielleicht weiß ich in deiner region einen kältetechniker der fit ist. fachbetriebe, die sich auf diese technik spezialisiert haben, haben auch brunnenbauer an der hand, die nicht mit einem einzigen bohrauftrag reich werden wollen. :winken
     
  8. Stephan

    Stephan

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  9. R.B.

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    Heizlastermittlung

    Wie wär´s wenn "sindarin" uns zuerst einmal mitteilt, wie hoch die Heizlast ist? Es muss doch eine Berechnung geben, dann kann man mit den Zahlen weiter planen. Da gibt es eine tolle EN12831, und wenn man nach der die Heizlast ermittelt hat, liegen schon einmal die wichtigsten Daten vor.

    Es wäre zudem gut zu wissen, ob vollständig FBH oder ob auch Heizkörper berücksichtigt werden müssen. Ob Platz für ein Pelletlager zur Verfügung steht, ob man überhaupt eine Bohrung für die WP machen darf (kann) oder ob Luft WP usw.

    Dann könnte man sich ja hinsetzen, die beiden Varianten inkl. WW Aufbereitung durchrechnen und abschließend vergleichen. Mit den obigen Angaben kann man höchstens "schätzen". :cry

    Gruß
    Ralf
     
  10. sindarin

    sindarin

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    he, danke für eure antworten!!!! super nett!!! sobald wir den wärmepass haben werde ich mich nochmal melden!!


    dankkkkkkkkke
     
  11. R.B.

    R.B.

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    NIX Wärmepass

    sondern Heizlastermittlung nach EN12831. Dort sind die Heizlasten für jeden Raum getrennt aufgeführt (unter anderem).

    Gruß
    Ralf
     
  12. hagy

    hagy

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    Ein Bauherr der bald Baut
    wir haben uns für eine gute alte "Gasheizung" entschieden.
    Denn zum einen ist eine Palletanlage in der Anschaffung sehr teuer, desweiteren werden die Palletpreise in kürze bestimnmt auch nach oben gehen.
    Klar, Pallet wäre mir auch lieber gewesen, ist man einigermassen unabhängig.

    Was bei uns in naher Zukunft dann noch reinkommt ist ein Ofen, der mit dem Heizkreislauf in Verbindung steht.

    Aber wir müssen ersteinmal bauen und dann sehen wir weiter

    Hagen
     
  13. Harald W.

    Harald W.

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    Erkundige Dich..

    ..über das Bauamt oder Landratsamt über die Bodenverhältnisse und eventuell schon ausgeführte Bohrungen im Umfeld Eures Baugrundstück. Man darf nicht beliebig tief bohren ( glaube zu wissen sind 99m max.) wegen Bergrecht.
    Langfristig gesehen ist der Gedanke WP gar nicht blöd. Aber da müssen absolute Fachleute ran wegen der Auslegung der Pumpe.

    Habe auch letztens ein Haus mit Pelletkessel bauen lassen, auch da gibt es einige Dinge, auf die man achten muß.
    Auch die Geräusche der Pelletförderwelle und des Staubsaugers für den Zwischenbehälter hatte ich mir da leiser vorgestellt. Jetzt hat der Bauherr das auf "automatische Befüllung tagsüber" eingestellt. Nachts würdest Du glockenwach im Bett stehen, wenn die Anlage fördert. Ist Gewöhnungssache.
     
  14. Quelle

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    [offtopic] irgendwann werden wir uns wieder höhlen in die felsen schlagen und die perfekte wärmedämmung genießen[/offtopic]
     
  15. Harald W.

    Harald W.

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    Dann mach´mal Urlaub in Santorin..

    .. da gibst Bei Fira schöne Hotels im Bimsvulkangestein mit einem im Sommer und Winter gleichbleibend wohligen Klima ohne Heizungsanlage! mit Super Ausblick auf die Caldera :D und einem kühlen Ouzo-Kalinikta

    Den milo ellinika
     
  16. #15 sindarin, 24. Februar 2006
    Zuletzt bearbeitet: 24. Februar 2006
    sindarin

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    eine frag an R.B. : oder an jemand der sie sonst beantworten kann :-)

    wo kriege ich diese heizlastenermittelung????

    meint ihr vielleicht die Werte?

    Primärenergiebedarf: 101,92 KWh/(m²a)*
    Endenergiebedarf: 31,73 KWh/(m²a)*
     
  17. bauhexe

    bauhexe

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    nein, die werte sind es nicht.
    heizlastberechnung gibt meist der heizi erst in auftrag, wenn er den auftrag hat. darin wird genau aufgechlüsselt wieviel je raum geheitzt werden muß, als abstand der fbh, größe der heizkörper usw..
     
  18. R.B.

    R.B.

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    Wie bauhexe schon sagte, das macht der Heizer. Man könnte auch den Planer fragen, oder wer Zeit und Muse hat, kann das selbst rechnen. Passende software gibt´s auch, oder für den Notfall tut´s auch ein Excel-file.
    Beispiel gibt´s unter:

    www.bosy-online.de

    Mit den bisher vorliegenden Zahlen grob geschätzt, wäre dies ein Fall für eine WP. Ein Pelletkessel würde sich aufgrund des geringen Leistungsbedarfs die meiste Zeit nur langweilen.. :sleeping

    Natürlich könnte man dem mit einem Puffer etc. abhelfen, aber wozu Verluste produzieren wenn nicht absout notwendig?

    Lass Dir eine Heizlastermittlung machen und eine WP dimensionieren, Heizflächen als FBH mit geringstem VA und Systemtemperaturen unter 30°C bei ATmin.

    Gruß
    Ralf
     
  19. Jürgen V.

    Jürgen V.

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    Alle Menschen sind klug: die einen vorher, die and
    Hier Steht es beschrieben
     
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  21. sindarin

    sindarin

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    ich verstehe das nicht mit der berechnung :yikes , kann mir jemand helfen??????

    wir müssen uns nämlich bis montag entscheiden
     
  22. R.B.

    R.B.

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    Entschuldige bitte, aber eine Kaufentscheidung für eine Investition die sicherlich die Portokasse überschreitet, würde ich OHNE ausreichende Grundlagen nie und nimmer treffen wollen.

    Bei einer Heizungsanlage gehört dazu eben die Heizlastermittlung. Wer kauft schon ein Auto, egal wie groß der Motor und der zu erwartende Spritverbrauch ist?

    Du sollst Dich entscheiden? Ja, aber wofür? Gibt´s schon Angebote? Auf welcher Grundlage wurden die erstellt?

    Gruß
    Ralf
     
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Pellets oder Wärmpumpe?

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