Perimeterdämmung in Schalung - Nachschlag

Diskutiere Perimeterdämmung in Schalung - Nachschlag im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo, Forum, beim Durcharbeiten der Beiträge bin ich auf einen Thread...

  1. #1 Wolfgang C., 19. Februar 2003
    Wolfgang C.

    Wolfgang C. Gast

    Hallo, Forum,

    beim Durcharbeiten der Beiträge bin ich auf einen Thread ('http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?threadid=109&highlight=Perimeter+in+schalung') gestoßen, der auch für uns Bedeutung hat. Hier wird dringend von einer in die Schalung eingelegten Dämmung abgeraten.
    Bei uns wird genau dies geschehen: 6cm Dämmung (PS WLG 035) wird in die Schalung eingelegt, die Betonwand selbst wird 24cm stark (Lage an Hangkuppe, kein anstehendes Wasser zu erwarten, daher keine 'Weiße Wanne'). Um unseren geforderten Dämmstandard zu erreichen ("3-Liter-Haus") wird nach Entfernung der Schalbretter eine weitere 6cm-Schicht Polystyrol WLG 035 aufgebracht.
    Was ist von dieser Konstruktion zu halten? Worauf ist zu achten, um bei dieser Ausführung die optimale Wärmedämmung zu erzielen?

    Gruß aus Rheinhessen
    Wolfgang C.
     
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  3. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    *mmmh*

    eigentlich hab ich meine Meinung dazu bereits gesagt ....
    siehe Link
    -
    "ABER" was ich bis dato schuldig geblieben bin ist wie das mit der Perimeterdämmung in Schalung hinterher aussieht (!)
    -
    Eine diffusiongeschlossenenheit gibts bei der Ausführung sowie nicht mehr ich hoff Sie haben KEINE Wohn/Hobbyräume im Keller ?
    -
    Bei der Ausführung haben SIE keine weisse Wanne und auch KEINE Abdichtung ... wenn ich mir den Boden so ansehn ... naja das ist das nächste Problem ... Lastfall "aufstauendes Sickerwasser" mit null abdichtung :irre
    -
    und dann noch Reihenhäuser ... Dehnfugenabdichtung auf Perimeterdämmung = wieder :irre ... die Haustrennwände sind die Beton oder gemauert ? ... vor kurzen schrieb mal einer man solle dreidimensionnal denken ... ich seh hierbei den Schaden an der Haustrennwandfuge bereits :deal
     
  4. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    Was ich bei Ihrem Aufbau

    nicht verstehe 2* 6cm Dämmung ??? ... eine in der Schalung und eine wird hinterher aufgebracht ?? ... sowas hab ich ja noch nie gehört ... hatten wir das nicht schon mal mit den 2 Lagen Dämmung *grüübel* ... "ABER" was mich brennend interesiert wie geht´s ab der Kellerdecke weiter ??? ... wird da drauf gemauert ?? ... "WENN ja" dann haben wir bei dem Aufbau das nächste Problem denn es gibt "KEINEN" Steinhersteller der eine Statik für 2*6cm auskragend hat ... bei max. 6cm ist Schluss denn die Dämmung ist statisch als NICHTRAGEND anzusetzen (!)
    -
    So wie ich das bisher verfolge sind Sie mit Ihren Fragen noch relativ früh dran die meisten fragen hier wenn eh schon alles schon zu spät ist ... drum meine Bitte Fragen Sie ... nur keine Scheu "die dümmsten Fragen sind die Fragen die NICHT gestellt werden !" (Zitat von Martin Beisse)
    -
    noch ein Bilchen von ner Perimeterdämmung in Schalung gefällig ?? ... man beachte die Stösse/Anschlüsse PLUS die Mauerstärkendurchführungen ... und dann soll noch mal einer behaupten es gibt keine Wärmebrücke mehr ;)
     
  5. #4 Wolfgang C., 19. Februar 2003
    Wolfgang C.

    Wolfgang C. Gast

    Genau dieser Beitrag...

    ... hat mich ja plötzlich aufmerken lassen. Ich dachte eigentlich vorher, diese Konstruktion wäre gut! Allerdings ist die Verarbeitungsqualität anscheinend besser als bei Ihrem Beispiel (siehe Bild unten von einem Parallelprojekt).

    Aber bei einer zweiten Schicht Dämmplatten werden die Fugen der ersten Schicht doch weitestgehend verdeckt, da müßten doch recht geringe Kältebrücken übrig bleiben, oder?

    Gruß aus Rheinhessen
    Wolfgang C.
     
  6. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    MOMENT (!)

    erstmal muss ich erwähnen das ich meinen ersten Beitrag bereits nochmals editiert habe ... Bitte nochmals lesen (!)
    -
    zweitens ich seh auf den BILD Nur 1 LAGE Dämmung ... man sieht auch die Schalungspannstellen sprich das ist die eingelegte Dämmung in der Schalung ... man sieht auch teilweise die durchgelaufende Betonmilch ... = mein Reden
    -
    drittens werden die Haustrennwände in KS erstellt ... na bravo siehe meinen ersten Beitrag über die Abdichtung der Haustrennwandfuge (!)
    -
    und viertens geh ich jetzt Schlafen ... ABER bitte nachfragen wegen der doppelten Dämmung und der Abdichtung gegen Lastfall vermutlich aufstauendes Sickerwasser ... UND wie geht es im Erdgeschoss weiter ... wie weit kragen die Steine auf die Perimeterdämmung ... wie gesagt 6cm ist dabei das maximum (!)

    MfG
     
  7. #6 Wolfgang C., 19. Februar 2003
    Wolfgang C.

    Wolfgang C. Gast

    Kleine Überschneidung bei den Antworten

    Der Bauträger baut 2*6 Reihenhäuser (Bild aus dem anderen Beitrag vom anderen Reihenhausblock) nach EnEV. Wir wollten aber deutlich unter EnEV bleiben, deshalb verstärkte Dämmung, verbesserte Fenster (gesamt-u-Wert 1.2W/m²K), kontrollierte Be- und Entlüftung mit WRG, EWT ...
    Um den Bauablauf möglichst einfach zu halten, wird der Keller wie bei den anderen Reihenhäusern gebaut - Beton mit 6cm Dämmung in der Schalung, dann allerdings später nochmals Zusatzdämmung von 6cm. Den Thread über die zwei Dämmschichten habe ich wohl übersehen, danach muß ich noch einmal suchen.

    Die Stockwerke darüber werden aus KS gemauert (15cm stark) und erhalten eine (einfache) Dämmung von 22cm PS WLG 035. Also hier nicht mehr ganz so exotisch.

    Einen nächtlichen Gruß aus Rheinhessen
    Wolfgang C.
     
  8. #7 Wolfgang C., 19. Februar 2003
    Wolfgang C.

    Wolfgang C. Gast

    Hui, da kommen die Antworten ja schneller, als man Fragen kann!

    Aaaalso, daß unser Haus 'etwas' anders wird als die übrigen 11 Reihenhäuser ist ja wahrscheinlich bereits im vorherigen Beitrag klar geworden.

    Zu Ihren einzelnen Punkten:
    - Kellernutzung: komplett als Wohnraum; aber aufgrund der Lüftungsanlage sollte die Diffusionsfähigkeit der Wände von untergeordneter Bedeutung sein, oder?
    - was ist 'aufstauendes Sickerwasser'? Wir liegen am höchsten Punkt einer Hangkuppe, direkt unterhalb unseres Grundstücks läuft ein Drainagerohr quer zum Hang entlang, da sollte sich doch eigentlich nichts aufstauen können, oder? Das Bodengutachten (gemacht ca. 30m von unserem Grundstück entfernt) zeigt jedenfalls bis 9,4m (!) Tiefe kein Grundwasser, nur unterschiedliche Ausprägungen von Schluff.
    - die Dehnfugenabdichtung befindet sich *unter* der Perimeterdämmung: da ist ein vielleicht 20cm breiter Gummistreifen o.ä. in die beiden Wandteile der benachbarten Häuser eingegossen - wie gesagt unterhalb der Dämmschicht. Die Haustrennwände laufen dann von innen an die jeweilige Außenwand heran.
    - nochmals zu den Wänden: Keller: 24cm Beton + 12cm Dämmung = 36cm gesamt; oberirdische Geschosse/ausgekofferter Bereich: 15cm KS + 22cm Dämmung = 37cm gesamt; EG überlappt KG um genau den Zentimeter Dickendifferenz.

    So, ich hoffe, ich habe jetzt nichts übersehen. Doch eines: gute Nacht, ich schließe mich Ihnen jetzt an, morgen ist auch noch ein Tag.

    Noch ein nächtlicher Gruß aus Rheinhessen
    Wolfgang C.
     
  9. JDB

    JDB

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    Hallo Wolfgang,
    nur so - damit man sich das besser vorstellen kann:

    Innenkante EG-Wand = Innenkante KG-Wand ?
    Die KG-Decke läuft in jedem Fall bis Außenkante Kellerwand ?

    Das Details (z.B. Fenstertür unten) gibt es dann hoffentlich.

    Gruß, JDB
     
  10. WolfgangC.

    WolfgangC. Gast

    Hi, JDB,

    mt der Registrierung geht es wohl nicht so flott, deshalb diese Verzögerung in der Antwort.

    Aber Ihre Einschätzung ist in beiden Fällen korrekt: Wänd innen bündig, Kellerdecke bis Außenkante Betonwand.

    Bei dem letzten Punkt muß ich passen: was meinen Sie damit?

    Gruß aus dem sonnig-frischen Rheinhessen
    Wolfgang C.
     
  11. #10 TAMKAT, 19. Februar 2003
    Zuletzt bearbeitet: 19. Februar 2003
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    Beitrag zum Bild weiter unten.



    TAMKAT
     
  12. TAMKAT

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    Bild zum Beitrag steht höher.

    Wie Sie die EnEV deutlich unterbieten wollen, ist mir hier ein Rätsel.

    Kellerwand nur 24 cm
    Wärme iso zweilagig
    eine Lage schon mit einbetoniert
    Nötige Feuchtigkeits Isolierung des Kellerwandfußpunktes nicht mehr möglich, wegen einbetonierter Wärme Iso.

    Potentielle fehlerquelle ( siehe Bild)
    Punkt 1 durchgehende Fuge zwichen den beiden Wärme Iso arten, eindringen von Feuchtigkeit zwichen den beiden Wärme iso Lagen.
    Punkt 2 meines erachtens grob fahrlässig. Durch den Wandaufbau der KG und EG Wände bedingt, steht die KG Decke 9 cm über, dort kann Feuchtigkeit eindringen ( Pfeile). Fachgerechte Feuchtigkeits Isolierung nicht mehr möglich wegen der einbetonierten Wärme Iso.

    15 cm KS Außenwände ab EG !!!

    So wie ich das sehe, kommen Sie, wenn überhaupt so gerade über die EnEV.

    TAMKAT
     
  13. WolfgangC.

    WolfgangC. Gast

    Macht mir nur noch mehr Angst...

    Laut Wärmeschutznachweis haben wir einen Heizenergiebedarf von 27,7kWh/m²a und einen Primärenergiebedarf von rd. 55kWh/m²a - also wenigstens rechnerisch müßte das 3-Liter-Haus zu schaffen sein.

    Die Zeichnung trifft zu.
    Zu Punkt 1: würde eine vollflächige Verklebung der Dämmung die Hinterwanderung der äußeren Dämmschicht mit Feuchtigkeit nicht verhindern?
    Zu Punkt2: Kellerwandfußpunktisolierung? Was ist das denn schon wieder? Reicht nicht das einbetonierte Fugenblech als Dichtung im Sockelbereich? Und was die Gefahr des Eindringens von Feuchtigkeit in die überstehende KG-Decke angeht - passiert das nicht genauso bei nicht überstehenden Wänden? Sorgt nicht eigentlich die Putzschicht dafür, daß keine (nennenswerte) Feuchtigkeit eindringen kann?

    Der Bau hat noch nicht richtig angefangen, und ich bin's schon fast leid. Wohin man sieht, nur Probleme!

    Und bei manchen Sachen bin ich nun mal auf die Ausführung des Bauträgers angewiesen, immerhin bin ich nur Käufer und nicht Bauherr. Und wenn der mit in-der-Schalung-eingelegter-Dämmung arbeitet, muß ich versuchen, daraus das Beste zu machen. Es ist ja bei uns so schon alles anders als bei den anderen Häusern im Baugebiet - soweit ich informiert bin, bauen wir bislang das einzige Haus (von rund 200), das als 3-Liter-Haus konzipiert ist...

    PANIK!
    Wolfgang C.
     
  14. TAMKAT

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    Also von Fugenblech hast Du vorher ja nichts gesagt.
    Ist der Wandbeton den aus WU? Ist Eisen Drin? Ist viel Eisen drin?
    Der Sockel KG Decke Mauerwerk EG muß eigendlich immer gegen Feuchtigkeit gesichert werden.
    In der Regel geschied das mit Schweißbahn, in Deinem Fall würde auch Dickbeschichtung gehen, da ja keine Last drauf kommt.
    Zu Punkt 1, nein.
    Es ist egal, ob etwas übersteht oder nicht der Sockel Decke KG/ EG Wand ist gegen Feuchtigkeit zu Isolieren, und das geht in der Regel nicht mit Putz.
    Du mußt Dir den Spass und die Freude am Bauen nicht nehmen lassen. Du hast uns gefragt, und Du bekommst von uns Antworten, nach bestem Wissen und Gewissen.


    TAMKAT
     
  15. TAMKAT

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    Man ich bin auch ein Depp, bist Du nicht der gleiche leidgeprüfte Bauherr, der im Forum Tiefbau probleme mit der Baugrube hat?
    Dann kann ich Dich allerdings sehr gut verstehen.
    Aber dann haben sie bei Dir ja noch nicht angefangen oder?

    Aber die Tatsache das Du der gleiche bist wie im Forum Tiefbau, gibt mir wieder zu denken.
    Jeder einigermaßen vernümftige Bauträger wäre von ganz alleine auf die Idee gekommen das Erdreich der Baugrube austauschen zu lassen, aber das kostet ja, also lieber nichts sagen.

    TAMKAT

    :boxing
     
  16. Josef

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    *mmmh*

    das mit der Lastabtragung (innenkante Wand) ist ja geklärt ... offen steht wie´s Tamkat bereits angesprochen die 2 Lagen Dämmung ... ob die Ausführung Sinn macht keine Ahnung bisher ist noch keiner auf die Idee gekommen die Kellerdämmung zweilagig auszuführen ... Sie haben Wohnräume im Keller mit dem Einsatz der Perimeterdämmung in Schalung kann KEIN diffusiongeschlossener Anstrich ausgeführt werden ... weiter gibt der Punkt weisse Wanne zu denken ... 24cm ist eh schon aus der Din zusammen mit Perimeterdämmung ... naja ne Wu-Konstruktion ??? so würd ich´s sicher NICHT machen ... zu denken gibt mir auch die Drainung ?? ... nur eine Seite ?? (bzgl. Drainung ist der Bauworsch eh der fiterste vielleicht da mal nachfragen) ... *mmmh* hierwie hab ich bei der Baubeschreibung ein flauches Gefühl in der Magengegend daher Bitte mal folgendes abklären:

    a.) wird es eine Weisse Wanne ? ... wenn ja mit welchem Maßnahmen wird der Bodenplatten Wand Anschluss hergestellt bzw. mit welchen Material
    -
    b.) nochmal weisse Wanne ... Dehnfuge hab ich da was übersehn ... mit Blech kann eigentlich gar nicht sein ??? ... werden die Bodenplatte untereinander auch getrennt ? ... bzw. wo fängt dieses Blech (????) an und wo hört es auf ?
    -
    c.) Eine Leistungsumschreibung der Drainung wär nicht schlecht ... Spülschächte Materailart etc. etc.


    MfG
     
  17. #16 Wolfgang C., 19. Februar 2003
    Wolfgang C.

    Wolfgang C.

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    Re: *mmmh*

    Nun, für's Tauschen gibt es auch sogenannte 'Naßanzüge', bei denen Wasser zwischen Anzug und Haut gelangt. Da dieses danach aber nicht mehr ausgetauscht wird, wirkt es nach Aufwärmung durch die Haut wie eine zusätzliche Wärmedämmung. So ähnlich stelle ich mir das auch mit der zweischichtigen Dämmung vor. Wenn Feuchtigkeit dazwischenkommt - na und? Die Dämmung liegt im Bodenbereich, da ist mit zerstörerischem Frost nicht zu rechnen, und ein Austausch der eventuell eingedrungenen Feuchtigkeit ist auch ehr selten, so daß sich hier kein Dämmproblem ergeben dürfte. Im Gegenteil, eigentlich müßte der zweischichtige Aufbau die Kältebrücken in der ersten Schicht durch Fugen mit Zementmilch und diese Maurerdingens, die die Schalbretter zusammenhalten, verhindern oder zumindest vermindern, oder?

    Wofür brauche ich den diffusionsgeschlossenen Anstrich? Durch 24cm WU-Beton dürfte so wenig Feuchtigkeit diffundieren, daß sie gegen die Leistung der Lüftunganlage außer acht gelassen werden kann. Stimmt doch, oder?
    Und was die Weiße Wanne angeht: wie schon gesagt: Fugenblech in Bodenplatte und Wand eingegossen. Unser Haus ist rund 2m zurück- und 50cm nach oben versetzt und bekommt eine eigene Bodenplatte; die anderen Häuser haben eine durchgehende Bodenplatte. Wie bei uns der Übergang geschaffen wird, weiß ich nicht.
    Die Fugen zwischen den einzelnen Häusern werden mit einer rund 20cm breiten Gummileiste verbunden, die in die Wände eingegossen wird. Bilder hiervon habe ich leider nicht.

    Über die Drainage beginne ich mir gerade erst Gedanken zu machen und den Bauträger sowie die Architektin zu löchern. Eine entsprechende Leistungsbeschreibung liegt nicht vor. Immer fehlt noch etwas, und das obwohl unsere Baubeschreibung von einem externen Gutachter und Architekten ausgearbeitet worden ist.

    Gruß aus Rheinhessen
    Wolfgang C.
     
  18. #17 Wolfgang C., 19. Februar 2003
    Wolfgang C.

    Wolfgang C.

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    Stimmt, genau der bin ich. Und angefangen haben sie nur mit der Baugrube... Aber leider bin ich nur Käufer, nicht Bauherr. So habe ich leider nicht die Entscheidungsmöglichkeiten, die ich gerne hätte.

    Na, das glaub' ich jetzt nicht unbedingt. Der Bauträger war genau wie ich der Ansicht, daß nur bis 1m über Sohle ausgebaggert worden wäre. Erst als jetzt die anderen Gruben ausgebagert worden sind, ist uns aufgefallen, daß unsere Baugrube schon volle Tiefe hatte. Das Problem liegt anscheinend ehr beim Bauunternehmer...

    Wo wir gerade beim Bauunternehmer sind - wenn's nicht so traurig wäre, wär' es direkt lustig:
    Angebot für das Ausbaggern und anschließende Verfüllen (ohne Verfestigung) von rund 20m Graben im Garten zum Verlegen meines Erdwärmetauscherrohres: EUR 1782,- + MwSt. (ohne Material versteht sich, das wollte ich beistellen).
    Bau eines einfachen Raumes unter der Terrasse als unterirdisches 'Gartenhäuschen' und Pelletlager, Zugang aus ausgekoffertem Bereich (keine Treppe, keine Fenster, keine Dämmung), Abmessungen 3,5m*3,2m*2.5m: EUR 6111,- + MwSt!
    Wenn ich auf die Toilette gehe, kommt immer noch etwas Braunes bei 'raus, nichts Goldenes. Verwechselt mich der Bauunternehmer mit irgendwem?

    Na ja, das müssen wir wohl aufschieben bis nach Übernahme des Hauses, dann kann ich einen 'etwas' günstigeren Anbieter beauftragen!
    Aber vielleicht ist der Bauunternehmer so weit im Preis gedrückt worden, daß er sich seinen Gewinn nur bei den Extras holen kann?!?

    Gruß aus Rheinhessen
    Wolfgang C.
     
  19. Josef

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    Nein

    ich versteh den Sinn immer noch nicht mit den 2 Dämmungen ... ich kann mich wage mal an einen Beitrag erinnern wo bei 2 Lagen Kondenswasser angefallen ist ... war "ABER" im Flachdachbereich ... ich bleib dabei 1 Lage 12cm und die gescheit.
    -
    Ich hab die Erfahrung gemacht wenn auf den Diffusionanstrich verzichtet wurde stieg die Luftfeuchtigkeit ... ob das eine Lüftungsanlage wettmacht ? ... ehrliche Antwort "Keine Ahnung"
    -
    JA das mit der Drainung sollte geklärt werden ... ABER auch der Abdichtungsfall ... ist bzw. wird´s auch eine weisse Wanne ... siehe oben ! ... den Rest zur Drainung erklärt unser Bauworsch schon wenn´s der falsche ist ;)
    -
    Ja die lieben Nachträge bzw. die Geschäftsgebarden mancher sind ausreichend bekannt ... hätte man die bereits ausgeschrieben wär nicht mal die Hälfte raus gekommen ... "ABER" das ist awengerl die Negativeseite beim Bau mit Bauträgern :mad:

    MfG
     
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  21. #19 Wolfgang C., 23. Februar 2003
    Wolfgang C.

    Wolfgang C.

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    Dichtung zwischen den Kellerwänden zweier Reihenhäuser

    Jetzt schon zum ersten:
     
  22. #20 Wolfgang C., 23. Februar 2003
    Wolfgang C.

    Wolfgang C.

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    Häusle-Bauer ("3-Liter-Haus")
    Dichtung zwischen den Kellerwänden zweier Reihenhäuser

    Jetzt schon zum zweiten. Was ist davon zu halten?

    Gruß aus dem sonnigen Rheinhessen
    Wolfgang C.
     
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Perimeterdämmung in Schalung - Nachschlag

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