Pflasterverlegung - mehrere Fragen zu korrekter Ausführung

Diskutiere Pflasterverlegung - mehrere Fragen zu korrekter Ausführung im Außenanlagen Forum im Bereich Rund um den Garten; Hallo zusammen, Nach einer größeren Umbauaktion (alles durch einen Handwerksbetrieb) sind jetzt die Pflasterverlegearbeiten abgeschlossen. 1....

  1. #1 Zwegat2, 10. November 2012
    Zuletzt bearbeitet: 10. November 2012
    Zwegat2

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    Hallo zusammen,

    Nach einer größeren Umbauaktion (alles durch einen Handwerksbetrieb) sind jetzt die Pflasterverlegearbeiten abgeschlossen.

    1. Wir haben drei befahrbare Kunststoff-Lichtschächte von ACO. Vereinbart war, dass diese nachher bündig mit den Pflastersteinen ist. Tatsächlich liegen die Roste jetzt bis zu 2 cm tiefer als die Pflastersteine. Nur ein optisches Problem oder muss ich befürchten, dass mir die Pflastersteine beim Überfahren den Lichtschacht beschädigen?

    2. ich habe in einem anderen Beitrag gelesen, dass die zulässige Toleranz für Höhenunterschiede 2cm auf 4m beträgt. Da ich auf 3m eine Senke von 2cm habe (gegenüber der Haustür) komme ich pro 1,5m auf 2cm Höhenunterschied. In welcher Norm steht dass das ein klarer Mangel ist? (Also falls es einer ist)

    3. Das Pflaster wurde vor dem Verfüllen der Fugen abgerüttelt. Nach dem Abrütteln fällt es em ainen seitliche Rand bereits einen halben cm ab.

    Was tut man da für gewöhnlich?

    - die betroffenen qm aufnehmen, Splitt raus, Tragschicht anpassen?

    - Größflächig aufnehmen und neu machen?

    - Nix, weil das die übliche Ausführungsqualität ist und man erst noch größere Beulen reklamiert

    Danke für Eure Antworten

    Gruß
    Helge
     
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  3. #2 ars vivendi, 10. November 2012
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    zu 1: wenn dieses bündig vereinbart war, sollte es auch so ausgeführt werden.
    zu 2: Ich finde eine Senke von 2 cm auf 3 Meter in das Pflaster einzubauen deutlich zuviel. Ist die Senke so beschaffen, das eine Pfütze entstehen wird, oder kann Wasser aus der Senke ablaufen?
    zu 3: Vor dem Verfugen abrütteln ist Pfusch hoch3. Erst werden die Fugen verfüllt, dann rütteln und Fugen nachfüllen. Wird vor dem Verfugen abgerüttel wandern u.U. Pflastersteine sonstwohin.

    Das mit dem Rand verstehe ich so nicht ganz. Ist keine Begrenzung eingebaut wie zb Borde oder wenigstens die Aussenkante mit Betonfuss versehen?
     
  4. Zwegat2

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    Hallo und danke für die Antwort.

    1. Ja, die Frage ist halt, ob eine sauaufwendige Nacharbeit erforderlich ist. Dafür müsste die gesamte Einfahrt (ca. 30qm) wieder abgedeckt werden 2cm runtergesetzt werden.

    2. Ich gehe davon aus, dass das Wasser ablaufen kann. 1. Durch die Fugen und 2. am Rand, wo es an eine Mauer aus sowas ähnlichem wie ausbetonierten Pflanzkübeln grenzt (Nachbargrundstück). Da sind teilweise größere Zwischenräume.

    3. Das ist dann evtl. die Ursache für die "abgewanderten Steine". Eine Begrenzung am Rand ist vorhanden. Sie sind einige mm nach unten gewandert habe ich gemeint.

    Von der Reihenfolge wurde erst das gesamte Pflaster gelegt und zum Schluss die Ränder reingeschnitten. Hätte ich aus dem Bauch raus anders erwartet, aber leider hab' ich den Job nicht gelernt...

    Gruß
     
  5. #4 ars vivendi, 10. November 2012
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    Das Wasser wird nicht lange durch die Fugen ablaufen (ausser du hast Drainpflaster) ansonsten werden die Fugen ratzfatz ziemlich dicht sodas bei Regen Pfützen entstehen.
     
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