Photovoltaik auf Garagendach auf Nordseite - Lohnt?

Diskutiere Photovoltaik auf Garagendach auf Nordseite - Lohnt? im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Moin zusammen, anbei eine Skizze der Position unserer Garage (gemauert). Lohnt es sich auf dieser Garage PV-Module zu platzieren? Ausrichtung...

  1. #1 Mediterran, 07.09.2023
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    Moin zusammen,

    anbei eine Skizze der Position unserer Garage (gemauert).
    Lohnt es sich auf dieser Garage PV-Module zu platzieren?
    Ausrichtung wäre wohl nicht wirklich optimal und gerade von der Südseite wäre es komplett im Schatten.

    Falls es sich lohnt, wie würden die denn ausgerichtet werden? Richtung Westen (links)? Halb Richtung Osten, halb Richtung Westen?

    Wie wäre denn so die Effizienz im Vergleich einer "freieren" Position?
     

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  2. #2 Fasanenhof, 07.09.2023
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    Mach doch bitte mal Bilder von der Aufstellung Morgens+Mittags, am besten aus der Nordseite des Hauses photographiert.
     
  3. artibi

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    Wie ist die Verschattung über den Tag hinweg? Über PVGIS o.ä. kannst du das ja mal durchrechnen
     
  4. #4 Mediterran, 07.09.2023
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    Heute war es ja ziemlich sonnig. Bilder jeweils gemacht um:
    - 8:40 (leider Schatten durch Baum von der Ostseite)
    - 12:15
    - 14:40
    - 16:47
    - 18:43 => Sobald die Sonne aus dem Westen kommt ist es quasi frei

    Sonne aus dem Süden sieht man schön, dass nur der obere "Nord-Rand" Sonne bekommt, Rest wird durch das Haus verschattet.
    Bilder sind alle aus dem Haus heraus gemacht.
     

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  5. #5 Fridolin77, 07.09.2023
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    Auweia, die obere Lage ist ja jetzt schon ordentlich durchgetreten.

    Ansonsten: ist ja ein echtes Schattendach! Nur mit Modulpreisen und evtl. noch Wechselrichter lohnt sich das vielleicht - aber spätestens die Befestigung auf dem Flachdach macht dich arm oder wiegt Tonnen (und da hast du eventuell ein Problem mit den Lasten).
     
  6. #6 Mediterran, 08.09.2023
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    Okay, dann lasse ich es wohl besser. So viel würde es wohl kaum abwerfen, als dass sich die Kosten und der Aufwand lohnt. Danke :)
     
  7. #7 titan1981, 08.09.2023
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    Hast du mal PVGiS genutzt?
    Am besten mal die Zeiten erfassen wann Sonne überhaupt auf das Dach kommt. Es gibt auch ein Sonnenstandprogramm im Netz verfügbar. Da kann man die Zeiten dann genau ablesen wann. Dann könnte man über die Sonnenstunden ausrechen wieviel % Sonne theoretisch auf das Dach wann fallen würde. und dann kann man rechnen wieviel Ertrag durschnittlich zu rechnen wäre.
     
  8. #8 Mediterran, 08.09.2023
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    Und wie funktioniert es dann mit Abschlägen bzgl der Schatten?
     
  9. #9 titan1981, 08.09.2023
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    Du hast doch die Zeiten von bis in Abhäbigkeit der Zeit in der die Zeit und Jahreszeit wann die Sonne überhaupt dort scheinen könnte und die Jahressonnenstunden meist Monatlich aufgesplittet. Die Schattenzeiten ermittelst du ja mit der Ausrichtung der Anlage. Dannn kannst du es ausrechnen.
     
  10. ps0125

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    Was gibt es denn bei einem Dach, das im Sommer bis abends um 7 großflächig verschattet ist zu rechnen?
    PV braucht Sonne, wer belegt denn ein Dach das so gut wie immer im Schatten ist?
     
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  11. BaUT

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    Kauf dir für 700 EUR mal ein BKW mit integrierter Strommesseinrichtung und stell es dort mit Ostausrichtung auf, dann siehste selbst was bei rum kommt - nämlich fast nichts!!!
     
  12. #12 Mediterran, 08.09.2023
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    Okay, deckt sich mit meiner Erwartung und lassen wir dann sein :)
     
  13. #13 titan1981, 08.09.2023
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    er muss ja raus bekommen wann die Sonne zu welcher Jahreszeit wie drauf scheint. Frühling, Sommer, Herbst und Winter sieht das jeweils meist ganz anders aus. selbst in innerhalb eines Monates kann es zu deutlichen anderen Sonnenzeiten an einer Stelle kommen. Wenn es dann noch eigenermaßen von den möglichen Sonnenstunden-Zeit passt. Kann man auch den potentiellen Ertrag berechnen.
    Wahrscheinlich ist die Zeit so eingeschränkt, dass von den Jährlichen Sonnenstunden potentiell nur << 50% wirklich Sonne auf der PV überhaupt ankommen könnte. Dann würde es sich nicht lohnen wenn es beispielsweise nur ab 15 Uhr bis Sonnenuntergang nur Sonne drauf kommen kann spätestens im Herbst ist dann der Sonnenuntergang so nahe an den 15 Uhr dass es sich nicht lohnt. Im Sommer mit untergangszeiten nach z.B. 22 Uhr wären es halt 7h am Tag wo die Sonne auf die PV scheinen könnte... Nur um ein Beispiel zu nennen.
     
  14. BaUT

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    Ich mach jetzt mal einen Test:
    Habe meine BHKW mit beiden Platten 340W mit 600Wp Wechselrichter auf dem Flachdach stehen
    Variante 1: beide Platte volle Südausrichtung mit 30° Neigung - Ergebnis: Tagesausbeute bei bestem Sonnenschein 3,41 - 3,56 kWh/d
    Variante 2 (ab morgen): eine Platte voll nach Osten / eine Platte voll nach Westen, beide mit 30° Neigung - Ergebnis: vermutlich etwas höher wegen höherer Ausnutzung der Abend und Morgenstunden? Ich werde berichten!
     
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  15. #15 driver55, 09.09.2023
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    Du siehst die Bilder?
    Schatten, Schatten, Schatten.
    Thema erledigt.
     
  16. #16 titan1981, 09.09.2023
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    Ich sehe Bilder zu einem Tag eines Jahres zu willkürlichen Zeiten. Je nach Standort kann das was aussagen oder auch nicht.

    Statik macht man auch nicht nach Bildern sondern rechnet nach. Nach einem Bild kann es gut gehen muss es aber nicht. Ich bin jemand der lieber sowas berechnet.
    Leider können das halt nicht so viele…. Oder wollen es nicht weil eine PV sich ja meistens eh lohnt laut Aussage…. Bei mir macht eine normale PV z.B. gar keinen Sinn weil mein Strompreis zu niedrig ist. Dass sich ein invest nicht lohnt. Da ich da regelmäßig die Angebote eintippe habe ich da einen guten Überblick.
     
  17. ps0125

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    Ok du meinst also, dass an anderen Tagen da voll die Sonne drauf scheint, das wäre natürlich möglich. Nicht

    Ja sicher kann man das berechnen. Aber wozu? Sobald PV auch Schatten in Strom umwandeln kann, wird die Rechnerei sicher interessant werden.
    Meinst du, es wird generell nur aus Spaß so gemacht, dass langzeitig verschattete Dachbereiche eben nicht mit PV belegt werden? Oder dass durch eine "Berechnung" auf einmal aus Schatten Licht wird? (Vielleicht hat Jesus damals auch berechnet und dann aus Wasser Wein gemacht?)

    Um beim Vergleich mit der Statik zu bleiben: Wenn jemand eine total vergammelte Holzbalkendecke hat und darauf dann ein Schwerlast-Parkdeck ausführen will, kann man da nicht einfach mit gesundem Menschenverstand aussagen: Das wird nicht halten. Oder muss man das zuerst berechnen?

    Weitermachen ;-)
     
  18. #18 titan1981, 10.09.2023
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    Schuster bleib bei deinen Leisten.

    sollte ein Zimmermann oder Dachdecker auch verstehen ;)
     
  19. ps0125

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    Tatsächlich bin ich regelmäßig mit der Planung und Ausführung von PV-Anlagen beschäftigt.
    Auf ein Schattendach habe ich aber bisher noch keine verbaut. (Vielleicht sollte ich das mal berechnen)

    Willst du eigentlich mit deinem Hinweis auf eine erforderliche Berechnung hier irgendwelche Kompetenzen heucheln oder ist das nur zum Rumstänkern gedacht?
     
  20. #20 titan1981, 11.09.2023
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    Pi mal Daumen kann jeder… wie groß der Daumen ist da meist nebensächlich…

    was mich interessiert ist bei der Berechnung sagen zu können, daran scheitern die meisten mir sagen zu können nicht nur wieviel Ertrag habe ich mit einer bestimmten Ausrichtung wie viel Ertrag zu erwarten ist, sondern wie sich Faktoren wie Verluste, Erzeugung über das Jahr zu welcher Uhrzeit zu erwarten sind und ich mit meinen Verbrauch das auch nutzen kann. Mittlerweile kann ich nicht nur die Rentabilität für ein Jahr mit einem gewissen Verbrauch sondern für viele Jahre mit unterschiedlichen Verbräuchen durch rechnen.
    Ich habe den
    Grundverbrauch übers Jahr
    Ich kenne den Verbrauch am Morgen bevor die Sonne überhaupt scheint, ich kenne ihn nach dem Sonnenuntergang. Ich kenne meinen Tagesverbrauch übers Jahr
    Ich kenne die bei der Ausrichtung des Daches wann die Sonne morgens mittags und abends scheinen könnte.
    Ich kenne die am Standort die durchschnittliche Sonnenschein Dauer über die Dachflächen.

    ich kann mir die Speichergröße je nach Verbrauch berechnen die ich benötigen würde um den eigenverbrauch möglichst groß zu machen aber den Speicher so klein wie möglich zu halten,


    Also keine Daumen werte die aus „Erfahrung“ kommen das interessiert die meisten nachdem sie ein dacht voll gemacht haben garnicht mehr schon garnicht was ist nach 20 Jahren. Wie sieht es da mit Steuern aus.


    Wie lange dauert es bis ich das Geld nach Steuern wieder drin habe in Abhängigkeit der eigenen Steuerlast, des eigenen Strompreises und Verbrauches an Strom, reine Einspeisung, eigenverbrauch mit und ohne Speicher. Und ich weiß wie lange ich mit einem Speicher komme im Winter komme und wann er in der Nacht mit meinem Verbrauch auf Netzbezug gehen würde… zudem wie die Kosten für den Tausch der Speicher und und Wchselrichter bis durchgerechnet bis 2080.

    Und ja man kann das berechnen wenn man akribische Arbeit dahinter steckt und sehr lange Daten aufzeichnet. Ich denke die Arbeit macht sich keiner der pv Anlagen aufs Dach schraubt…..

    Natürlich kann man das stänkern werten. Nur würde ich dann gerne mal wissen was deine Beteiligung bei der Planung einer PV ist.
    Welche Parameter herangezogen werden? Grundverbrauch Tag? Jan. bis Dez.? Tagverbrauch ohne den Grundverbrauch? Übers Jahr? Nachtverbrauch übers Jahr.
    mögliche PV Zeit über das Jahr. Haus Südausrichtung oder mit ost West Ausrichtung mit welchem Winkel? Nur West belegt oder auch ost Belegung um morgens ggf. Ein paar Platten zu haben damit man morgens die Zeit mit erhöhtem Verbrauch den eigenverbrauch zu erhöhen. Aber nicht zu viel. Weil wirtschaftlich lohnt es sich halt nicht wirklich da zu viel drauf zu machen….

    dann war für mich interessant welchen Verbrauch ich bei der Heizung und Warmwasser habe. Ich kann also sagen wie teuer was ist und wieviel kWh Strom ich bei einer wärmepumpe bräuchte und wie hoch jeweils der SCOP sein muss. Damit ich wenn im Winter an den paar sonnenstunden die wärmepumpe laufen lassen könnte um über den Tag zu kommen.

    Wenn man es genau haben möchte um Angebote zu bewerten Hi,f es nicht wenn das Angebot am Bedarf vorbei erhält ohne es zu merken weil man es nicht prüfen kann? Man kann auch recht einfach mal fragen warum 10 Platten auf die ost Seite kommen sollen wenn eigentlich im Dezember in der Zeit der Bedarf mit 5 Platten schon ausreichend wäre? Man spart sich da 5 Platten ein…. Dafür kann man diese auf die Westseite im Winter mit einem Anteil bei mir von knapp 85% der möglichen Sonnenzeit deutlich besser nutzen…. Im Sommer erst gar nicht zu reden da die Ostseite deutlich vor der erhöhten morgensnutzung liegt… und im Sommer die Westseite noch Ertrag macht wenn ich schon im Bett liege und nur noch grundbedarf habe.

    ich denke nicht dass sich da viele großartig darüber bei der „Planung“ macht ob sich eine pv Anlage macht. Und hier kommt dann das ins Spiel Flächen zusätzlich zu nutzen die alleine für sich nicht rentabel sind aber genau die Lücke schließen würden, dass man zu dem Zeitpunkt kein Strom aus dem Netz beziehen muss.
     
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