Photovoltaik Strom für Wärmepumpe nutzen ?

Diskutiere Photovoltaik Strom für Wärmepumpe nutzen ? im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Hallo ! Sehe ich das richtig: ??? Das EEG übervorteilt den Selbstverbrauch des PV-Stroms. (in 2011: 28,7 Cent bei Einspeisung 12,4 Cent plus...

  1. Michael 34

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    Hallo !
    Sehe ich das richtig: ???
    Das EEG übervorteilt den Selbstverbrauch des PV-Stroms.
    (in 2011: 28,7 Cent bei Einspeisung
    12,4 Cent plus Verbrauchsersparniss (z.Zt. bei uns 22 Cent)bei Eigenverbrauch)
    Bei Eigenverbrauch ab >30% gibt es ja sogar 16,7 Cent statt 12,4 Cent.

    Ein möglichst hoher Eigenverbrauch sollte also das Ziel sein.
    Wodurch kann man das erreichen ?
    (Klar, mittags die Waschmaschine laufen lassen etc...)

    Aber würde es nicht einiges bringen, den Wärmepumpen-Strom aus der PV-Anlage zu beziehen ? So verbilligt ist der WP-TarifStrom ja nicht mehr gegenüber normalem Strom, oder ?
    Ein Nachteil ist klar. Im Sommer arbeitet meine WP relativ wenig, aber die Erträge der PV sind groß - im Winter leider umgekehrt.
    Aber bringt das nicht trotzdem etwas ?
    (Gegenrechnung mit notwendigem Zweirichtungszähler inkl.)

    Speichern des Sommer-Solarstroms für den Winter fällt ja weitgehend aus, oder gibt es da hoffnungsvolle Ansätze ?

    Wie könnte man denn sonst noch seinen Eigenverbrauch erhöhen ?
    Lohnt sich bei einer PV-Anlage ´nicht auch ein kleines Elektroauto eher ?

    Annahmen: 6kW installierte Anlage je 900kWh im Jahr
    Fünf-PersonenHaushalt, 200qm Haus, LWC 100 für Heizung und Warmwasser

    Wie schätzt Ihr die Sachlage ein ?
     
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  3. R.B.

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    Einfach mal rechnen, aber bei durchschnittlich 14-15Ct./kWh im WP-Tarif dürfte sich der Eigenverbrauch kaum lohnen, zumal die PV Anlage meist nur dann Strom liefert, wenn die WP diesen nicht verwerten kann.

    Gruß
    Ralf
     
  4. Julius

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    Ist die PV-Anlage denn schon vorhanden oder möchtest Du sie Dir auf diese Weise rentabelrechnen?
     
  5. driver55

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    @Julius: Es geht um einen Neubau. Vorhanden ist noch nichts - nicht mal eine Heizlast. (gugst du "Lohnt Wärmepumpe bei 10kwh/m²a ?").
     
  6. Michael 34

    Michael 34

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    Ja sicher, ich denke halt vor allem an die Übergangszeit März-Mai und September/Oktober für die Heizung und
    im Sommer an die Erwärmung des Brauchwassers.
    Da kommt ja schonn einiges an Stromkosten für die WP zusammen. Wenn man diesen selbst erzeugen kann (und noch gefördert bekommt) wäre doch nicht das schlechteste ?
    Wie lange WP-Strom noch subventioniert wird, ist ja auch nicht sicher und dass die allg. Stromkosten steigen werden - darüber brauchen wir ja nicht zu reden.
    Spricht doch eigentlich alles für die Überlegung, die PV-Anlage für die Wärmepumpe zu nutzen, oder ?

    @Kabelaffe: Ist es denn Deiner Meinung nach nötig, sich die PV-Anlage "schönzurechnen" ?

    Gruß
    Michael
     
  7. R.B.

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    Oberflächlich betrachtet JA, aber sobald man in die Details geht, sieht das ganz schnell ganz anders aus.

    Nur mal als Beispiel.

    Wie hoch ist der WW Bedarf? Sagen wir mal 4 Personen und max. 200-250 Liter pro Tag. (inkl. Wellness-Tempel sieht´s natürlich anders aus).
    Um die paar Liter auf Temperatur zu bringen braucht´s pro Tag 7-8kWh, mit einer WP werden daraus 2-2,5kWh el. Energie. Mit WP-Tarif macht das 30-40 Ct. pro Tag.

    Jetzt betrachte mal den täglichen Ertrag einer Anlage im Sommer, und vergleiche das mit dem "realen" Bedarf, der tagsüber (wenn die Sonne scheint) anfällt.
    Du wirst feststellen, dass ein Großteil der erzeugten Energie nicht genutzt werden kann, und somit eingespeist werden muss (zu einem schlechten Tarif).

    Für die Heizung brauchst Du die meiste Energie im Winter, und dann vorzugsweise auch während der Nacht. Gerade dann bringt eine PV Anlage keinen oder nur einen sehr geringen Ertrag. Ich kenne Anlagen, die brachten in den letzten Wochen keine einzige kWh, aber es war so kalt, dass die Häuser eine Menge Energie für die Beheizung aufwenden musst.

    Man darf bei diesen Berechnungen also nicht auf Jahresbasis rechnen, sondern man muss Monate, besser noch Wochen vergleichen.

    Gruß
    Ralf
     
  8. Julius

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    Ja, ich bin der Meinung, daß Eigenstromerzeugung derzeit hochgradig unwirtschaftlich ist.

    Denn der Strom wird zwar (aus unser aller Tasche - insbesondere schmerzhaft spürbar bei weniger begüterten Bürgern!) subventioniert, aber er kostet den Erzeuger trotzdem erstmal sehr viel Geld!
    Interessant ist aber nur der Saldo.
    Man muß also die immensen Anlagenkosten samt Betriebsrisiko in Ansatz bringen zur Energieausbeute.
    Das ist also ME NUR eine Art der Geldanlage für Leute, die dieses Geld haben und ansonsten anderweitig anlegen würden. Wer aber dafür Kredit aufnehmen müßte, sollte die Finger davon lassen. insbesondere, wenn er gleichzeitig ein Haus abzahlen muß!!!
     
  9. #8 Michael 34, 1. Januar 2011
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    @Ralf: Gut, dann rechnen wir mal 10kWh pro Tag für die Warmwasseraufbereitung und 3kWh elekt. Energie durch die WP. Die kosten mich bei 15Cent WP-Tarif 45Cent.
    Über die PV bezogen entgehen mir 3mal 28Cent = 84Cent Einspeisevergütung, ich spare aber 45 plus 3mal 12,4Cent Förderung, also 82,2 Cent. Würde sich über PV also nicht lohnen, abgesehen davon, dass der PV-STrom zur richtigen Zeit zur VErfügung stehen soll, was Du ja sehr kritisch siehst.
    Aber wenn es den WP-Sondertarif nicht mehr gibt, oder er steigt ???

    Okay, wie sieht es eigentlich mit folgendem aus: ???

    Kann man die WP überhaupt so einstellen, dass sie am TAge gerade dann arbeitet, wenn PV-Strom kommt. Wenn im Sommer das warme Wasser morgens um 7.00Uhr zur Verfügung stehen soll - und der Strom erst ab 9.00Uhr von der PV fließt, habe ich ja auch nichts davon ? Oder kann das der Pufferspreicher ausgleichen ?
    und kann die WP überhaupt so arbeiten, dass sie zuerst PV-STrom nimmt und danach erst aus dem Netz ??

    zuletzt: Was haltet ihr von der Idee mit dem Elektroauto, dass von März bis November fährt und mit PV-Strom aufgeladen wird ?
    Was verbrauchen die denn auf 100km an kWh ? Mir würde ein Zweisitzer ohne alles (ein besserer Roller also) ausreichen, da ich täglich 8km gemütlich mit Tempo 60 an die Arbeit gurken kann. 100km würden mir also pro Woche reichen. Schafft das die PV nicht auch im Winter ? Wo sind da die Hindernisse versteckt, außer dass man mittags auftanken muss etc.?

    Gruß
    Michael
     
  10. R.B.

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    Du hast das Problem erkannt.

    Bei WW kannst Du noch zwischenspeichern, aber was machst Du mit der Heizung? Da bräuchte man einen riesigen Speicher mit dementsprechenden Verlusten. Es gibt auch Konzepte, da wird das Haus um einen (Saison)speicher herum gebaut. Frage aber nicht was das kostet.

    Die Schaltung mit vorrangig PV Strom ist kein Problem.

    Das Auto als "Puffer" verwenden ist ein Gedanke der schon verfolgt wird. Auch das Laden des Autos mit PV Strom ist kein Problem, vorausgesetzt das Auto steht zu diesen Zeiten zuhause an der Ladestation. ;)
    (jetzt könnte ich über Lehrer lästern die ja sowieso nur den halben Tag "arbeiten"...mache ich aber nicht). :mega_lol:

    Gruß
    Ralf
     
  11. Julius

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    Das Hauptproblem ist ein anderes.
    Du läßt völlig außen vor, daß die PV-Anlage heftig Geld kostet!!!
    Rechne mal durch, ob Du nicht allein von den gesparten Zinsen den Strom auch zum regulären Tarif locker kaufen könntest...

    Aber wenn die PV-Anlage einige Jahre kürzer hält, als prognostiziert???
    So ein Wechselrichter verreckt gerne mal nach fünf oder sechs Jahren. Wie mag es da nach 10, 15 und 20 Jahren oder gar noch längerer Zeit aussehen? Da braucht man an die Module selbst noch gar nicht zu denken.

    Merke:
    Mit dem Betrieb einer PV-Anlage ist ein echtes unternehmerisches Risiko verbunden!!!


    Das macht sich nicht nur steuerlich bemerkbar (man muß dann Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit deklarieren, also zwingend Steuererkärung machen, Voranmeldungen zur Unsatzsteuer abgeben etc.), sondern eben auch in der Möglichkeit, daß jederzeit heftig unvorhergesehene Zusatzkosten auf einen zukommen können.


    Zum Elektroauto:
    Um das auf diese Weise sinnvoll nutzen zu können, müßte die PV-Anlage sich an Deinem Arbeitsplatz befinden, statt zuhause (unter der Voraussetzung, daß Du tagsüber arbeitest - bei Nachtschicht sähe es anders aus...).

    Die Kostenersparnis bei den reinen Energiekosten eines Elektroautos gegenüber einem Verbrennungsmotor ist hoch. Aber sie beruht vor allem auf der unterschiedlichen Besteuerung!
    Rate mal, wie lange es dauern wird, bis auf in PKW verbrauchten Strom auch eine Art "Mineralölsteuer"erhoben wird, wenn diese Antriebsart nennenswert benutzt wird...?
    Und wie die Erfahrung mit dem PÖL zeigt, wird da auch eine (als Lockmittel) erst erteilte befristete Befreiung nachträglich vom Tisch gewischt (in rechtsstaatlich ME HÖCHST fragwürdiger Weise passiert)!
     
  12. #11 Michael 34, 5. Januar 2011
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    Okay, werde alles noch mal genauer rechnen und dann berichten...

    Vielen Dank !
    Michael
     
  13. #12 Baumarktfan, 24. Januar 2011
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    Hi!
    Hast du dich schon entschieden, Michael? Ich überlege gerade genau das Gleiche und tendiere eigentlich schon sehr stark dazu, die WP mit einer Photovoltaikanlage zu kombinieren, da mir das nach Rechnerei und Erfahrungsberichten anderer Betreiber schon sinnvoll erscheint.

    Zu den Anschaffungskosten: Ich bin bei meiner Recherche auf einen Hersteller gestoßen, der genau diese Kombination in verschiedenen Ausführungen anbietet - also bei dem kann man NUR in Kombination kaufen, hab ich auch noch nie gehört. Und die Anschaffungskosten scheinen mir erstaunlich gut zu sein.... bin noch etwas skeptisch...
     
  14. R.B.

    R.B.

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    Man beachte mal die Tarife für Einspeisevergütung und Eigenverbrauch.

    Aktuell gibt´s 28,74Ct./kWh bei Volleinspeisung. Bei 30% Eigenverbrauch 12,36Ct./kWh und bei mehr als 30% schon 16,74Ct./kWh (für den Anteil der über 30% liegt). DIe zahlen ergeben sich aus dem Einspeisesatz und den Abzügen von 16,38 Ct./kWh bzw. 12Ct./kWh)

    Eine weitere Reduzierung ist geplant.

    Dazu muss der erzeugte Strom direkt wieder verbraucht werden.

    Genau dieser Punkt macht die Sache für WP-Nutzung kritisch, denn sobald die Sonne scheint und hohe Erträge eingefahren werden, braucht man keine Wärmepumpe um das Gebäude zu beheizen.

    Eine 4,8kW Anlage die ich in der Familie vor etwas mehr als 1 Jahr in Betrieb genommen habe, erreichte letzten Dez. gerade mal 13,77kWh. An manchen Tagen standen nur 100Wh auf dem Zähler, an guten Tagen vielleicht 1-2kWh, und die wurden innerhalb weniger "Sonnen"stunden eingefahren, die meisten Tage war es aber trüb und der Ertrag unterirdisch.
    Im Jahresmittel kam die Anlage auf gut 1.000kWh/kWp, aber das darf nicht über die mageren Tageserträge hinwegtäuschen.

    Da ich auch die dort installierte Heizungsanlage sehr gut kenne, schätze ich mal, dass man vom Jahresertrag max. 10%, mit viel optimieren vielleicht 15% für eine WP hätte verwerten können, und da schätze ich schon ziemlich großzügig inkl. hohem WW Bedarf (der momentan real gar nicht vorliegt).

    Haushaltstrom wird tagsüber kaum benötigt, da niemand zuhause ist.

    Die 4.800kWh PV-Jahresertrag, davon 500kWh für eine WP "verwertet", führen somit zu einer Einspeisevergütung von 1.235,82 € + 61,80 € (WP-Anteil), macht zusammen 1.297,62 €.
    Gesparte Stromkosten bei der WP mit WP-Tarif ca. 75,- €.

    Und jetzt soll jeder mal rechnen, wieviel er investieren muss für eine 4,8kW Anlage mit Netzeinspeisung und Eigenverbrauch, vor allen Dingen wenn er den Anlagenpreis auch noch finanzieren muss.

    Gruß
    Ralf
     
  15. ralph12345

    ralph12345

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    Photovoltais liefert Strom über lange Zeiträume, tagsüber, vornehmlich im Sommer.

    Strombedarf ist vorzugsweise abends (Licht), wenn die PV nichts liefert, dann Mittags (Kochen) in Leistungsbereichen, die die PV nicht hergibt, selbiges dürfte für Spülamschine und Waschmaschine gelten. Die Wärmepumpe muß morgens zum duschen warmes Wasser und im Winter die Heizung erwärmen, weder nachts noch im Winter liefert die PV viel Strom.

    Bedarf und Erzeugung gehen hier zeitlich aneinander vorbei. Die Überlappugszeiten sind gering.
     
  16. alex2008

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    WW mit Heizstab
     
  17. speedy73m

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    Ihr redet alle davon den Strom für ne WW zu nutzen. Konntet Ihr überhaupt in Erfahrung bringen, ob das möglich ist? Bei sagt die LEW, dass dies gar nicht möglich ist!!!! Man müsste dann für die WW in den normalen stromtarif wechseln was die ganze Sache total unrentabel machen würde.

    Gruß Georg
     
  18. #17 Alfred Bopp, 3. Oktober 2011
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    Hallo Michael34,
    den Strom einer PV-Anlage selbst zu verbrauchen, lohnt zur Zeit noch nicht, vielleicht in Zukunft, wenn man den erzeugten Strom kostengünstig speichern kann, aber das dürfte noch Jahre dauern.
    Dein Gedanke, den Strom für die WP zu nutzen, ist richtig.
    Bei mir war es so, dass ich mir eine LWP in den Keller von einem guten Fachmann - in der Nähe von Fulda - ich erwähne das, weil dein Wohnort Petersberg ist, installieren lies. Ein Jahr später habe ich mir eine kleine PV Anlage auf dem Dach installieren lassen, den erzeugten Strom verkaufe ich an meinen Stromlieferanten, den Strom für meine LWP beziehe ich verbilligt von dem selben Stromlieferanten, so dass meine WW und Heizkosten sich für mich auf ca. 200,-€ jährlich belaufen, davon muss ich allerdings noch die Schornsteinfegerkosten und die jährlichen Inspektionskosten für die Ölheizung abziehen, so dass ich dadurch noch ein Plus habe.
    Jetzt werden natürlich andere schreiben, auch eine LWP würde Inspektionskosten verursachen, denn eine jährliche Verdampfer-Reinigung durch einen Fachmann ist von jedem Hersteller vorgeschrieben. Diese Kosten habe ich mir dadurch erspart, dass ich einen Filter auf den Luft-Einlass montiert habe. Übrigens auf den Luftausstoß habe ich auch einen Filter gesetzt, um die 62 dB(A) auf ca.40 dB(A) zu reduzieren, dadurch wird kein Nachbar mehr in seiner Nachtruhe gestört.
    Kosten entstehen auch, wenn man eine WP nimmt, deren Inhalt über 3 Kg Kältemittel beinhaltet, ausgenommen sind die LWP`s, die einen hermetisch geschlossenen Kältekreislauf haben, diese können sogar bis zu 6 kg Kältemittel beinhalten und unterliegen nicht der jährlichen Dichtigkeitsprüfung.

    Mit freundlichen Grüßen
    Alfred Bopp
     
  19. Azalee

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    "Lohnen" kommt drauf an. Wenn jemand sowieso eine PVA installiert, lohnt sich der Eigenverbrauchstarif meiner Meinung nach auf jeden Fall. Was man verbraucht, bringt - die Ersparnis für nicht gekauften Strom eingerechnet - mehr als die gleiche Menge einzuspeisen, und was man nicht verbraucht, wird zu denselben Konditionen eingespeist wie bei einer Volleinspeisung.

    Fazit: Wennschon eine PVA, dann mit Eigenverbrauch :28:

    (Ok, man könnte theoretisch gegenrechnen, was es im Einzelfall an Zusatzkosten verursacht, einen entsprechenden Zähler für den Eigenverbrauch zu setzeh...)
     
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  21. fmw6502

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    @Georg: für die Messung des jeweiligen Eigenverbrauchs wird die PV wird nachdem jeweiligen Zähler angeschlossen. Daher muß man sich aus diesen techn. Gründen entscheiden, ob es über den Haushaltszähler oder den WP-Zähler läuft.
    Der neue Zähler mißt dann getrennt "EVU --> Kunde" und "Kunde --> EVU". Ob solche Geräte für 2 Tarifmodelle gibt (=4 Zählwerke) ist mir unbekannt.
    Zusätzlich sitzt immer ein einfacher Zähler direkt zw. PV-WR und EVU-Tarifzählern. Somit kann man alle Leistungsflüße berechnen.

    Ggfs. kann es auch einfach ein Nichtwollen der EVU bei Eigenbedarf mit WP geben...

    Gruß
    Frank Martin
     
  22. fmw6502

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    @Alfred:
    90% Deines Beitrags sind offtopic und dienen mal wieder der Selbstdarstellung.
    Solche Beiträge sind überflüssig.
     
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