Planung der Datenkabel

Diskutiere Planung der Datenkabel im Sonstiges Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, ich habe da eine (dumme?) Frage. Ich plane ein Neubau in einem erst neu erschlossenen Baugebiet. Natürlich möchte ich in...

  1. #1 forum05, 30.11.2011
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    Hallo zusammen,

    ich habe da eine (dumme?) Frage.

    Ich plane ein Neubau in einem erst neu erschlossenen Baugebiet.
    Natürlich möchte ich in meinem neuen Haus auch die Errungenschaften der neuen Medien nutzen ( Internet , VOIP; usw. )

    Ich habe erfahren, daß zwei Anbieter von Telefon - bzw. Internetleitungen bereits ihre Anbindungen generell in diesem Baugebiet anbieten. (z.b. Telekom , und ein lokaler Provider)
    Nun zu meiner Frage:
    Muss ich mich vorab für einen Provider entscheiden , da das Kabel ja ebenfalls zu meinem Haus gelegt werden muss?
    Achso ja , der lokale Provider betreibt sein eigenes Kabelnetz.

    Oder obliegt es dem Provider dafür zu sorgen , dass bei Vertragsabschluss der Anschluss zum Haus kommt?

    Oder noch besser : Kann ich beide Provider bitten die Leitungen zu legen. (Wenn ohnehin die Grabung für den Hausanschluss gemacht wird , sind doch die Kosten eher geringer) Dann könnte ich mich je nach Angebot auch zukünftig für den einen oder anderen entscheiden?
     
  2. MGHH

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    Ja, das kann und sollte man m.M.n. so machen. Telekom ist unproblematisch, der lokale Anbieter wahrscheinlich auch. Bei mir war es bei Kabel Deutschland so, dass sich die Anschlusskosten vervielfacht hätten, wenn ich keinen Vertrag mit denen gemacht hätte. Also immer schön das Kleingedruckte lesen...
     
  3. #3 hobbyhausbauer, 30.11.2011
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    1) in meinen Augen ist das keine dumme Frage - sondern eine, die sich für uns auch stellt.

    2) Ob das bei uns auch zutrifft weiss ich noch nicht. Allerdings wundert mich, dass zwei Anbieter jeweils ein eigenes Netz im physikalischen Sinn betreiben sollen, dass also beide nebeneinander eigenes Kupfer vergraben. Bis jetzt wars bei uns so, dass das Kupfer der Telekom "gehört" und der Alternativanbieter dessen Nutzung von ihr mietet.

    3) Das Kabel scheint bei uns bis kurz hinter die Grundstücksgrenze gelegt zu sein, ich muss aber noch den Anschluss beauftragen/bezahlen (falls ich nicht weiterhin bei Mobilfunk bleibe...).

    4) Als naiver Laie hätte ich angenommen, dass man den Anschluss beauftragt und bezahlt und der dann vom Anbieter auch realisiert werden muss.

    5) Wenn der Anschluss erstmal liegt und geschaltet ist kann ich den Anbieter doch wechseln!?

    Hans
     
  4. #4 Geodesy, 30.11.2011
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    Ich denke es ist so wie bei uns.

    Nennen wir die beiden Anbieter mal Tkom und Saarkom. Wie gesagt bei uns ähnlich und ich schreibe nun mal die Kosten wie sie bei uns angefallen sind bzw. würden.

    Anschluss Tkom: 400 €
    Anschluss Saarkom: 600 €

    Vorteil:
    Tkom eigentlich nur dass ich den Anbieter wechseln kann und der sich in die Leitung der Tkom einmietet.

    Saarkom könnte ein schnelleres Netz anbieten.

    Nachteil:
    Tkom, wie bei mir, nur 1000 er Leitung. Ausbau in weiter Ferne. Ist aber glücklicherweise nicht überall so.

    Saarkom vielleicht fest gebunden, kein Providerwechsel möglich.

    Von daher ist ein doppelter Anschluss schon Luxus.
     
  5. H.PF

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    Doppelter Anschluß Luxus?

    Nein, glaube ich nicht... Sondern ein Rechenexempel...
    allein wenn man dann durch den Wechsel von der Saarkom auf den Telekomanschluß( mit einem Fremdprovider als Anbieter) 15 Euro im Monat sparen würde hätt man den Anschluß dann in 2 Jahren wieder raus...
    Wenn nicht, bringen einem die 400 Euro trotzdem immer noch eine Sicherheit.
    Wenn man später wechseln will kostet es einen Haufen mehr Geld...
     
  6. #6 forum05, 30.11.2011
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    Sehe ich auch so .
    Die Frage die sich mir stellt ist, läßt sich ein Provider darauf ein , obwohl ich mit ihm erstmal kein Vertrag eingehe. Für mindestens ein Provider ist dies wohl so.
    Aber ich rufe mal bei der T-Com und der Saarkom :D an ....
    Wenn ich was rausbekomme , poste ich das demnächst hier .
     
  7. Julius

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    Es gibt durchaus Gegenden (wenngleich bisher wenige), wo zwei technisch gleichartige oder ähnliche Netze parallel liegen (z.B. in Köln).
    Ein BK-Netz (in Koax-Technik, z.B. UNITYMEDIA oder KabelTeutschlähnt) kommt ggf. noch hinzu.

    Wenn irgend möglich, sollte man beide (bzw. alle drei) Hausanschlüsse haben.

    Die T-Kom legt den Hausanschluß auf Bestellung - unabhängig von einer tatsächlichen Nutzung. Auch ist der Preis dann nicht höher.
    Wie das beim Alternativanbieter ist, weiß ich nicht.

    Notfalls also bei Saarkom Anschluß MIT Nutzungsvertrag bestellen und bei der T-Kom einen OHNE!

    Tipp:
    Durch Koordination der Verlegearbeiten (auch mit den übrigen Medien-Anschlüssen) kann man Kosten einsparen.
     
  8. #8 forum05, 30.03.2015
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    Weil ich seit langer Zeit wieder im Forum bin, hier ein kleiner Nachtrag:
    Ich habe mich damals für den lokalen Provider entschieden , und es nicht bereut.
    Mittlerweile ist die Funk und Satellitentechnik so weit, dass es bei Problemen mit dem lokalen Provider, ohne größere baulichen Maßnahmen, alternative Anbindungen realisiert werden können.
    Den damaligen finanziellen Mehraufwand für den zweiten Provider ,habe ich mir somit erfolgreich gespart.
     
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