Polygonalplatten Terasse- bitte um Hilfe

Diskutiere Polygonalplatten Terasse- bitte um Hilfe im Außenanlagen Forum im Bereich Rund um den Garten; Liebe Experten, ich habe jetzt einige Beiträge hier im Forum gelesen und trotzdem noch einige Fragen: Ich habe vor in unserer Gartenecke eine...

  1. #1 genichka, 12.07.2020
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    Liebe Experten,

    ich habe jetzt einige Beiträge hier im Forum gelesen und trotzdem noch einige Fragen:
    Ich habe vor in unserer Gartenecke eine kleine Terasse für den Gartentisch anzulegen (4m x 3m). Das Ganze soll ebenerdig sein.
    Folgende Fragen hätte ich :

    1. Muss ich eine Neigung von 2% zwingend einplanen. Auf 3m ergibt sich eine Neigung von 6cm. Damit wäre die Terasse nicht ebenerdig. Die Terasse grenzt weder an das Haus noch eine Garage etc.
    2. Abhängig von der Antwort auf Frage 1, welchen Untergrund soll ich am besten wählen. Drainmörter oder ganz normales Beton?
    3. Wenn die Terasse ohne Neigung (Frage 1) wäre, müssen die Fugen ebenfalls wasserdurchlässig sein, damit das Wasser abfließen kann?

    Danke im Voraus für Hilfe und sorry für die wahrscheinlich banalen Fragen. Bin echt ein Neuling auf dem Gebiet.
     
  2. SvenvH

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    Leichtes Gefälle wäre nicht verkehrt, weil Polygonalplatten allgemein etwas uneben sind und eine Pfützenbildung sonst vorprogrammiert wäre.
    Da die Terasse separat und keine Betonplatte vorhanden ist, wäre auch eine Abdichtung unnötig. Ich würde den Bereich ca. 40-50cm auskoffern anschließend mit Schotter auf 10cm unter Geländeoberfläche auffüllen und gut verdichten. Darauf Split mit 1 zu 6 Teilen Zement als Bettung für die Polygonalplatten. Anschließend kann das dann auch fest verfugt werden.
     
    simon84 gefällt das.
  3. #3 Andreas Teich, 12.07.2020
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    Die Versickerung und ggf Reparaturen und Austausch gebrochener Platten ist allerdings bei Verlegung auf Schotterbett und Feinsplitt (ggf Dränbeton) viel einfacher.
    Zudem gibts dann keine Frostschäden.

    Auch bei 2 % Gefälle gibts bei solchen unebenen Platten keinen Wasserablauf- nur größere Pfützen können vermieden werden
    bei durchlässigen Fugen würde ich weniger Gefälle nehmen
     
  4. #4 genichka, 12.07.2020
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    Vielen Dank! Tendiere auch zu Dränbeton - ist aber echt teuer für 12qm :-(.
    Und dann müssten die Fugen ja auch durchlässig sein, oder? Sonst hilft der Dränbeton nur bedingt??
     
  5. SvenvH

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    Der Split bleibt weiterhin Wasserdurchlässig auch wenn ein bischen Zement zugeben wird. Polygonalplatten haben bloß Naturgemäß sehr große Fugen wodurch ich da eine feste verfugung bevorzugen würde.
     
  6. SvenvH

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    Bei Dränbeton müsste ebenso fest verfugt werden. Letztendlich muss immer so aufgebaut werden, dass die Schichten nach unten hin immer durchlässiger werden. So wird verhindert dass sich Wasser staut und Frostschäden werden vermieden.
     
  7. #7 genichka, 12.07.2020
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    Danke. Verstehe ich das richtig, dass es kein Unterschied ausmacht, ich Drainbeton oder Solit mit Zement nutze?
     
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