Polystyrol Dämmung bei WU-Beton

Diskutiere Polystyrol Dämmung bei WU-Beton im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo Experten, ich hätte gerne einen Rat zur Wärmedämmung eines Wu-Beton-Kellers (30 cm). Keller ist unbeheizt. Ich möchte mit 8 cm...

  1. lalakilla

    lalakilla

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    Hallo Experten,

    ich hätte gerne einen Rat zur Wärmedämmung eines Wu-Beton-Kellers (30 cm).
    Keller ist unbeheizt.

    Ich möchte mit 8 cm Styrodurplatten dämmen. Bauträger wünscht
    wegen des 6 cm Versatzes zwischen EG und Keller eine Dämmung von 6 cm, dann könnte das WDVS direkt über das Polystyrol angebracht werden (WDVS wird bis 40 cm unter EG-Boden angebracht).

    Wie kann ich diesen Konflikt bei Verwendung von 8 cm Dämmung
    bereinigen ?

    Sollte ich vielleicht eine 6 cm Dämmung mit einem besseren WLG Wert verwenden ?

    Wieso haben die meisten XPS-Platten über 6 cm einen schlechteren WLG-Wert (z.B. 6 cm = 0,035, 8 cm = 0,040) und ist der Dämmeffekt in dem Beispiel dann nicht annähernd gleich ?)

    Und zu guter Letzt: Reicht ein Estrich auf Trennlage im unbehizten Keller als Bodendämmung aus ? Sohldämmung ist ja doch eher sehr teuer, für einen schwimmdnen Estrich die Decke zu niedrig ...

    Vielen Dank für SACHDIENLICHE Hinweise.

    Lala
     
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  3. berndk

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    "Vielen Dank für SACHDIENLICHE Hinweise."
    Du bist doch nicht etwa von der Polizei? :)

    1. WDVS bis 40cm unter Niveau: gewöhnliches Polystyrol hat im Perimeterbereich nichts verloren.

    2. Estrich auf PE-Folie ist natürlich keine Bodendämmung, der Boden wird kalt sein. Aber sicher nicht kälter als Raumtemperatur (bedingt durch die ERdwärme)

    3. Der "Konflikt" lässt sich auf verschiedene Arten "bereinigen", ist aber nichts für DIYS. Lass deinen Bauträger einen Vorschlag machen.
     
  4. Juergen

    Juergen

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    warum?

    warum willst du überhaubt so viel dämmen? Wenn der Keller unbeheitzt ist, also kein Wohnkeller, würde ich mich mit den 6 cm zufrieden geben. Bei dickerer Dämmung hat man oben einen Absatz, den man wieder durch Tropfschienen oder ähnliches abdecken muß. Bei nur selten genutzten und beheitzten Räumen würde ich eh von innen dämmen, da ich dann nicht jedesmal die Wand mit aufheitzen muß.
    Wenn der Keller irgendwann doch einmal beheitzt werden soll, kann man ja auch die Wand (wenn noch nicht fertig) um 5-10 cm erhöhen und dann den schwimmenden Estrich einbringen. Mit der Aussendämmung hat man dann auch für die Zukunft alle Möglichkeiten offen.
     
  5. Gast360547

    Gast360547 Gast

    och nee

    Moin,
    @ Juergen,
    Innendämmung macht und das sollten Sie als Kellerbaure wissen, mehr Probleme als eine umfassende Dämmung von außen. allein die Wärmebrückenproblematik bei den Trennwänden ist schon schwierig.
    Grüße
    stefan ibold
     
  6. Juergen

    Juergen

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    @der, der ganz oben steht

    im Prinzip haben Sie ja recht. Nur wenn wie hier der Keller grundsätzlich erst einmal nicht beheízt wird, würde ich für mich die Außendämmung eher vernachlässigen.
    Wenn ich dann in zehn Jahren mir einen Paryraum oder ähnliches machen will, würde ich den Raum von innen komplett dämmen.
    Dann kann ich in zwei Stunden den Raum auf Temperatur bringen, wo ich sonst den ganzen Tag brauche.
    Vorraussetzung natürlich nicht alle zwei Tage eine Party.

    Schöne Grüße von dem,
    der ganz unten arbeitet
     
  7. #6 Carden, Mark, 21. Dezember 2003
    Carden, Mark

    Carden, Mark Gast

    (WDVS wird bis 40 cm unter EG-Boden angebracht).
    Die Aussage sagt aber nicht aus, ob die Dämmung auch bis in das Erdreich oder im Bereich der Spritzwasserschicht geführt wird. OKFF über Gelände????
    Sollte das WDVS aber den Kompletten Sichtbaren Bereich bedecken, so wird diese wenigstens minimal in das Erdreich gelegt werden. Im Bereich ab der Spritzwasserschicht, ist Sie sowieso aus Perimeterdämmung zu erstellen. Wenn nun das WDVS bis in das Erdreich geführt wird, würde mit eine 2,0 cm Auskragung der Kellerdämmung nicht stören. Andersrum schon eher – Frostangriff in Vertikaler Richtung. Der Auskragungsbereich wäre vom Erdreich abgedeckt und somit sowieso nicht sichtbar – oder?
     
  8. lalakilla

    lalakilla

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    Danke für Eure Beiträge...

    - Nee, bin nicht von der Bullerei - mit sachdienlich meinte ich: Bitte keine Abschweifungen ;-)

    - @berndk: Warum hat hier Polystyrol nichts verloren ? Es würde ja zusätzlich 40 cm (unterirdisch) unter dem WDVS verlaufen...

    - @juergen: Ich möchte mindestens 6 cm dämmen, damit der Taupunkt möglichst weit draussen liegt und der Keller schön trocken und nicht muffig riecht bzw. Schimmelbildung einsetzt
    Deswegen auch keine Innendämmung !

    - @mark: Das WDVS wird angeblich bis 40 cm unter EG ins Erdreich verlegt. Heisst das WDVS besteht ab Spritzwasserschicht auch aus Polystyrolplatten ?
    Genau, die Auskragung würde sich kurz unter der Erdoberfläche abspielen
     
  9. Gast360547

    Gast360547 Gast

    herkömmliches

    Moin,
    Polystyrol hat keine Zulassung als Perimerterdämmung.
    Hier ist mind. extrudiertes Polystyrol zu verwenden.
    Deshalb.

    Grüße
    stefan ibold
     
  10. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    kann man diese Auskragung

    mal bildlich besser gestalten und vor allem dingen mal vermaßen ??? ...
    ganz ehrlich ? ... mir grausst es vor dieser Auskragung "naja" vielleicht hab ich´s nur falsch verstanden ?
     
  11. lalakilla

    lalakilla

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    Sachdienlich ?

    Präzisierung:

    Mit Polystyrol meinte ich (natürlich ?) XPS, oder Styrodur oder oder oder ...

    Natürlich kann ich auch ein CAD-Programm anschmeissen und vermassen, aber ich dachte, ein kleines Bild ist besser und trifft denn Sachverhalt genauso !
    Digicam-Foto geht leider nicht, da das Haus ja noch nicht steht ...

    Keiner eine Idee zu meiner Frage mit der Vergleichbarkeit der Wärmewerte von 6cm / 8cm XPS ?

    Danke. Lala
     
  12. Pinball Z

    Pinball Z

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    Hallo lalakilla, bei gleichem Dämmwert verhalten sich die Dämmplatten im Verhältnis ihrer Dicke zu einander. Will sagen, 6/8 = 0,75 = 75 % der Werte der dickeren Platte bringt die Dünne. Oder umgekehrt 8/6 = 1,33 = 133 % bringt die Dickere gegenüber der Dünneren.
     
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  14. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "nein"

    dazu braucht es sicher kein Archicad ... des mit den Versprung hab ich ned verstanden bzw. hoff ich das ich falsch verstanden habe.

    Aussenkante Kellerwände (ohne Dämmung) zu Aussenkante Erdgeschossmauerwerk (ohne Dämmung) wieviel cm beträgt der Versatz ???

    MfG
     
  15. haera

    haera Gast

    ich würde mal den Systemhersteller befragen - manche haben ganz brauchbare Details, die auch im Internet zur Verfügung stehen - wenn der Unternehmer schon keine allumfassende Ahnung hat, aber er wird ja vielleicht wissen, von welchem Hersteller er das WDVS bezieht. Nur als Beispiel, keine Reklame: Maxit bietet zur angesprochenen Problematik sehr gute Details an.
     
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