Poolumrandung WPC oder Bankirai

Diskutiere Poolumrandung WPC oder Bankirai im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, möchte meinen Aussenpool umranden (ca.180m²) und meine Terasse (ca. 100 m²) mit WPC- oder Bankiraiterassendielen auslegen lassen. Mein...

  1. Ballot

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    Hallo,
    möchte meinen Aussenpool umranden (ca.180m²) und meine Terasse (ca. 100 m²) mit WPC- oder Bankiraiterassendielen auslegen lassen. Mein Architekt empfehlt mir hierzu WPC Dielen zu verwenden, da dieser rutschfest und länger haltbar als Holz sind und zudem in allen Farben lieferbar wäre, hat jedoch selber keine bzw. wenig Erfahrung mit diesem Baustoff. Ich persönlich kenne bisher nur Bankiraidielen. Wer ist ein hochwertiger Hersteller von WPC-Dielen? Hat jemand Erfahrung mit WPC-Dielen? Wer kennt im Raum D/NE einen zuverlässige Fa zur Verlegung? Danke im vorraus für Ihre Antwort bzw. Tipps.
     
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  3. Vossi

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    Hallo,

    Ihre Fragen wird hier niemand konsequent beantworten... können.

    WPC / Holz ist eher eine Geschmacksfrage. Gestalterisch sind mit beiden Werkstoffen kaum Grenzen gesetzt. Mit entsprechender Vorbereitung ist Bangkirai nahezu "unverwüstlich". WPC ist wenigstens in Teilen Kunststoff, etwas schwerer zu verarbeiten und eine ökologische sechs.
    Gerade auf die Frage nach einem Betrieb in der Nähe wird niemand beantworten.

    Suchen Sie sich einen GaLaBauer mit Affinität zum Gestalten mit Holz oder eine Tischlerei die sich gerne mit Objekten dieses Ausmasses beschäftigt.


    Schöne Feiertage noch
     
  4. amateur

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    WPC = Wood Plastic Composites, also Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffe.
    Ein großer Teil Holzmehl, oft Sägewerksabfalls, ein kleiner Teil Thermoplast + ein bißchen Additive, Farbe, etc.

    Lange haltbar, relativ verzugsarm, splitterfrei, je nach Ausrüstung (mit Additiven) keine Moos- / Algenansatz.

    von vossi: "etwas schwerer zu verarbeiten" Warum?
    von vossi: "eine ökologische sechs" Warum?

    Mehr hier:
    http://www.holzfragen.de/seiten/wpc.html
     
  5. sk8goat

    sk8goat

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    weil es nicht recycelt werden kann?
     
  6. Vossi

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    Ach hätt ich doch meine Fresse gehalten. Ok:

    Also, genau, die Plastikbretter verrotten wahrscheinlich in 10.000 Jahren nicht. Bei der Bearbeitung darf man des öfteren mal die Sägeblätter wechseln, Schnittkanten sehen auf Grund des Hohlkammerprofils fürchterlich aus, was dann auch die Gestaltung schwieriger macht, weil man mehr darüber nachdenken muss, wo man Schnitte setzt und wie man vor allem Einfassungen plant. Reicht das Hr. Ing.? Wenn man sich den Spaß mit den Bohlen mal gegeben hat, weiss man wie schön das ist. Sicherlich hat das Kunststoffholz auch seine Vorteile. Es ist bedingt rutschhemmender. Reisst weniger (Gar nicht ist gelogen und praxisfremd) und verwittert natürlich nicht. Wobei natürlich niemand weiss wie das in 15 Jahren aussieht. Früher wurden den Leuten auch Plastikklinker für Ihre Fassade verkauft. Sieht heute echt bescheiden aus...

    ABER: Tropenhölzer um den halben Erdball zu kacheln ist dann natürlich auch 'ne ökologische sechs. Vorteilhaft ist immerhin das das Holz inzwischen nur noch aus nachhaltigem Anbau kommen darf. Wenn man in die Richtung was tun will kann man natürlich auf einheimische (Europa) Hölzer zurückgreifen. Nicht gleich heulen, wegen der Haltbarkeit. Es geht dann sehr gut thermisch behandeltes Holz.
    Guckst Du hier: http://www.thermoholz-deutschland.de/
    Hält ewig und ist HOLZ.

    So genug für einen Montag Morgen. Jeder wie er mag, oder es weiß ;-)
     
  7. Vossi

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    Die Terrassendielen kann man mit Pflegeölen auch auf andere Farben trimmen....
     
  8. ThomasMD

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    BTW: Hier hat sich die Stadt bei einer denkmalgeschützten (!) Brücke dazu hinreißen lassen, Plastikbretter in Holzoptik zu verlegen.
    Jetzt bekommen die Fußgänger bei niedriger Luftfeuchtigkeit einen kräftigen elektrischen Schlag, wenn sie unvorsichtigerweise dem Geländer zu nahe kommen.
     
  9. #8 Anfauglir, 5. April 2010
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    Thermoholz kriegt aber bestimmt auch keine gute Note in Ökologie, die Vergütung benötigt viel Energie.
     
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  11. Vossi

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    muahahahaa, sehr schön. Den merk ich mir für das nächste Kundengespräch. Vielleicht ja sogar eine echte Alternative fürs Passivhaus :28:

    Das Veredelungsverfahren von Thermohölzern ist sicherlich auch bedenklich weil natürlich Energie aufgebracht werden muss. Aber es kommt von Umme Ecke.
     
  12. #10 HolzhausWolli, 5. April 2010
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    Wenn dir der Anblick und die Haptik von echten Bangkiraidielen sowie die satte, dunkle Oberfläche gefallen - dann kommt WPC nicht mehr in Frage, weil es optisch dann nur 2. Wahl darstellt.

    WPC ist eben kein Holz....benötigt dafür aber keinerlei turnusmäßige Pflege (wenn Holz-Vergrauung tabu ist) und hält zigmal länger als Du noch leben wirst. Von der letztlichen Haltbarkeit hast Du also rechnerisch am wenigsten. :shades

    Je nach Hersteller, und da gibts mittlerweile einige von, kann man aus ein paar Farben wählen, die aber alle mehr oder weniger das Kunststoffprodukt als solches entlarven. Z.B. das wählbare Grau ist meilenweit von der von manchen gewünschten grauen Patina einer Holzdiehle entfernt.

    WPC gibts auch als Massivdiele, also ohne Hohlkammer, und hat daher schnittlkantenmäßig nicht unbedingt ein optisches oder planerisches Problem.

    Ich habe übrigens beides verbaut. Am Balkon WPC und auf der darunterliegenden Terrasse Itauba (ähnlich Bankirai) und aus Sortimentsgründen im übrigen Garten auch noch Bangkirai.

    Das WPC am Balkon konnte ich -entgegen der Holzdielen- mit geschlossener Fuge in Form einer Nutleiste verlegen. Zwei dieser Dielen wandern übrigens im Sommer um bis zu 10 cm der Länge nach wenn die Sonne draufknallt (volle Südseite). Am Bangkirai tut sich gar nix.

    Bangkirai/Itauba gehört wohl zu den teuersten, aber auch haltbarsten Terrassenhölzern ist aber auf den Quadratmeter mit allen erforderlichen Unterkonstruktionen und Befestigungszubehören immer noch günstiger als WPC. Thermoholz war damals das mit Abstand teuerste was zu bekommen war.

    Um deinen Pool und die auf deiner Terrasse würde ich echtes Holz nehmen und auf eine qualitativ gute Materialauswahl und Verarbeitung achten.
     
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