Porenbeton aufdoppeln. Wand dicker machen

Diskutiere Porenbeton aufdoppeln. Wand dicker machen im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hallo. Es gibt eine 175er Aussenwand aus Porenbeton. Die Plansteine sind verklebt. Um die Wärmedämmung zu erhöhen würde ich gerne eine 2te Reihe...

  1. #1 Maape838, 14.11.2020
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    Hallo.
    Es gibt eine 175er Aussenwand aus Porenbeton. Die Plansteine sind verklebt.
    Um die Wärmedämmung zu erhöhen würde ich gerne eine 2te Reihe 175er von innen davor setzen. Kann man diese Reihe an die bestehende Wand ankleben? So das "keine" Last auf den Boden steht?
    So in der Art: Ein Laminatbrett auslegen- Steine hochkleben und dann Laminatunterlage weg- Tadaaa
    ?!
     
  2. #2 Sciro80, 14.11.2020
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    Du würdest besser fahren, wenn du von Innen einfach dämmst, statt o.g. Vorhaben. Aber vorher den Taupunkt mit Ubakus berechnen, sonst geht es in die Hose.
     
  3. #3 Maape838, 15.11.2020
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    Hallo.
    Von innen dämmen würde ich auf Grund der Risiken lieber lassen.
    Von aussen dämmen scheidet auch aus
     
  4. #4 Fabian Weber, 15.11.2020
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    Kannst Du nicht den Estrich wegschneiden und die Wand dann auf den Rohboden stellen?
     
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  5. #5 Maape838, 15.11.2020
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    Hallo.
    Der Fussbodenaufbau ist:
    T- Träger alle 50cm
    OSB 25mm
    Danach und noch nicht drauf:
    FBH Systemplatte 25mm
    Trockenestrich 25mm
    Laminat

    Ich könnte also nur auf die OSB Platte aufsetzen. Wollte aber nicht die ganze Last drauf haben.
    Wenn man sie verklebt mit der Bestandswand dürfte ja nicht die ganze Last auf dem Boden stehen so mein Gedanke.
    Die Bestehende Wand ist noch roh
     
  6. #6 Andreas Teich, 15.11.2020
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    Bei T-Trägern im 50 cm Abstand und 50 cm Porenbetonsteinen würde die Last ohnehin auf den Trägern liegen.
    Die Platten sollten natürlich mit einer Feuchtigkeitssperre geschützt werden, bzw besser herausgeschnitten werden-
    Ggf Träger auflegen- beim Hersteller nachfragen.
    Ansonsten Statik des Fundaments und der Träger beachten- doppeltes Gewicht der Außenwände muß berücksichtigt werden.
    Bauphysikalisch hängt vom genauen Wandaufbau ab.
    Um den Raumverlust und Kosten zu reduzieren würde ich ggf andere Dämmplatten mit besseren Lambda- Wert verwenden
     
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  7. #7 Fabian Weber, 15.11.2020
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    Wenn Du vom Keller bis ins DG aufmauerst/dämmst dann steht da die ganze Last immer auf der neuen Wand.
     
  8. #8 Maape838, 15.11.2020
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    An einer Wand wären ja die T-Träger alle 50cm. Da hab ich weniger Bedenken.
    Oder noch nen Träger 7x7x1 quer legen und ne Nut in den Stein. Das wäre möglich.
    Die Wand ist 3,50 lang

    An den anderen beiden Wänden wäre ja ein Träger parallel der Wand. Wandlänge 2,50m.
    Der Trägee ist nur für den Boden gerechnet. Hau ich da jetzt die Steine dazu denke ich ist er überlastet. Deshalb ja die Idee mit dem Verkleben der Steine und dadurch eine Lastableitung.
    Das Fundament ist stark genug.
    Ich hab hier spassenshalber mal 2 Steine verklebt. Bekomm ich erstmal nicht auseinander.
    Raumverlust ist in meinem Fall ok
     
  9. #9 Fabian Weber, 15.11.2020
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    Irgendwie erscheint mir eine klassische Innendämmung viel einfacher und sicherer.
     
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  10. #10 Maape838, 15.11.2020
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    Wie kann diese Aussehen? Bin ich nicht genug belesen dafür oder ich lese nur wie schwierig das ist Fehlerfrei auszuführen
    Hab Angst wegen Schimmel. Vor 2 Wänden stehen Raumhoch Schränke. 1 Fenster und eine Eingangstür sind noch einzubauen/ wechseln
     
  11. #11 Fabian Weber, 15.11.2020
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    Zum Beispiel kannst Du eine Vorwand aus Lehmplatten und Dampfbremse bauen und diese dann mit Zellulose ausblasen oder herkömmlich mit Dämmwolle z.B. Holzfaser dämmen.
     
  12. #12 Maape838, 15.11.2020
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    Das klingt ja voll easy
     
  13. #13 simon84, 15.11.2020
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    Man muss unterscheiden zwischen Schäden durch und Schäden an der innen Dämmung
     
  14. #14 chillig80, 16.11.2020
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    Im einfachsten Fall einfach eine normale Dämmplatte wie zB Styropor und dann Putz drauf, also wie ein WDVS aussen, nur halt innen. Nächste Eskalationsstufe sind Vorsatzschalen mit Metall- oder Holzständern und faserigen Dämmstoffen (MiWo oder Holzfaser), da braucht man dann aber oft eine Dampfsperre und da geht dann das Gemache mit der Abdichtung der Randanschlüsse und Durchdringungen los.

    Kalziumsilikatplatten wären auch noch eine Möglichkeit, aber wenn es vorwiegend um die Dämmwirkung geht, dann sind die oft bisschen "mager" von der Dicke her.

    Wenn Du meinst, dass Du mit Porenbeton klar kämst, dann gibt's auch noch sowas hier, das wird standardmäßig an die Wand geklebt und damit ist das Thema der Deckenlast dann auch erledigt:

    https://www.multipor.de/de/docs/multipor-innendaemmsystem-innendaemmung.pdf

    Das wäre sehr ähnlich wie Porenbeton beim Verarbeiten, aber dämmt deutlich besser (über den Daumen brauchst davon nur die Hälfte an Dämmstärke). Das ginge sogar ohne klassisches Verputzen mit Trockenputz auf Lattung:

    https://www.multipor.de/de/docs/multipor-technische-information-oberflaechengestaltung.pdf

    In allen Fällen wäre eine Berechnung der Tauwassersituation wichtig, das vermindert das Risiko blöder Überraschungen deutlich.
     
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  15. #15 Maape838, 16.11.2020
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    Ja deshalb für mich suboptimal


    Ja da hab ich gestern mal reingelesen. Für meine Situation nicht geeignet da zu dünn und mit dem U Wert schlechter als meine Idee

    Das ist ein guter Vorschlag. Danke! Ich hab mal quergelesen und stehe positiv dem gegenüber. Werde mich jetzt damit beschäftigen und mich richtig "belesen"

    Auch der Vorschlag mit Lattung und GK ist super. Dann könnte ich ca 1m hoch noch ne Wandheizung reinbringen und gut is. Da ja bei mir Raumhoch Schränke (60 tief) rein sollen über Eck voll mit Schuhen und Jacken etc. Dann hab ich keine Angst mit Schimmel hinterm Schrank. Und da wo meine Garderobe hängt mach ich komplett Wandheizung. Dann können auch mal feuchte Jacken angehangen werden und abtrocken.

    Super Beitrag. Echt vielen Dank
     
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