Porenbeton im Erker abgeplatzt, und nun?

Diskutiere Porenbeton im Erker abgeplatzt, und nun? im Baumurks in Wort und Bild Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo zusammen! Zuerst einmal, ich bin neu hier und möchte mich einfach, um mich etwas aufschlauen zu lassen, zu unserem heute festgestellten...

  1. Toni86

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    Hallo zusammen!
    Zuerst einmal, ich bin neu hier und möchte mich einfach, um mich etwas aufschlauen zu lassen, zu unserem heute festgestellten Schäden informieren. Der Bauleiter hat sich dazu noch nicht geäußert, die ausführende Baufirma auch nicht.

    Zum Haus: 2 Vollgeschosse, Walmdach, Erker nur im EG, wird also nicht überbaut. Außenwände 36,5cm Porenbeton, Filigranzwischendecke, in den Ecken des Erkers mit Ringbalken ausgeführt, Ringanker um die Zwischendecke.

    Am Montag wurde der Ringbalken und die Zwischendecke gegossen, heute haben wir die Abplatzung festgestellt.

    1. Wie schlimm ist der Schaden zu bewerten ?
    2. Wie kann der Schaden behoben werden ?
    3. Wie sollte man den Schaden lieber nicht beheben ? (Ich weiß nicht, was die Firma sich da vielleicht ausdenkt...)

    Danke schonmal für eure Hilfe!
     

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  3. #2 bauspezi 45, 19. Oktober 2017
    bauspezi 45

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    das "Ding" mit dem Brett soll eine Betonstütze sein ?
     
  4. Yilmaz

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    Was ist da denn passiert?
     
  5. Toni86

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    Das Ding mit dem Brett ist natürlich die ausgebrochene Stelle. Porenbeton gemauert, an der Stelle hohl, bewehrt und mit Beton ausgefüllt. Vor dem Auffüllen war an der Stelle alles in Ordnung.
     

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  6. Lexmaul

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    Kommt das KG-Rohr noch tiefer?
     
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  7. Yilmaz

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    Hallo, so stellt man kein Betonstützen her!
    Ist die Regenentwässerung Provisorisch oder endgültige Zustand?
     
  8. Yilmaz

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    @Lexmaul zwei .... eine gedanke?
     
  9. Toni86

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    Die Entwässerung ist der endgültige Zustand. Auf dem Bild liegt das Rohr genau auf Niveau Unterkante Bodenplatte. Die ist 30cm stark. Viel tiefer kann sie auf Grund der Zisterne leider nicht, da die wiederum aufgrund des Regenwasserkanals nicht tiefer gesetzt werden kann (Retentionszisterne).
     
  10. Lexmaul

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    Dann ist der Schwarzanstrich wohl auch zu niedrig.

    Und das Entwässerungsrohr auf der Höhe find ich schon sehr knapp - wieviel Fussbodenaufbau bekommst Du? Stufe ins Haus?
     
  11. Toni86

    Toni86

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    Fußbodenaufbau sind nochmal 17,5 cm, geplant ist eine Stufe.
    Kann sich denn noch jemand zu den abgeplatzten Steinen äußern? Alles rund um die Säule entfernen und neu hochziehen?
     
  12. Lexmaul

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    Wenn das mit Stufe geplant ist, worauf wollt Ihr denn Pflaster setzen? Direkt aufs Rohr mit bisserl Split?

    Mag sein, dass dieses seltsame Betonkonstrukt Dich grad umtreibt, aber über die Entwässerung und Höhe des Schwarzanstrichs solltest Du Dich ebenfalls nochmal kümmern.

    Wenn das die BoPla ist, ist darunter gar keine Dämmung?
     
  13. #12 Leser112, 20. Oktober 2017
    Zuletzt bearbeitet: 20. Oktober 2017
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    Baupfusch! Entweder ein Planungs- und/oder Ausführungsfehler!
    Jeder Porenbetonhersteller gibt zulässige Schlitzbreiten und -tiefen an.
    Wenn hier aus statischen Gründen eine Betonstütze vorgesehen ist, eine heftige Wärmebrücke.
    Den EnEV bzw. KfW Nachweis würde ich gern mal sehen ;-) =>Din 4108 Bbl. 2, Gleichwertigkeitsnachweis.
     
  14. #13 Leser112, 20. Oktober 2017
    Zuletzt bearbeitet: 20. Oktober 2017
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    Was hat das KG Rohr mit dem geschilderten Problem bzw. der Nachfrage zu tun? Absolut Nichts! ;-)
     
  15. Lexmaul

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    Puh, schon etwas peinlich, meinst nicht :D?
     
  16. Toni86

    Toni86

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    Ich versteh noch nicht so richtig, was prinzipiell gegen diese Betonstütze spricht, wenn es von jedem Hersteller genau für diesen Anwendungsfall gesonderte Schalungssteine gibt, die auch hier verwendet wurden.
    Siehe bsp. hier:
    ytong-silka.de/ytong-schalungsstein.php

    Die Dachentwässerung verläuft nur auf der Rückseite am rechst vom Haus so. Darüber ist also kein Plaster vorgesehen, an der Terrassentür (im Bild zu sehen) ist eine Holzterrasse vorgesehen, deren Unterkonstruktion dann aber nicht unbedingt genau über dem Rohr angeordnet werden sollte.
     
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  18. Lexmaul

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    Zum Glück habe ich zitiert -. Du suchst scheinbar nur, um Ärger zu machen :). Peinlich peinlich...
     
  19. Leser112

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    Statisch ist diese Betonstütze vermutlich erforderlich. Ytong ist nicht Greisel, Porit o.Ä..
    Porenbetonhersteller sind zudem nicht Nachweisersteller für EnEV- KfW Nachwiese (Wärmebrücken).
    Dein spezieller Fall ist in der DIN 4108 Bbl 2 nicht abgebildet, weshalb ein Gleichwertigkeitsnachweis nach dieser grundsätzlich nicht möglich ist.
    => detaillierter WB Nachweis, was der Statiker/EnEV Nachweisersteller eigentlich wissen sollte.
    Wenn alles so korrekt abgelaufen wäre, wären Deine Schadbilder ja wohl nicht aufgetaucht, was primär nichts mit Notwendigkeiten von Nachweisverfahren zu tun hat.
     
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Porenbeton im Erker abgeplatzt, und nun?

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