Porenbeton und Aufbrennsperre

Diskutiere Porenbeton und Aufbrennsperre im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Guten Morgen, heute meine Frage zum Putz auf Porenbeton. Sobald das Wetter besser wird soll es nun endlich mit unserem Hausbau los gehen. Wir...

  1. #1 surfrichter, 22. Februar 2006
    surfrichter

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    Guten Morgen,

    heute meine Frage zum Putz auf Porenbeton.
    Sobald das Wetter besser wird soll es nun endlich mit unserem Hausbau los gehen. Wir haben Gespräche mit mehreren Bauunternehmen geführt und sind bei einer Sache auf unterschiedlichste Meinungen gestoßen.
    Wir wollen mit Porenbeton "Ytong" bauen.
    Zum Thema Baustoff kann man ja wirklich nur phylosophieren. Wir haben als idealen Baustoff für uns den Porenbeton gewählt.
    Es fällt auf, das einige Anbieter aus unserer Region, Ostthüringen/Nordbayern, alles versuchen um den Bauherrn umzustimmen was den Baustoff angeht. Die Bayern(keine Auf- od. Abwertung) wollen generell in "rot" bauen. In Thüringen wollen die Baufirmen mit älteren Chefs mit Ziegel und die mit jüngeren Chefs mit Porenbeton arbeiten. Da wir uns aber festgelegt haben, bieten sie uns am Ende natürlich trotzdem das an was wir wollen. Uns ist aufgefallen, das alle die vom Ytong abraten auch immer auf die Aufbrennsperre unter dem Putz bestehen. Jene die schon einige Erfahrung mit Ytong haben, sind der Meinung dass man keine Aufbrennsperre braucht und das auch von einigen Putzherstellern verifiziert wird. Sicher gibt es Unterschiede von Putz zu Putz Aber was ist nun richtig?
    Ich habe die Suche bemüht, das Internet durchforstet und trotzdem keine eindeutige Antwort gefunden.
    Auf der Xella Homepage heißt es Porenbeton-Wandflächen müssen vor dem Aufbringen von Normalputzen und Außenputzen angenässt oder mit einer geeigneten Grundierung versehen werden. Annässen O D E R grundieren!
    Bei Porit findet man unter "Haftputze" Im Allgemeinen ist ein grundieren des Untergrundes nicht erforderlich. Gilt aber offensichtlich nur für kunststoffvergütete Innenhaftputze. Laut Porit ist beim Außenputz ein Faserleichtputz besonders empfohlen. Vor dem auftragen des Putzes ist der Putzgrund von Staub, Schmutz und losen Teilen zu reinigen. Bei Maxit z.B. finde ich gar nichts zu dem Thema.
    Was habt ihr denn für ne Meinung? Könnt ihr mir Quellen nennen die diese Meinung unterstützen? Oder ist das mal wieder eine Glaubens- oder Phylosophie-Frage?
    Dank euch und sorry für den langen Text!
     
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  3. #2 Hundertwasser, 22. Februar 2006
    Hundertwasser

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    Entscheidend ist da wohl, was der jeweilige Putzhersteller empfiehlt bzw. vorschreibt. Daran muss sich dann auch der Handwerker halten, er steht ja in der Gewährleistung.
     
  4. bauhexe

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    Am geschicktesten wäre es im System zu bleiben. D.h. z.B. auch den Putz des Porenbetonherstellers zu verwenden. Ytong hat diesen auch im Programm.
    Durch die Aufbrennsperre soll ein saugen des Untergrundes vermieden werden, damit dem Putz vor dem Abbinden nicht zu viel Wasser entzogen wird. Gleichem kann man durch ein Nässen des Untergrundes vorgebeugen.
    Auf jeden Fall sind die Verarbeitungshinweise des Putzherstellers zu beachten. Hat dieser sein Material so modifiziert, dass keine Vorbehandlung von Porenbeton erforderlich ist, schadet die Aufbrennsperre sicherlich nicht, ist aber unnötige Arbeit mit unnötigen Kosten. Ich würde Euch raten den Putz zu verwenden, der der Hersteller der Steine speziell empfiehlt. Das dürfte auch dem Verarbeiter entgegenkommen.
     
  5. Schwabe

    Schwabe

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    Sehe ich auch so. Weil die Hersteller (manchmal) Versuche machen/forschen und dann feststellen, was funktioniert und was nicht.
    Aber: prinzipiell ist Porenbeton ein "saugender Untergrund" für den Putz. Deshalb schreiben die meisten Hersteller sowiso eine Einbrennsperre vor. Sonst kann es passieren, das der Putz "verreckt" bevor er die notwendige Festigkeit etc. erreicht hat.
    MfG
    Schwabe
     
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