Powerpanel H2O einfach oder doppelt für große Fliesen?

Diskutiere Powerpanel H2O einfach oder doppelt für große Fliesen? im Trockenbau Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, im Bereich der Dusche möchte ich auf einer Seite eine Trockenbauwand als Abtrennung zur Sauna erstellen. Diese soll mit großen...

  1. #1 BugsBunnier, 20.07.2019
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    Hallo zusammen,

    im Bereich der Dusche möchte ich auf einer Seite eine Trockenbauwand als Abtrennung zur Sauna erstellen. Diese soll mit großen 120x30er Fliesen gefliest werden. Für die Beplankung der Metallständerkonstruktion spiele ich mit dem Gedanken Powerpanel H2O zu verwenden, da wasserresistenter und - so habe ich gelesen - auch für die großen und schweren Fliesen besser geeignet.

    Zunächst: Sind diese beiden Gründe soweit richtig oder geht Gipskarton- oder Gipsfaserplatte (doppelt beplankt) genauso?

    Müsste ich das Powerpanel dann auch doppelt beplanken (2x12,5) oder geht auch OSB+Powerpanel oder nur Powerpanel 12,5mm?

    Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe!
     
  2. #2 chillig80, 20.07.2019
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    Du wirfst da Dinge durcheinander die man lieber getrennt betrachten sollte.

    Wegen der Wasserbeständigkeit. Was hat das Wasser da hinter den Fliesen und der Abdichtung verloren? Wo kommt das her? Wieso? Und ist der Schaden den man da veranstalten muss um das wieder trocken zu bekommen größer, kleiner oder gleich mit den H2O-Platten?

    Wegen der Stabilität. Kann Vorteile haben, sowohl in den Festigkeitswerten, als auch in der therm. Längenausdehnung, etc. Müsste jetzt kurz die Datenblätter vergleichen, hab aber gerade keine Lust dazu. Mir ist die Kombination „Keramik auf Zement“ aber erstmal sympathischer als „Keramik auf Gips“.

    Wenn es hochwertige Oberflächen werden sollen würde ich immer doppelt beplanken, man spart da sonst wohl nur am falschen Ende.

    Das OSB-Zeug würde ich weglassen, mir ist „Keramik auf Platte auf irgendwas mit Holz“ von vorne herein suspekt, das tut man nur wenn es garnicht anders geht.
     
    mk940 gefällt das.
  3. #3 plattypus, 22.07.2019
    Zuletzt bearbeitet: 22.07.2019
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    Moin,
    ich habe bei mir im Bad, wie an anderer Stelle schon gesagt, ebenfalls die 12,5mm starken Fermacell Powerpanel verbaut. Einfach einlagig auf die Profile geschraubt, die Fugen Stoß auf Stoß verklebt und fertig. Also ohne OSB-Platte darunter. Mir würden die OSB-Platten auch Sorgen machen, weil Holz bei Feuchtigkeit anfängt zu arbeiten und dann die Wand nicht stützt sondern zusätzlich belastet.
    Auf den Faserzementplatten kleben bei mir 1cm starke Granitfliesen im Format 30x60cm. Die sind also nicht ganz so groß wie deine Fliesen, aber auch ordentlich schwer. Das hält seit mehreren Jahren. Als Kleber dazwischen habe ich PCI Carraflex verwendet.

    Wenn Du Angst hast wegen der Stabilität der Konstruktion würde ich nur einlagig beplanken (ist auch von Fermacell so freigegeben) und dafür die Anzahl der Profile im Inneren der Trockenbauwand erhöhen.
    --> https://www.fermacell.de/fermacellapi/downloads/file/de-DE/0690J000004BvpmQAC
    Seite 19ff
     
  4. #4 plattypus, 22.07.2019
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    So wie ich BuggsBunny verstanden habe ist die Wand aktuell trocken. Aber er hat, so wie ich auch, Angst, daß bei einem etwaigen Wasserschaden in Zukunft im Bad der Folgeschaden durch aufquellende oder vergammelnde Gipsplatten viel größer werden könnte, als wenn er Zementfaserplatten verwendet.
     
  5. mk940

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    Das Zauberwort lautet hier Abdichtung. Wobei natürlich GKBi für Nasszellen eigentlich nicht geeignet ist, mit fachgerechter Abdichtung kann hier im Normalfall nichts passieren. Im Zweifelsfall an der Stelle dann eben Aquapanel oder LaHydro nehmen.
     
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