Preisentwicklung Sanitärprodukte 2006/2014

Diskutiere Preisentwicklung Sanitärprodukte 2006/2014 im Sanitär Forum im Bereich Haustechnik; Hallo Forengemeinde, ich habe einmal ein Frage an euch. Wie haben sich die Preise bei Sanitärprodukten entwickelt, hier meine ich jetzt...

  1. Andreas506

    Andreas506

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    Hallo Forengemeinde,
    ich habe einmal ein Frage an euch.
    Wie haben sich die Preise bei Sanitärprodukten entwickelt, hier meine ich jetzt Armaturen und Duschwannen.

    2006 habe ich zwei Badezimmer renoviert, aktuell habe ich mir für ein weiteres Bad ein Angebot eingeholt.
    Wenn ich dann die Preis vergleiche habe ich etwas Zweifel.

    Meine Frage beruht sich auf folgende Beispiele.
    2006 haben ich ein Badezimmer renoviert, dabei habe ich Armaturen der Firma Ha**** eingebaut.
    Damals hat die Unterputzbox 59€ +Mwst gekostet, heute bekomme ich ein Angebot über 110€+Mwst.
    Bei dem baugleichen Thermostat habe ich 2006 knapp 300€ + bezahlt, heute soll es 620€ + kosten.

    Sind diese Preissteigerungen innerhalb von 8 Jahren normal in dem Bereich?
    Ist das nur Markenbezogen?

    Wäre schön wenn jemand dazu seine Erfahrungen schreiben kann,
    ich habe im Moment das Gefühl, dass das Angebot etwas überzogen ist.

    Danke für eure Info.

    Gruß Andreas
     
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  3. #2 toxicmolotow, 14. Oktober 2014
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    Wir bauen gerade und mich wundert das irgendwie nicht mehr, allerdings empfinde ich es als unverschämt. Ob es rein Markenbezogen ist, wage ich zu bezweifeln, das geht durch die Bank, egal welcher Hersteller. Daher ist es woh eher Markt- als Markenbezogen. Es scheinen sich diese Preise gerade leider durchsetzbar. Aber besser wird es meiner Meinung nach auch nicht mehr werden. Höchstens noch teurer.
     
  4. Taipan

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    Kurzsichtig eure Ansichten sind.

    Spasseshalber sollte ihr euch mal die Preisentwicklung 1995-2005 anschauen. Da war kaum Bewegung im Preis.

    Wenn man dann die jährliche Preissteigerung auf die Jahre 1995-2014 verteilt, liegt diese im Mittel bei der üblichen Teuerungsrate. Also alles im Grünen Bereich - nur ein wenig wellig.
     
  5. #4 toxicmolotow, 14. Oktober 2014
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    Ich kann das nicht beurteilen, da ich erst 2005 mein eigenes Geld verdiene und die Preissteigerungen, die ich bisher erleben durfte stehen in keinem Verhältnis zu "meinen Preissteigerungen" und nur weil es mal anders war, ist diese Entwicklung jetzt dadurch richtiger. Ich empfinde es (nicht nur dort) teilweise unverhältnismäßig, aber sich darüber beschweren bringt nichts und ändern kann man es auch nur bedingt.

    Jedenfalls sind wir von der berüchtigten und gefürchteten Deflation meilenweit entfernt. Und das betrifft alle Bereiche außer vielleicht Zinsen und TV-Elektronik.
     
  6. mike4711

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    Diese Aussagen über Preise von vor einigen Jahren sind sehr wage...
    Die Osterweiterung hat einiges am Rohstoffmarkt... Unsere Kesselhersteller bekommen nicht mehr den Stahl den sie gewohnt sind, detto in der Messingbranche... bewirkt
    Ergo kosten heute die Produkte mehr als damals.
    Lebt damit oder geht in den Baumarkt um minderwertiges Zeug zu kaufen und selber zu schrauben.
     
  7. #6 Rudolf Rakete, 15. Oktober 2014
    Rudolf Rakete

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    Nun ich kann dazu sagen, dass die UP Boxen heute in der Herstellung eher günstiger sind die Armaturen eher teurer. Aber 620€ für eine simple Thermostatarmatur ist schon ne Hausnummer. Ich kenne die Großhandelspreise und die haben sich in dieser Zeit nicht verdoppelt, denn die Konkurenz ist groß und der Sanitärmarkt ist hart umkämpft.

    Könnte es sein dass Du dir bei den Armaturen eine sogenannte Design Serie ausgesucht hast?

    Also ich habe gerade mal bei Reuter geschaut die Ibox liegt immer noch um die 50 Euro und eine einfach Arnatur um die 300 Euro, vielleicht will dich dein Installateur nur abzocken.
     
  8. Andreas506

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    Hallo Rudolf,
    zu deiner Frage es die Serie Ec**** E.
    Ich denke nicht, das dies eine Design Serie ist.

    Habe mal die Preise mit dem aus dem Reuter bzw. Emero Shop verglichen, da liegen Welten zwischen.
    Das der Sanitärmann nicht an die Online Preise heran kommt ist mir schon klar.
    Trotzdem liegen da teilweise 50% und mehr zwischen.

    Ich vermute auch, dass der Installateur mal wieder in den Urlaub möchte.:e_smiley_brille02:

    Werde mal die anderen Angebote abwarten und dann weiter schauen.

    Gruß Andreas
     
  9. #8 Rudolf Rakete, 16. Oktober 2014
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    Hallo Andreas,

    doch der Installateur kann da dran kommen, im Großhandel bekommt er die einiges günstiger als bei Reuter. Viele Installateur rechnen halt immer noch nach dem Prinzip doppelter bis dreifacher Großhandelspreis = Endkundenpreis. Tja jetzt mit Reuter klappt das nicht mehr so ganz. Deswegen regen die sich alle auch über Reuter so auf.
     
  10. cristalero

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    Ich schule um, bei uns im Gewerk liegt der EK+ ca. 35 %!!!
    Wer braucht noch einen 49 Jahre alten Umschüler ha,ha.
    cristalero
     
  11. DerBjoern

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    Bei mir waren die Preise meines Sanilöters doch gut vergleichbar mit Reuter etc. Teilweise lagen sie sogar darunter :yikes
     
  12. snoopier

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    Und mit etwas Recherche wird man sogar sehen, dass Reut*r meistens noch bis zu 30% unterboten werden kann. Bin Sparfuchs und habe gerade ein EFH ausgestattet. Mein Sani. ist fast umgefallen bei den Preisen und meinte von sich aus, dass ich die dann selbst holen soll.
     
  13. R.B.

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    und sie werden Dir auch noch erklären, warum das notwendig ist. :mega_lol:

    Mir ist es absolut egal wie jemand kalkuliert, mich interessiert nur der Preis den ich bezahlen muss. Ist doch sein Problem wenn er aufgrund seiner unsinnigen Kalkulation nicht mehr wettbewerbsfähig ist und den Laden abschließen muss. Wo heute ein Betrieb geht, kommen morgen 2 andere nach. ABER die Schuld nur bei den Betrieben, in dem Fall bei den Handwerkern, zu suchen, ist auch daneben. Ein Hauptroblem sind regelmäßig auch die Kunden, die an Naivität kaum noch zu überbieten sind. Wer billig will und billig kauft, sollte sich darüber im Klaren sein, dass er auch billig bekommt. Doch genau hier beginnt das Problem, denn wenn´s in die Hose geht, möchten die meisten nichts davon wissen, dass sie dieses Problem selbst verursacht haben.
     
  14. snoopier

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    Ich hätte natürlich noch erwähnen müssen, dass sämtliche Garantieansprüche verloren gehen. Es aufwendig wird wenn es zu Reklamationen kommt etc.

    Denke ein normaler Bauherr kauft lieber Leistung und Material aus einer Hand. Nur sollte der Aufschlag im Rahmen bleiben...

    Wer am Material 50 oder gar 100% verdienen möchte darf gern Pleite gehen. Leben und Leben lassen
    Oh oh und weg
     
  15. #14 Rudolf Rakete, 16. Oktober 2014
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    Nun ja die Handwerker haben jahrelang einen guten Zusatzverdienst gehabt, fair den Kunden gegenüber war das nicht. Wenn ein Waschbecken von einem Markenhersteller aus Bonn im Großhandel 40 Euronen kostet und ein Sanilöter dafür 250 € jahrelang in Rechnung gestellt hat, liegt die Schuld mit Sicherheit nicht am Kunden. Das war einfach Abzocke.
     
  16. #15 Achim Kaiser, 16. Oktober 2014
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    Tendenz stark steigend ... und die Farbe der Flecken in Höschen wechselt heftigst schnell von weiss nach braun ...
    Und nein die Tendenz mit : *kommen 2 nach* ist auch schon lange vorbei .... es macht sich große Dürre breit.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  17. R.B.

    R.B.

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    Da muss ich widersprechen, denn das wäre zu kurzsichtig gedacht. Der Markt bestimmt den Preis, und wenn jemand für ein Produkt den x fachen EK bekommt, dann ist das nicht die Schuld des Verkäufers wenn er seine Chance nutzt. Solche Preisaufschläge sind an sich ein Zeichen dafür, dass ein Markt nicht funktioniert. Im Sanitärbereich war das schon immer extrem und führte zu riesigen Schwankungen. Das gilt aber auch für andere Branchen (siehe Schmuck, Klamotten usw.).

    Deswegen war es auch wichtig, dass vor vielen Jahrzehnten die Baumärkte auf den Markt kamen, denn dadurch fand schon eine Korrektur statt. Nun sind es halt online-Anbieter die den Markt durcheinander wirbeln, und wer deren Aufgabe in 10 Jahren übernehmen wird, das werden wir sehen.

    Wir leben doch in einer Marktwirtschaft, da gibt es eine Seite die möglichst günstig kaufen, und eine andere Seite die möglichst teuer verkaufen möchte. Jetzt kommt es halt darauf an, ob diese beiden Seiten zueinander finden (Kompromiss) oder halt nicht. Jeder kann sich seinen Vertragspartner frei aussuchen. Mir ist jetzt kein Fall bekannt wo der Handwerker mit der Pistole vor der Tür des Kunden stand, und ihn dazu gezwungen hat bei ihm eine Armatur oder Waschbecken für 250,- € zu kaufen.
     
  18. bernix

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    Ralf, was das jetzt?
    Dein Meinungsbild? oder eine volkwirtschaftliche/betriebswirtschaftliche Darstellung?

    Als Meinungsbild ist es ok ...aber falsch.
    Als volkswirtschaftliche/betriebswirtschaftlich Beschreibung ist es ebenfals falsch.

    Beispiel: Es war nicht wichtig, dass vor Jahren die Baumärkte auftraten und heute der Internethandel.
    Es ging auch heute noch ohne beides...soll heißen: Ich hab vor (sagen wir mal) 1985 auch alles bekommen was ich so zum "täglichen Leben" gebraucht habe.
    Die üblichen Schrauben auch in Kleinmengen im örtlichen Eisenwarenhandel, die üblichen Baustoffe im Baustoffhandel, die üblichen WErkzeuge beim örtlichen Händler (ggf auf Bestellung), Möbelbeschläge bei eineme anderen regionalen Händler usw.
    Baumarkt war ein Geschäftskonzept, das sich durchgesetzt hat...aus welchen Gründen auch immer.
    Und nachdem das 1x funktioniert hat, waren gaaanz schnell Nachahmer da. Das funktioniert nirgends schneller als im Handel.

    Ziemlich spannendes Thema übrigens: Wie positioniere ich mich im Markt.

    gruss
     
  19. R.B.

    R.B.

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    Das lässt sich doch diskutieren.

    Meine These war, dass das Aufkommen der Baumärkte wichtig war, weil dadurch eine Korrektur stattfand. Korrektur im Sinne von Wettbewerb, der vorher nur teilweise vorhanden war. Ein Markt ohne Wettbewerb kann aber nicht funktionieren. Man könnte fast schon Parallelen zu Monopolen ziehen, die ja auch die Marktmechanismen völlig außer Kraft setzen können.

    Ohne Wettbewerb wird sich aber kein gerechter Preis bilden können, was man schön an den teils utopischen Preisaufschlägen im Handwerk feststellen konnte (siehe obiges Beispiel mit dem Waschbecken). Da ging es schon lange nicht mehr um die handwerkliche Leistung an sich. Ein Verkäufer wird niemals aus Mitleid oder aus Gutherzigkeit sagen, dass er sich auch mit 10% Preisaufschlag zufrieden gibt, wenn er genau so gut 100% erzielen kann. Das führte dazu, dass die handwerkliche Leistung immer mehr in den Hintergrund trat, und der Profit mit dem Verkauf von Gütern erwirtschaftet wurde. Dass trotzdem die Stundenpreise teils drastisch anstiegen ist wieder ein anderes Thema.

    Jetzt wird´s interessant, denn genau das haben vor allen Dingen die Handwerker noch nicht verstanden. Alte Zöpfe abschneiden war noch nie deren Ding, man lebt und arbeitet weiterhin nach dem Motto " früher hat das doch auch funktioniert". Nebenbei bemerkt trifft das nicht nur auf Handwerker zu, dort ist es halt nur in großem Umfang feststellbar, es gibt auch genügend Firmen im industriellen Umfeld die das noch nicht verstanden haben, aber die verschwinden meist sehr schnell vom Markt.

    Ich bin ja schon ein paar "Tage" selbständig, und ich musste mein "Geschäftsmodell" schon mehrfach umstellen. Nicht weil ich Lust dazu hatte, denn jede Umstellung kostet Zeit, Geld, Nerven, sondern weil mich der Markt dazu gezwungen hat. Ohne diesen Druck würde ich heute noch das machen was ich schon vor über 20 Jahren gemacht habe. Flexibilität ist aber notwendig wenn man längerfristig am Markt existieren möchte.

    Das sehe ich anders. Stillstand hat noch nie dauerhaft funktioniert. Natürlich hat man früher alles bekommen was man zum täglichen Leben brauchte, aber zu welchen Bedingungen? Der Mensch strebt immer nach mehr, das ist sein Antrieb, und dieser Antrieb ist sogar wichtig für die Entwicklung der Menschheit. Ohne diesen Antrieb würden wir heute noch in Höhlen sitzen und uns gegenseitig die Keulen auf den Kopf hauen.
     
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    Es fand keine Korrektur statt....das war/ist ein Verdrängungswettbewerb.
    Du siehts das anscheinend nur bezogen auf den Preis....

    Preisbildung durch Angebot und Nachfrage ist nur in der Theorie möglich. In der Realität siehts anders aus.

    Mir fehlt heut leider die Zeit, da konkreter darauf einzugehen.
    Gruss
     
  22. R.B.

    R.B.

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    Jaein, der Preis ist natürlich ein wichtiger Punkt, denn das war ja Ursprung der Diskussion.
    Verdrängungswettbewerb ist bedingt richtig, genau betrachtet ist doch jeder Wettbewerb auch eine Art Verdrängungswettbewerb. Auf Dauer wird sich der Bessere durchsetzen, wobei besser nicht nur den Preis betreffen muss. So lange der Kunde eine Auswahl hat, kann er sich sogar seine eigenen Anforderungen zusammenstellen, und nach seinen Kriterien entscheiden. Das funktioniert aber nur wenn auch ein funktionierender Markt vorhanden ist, und ich als Kunde nicht nur die Wahl zwischen Pest und Cholera habe.

    Das ist korrekt. Angebot und Nachfrage sind aber 2 entscheidende Einflussfaktoren, das ist wohl unbestritten. Ein Grund warum ich das Aufkommen der Baumärkte als wichtig betrachte war ja, dass der Kunden nun erstmals eine größere Auswahl hatte. Die Nachfrage war ja vorhanden, sonst hätten diese Märkte niemals erfolgreich sein können. Das Problem war die Angebotsseite die fast schon monopolistischen Charakter hatte.

    Die Argumente gegen den Internethandel kommen mir nur zu bekannt vor, nur war damals halt das Feindbild "Obi" oder "Hornbach". An den Argumenten selbst hat sich aber nicht viel geändert. "Die verkaufen nur Schrott" usw. usw.

    Die Frage ist, ob das Handwerk dieses Situation wieder nur aussitzt, wie schon vor Jahrzehnten, oder ob es sich auf seine Stärken besinnt und sein eigenes Geschäftsmodell hinterfragt. Ich glaube, dass ein weiteres Aussitzen nicht mehr möglich ist, und bin zuversichtlich, dass spätestens die nächste Generation auf dieses neue Umfeld reagiert haben wird. Ansätze sind ja schon vorhanden und ich bin der Meinung, dass das Handwerk in einer guten Ausgangsposition ist. Wir werden ja sehen, ob das mit den alten Zöpfen noch klappt, und vielleicht läuft die nächste Generation Handwerker mit einem Kurzhaarschnitt durch die Gegend. ;)
     
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