Probleme beim Abrütteln

Diskutiere Probleme beim Abrütteln im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, folgendes Problem: Pflaster von 8 cm Stärke (Fugenbreite ca. 5 mm) soll abgerüttelt werden. Hersteller sagt dazu:...

  1. Mudy

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    Hallo zusammen,

    folgendes Problem:

    Pflaster von 8 cm Stärke (Fugenbreite ca. 5 mm) soll abgerüttelt werden. Hersteller sagt dazu:

    "Steindicken von 8 cm:
    Flächenrüttler mit einem Betriebsgewicht von 170 bis
    200 kg und einer Zentrifugalkraft von mindestens 20 bis 30 kN."

    Auf Nachfrage beim Herstellervertreter, ob auch ein Flächenrüttler von 130 kg ausreichend sei, bestätigte dieser dies sogar mit "um so besser!".

    Nun folgendes Phänomen: Sobald der Rüttler in Betrieb genommen wird, springt sofort das Fugenmaterial (feiner Basalt-Splitt/Sand) aus den Fugen und das Pflaster wird entsprechend beschädigt.

    Verleger sagt, offensichtlich ist der Rüttler zu schwer. Ist das plausibel?

    Für Erleuchtung bin ich dankbar.

    VG,
    mudy
     
  2. #2 wasweissich, 02.08.2013
    wasweissich

    wasweissich Gast

    nein

    sollte das problem sein , weil zu fein und fugen zu voll .
     
  3. Mudy

    Mudy

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    Das hatte ich schon befürchtet, die Fugen sind teilweise übervoll .... :mauer

    Vielen Dank für die Einschätzung!
     
  4. #4 tkoehler78, 02.08.2013
    tkoehler78

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    Pflasterfläche sauber abgekehrt?
    Gummiunterlage für die Rüttelplatte verwendet?

    Pflasterfläche befeuchten. Wenn Pflaster trocken (und Fugen noch feucht), abrütteln.
     
  5. Mudy

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    Aus gegebenem Anlaß: Sind Schäden bei Rütteln (Stein in der Mitte durchgebrochen) durch eine zu breite Fuge (ca. 1 cm) zu erklären?
     
  6. #6 wasweissich, 07.08.2013
    wasweissich

    wasweissich Gast

    nein
     
  7. #7 ars vivendi, 07.08.2013
    ars vivendi

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    Die sind wohl eher durch ein schlecht abgezogenes Pflasterbett zu erklären, oder minderwertiges Material.
     
  8. Mudy

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    Da es sich bei den Steinen, wenn Du das mit Material meinst, um Markenware handelt und kein "Baumarktschrott", scheidet dies als Ursache wohl aus, oder?!

    Die Brüche sind beim zweiten Abrütteln passiert, nachdem beim ersten Versuch - für unseren Geschmack - noch zuviele Höhenunterschiede zwischen den einzelnen Steinen waren bzw. der Übergang zum Kantstein eine "Stufe" von ca. 4 cm bestand. Unsere Terrasse geht über Eck und auf der anderen Seite sah das wesentlich besser aus (ca. 5 mm Unterschied). Ist auf der höheren Seite eventuell das Pflasterbett zu hoch gewesen? Abgezogen sah es eigentlich ganz gut (eben) aus.
     
  9. #9 ars vivendi, 08.08.2013
    ars vivendi

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    Ihr habt versucht 4 cm runterzurütteln?
    Und nach dem ersten Rütteln war es noch nicht eben? Dann ist wohl doch ein mangelhaftes Pflasterbett schuldig.
     
  10. Mudy

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    Yep, der Verleger mit über 40 Jahren Berufserfahrung mußte in in diesem Bereich bis zu 4 cm runterrütteln. Bei den übrigen ca. 35 qm müßte er nochmal rüber, weil er nicht gesehen hat, dass hie und da noch nette Stolperfallen waren. :mauer

    Mangelhaftes Pflasterbett in diesem Fall = zu hoch oder woran liegt das? Sollten in dem Bereich, in dem die Steine mittig durchgebrochen sind, nochmal komplett raus und das Bett neu? :yikes

    Wenn ich daran denke, dass er bereits ca. 1 komplette Palette vermurkselt hat und nun nochmal das ganze Spiel von Neuem ..... och nöööö .....
     
  11. #11 ars vivendi, 08.08.2013
    ars vivendi

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    1. zu hoch, ja, 4 cm runterrütteln zu wollen:mauer
    2. ist das Pflasterbett wohl nicht eben abgezogen worden, ansonsten wären wohl weder Steine gebrochen noch Stolperfallen entstanden.
    Alles Murks.
     
  12. #12 wasweissich, 08.08.2013
    wasweissich

    wasweissich Gast

    :mega_lol:
    wenn du wüsstest ...
    ja dann ...
     
  13. Mudy

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    1. Wie wäre denn nun die korrekte Vorgehensweise? Steine komplett raus und Bettung neu? Wenn ja, wie weit?
    2. Die Fläche sah vor dem Verlegen eben aus ...... aber: Dadurch, dass später Steine in nicht unerheblicher Anzahl (ca. 30) über 2-3 Durchgänge immer wieder austauscht werden mussten (Steine hatten werkseitig Macken, Verleger ist mit den Steinen anfang recht unsanft umgegangen und hat dann beschädigte Steine eingebaut, Steine hatten "plötzlich" ölige Handabdrücke - das haben wir natürlich austauschen lassen), kann ich mir vorstellen, dass die Bettung in diesen Bereichen etwas "gelitten" hat .... kann das daran liegen? Wie geht man in solchen Fällen normalerweise vor? Im Idealfall kommt das vermutlich in diesem Umfang nicht vor .... aber nun, was tun? Alles wieder rausnehmen lassen und alle auf Anfang?
     
  14. #14 ars vivendi, 08.08.2013
    ars vivendi

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    Du hast Stolperfallen, zu hoch abgezogene Flächen und damit zu hoch liegende Steine, zerbrochene Steine ungleichmäßig verdichteten Untergrund und fragst nach Ausbessern?
    Hmm
    Ps: vom Austauschen einzelner Steine kommt normal kein solcher Pfusch zustande.Das hat schon eher angefangen.
     
  15. Mudy

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    Och, ich habe unsere Erwartungen in dieser Hinsicht schon erheblich nach unten geschraubt nachdem der "Ausschuss" der Steine ein Ausmaß annahm, das selbst den Herstellervertreter überraschte ... nachdem aber nun bis jetzt - bis auf einen kleinen qm-Bereich - die Steine heile geblieben sind, ist doch vermutlich eher von einem Verarbeiterfehler auszugehen.

    Was will man machen? Wir haben ihn auf Empfehlung engagiert, nachdem er mehrere Arbeiten (allerdings mit wesentlich kleineren Steinformaten) zu deren vollster Zufriedenheit erledigt hat. Ob er mit den Steinen überfordert ist?! Keine Ahnung ... wenn man vom Rathaus kommt, ist man immer klüger ..... unser Hof muss auch noch gepflastert werden; vielleicht versuchen wir mal einen Anfängerverleger! :p
     
  16. #16 tkoehler78, 08.08.2013
    tkoehler78

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    Hallo,
    kannst du nicht mal ein paar Bilder hier hochladen?
    Dann könnte man den ganzen Pfusch viel besser beurteilen!
     
  17. #17 wasweissich, 08.08.2013
    wasweissich

    wasweissich Gast

    welches format hat das pflaster ??
     
  18. Mudy

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  19. Mudy

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    Zum Untergrund: Die Terrasse wurde aufgeschüttet. Das war vorher alles Arbeitsraum, der teilweise vor drei Jahren mit Aushub/Recycling-Schotter aufgefüllt wurde. Vor 14 Monaten wurden dann L-Steine (1,75-2,00m) gesetzt und lagenweise mit Schotter aufgefüllt und abgerüttelt. Bereits nach zwei kräftigen Regengüssen hat sich der nunmehrige "Problembereich" von ca. 5-6 qm mit den zerbrochenen Steinen kräftig gesetzt (ca. 40 cm). Dieser Bereich wurde nun wiederum mit Schotter aufgefüllt und abgerüttelt. Darüber kam dann das Splittbett.

    Erklärung für die zerbrochenen Steine (wovon er allerdings nur einen gesehen hatte, den zweiten hatten wir dann entdeckt) ist übrigens: Da war wohl der Rüttler zu lange auf einer Stelle ....
     
  20. #20 tkoehler78, 09.08.2013
    tkoehler78

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    Setzungen von 40 cm???:respekt
    Da ist wohl noch einihes mehr schiefgelaufen, was nur jetzt beim Pflastern seinen krönenden Abschluss findet...

    Ich glaube, das ganze Pflaster kannst Du wieder ausbauen lassen und dann nochmal alles ausheben bis auf Sohle der L-Steine und schichtweise neu aufbauen!

    Fotos?
     
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