Probleme mit dem Kanal

Diskutiere Probleme mit dem Kanal im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir wohnen seit 8 Monaten in unserem Neubau (weiße Wanne) und haben das Problem das unser Kanal recht schnell an seine Grenzen kommt. Wir...

  1. Anne69

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    Hallo, wir wohnen seit 8 Monaten in unserem Neubau (weiße Wanne) und haben das Problem das unser Kanal recht schnell an seine Grenzen kommt. Wir haben im Keller 2 Rüchstauventile verbaut. Ein kleines wo vor dem Ausgußbecken und Waschmaschine sitzt und ein größeres von Kessler, welches man auch von Hand verriegeln kann, welches aber automatisch sich verschließt. Beides funktioniert - zumindest haben wir kein Wasser im Keller. Hier hängen die ganzen Abwasserrohre vom EG und DG dran. Hebeanlage haben wir keine.

    Unangenehm find ich die Geräusche und der Druck in den Rohren. Wenn unten das Ventil schließt blubbert im EG Gäste-WC das Wasser, so extrem das Wasser leicht rausspritzt ( bei offenem Deckel) und es laute Bubbergeräusche gibt. Genauso wie im Rest des Hauses. Sind solche Geräusche normal bei einem schließenden Ventil? Toilettenspülung sollte man in dieser Phase nicht betätigen, da es natürlich auch nicht abfließt. Auch riecht es komisch.

    Auch das Wasser im Ausgußbecken läuft dann nicht mehr ab - ist ja auch logisch, allerdings braucht es dann Stunden bis es wieder abläuft.

    Sind diese Probleme normal? Mittlerweile hatten wir das Problem schon 6 - 8 x in den letzten 4 Monaten. Gerade eben erst wieder, an Schlaf ist natürlich bei solchen Geräuschen nicht zu denken.
     
  2. Uwe!

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    so wie es aktuell installiert ist, sind wohl auch die Probleme "normal"....


    Aber DG darf nie und nimmer über den Rückstauverschluss gehen, das ist von Grund auf falsch installiert. Und auch EG sollte im Normalfall ncith über den Rückstauverschluss gehen, sondern immer nur die Abläufe, die unterhalb der Rückstauebene liegen, was meist Straßenniveau ist.

    Das sollte dringend umgeabut werden, dann wäre vermutlich nur noch das Waschbecken im KG udn die Waschmaschine dran und auf beides kann man im Notfall gut verzichten. Toilette wäre dann auch bei Rückstau normal nutzbar.
     
  3. #3 Ralf Dühlmeyer, 11.07.2012
    Ralf Dühlmeyer

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    Das ist nicht nur falsch (EG und OG über RSV), sondern sogar wider die Fachregeln und Normen. Also ein echter Mangel, den der Ersteller der Abwasseranlage beheben muss!
     
  4. Anne69

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    Hallo

    Danke für die Antworten. Vielleicht habe ich mich auch falsch ausgedrückt, lt. GU sind alle Anschlüsse im KG von einem Rückstau betroffen. Was mich nur wundert, warum es im Gäste-WC im EG so blubbert und das Wasser auch schlecht abläuft - deshalb nahm ich an das auch das am Rückstau hängt. Daran "hört" man nämlich, wenn unten das Ventil zu ist (in dem Moment läuft auch im Außgußbecken kein Wasser mehr ab). Lt. GU sind nur die Anschlüsse im KG betroffen. Aber warum kann ich dann im EG nicht auf die Toilette - hier läuft auch in diesem Moment das Wasser nicht ab.

    Er schickt auf jeden Fall jetzt den Elektro-Fachmann vorbei, dieser soll sich noch mal die Leitungen anschauen.

    Wie ist es denn eigentlich üblich: Die Leitungen vom OG gehen doch auch in den Keller, laufen dann aber getrennt in den Kanal? Oder laufen die noch im Haus zusammen und dann gemeinsam in den Kanal. Wodurch entsteht dann der Druck im Gäste-WC im EG? Wenn der Kanal voll ist, dann kann doch auch das Wasser vom EG nicht ablaufen.

    Hätten wir evtl. anders planen müssen. Die Nachbarn haben eine Hebeanlage und einen Schacht vorm Haus. Hier wurde uns aber gesagt, dass wir das nicht brauchen, weil leichtes Gefälle zum Kanal vorhanden wäre. Eine Rückstausicherung reicht!
     
  5. Uwe!

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    das klingt dann wirklich eher nach nicht vorhandnener/ausreichender/funktionsfähige Entlüftung.

    Das die OG-Leitungen auch durch das KG gehen ist normal. Sie durfen aber erst nach der Rückstausicherung zusammengeführt werden. Das Wasser aus OG/EG läuft auch bei Rückstau noch normal ab, da der Rückstau ja nciht so hoch steht (sonst wäre Dein EG von außen unter Wasser)
     
  6. makro

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    Ob der sich mit Abwasserleitungen auskennt?
     
  7. oberh

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    Natürlich nicht ...

    Der schaut erst mal nach dem Licht im Keller, damit der Dachdecker auch was sieht ...
     
  8. Anne69

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    Es kam natürlich der Sanitärfachmann .... stand wohl letzt neben mir.

    Trotzdem kommen wir bei unserem "Problem" nicht weiter ....

    Der Sanitärfachmann hat die Leitungen etc. überprüft, alles funktioniert einwandfrei. Öffnet man das Rückstauventil (von Kessel), sieht man das das Wasser bis zum Ventil gestanden hat. Es ist im Prinzip auch "nichts" passiert, Rückstauventil funktioniert ja einwandfrei. Es sind rein die Leitungen im Keller mit einem Rückstauventil gesichert. Der Rest vom Haus läuft danach in den Kanal - sorry, war mir nicht bewusst, ich bin auf dem Gebiet Laie.

    Merken tuen wir aber auch oben im Gäste-WC, dass unten der Kanal dicht ist. Es blubbert, öffnet man den Deckel vom WC, blubbert es so stark das sogar leichte Spritzer auf den Boden landen. So eine Kraft steckt da in den Rohren. Der Spuk dauert ca. 1 Minute und beruhigt sich dann. In dem Moment darf aber kein Wasser im Haus betätigt werden. Es fließt schlecht ab, wenn man auf die Spülung drückt. Unten im Keller darf dann auch kein Wasser mehr fließen.

    Wäre das 1 x im Jahr, würde ich das ja so hinnehmen ... wir hatten es aber, seit Einzug schon 8 - 9 x (erst letzte Woche 3 x wieder). Bei jedem Regenschauer hat man so ein doofes Gefühl - was einfach nicht tragbar ist.

    Auf der Gemeinde habe ich nachgefragt, die haben das natürlich noch NIE gehört ... melden sich noch mal. Bauträger sagt natürlich es ist alles in Ordnung. Die Nachbarn haben keine Probleme, fast alle haben ohne Keller gebaut. Nur 1 Paar hat noch mit Keller gebaut, die haben aber eine Hebeanlage und ein Revisionsschacht.

    Meine Frage ist einfach: haben wir falsch geplant, sind wir falsch beraten worden? Lt. Bauträger (mit dem wir wirklich super zufrieden waren, der auch immer sofort kam) hatten wir ein natürliches Gefälle und deshalb hätten wir keine Hebeanlage gebraucht. Kann man diese Aussage so stehen lassen? Ist in so einem Fall ein Rückstauventil ausreichend? Was kann man hier generell unternehmen?
     
  9. #9 Ralf Dühlmeyer, 18.07.2012
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    Aussage i.O., Rückstauventil (wenn passend zum Abwasser) ausreichend!

    Das mit dem Blubbern klingt eher nach fehlender, falscher oder nicht ausreichender Entlüftung der Abwasserleitungen.

    Mindestens eine Abwasserleitung muss durch das gesamte Haus bis über Dach geführt werden. Ist diese fachgerecht verlegt und angeschlossen, sollten Probleme dieser Art eigentlich nicht auftreten.

    Denkbar sind folgende Szenarien:
    Entlüftungsleitung nicht gelegt oder nicht an den entsprechenden Ziegel angeschlossen.
    Entlüftungsleitung durch Bauschutt o.ä. verstopft

    Denkbar ist aber auch, dass das Wasser mit solchem Druck angeschossen kommt, dass die Entlüftung dafür schlicht nicht ausreicht!
    Ob der BT/GÜ das hätte erkennen können/müssen und entsprechend umplanen müssen, kann man nur beurteilen, wenn klar ist, warum es bei Euch ständig zurückdrückt.
    Denn eine solche Häufigkeit von Rückstauereignissen ist eigentlich nicht normal!
     
  10. #10 meisterLars, 16.08.2012
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    Dazu mal ne ganz interessante Frage:

    Wir als Tiefbauer machen eigentlich regelmäßig Kanalanschlüsse an Neubauten mit Keller. I.d.R. ist es so, dass dann der (SW-)Kanal unter der Bopla rauskommt und wir dann auch nach Architektenanweisung einen RSV einbauen. Das ist ja im Prinzip dann schon falsch.

    Ich frage mich nur, wer dann im Schadensfall dafür haftbar gemacht werden kann? Wir? Oder derjenige, der die Rohre unter der Bopla verlagt hat? Oder der Archi, ders geplant hat? Vielleicht sogar der Sanilöter, der das ganze HT-Gedöhns verbrochen hat?
    Denn wenn ich mir jetzt vorstelle, dass wir sagen "Nö, geht so nicht. Macht ihr erstmal eure Hausaufgaben, danach legen wir euch den Kanal", dann geht den allermeisten Bauherren der Ar*** auf Grundeis, weil dafür a) kein Geld mehr im Budget vorhanden ist und b) der Einzugstermin auch schon vor der Tür steht.

    Hat hierzu jemand Meinungen oder Erfahrungen???
     
  11. #11 Ralf Dühlmeyer, 16.08.2012
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    Haften wird erstmal der, der Euch die Anweisung gibt - RSV rein. Ob Ihr da, insbesondere bei Laien, die eine solche Anweisung geben, eine Pflicht zur Bedenkenanmeldung habt - gute Frage, nächste Frage.
    Zumindest den (schriftlichen) Hinweis würde ich mir aber erlauben an Eurer Stelle.
     
  12. Anne69

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    Muss hier noch einmal nerven .....

    Irgendwie komme ich bei diesem Problem nicht weiter .... Die Gemeinde sagt wenig, nur das in der Nähe ein Drosselventil eingebaut wäre, welches schließt und das Wasser dann in ein Auffangbecken leitet (hoffe das gebe ich so korrekt wieder). Als Empfehlung wäre eh laut Beshreibung eine Hebeanlage.

    Der Bauleiter will sich das noch einmal anschauen und redet von einer Gegendruckanlage - was ist das nun?

    Problem ist einfach, das bei etwas stärkerem Regen hier alles dicht ist - nur so oft?

    Wer ist für so etwas verantwortlich? Und kann man so etwas überhaupt noch umrüsten evtl. auf Hebeanlage. Kosten?

    Ich will einfach nicht mit dieser ständigen Angst leben und hier macht die Klappe sooo oft zu.
     
  13. #13 Manfred Abt, 16.09.2012
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    der RSV sollte eigentlich eher extrem selten als sooo oft zumachen.

    irgendwas passt das nicht, wird aber hier nicht klärbar sein.
     
  14. Anne69

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    Aber wer ist jetzt hier verantwortlich? Der Architekt? Der Bauleiter? Die Gemeinde? Wir?

    In den Festsetzungen von der Gemeinde wird auf eine Hebeanlage hingewiesen " ... die Rückstauebene der Abwasseranlage die Straßenoberkante ist. Es wird empfohlen, im Keller anfallendes Abwasser über eine Hebeanlage zu entwässern." Da wir aber ein natürliches Gefälle hatten, wurde "nur" eine Rückstauklappe eingebaut. War allen bekannt - uns auch. Obwohl man sich hier halt auf die Leute vom Fach verlässt und auch viel Geld bezahlt hat.

    Das die Klappe dann sooo oft zu macht, war keinem klar. Ein kleiner Starkregen und das Ding ist für Stunden zu.

    Wir persönlich wollen so auch nicht leben .... man lebt ja ständig mit der Angst, dass der RSV versagt und man dann die Soße im Keller hat.

    Wie geht man in so einem Fall vor. Unabhängigen Gutachter kommen lassen? Kann so etwas überhaupt "umgeändert" werden? Hier muss ja wahrscheinlich noch einmal vorm Haus aufgebuddelt werden.
     
  15. #15 Manfred Abt, 17.09.2012
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    das kann man so genau gar nicht sagen.

    der Satz aus den Festsetzungen der Gemeinde ist ein Standardsatz, dürfte so für jedes Grundstück drinstehen.

    Normale Kanäle sind nur sehr selten so ausgelastet, dass es zu einem Rückstau in die Anschlussleitungen kommt. Es sei denn, der Kanal bzw. das Kanalsystem wird von der Gemeinde ganz bewusst eingestaut und als Rückhaltung im Kanalnetz genutzt. Das würde ich mal hinterfragen.

    Bzgl. Langzeitnutzung teile ich die Bedenken.
     
  16. Anne69

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    Anscheinend ist das bei uns der Fall. Lt. Gemeinde ist eine Straße weiter ein Drosselventil, welches das Wasser kontrolliert in ein Auffangbehälter abgibt - wenn ich das so richtig verstanden habe. Probleme sind der Gemeinde aber nicht bekannt. In der Beschreibung steht nur dieser Standardsatz. Unser Bauleiter ist eigentlich ein zuverlässiger Mann und wir waren bisher sehr zufrieden. Nur diese Situation - vor allem diese Häufigkeit - ist für uns nicht tragbar. Letzte Woche hat es einmal stärker geregnet (ca. 3 Liter auf den m²) und das Teil hat ca. 4 Stunden dicht gemacht. Wir hören es an diesem "Blubbern". Gäste-WC etc. sind zwar vor der Rückstauklappe, aber es fließt dementsprechend schlecht ab bzw. der Druck fehlt.

    Außerdem ist es ein ungutes Gefühl - gerade wenn es regnet, man auf der Arbeit sitzt und nicht weiß, was zu Hause los ist. Sollte bei einem Neubau anders sein. Meiner Meinung ist das so nicht tragbar und ich möchte jetzt was unternehmen, weil ich vielleicht in 10 Jahren (wenn das RSV nicht schließt) keinen mehr "haftbar" machen kann. Nur wissen wir gar nicht genau, wie wir vorgehen sollen.

    Der Sanitär-Betrieb hat alles überprüft, Lüftungen etc. sind richtig geplant .... trotzdem haben wir das "Geblubber" und das macht deutlich wie heftig das Wasser wohl angeschossen kommt.
     
  17. #17 Manfred Abt, 17.09.2012
    Manfred Abt

    Manfred Abt

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    Detailklärung mit der Gemeinde:
    - NN-Höhenlage einer ggf. vorh. Schwelle (Klärüberlauf, Beckenüberlauf)
    - Notüberlauf vorhanden oder nicht? Welche NN-Höhe?
    - planmäßige Entleerungszeiten

    Danach vermutlich besser Rohre unter die Kellerdecke und schnellstmöglicher Umbau auf Hebeanlage!
     
  18. roro

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    3l auf den qm ist aber kein starker Regen außer die 3l pro qm wurden in 3 min erreicht, dass sollte für keinen Kanal ein Problem darstellen. Bei richtigem starken Regen sind 30l/qm und mehr möglich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das bei Dir die höchste Regenmenge in den letzten 8 Monaten war.

    Wie sieht die Situation bei den Nachbarn aus, denn falls es ein Problem des Gemeinde-Kanals ist, dann sollten vermehrt Probleme auftreten.
    Sind Regenwasser und Abwasserkanal bei Euch getrennt? Ich gehe nach der jetzigen Beschreibung nicht davon aus.
    Hat es von der Gemeinde keine Vorschriften bzgl. Retention oder Versickerung der Regenwässer auf eigenem Grund gegeben?
     
  19. Anne69

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    Die 3l waren jetzt geschätzt - aber es fiel innerhalb von einer halben Stunde, das Rückstauventil war aber fast 4 Stunden zu.

    Wir wohnen in einem Neubaugebiet, die wenigsten haben mit Keller gebaut - nur noch 1 Päärchen, aber die haben eine Hebeanlage und noch keine Probleme. In Altgebiet sind lt. Gemeinde die Probleme nicht bekannt. Klar hatten wir hier schon Tage, an denen es noch stärker geregnet hat - da war die Klappe auch zu. Seit Einzug schon 12 - 15 x - hier liegt ja unser Problem.

    Regenwasser und Abwasser ist sogar getrennt - zumindest im Neubaugebiet. Regenwasser versickert bei uns, nur das Abwasser ist angeschlossen an den Kanal. Von der Gemeinde gab es ansonsten keine Hinweise (außer der, dass eine Hebeanlage empfohlen wird). Unser Bauträger meinte aber, weil natürliches Gefälle, lange ein RSV. Das dieses jetzt sooo oft zu geht, war keinem bekannt.

    Jetzt ist natürlich die Frage: wie geht man weiter vor? Umrüsten auf Hebeanlage? Aber ich möchte die ganzen zusätzlichen Kosten nicht alleine tragen bzw. ist ein Umrüsten überhaupt so einfach möglich? Was muss aufgebuddelt werden etc. Der Neubau war schon teurer als geplant (weiße Wanne etc.). Den Hof haben wir auch schon Pflastern lassen. Irgendwie sch.... ;-))))
     
  20. #20 Manfred Abt, 17.09.2012
    Manfred Abt

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    hatte ich doch oben schon erläutert, ein Schritt nach dem nächsten
     
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