Probleme mit der Wärmedurchgangsberechnung

Diskutiere Probleme mit der Wärmedurchgangsberechnung im Bauphysik allgemein Forum im Bereich Bauphysik; Hallo...ich hoffe irgednjemand kann mir vielleicht weiterhelfen... Ich bin Student im 1. Semester Bauingenieurwesen und wir sollen im Rahmen...

  1. #1 zootzen, 13.01.2006
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    Hallo...ich hoffe irgednjemand kann mir vielleicht weiterhelfen...
    Ich bin Student im 1. Semester Bauingenieurwesen und wir sollen im Rahmen einer APL eine Wärmedurchgangsberechnung an einem Einfamilienhaus durchführen.
    Nun, ich weiß wie man den U-Wert eines Einzelnen Wandaufbaus berechnet, also jeweilige Schichtdicke durch Widerstandskoeffezient etc....
    Habe jetzt an unserem Haus das Problem, dass ich verschiedene Wandaufbauten habe, d.h. in bsp. einem Raum hab ich einen 6 Schichtigen Aufbau, und in einem anderen nur einen 4 Schichtigen, also ergibt sich daraus ja jeweils ein anderer U-Wert. Des weiteren wurde an dem Haus ein Anbau gebaut, welcher wieder einen komplett anderen Aufbau wie das "alte" Haus hat. Dort wurde bsp. wieder auf die Bestandsmauer ein neuer Giebel gemauert, welcher ja auch wieder einen anderen U-wert als der Anbau und das Haus hat.
    Wie kann ich jetzt die einzelnen Werte "vereinen" um einen gesamten, mittleren U-Wert für das ganze Gebäude zu bekommen?
    Ich hoffe ich habe michnicht zu kompliziert ausdrückt und würde sehr über Hilfe und Ideen freuen...

    MfG Zootzen
     
  2. R.J.

    R.J. Gast

    U-Wert ist ein statischer bauteilspezifischer Ausdruck, beachte mal die Einheit W/m²K.
    Die Gesamtenergiebilanz für ein Gebäude ist nicht der mittlere U-Wert aller Bauteil, es fehlen weiter Größen, wie der Temperaturunterschied, die Hüllfläche usw. Um zu dem Ergebniss zu kommen, welches du erwartest kannst du z.B. den Jahresprimärenergiebedarf (kwh/m²a) nach DIN 4108 berechnen. Allerdings ist das weitaus komplexer als eine reine U-Wertberechnung und üblicherweise nur noch mit einer Software machbar.

    Grüße
    R.J.
     
  3. #3 zootzen, 13.01.2006
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    Danke...Temperaturunterschiede, Hüllfläche etc...ist alles bekannt...also kann man nicht einfach irgendwie aus den einzelnen U-Werten einen Gesamten bestimmen? Aber eine Idee, wie man nun mit den unterschiedlichen Schichtaufbauten von Raum zu Raum umgeht hättest du jetzt auch nicht?

    mfg zootzen :confused:
     
  4. R.J.

    R.J. Gast

    Nein.

    Gib doch mal die genaue Aufgabenstellung durch, oder wenigsten etwas genauer. Eine Wärmedurchgangsberechnung ist eben auf ein Bauteil bezogen nicht auf ein Gebäude.
     
  5. R.J.

    R.J. Gast

    Und..

    Crosspostings solltest du lassen. Die meisten Benutzern des Bauexpertenforums kennen auch das archifee-Forum oder umgekehrt.
    Konzentriere deine Fragen lieber in einem Thread als in vielen.
     
  6. #6 zootzen, 13.01.2006
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    Wissen ist Macht, nichts wissen macht aber auch nix...
    Okay...

    Nachweisrechnung zum Wärme- und Dampfdurchgang an einem Einfamilienhaus.

    Von allen wesentlichen Bauteilen sind Wärme- und Dampfdurchgangsberechnungen vorzunehmen. Besonderer Wert ist darauf zu legen, dass sowohl rechnerische als auch grafische Verfahren zur Anwendung kommen.

    So das ist die Aufgabenstellung
     
  7. #7 zootzen, 13.01.2006
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    zootzen

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    danke

    danke für den hinweis...
     
  8. R.J.

    R.J. Gast

    Aha.

    Steht aber nix von einem mittlerem U-Wert für das Gebäude und auch nichts von einem Wärmeschutznachweis. Ich lese hier nur, dass du an verschiedenen Bauteilen den U-Wert Berechnen und einen Dampfdiffusionnachweis (für das jeweilige Bauteil) erbringen sollst.
     
  9. #9 zootzen, 13.01.2006
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    Ah so...

    Also dann kann ich es ja im Prinzip für jeden beheizten Raum berechnen...das erleichtert mir die Sache schon erheblich...hab ich von meinen Kommolitonen dann doch zu doll verwirren lassen...
    Wesentlich...heißt das auch Fußböden? Also alles was gegen einen Äußeren Bereich grenzt...die Decke vom UG zum OG wäre dann also ja nicht zu berechnen, da sie ja gegen einen beheizten Raum grenzt...oder?

    Aber auf jeden Fall schonmal danke für deine Hilfe..

    Manchmal muss man nur richtig lesen... :wow
     
  10. R.J.

    R.J. Gast

    Exakt. Kannst du zwar spaßeshalber machen, relevant sind aber nur die Bauteile, welche die thermische Hülle bilden.
    Fußboden zum unbeheizten Keller ganz besonders.

    Dann mal viel Spaß
    R.J.


    P.S.: Was ist denn eigentlich APL, Allgemeine-Prüfungs-Leistung ?
     
  11. #11 zootzen, 13.01.2006
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    Wissen ist Macht, nichts wissen macht aber auch nix...
    Ja werd ich machen...

    APL = Alternative Prüfungsleistung, also keine schriftlich bzw- mündliche Prüfung sondern eben ein Beleg... ;-)
     
  12. #12 zootzen, 13.01.2006
    zootzen

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    Wissen ist Macht, nichts wissen macht aber auch nix...
    Besten Dank dann nochmal...

    Danke nochmals.... ;-)
     
  13. PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    Ähm, studierst Du an einer Fern-Uni/FH? Was treiben denn die Studienkollegen? Oder bist du der erste und letzte Tester der Aufgabenstellung?

    Außerdem kann man immer nachfragen.

    Ich weiß schon, ich kenn's so, ich erleb's auch so und ich will's/kann's trotzdem nicht verstehen - und muß schon immer selbst fiktiv nachfragen und nochmal erläutern was man nun tun soll. :mauer
     
  14. #14 zootzen, 14.01.2006
    zootzen

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    Wissen ist Macht, nichts wissen macht aber auch nix...
    nun ja

    Ich bin sicher nicht der letzte tester und auch nicht der einzige, is ja klar, aber diese Aufgabenstellung ist die erste in dieser Form...
    Die Kollegen machen das auch zum ersten Mal, das is ja mein problem, so richtig weis keiner Bescheid und deswegen habe ich mich ja an das forum gewandt...

    mfg
     
  15. PeMu

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    Da frag' Ich mich nur: wie ham wer das alles früher ohne Internet durchgestanden... :Roll
     
  16. #16 Josilika, 15.01.2006
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    ......... die guten alten Zeiten, als man noch bei einer Flasche Billigwein seine Aufgaben in Gemeinschaft gemacht hat - sind - denk ich vorbei.........schade.
    Unsere Profs haben immer gesagt: genießt die Zeit.
    Die Zeit war bestimmt härter da alles unter Zeitdruck durchgezogen werden mußte - so ne Gammelwirtschaft - " mach ich meinen Schein oder mach ihn ich im nächsten Semester" gabs da nicht.

    Alle auf hoher See und durch - wie im richtigen Leben.

    Aber wenn wir uns Kollegen jedes Jahr an einem Wochenende treffen - wieder zum Weintrinken - dann haben wir noch den gleichen Spaß.
    Unsere Kids kennen ihre Studienkollen meist nicht mal - leider.
    Also kein Neid auf die Internetmöglichkeiten..............
     
  17. R.J.

    R.J. Gast

    Ich bin mir sicher, die Preise für Wein haben mittlerweile auch angezogen, ebenso haben die Profs und Prüfer die Aufgabenstellungen den neuen Gegebenheiten angepasst haben. Das Plagiatieren ist "google sei dank" auch nicht wirklich einfacher geworden.
    Vom Zeitdruck im Zeitalter von Studiengebühren mal ganz abgesehen.

    Was hilft das Klagen, jede Zeit hat ihre Tücken.
     
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