Probleme mit Duschtasse

Diskutiere Probleme mit Duschtasse im Sanitär Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, wir haben etwas Probleme mit unserer Acryl Duschtasse, die vor knapp 5 Jahren eingebaut wurde. In dieser Zeit ist nun zweimal die Wand...

  1. norinofu

    norinofu

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    Hallo,

    wir haben etwas Probleme mit unserer Acryl Duschtasse, die vor knapp 5 Jahren eingebaut wurde. In dieser Zeit ist nun zweimal die Wand hinter den Fliesen nass geworden.
    Beim ersten Mal vor ca. 2 Jahren war es an der Wand im Nebenzimmer aufgefallen, beim zweiten Mal hat sich langsam die unterste Fliesen Reihe direkt über der Duschtasse dunkel verfärbt.
    In beiden Fällen ist wohl eine abgerissene bzw. undichte Silikonfuge zwischen Duschtasse und Fliesen die Ursache. Dies liegt wohl daran, dass die Acrylwanne ein paar mm federt, wenn man in der Dusche steht. Aktuell ist unter der Duschtasse nur ein Kreuz mit 5 Auflagepunkten.
    Da wir nicht alle 2 Jahre unsere Wand trockenlegen wollen soll die Duschetasse nun so eingebaut werden, dass diese nicht mehr federt. Ein bekannter Installateur meinte, sie montieren immer einen Metallwinkel an die Wand und das hat sich bewährt. leider ist dies bei uns nicht komplett möglich. In der einen Wand verläuft das Abwasser Rohr, die andere ist die Rückwand zum WC, da dürften auch Rohre im Weg sein.
    Was wäre eine sinnvolle Befestigungsmöglichkeit für die Duschtasse? Taugt so ein Rahmen was?
    http://www.tga-fachplaner.de/Cache/GENTNER/GV-SVG-EXPORT-20130429-1507_NDE5MzU0XzQxOTM1NFo.JPG

    norinofu
     
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  3. H.PF

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    Das Problem liegt viel tiefer:

    Die Siliconfuge ist überflüssig, wenn die Tasse sauber eingebaut und eingedichtet ist.

    Ein Badezimmer MUSS!!! ohne Silikonfuge dicht sein! Sprich deinen Installateur drauf an und auch deinen Fliesenleger...

    Federnde Duschtassen sind trotzdem auch nicht gut aber nur die halbe Miete...

    Fliesen runter, Tasse sauber einbauen, in die Dichtung einarbeiten, alles abdichten auf der Wand, neu fliesen.

    Dann ist das Thema ein für alle Mal vom Tische...
     
  4. norinofu

    norinofu

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    danke für die schnelle Antwort. Ich weiß jetzt zwar nicht, wie das Ohne Fuge dicht werden soll aber okay.
    Hier mal der grobe Aufbau wie das damals eingebaut wurde.
    - Die Duschtasse wurde nach dem Estrich eingebaut und gegen den Putz mit Silikon "abgedichtet"
    - Danach wurde die Duschnische mit sowas wie Lastogum abgedichtet, leider nur bis OK Duschtasse da diese bereits montiert war.
    In die Ecken und um die Armatur rum wurden die vorgesehenen Dichtmanschetten eingearbeitet.
    - Anschließend wurde die Dusche gefliest. Das bedeutet aber auch, dass die Fliesen quasi über der Duschtasse sind.

    Deshalb war der Plan bisher, unterste Fliesenreihe weg damit die Duschtasse ausgebaut werden kann. Dann bist unter die Dusche abdichten.
    Dusche mit neuem Rahmen einbauen. Neu fliesen und verfugen.

    Jetzt noch die Frage, was ist "sauber" einbauen was gehört dort als Dichtung hin? Ich glaub, wenn ich da nicht interveniere, wird es wieder
    so eingebaut nur dass diesmal die Silikonfuge zwischen Tasse und Wand auf der Abdichtung klebt.
     
  5. H.PF

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    Die Duschtasse muß ans Elastogum angeschlossen werden... Da ist der entscheidende Fehler gemacht worden, wenn die Tasse schon eingebaut war muß man sie halt wieder ausbauen...
     
  6. norinofu

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    Die Duschtasse kommt ja nochmal raus. Wie erfolgt aber der Anschluss ans Lastogum? Wir die Tasse einfach eingebaut wenn das Lastogum noch feucht ist, oder erst wenn dies getrocknet ist und dann wird nochmal "drübergepinselt". Oder gubts da ein profil oder Manschette die mit ins Lastogum eingearbeitet werden muss?
    Hier mal zwei Bilder. Heute und damals:
    K1024_CIMG0916.jpg K1024_IMG_5253.jpg
     
  7. norinofu

    norinofu

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  8. Bau2013

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    Na, ich hoffe mal nicht, dass der da große Augen macht, das kennen die doch normalerweise!?
    Übrigens, es gibt auch welche, da ist das Schallschutzband schon mit dran, das ist dann kein so ein Gefummel, weil gleich nur 1 Gesamtteil.
     
  9. #8 Jürgen V., 28. Juni 2013
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  10. #9 Achim Kaiser, 28. Juni 2013
    Achim Kaiser

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    Ich glaube eher du bekommst da große Augen, wenn dich mal mit den Montagevoraussetzungen auseinandersetzt. Das fängt damit an, dass das Nischenmaß auf 5 mm *exakt* stimmen muss, sonst bist einfach in den Allerwertesten gekniffen (und nein es ist NICHT das Maß der Dusche ....)

    Im übrigen - sei nur am Rande festgestellt - ist derjenige für die Andichtung an die Wanne verantwortlich der die Elastogum-Abdichtung gemacht hat !

    Wenn er es nicht andichten kann, dann hat er vor der Ausführung Bedenken anzumelden.

    Ansonsten ist anzumerken, dass mit der vorhandenen Einbauart die bescheidenste Variante gewählt wurde, die man sich denken kann. Mir kann ja mal einer erklären, wie man an den hinteren Rand der Wanne kommt um irgendwas zur Stabilisierung des Wannenrands angezogen zu bekommen, wenn die Wanne mal steht.

    Es sind grundsätzlich hausgemachte Probleme wenn solche Situationen auftreten.
    Man sorgt für eine 3-seitig geschlossene Montagesituation.
    Meine Armlänge hat ca. 80 cm ... hat die Dusche 100 cm bin ich für 20 cm *in den Allerwertesten gekniffen*, heisst ich komme ganz einfach nirgend mehr ran, da zu kurz gebaut ....
    Das Öffnungsmaß ist halt wies ist und nicht unbedingt wies sein soll bzw. MUSS, damit man mit nem Dichtband die Dusche noch versetzen kann ...

    Dann hats im Montagebereich noch Steigstränge und sonstiges Gezuchtel, dass die Befestigung einer Montageleiste nahezu unmöglich macht ... und zum Schluss wählt man noch die Kunststoffvariante der Dusche, bei der der Begriff *Stabilität* erst dann gegeben ist, wenn man rundum zur Abstützung ne FESTE Auflage angebracht hat ....

    Der Installateur wird keine großen Augen machen .... die gibts blos angesichts der (NOTWENDIGEN) Kollateralschäden .... und solange die Duschwanne das Labberdingens bleibt wirste das vermutlich überhaupt nicht gebacken bekommen. Das angeführte Fußgestell taugt auch nur was wenn die Duschwanne ne ensprechende Randkonstruktion aufweisst ... ansonsten kannste das in der Pfeife rauchen.

    Die Dusche ist noch lange nicht dicht ... da wette ich.

    Gruß
    Achim Kaiser

    Nachtrag :
    Die Aquaproof-Lösung ist erst seit etwa 1,5 Jahren auf dem Markt ...
    heisst das System gabs vor 5 Jahren *so* noch nicht.
     
  11. norinofu

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    Hallo,

    danke für das Feedback. Ja ich hab gesehen, dass es die Aquaproof Lösung noch nicht so lange gibt. Es wird aber vorher schon irgendwas anderes als Silikon gegeben haben? Wie würde die Abdichtung richtig gemacht, wenn die Duschtasse vor der Abdichtung eingebaut wurde?
    Ist die erwähnte Alternative besser zu verarbeiten?

    Die Dusche ist übrigens 90 x 90 cm, selbst wenn der Arm lang genug wäre, dürfte er nur ca. 2 cm dick sein. Ich könnt anbieten den Arm mit dem Hammer flach zu klopfen :hammer:

    Okay, wenn der Rahmen auch nix bringt, bedeutet das wohl auch ne andere Duschtasse? Soll ich dann gleich eine aus Metall nehmen? Oder Doch ein Fertigelement zum überfliesen? Die 2,5 Cm Höhenunterschied zwischen Duschtasse und Fliesen sind ohnehin weder Fisch noch Fleisch.

    Sorry wegen den blöden Fragen, ich möchte nur, dass es diesmal richtig gemacht wird und wenn es ein paar Euro mehr kostet, dann ist es eben so. Besser als alle 2 Jahre die Wand zu trocknen und ein paar Fliesen zu ersetzen.
     
  12. #11 Achim Kaiser, 28. Juni 2013
    Achim Kaiser

    Achim Kaiser

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    Das steht und fällt mit der Lage des Abflußanschlusses.
    Ein Duschboard hätte den Vorteil, dass man es einpassen kann und die Abdichtung nach der Montage angearbeitet wird.

    Insgesamt ist das schon ein heikles Vorgaben ...
    Hier sollte auch der Fließenleger der die Abdichtung wieder anzuarbeiten hat einbezogen werden ...
    damit ein passendes Abdichtungssystem feststeht bevor irgendwas bestellt wird und auf Verträglichkeit geprüft werden kann.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  13. norinofu

    norinofu

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    so ich hab mich mal noch etwas künstlerisch betätigt un den ungefähren Ablauf eingezeichnet:
    K1024_IMG_5253a.jpg

    Evtl. helfen auch folgende Bilder:
    K1024_IMG_4864a.jpg K1024_IMG_4856.jpg
     
  14. #13 Achim Kaiser, 28. Juni 2013
    Achim Kaiser

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    Wie hoch sind die Schallschutzanforderungen ?

    Bad im OG, EG ... ??
    Wie hoch ist der Fußbodenaufbau ?

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  15. norinofu

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    Das ist ein EFH, bisher ist keine Entkopplung (abgesehen von der Silikonfuge) drin und wir sind damit ausgekommen. An die rechte Wand grenzt ein Schlafzimmer an.
    Das Bad befindet sich im OG, unter dem Bad befindet sich eine Garage. Fußbodenaufbau ist ca. 14 cm.
    Wenn wir mit wenig Aufwand den Schallschutz erhöhen können, wäre das gut. Schlechter werden sollte es nicht.
     
  16. #15 Achim Kaiser, 2. Juli 2013
    Achim Kaiser

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    Ich würde über ein Duschboard mit alternativer Abdichtung nachdenken.
    Es gibt Hersteller die hierfür auch Höhenausgleichselemente liefern können.

    Das dürfte die Kollateralschäden deutlichst minimieren.
    Die Duschwanne wird man wohl zum Ausbauen zerschneiden müssen.

    Die Abdichtung sollte allerdings mit dem Fließenleger genauestens abgestimmt werden.

    Die Höhe der Wanne dürfte von der vorhandenen Abflußsituation abhängen.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
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  18. norinofu

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    So, ich hatte jetzt noch einen Installateur da und er hat zwei Möglichkeiten vorgeschlagen.
    Die bestehende Duschwanne gegen eine aus Metall mit passendem Fussrahmen tauschen oder eben ein Duschboard.
    Grundsätzlich finde ich die Idee mit dem Duschboard nicht schlecht. Allerdings gibt es damit ein paar unschöne Effekte.
    Die aktuelle Duschwanne ist ca. 5 cm höher als der Bodenbelag. Die Duschabtrennung schließt genau mit der Oberkante der Seitenwand ab.
    Bauen wir nun ein Duschboard bodengleich ein rutscht die Duschabtrennung 5 cm nach unten und schließt nicht mehr bündig oben ab.
    Zudem sehe ich dann irgendwie den Übergangspunkt bestehender Bodenbelag zu Duschboard als Schwachpunkt da hier die die versch. Abdichtungen aneinander stoßen.
    Lässt sich dies evtl. durch eine "Stolperkante" von 5 cm entschärfen? So würde diese quasi die Schnittstelle zum bisherigen Bodenbelag darstellen und innen in die neue
    Abdichtung integriert werden. Muss bei dem Duschboard etwas bzgl. der FBH unter dem jetzigen Badboden berücksichtigt werden (Dehnfuge)?

    Hier noch ein paar Bilder:
    K1024_CIMG1524.jpg K1024_CIMG1526.jpg
     
  19. norinofu

    norinofu

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    So, heute ist die alte Duschwanne raus geflogen und das ist das Ergebnis:
    K1024_IMG_4729.jpg K1024_IMG_4732.jpg K1024_IMG_4739.jpg K1024_IMG_4759.jpg K1024_IMG_4761.jpg
    Die Silikon "Abdichtung" hatte überhaupt keine Verbindung zur Duschwanne. Da hätte ich auch nen alten Fahrradschlauch dazwischen klemmen können.
     
Thema:

Probleme mit Duschtasse

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