Probleme mit Feuchtigkeit. Fragen zur Bodenplatte

Diskutiere Probleme mit Feuchtigkeit. Fragen zur Bodenplatte im "Bautenschutz" Forum im Bereich Altbau; Hallo an alle Experten hier. Ich benötige bitte Eure Hilfe. Auf dem Bild seht Ihr mein Problem. Bei meinem Haus von 1910 ist diese Wand immer...

  1. #1 Marlboro1981, 22.08.2017
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    Hallo an alle Experten hier. Ich benötige bitte Eure Hilfe.

    Auf dem Bild seht Ihr mein Problem. Bei meinem Haus von 1910 ist diese Wand immer recht feucht (Schlafzimmerwand)

    Die Wand liegt ca. 60 cm unter dem Erdreich. jetzt habe ich 1 Meter tief ausgeschachtet. Ziel war es. Eine Drainage zu legen. Die Wand mit 2K Dickbeschichtung zu streichen und Perimeterdämmung drauf zus etzen. Den Graben dann mit
    Filterkies zu füllen und dann wieder zu flastern. Jetzt habe ich aber festgestellt, das das Mauerwerk über steht. Jetzt hatte ich vor, die untere Steinreihe zur Sicherheit noch mit Injetionen dicht zu machen (horizontalsperre) Reicht das oder muss ich eventuel noch ein Streifenfundamet setzen, damit der Holraum geschlossen wird? In dem Holraum befindet sich eine Dicke art von Bitumenbahn die auch sehr fest sitzt.
     

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  2. #2 Marlboro1981, 22.08.2017
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    Ich muss noch dazu sagen, dass die Wand noch ca 2 Meter tiefer geht. Unter dem Schlafzimmer befindet sich eine offene Garage. Im Schlafzimmer war die Feuchtigkeit auch immer nur ab einer Höhe von ca. 60 cm Messbar. Das ist genau auf der Höhe wo außen die Waschbetonplatten an die Mauer stoßen. Der vorherige Bitumenanstrich war 10 cm Unter diesem Niveau. Ich gehe stark davon aus, dass eigentlich hier das Problem lag. Denn wenn es lange nicht geregnet hat, war die dünne Mauer immer trocken.
     
  3. #3 petra345, 22.08.2017
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    Nach DIN 4123 darf das nur in Abschnitten von 1,25 m Länge gemacht werden. Egal was gemacht wird.

    Das scheint mir länger zu sein und die bist in Lebensgefahr!!
     
  4. #4 Marlboro1981, 22.08.2017
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    Wenn andere Häuser ausgeschachtet werden um eine Mauer zu dämmen bzw. trocken zu legen wird doch auch nicht nur in 1,25 Meter schritten gearbeitet . Zudem war die Mauer ja unter Erdreich. Ich bin somit nur 30 cm unter Bodenhöhe
     
  5. #5 simon84, 23.08.2017
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    Machen kannst du was du willst.

    Die Beerdigung ist dann schon mitgeregelt in der Familiengruft unter der Hausruine.

    Nach fest kommt ab und nach ganz fest kommt ganz ab
     
  6. #6 Marlboro1981, 23.08.2017
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    Ich glaube ich werde hier nicht richtig verstanden. Die Mauer die ich freigelgt habe geht noch weitere 2,5 Meter in die Tiefe. Das Haus steht im Hang. Im Grunde ist es die erste Etage.Zudem war die Mauer ja auch vorher schon von den Vorbesitzern freigelegt worden. Die haben allerdings nur einen Bitumenanstrich gemacht der nicht richtig deckend war. Die hintere und rechte Seite der Mauer stehen auch komplett frei.Nur die Seite die in den Hang zeigt ist halt 60 cm unter dem Erdniveau welches zudem nur aufgeschüttet wurde um 2 Terassen auf ein Nivau zu bringen. Die Mauer ist 40 cm dick und. Die Bodenplatte ist alelrdings scheinbar 6 cm zu kurz geraten. Hier habe ich nur den Lehmigen Boden entfernt der komplett nass war. Jetzt soll halt Schotter rein der richtig verdichtet wird. Die Mauer ist ist zudem 5 Meter breit. Allerdings wurden nur 3 Meter davon ausgeschachtet da nur dieser Teil unter der Erde ist.
     
  7. #7 Bromm Edmund, 25.08.2017
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    Nun wenn ich das richtig einschätze haben Sie doch "nur" ein Tauwasserproblem. Die hilft doch kein wie auch immer ausgeführter Graben.
    Und glaubt denn wirklich jemand daran, dass man mit einer Drainanlage das Wasser nur ableitet, oder könnte es auch hingeleitet werden?
     
  8. #8 petra345, 25.08.2017
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    o k , wegen der vorspringen Mauer sah es nach Fundament aus , das da freigelegt wird.

    Die fehlenden 10 cm Bitumenanstrich können, zusammen mit den Waschbetonplatten, die Durchfeuchtung bewirkt haben. Die Abdichtung muß 30 cm über das Niveau der Platten hinwegreichen, weil Regenwasser von den Platten hochspritzt und die Wand durchfeuchtet.

    Wenn das wegen Türen nicht möglich ist, mindestens 15 cm! Aber 10 cm darunter aufzuhören geht überhaupt nicht.

    Eine KMB Beschichtung muß zweilagig, auf einer tragfähigen Unterlage aufgebracht werden. Also am besten zunächst die Steine verputzen und dann Beschichtung.
    Im getrockneten Zustand müssen mindestens 3 mm Dicke der Beschichtung vorhanden sein. Im frischen Zustand ist da mehr.

    Darüber eine Gleitfolie und eine Noppenbahn. Wenn sich das angefüllte Material setzt soll die Noppenbahn die Beschichtung nicht in die Tiefe ziehen sondern an der Gleitfolie abrutschen.

    Wenn der Regen die Ursache war, sollte man erwarten, daß dann die Wand trocken bleibt.

    Eine zusätzliche Drainage, so tief wie vertretbar, mit den "geraden" Rohren ist sicher nicht verkehrt.

    Das Wasser, das sich auf den Platten sammelt und zu Wand fließt, verschwindet ja nicht mit der Abdichtung.
     
  9. #9 Bromm Edmund, 26.08.2017
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    Nun wenn die Abdichtung dicht ist und das Auffüllmaterial ebenfalls und dann auch noch die Öffnung mit Platten oder Beton dicht gemacht wird dann braucht es doch auch keine Drainanlage.
    Die paar Tropfen die eindringen versickern doch auch leicht nach unten.
     
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