Probleme mit Rosen: Wildrose schneiden + Kletterrose retten

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  1. Muppet

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    Hallo,

    mein Garten war über Jahre sehr vernachlässigt worden. Unter anderem habe ich eine gigantische Wildrose und eine extrem alte Kleterrose, die beide (wenn auch komplett unterschiedliche) Probleme machen. Und kommt jetzt nicht mit "du bist doch Biologin". Botanik ist das grüne Zeug was nicht wegläuft...

    Problemfall A - Wildrose
    Die Pflanze ist an sich hübsch, aber alt, riesig und extrem wüchsig. Da sie das gesamte Bad + HWR verdunkelt hat habe ich sie letztes Jahr gefällt (also in etwa 10cm Höhe abgeschnitten). Sie hatte da, obwohl überhängend, eine Höhe von annähernd 4 m, auf dem Boden ausgebreitet waren es über 5m für den längsten Trieb. Ausgraben dürfte schwierig werden. Der Schnitt hat die Rose wenig beeindruckt, die hat ausgeschlagen wie blöd und ist jetzt schon wieder bei etwa 1,50 angekommen. Gibt es irgendeine Chance das Monster im Zaum zu halten so dass es dennoch blüht? Falls nein, wie kriege ich die am besten ums Eck?

    Problemfall B - Kletterrose
    An der Hauswand befand sich auch eine uralte Kleterrose. Diese musste allerdings vorübergehend weichen, da an der Fassade gearbeitet wurde. Laut Aussage der Nachbarin war die Rose immer schon da, Alter ist also vermutlich 50+. Nachdem ich die Rose ausgegraben hatte glaube ich das auch. Die Wurzeln waren armdick, und da ich nicht meinen gesamten Garten bis in die Tiefe aufgraben wollte musse ich leider so ziemlich alles an Wurzeln kappen. Entsprechend wurden auch die Triebe beschnitten. Sie ist jetzt wieder eingepflanzt, hat aber nur sehr spärlich ausgeschlagen. Was kan ich tun damit sie vielleicht doch noch eine Chance hat? Sie wird natürlich gegossen und regelmäßig gedüngt. Irgendwelche Geheimtipps?

    Tina
     
  2. #2 wasweissich, 24.06.2014
    wasweissich

    wasweissich Gast

    das ist natürlich nicht natürlich :D

    rosen sind eigentlich recht genügsam , zu viel düngen und zu viel giessen ist daher kontraproduktiv .
     
  3. Taipan

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    Fall A: Die Pflanze hat ihr Wurzelwerk so ausgebildet, dass sie die riesige Biomenge, von Dir nun zurückgeschnitten, versorgen kann. Wo soll Sie sie hin mit der Kraft, wenn nicht in neues Grün? Also schön langsam ausschneiden --- immer und immer wieder --- die beruhigt sich schon.

    Fall B: Auch hier: Wenn noch was zu retten ist und die Pflanze ausreichend vital ist ... die Zeit wirds bringen ... und lass erstmal das Düngen ... giessen auch nur gelegentlich, wenns wirklich sein muss ... Du tust der Pflanze damit keinen Gefallen ... Die wird dann wie ein verzogenes Kind ... erhälts mal einen Abend seine Schokolade nicht, ist Rom offen ...
     
  4. #4 Wachtlerhof, 24.06.2014
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    Fall B:
    Düngen sofort einstellen, mindestens für dieses Jahr. Ausreichend wässern, aber nicht ersäufen. Immer leicht feucht halten. Und am besten in den Halbschatten stellen, wenn sie im Topf ist. Wenn ausgepflanzt, dann über Mittag beschatten.

    LG - Gisela
     
  5. #5 wasweissich, 25.06.2014
    wasweissich

    wasweissich Gast

    Nicht immer feuchthalten , wie soll die pflaze sich mühe mit wurzrlbildung geben ,wenn sie die garnicht braucht ?
     
  6. Muppet

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    Danke schon mal für die Tipps.

    In welchen Abständen und wie stark jeweils sollte ich die Wildrose schneiden?

    Dei Kelterrose ist ausgepflanzt, einen Topf in der Größe wird es bestimmt wo geben, der wäre dann aber nicht wirklich zu bewegen. Düngen wird eingestellt, und beim Gießen werde ich mich zurückhalten. Nur mittags Beschatten wird schwierig, wenn dann kann ich sie nur dauerhaft beschatten. Sie ist (immer schon) an der Südseite in der prallen Sonne.
     
  7. #7 wasweissich, 25.06.2014
    wasweissich

    wasweissich Gast

    Volle sonne ist gut.

    An der verwilderten rose kannst du immer rumschneiden . Wie bei den pfadfindern ,jeden tag eine gute tat :D
     
  8. #8 Wachtlerhof, 25.06.2014
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    Wenn eine so alte Kletterrose so stark beschnippelt ist im Wurzelbereich, ist volle Sonne ganztags kontraproduktiv. Das ruiniert sie dann vollends. Spann ihr im Zweifelsfall einen Regenschirm auf (evtl. an einen Stock dran gebunden). Sonst erholt sie sich nicht mehr. Oder sie braucht so lange zum Erholen, dass sie die nächsten Jahre aussieht wie 'ne Henne unterm Schwanz. Und halte sie gleichmäßig feucht, bis sie sich aklimatisiert hat und übern Berg ist.

    LG - Gisela
     
  9. Taipan

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    Die kaufmännische Angestellte wiederspricht dem GaLa-Bauer ... wem würde ich glauben? ...
     
  10. Roth

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    Ein schwacher Taipan-Beitrag, wie ich finde...

    Wenn man kfm. Angestellte als Berufsbezeichnung angibt, dann heißt es doch nicht, dass man im Lauf seines Lebens nicht Kenntnisse auf bestimmten Gebieten erworben hat, mit denen man es mit einem Profi aufnehmen kann.
     
  11. #11 Wachtlerhof, 25.06.2014
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    Tja, werter Taipan ... das ist die Frage. Ist schon sehr dreist von mir, dem GaLa-Bauer zu widersprechen. Da muss ich Dir recht geben.

    Wieviele so alte Rosenstöcke hat der GaLa-Bauer wohl schon SO wie vom TE beschrieben umgezogen/durchbringen müssen?

    Die von mir so umgezogenen 30 bis 40 Jahre alten Rosenstöcke erfreuen sich bester Gesundheit und bestem Aussehen.

    LG - Gisela
     
  12. #12 wasweissich, 25.06.2014
    wasweissich

    wasweissich Gast

    tja gisela , das es deinen rosen gut geht , ist schön .

    es ginge ihnen mit viel weniger trarraa aber wahrscheinlich genau so gut , oder noch besser :D.

    weil (garten/edel/kletter)rosen im normalfall auf http://de.wikipedia.org/wiki/Hunds-Rose aufgesetzt werden , sind sie , was wachstumsbedingungen angeht mehr als genügsam . da brauchts keinen riesenaufwand .
    aus wikki:
    Die Hunds-Rose wird als Pioniergehölz für Misch- und Schutzpflanzungen verwendet, als Bodenfestiger an Hängen, Böschungen und Halden, zur Wiederbegrünung von Lehm- und Sandgruben. Als Zierstrauch hat sie keine Bedeutung. Für Rosenschulen ist sie allerdings die wichtigste Rosenunterlage zur Veredelung von Rosen.
    rosen wachsen am besten im scheissboden . ist halt so .
     
  13. #13 Wachtlerhof, 25.06.2014
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    Genau, wie Du sagst "... im Normalfall..."

    Aber diese Kletterrose hat zur Zeit keinen Normalfall. Sie ist sehr alt, wurde an den Wurzeln extrem beschnitten, wurde an einen anderen Standort versetzt, bekam dazu auch noch regelmäßig Düngergaben ohne die zur Futteraufnahme notwenigen Wurzeln zu haben, steht in der vollen Sonne ohne sich mit ausreichend Wasser und Nährstoffen versorgen zu können mangels Wurzelmasse, ... .

    Aber wie Du schon sagtest, im Normalfall.

    Andererseits, was ist das für ein Riesenaufwand, die Pflanze gleichmäßig feucht zu halten und sie vor zu starker Mittäglichen Sonne zu schützen? Seh ich jetzt nicht wirklich.

    LG - Gisela
     
  14. Muppet

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    Bingo. Hilft zwar der Kleterrose nix, das Monster scheint eine Hundsrose zu sein.
     
  15. #15 wasweissich, 26.06.2014
    wasweissich

    wasweissich Gast

    #7
    das war mal auch (wahrscheinlich) eine kletterrose .nicht tief genug gepflanzt und daher verwidert . :D

    kann dann sowas werden : http://de.wikipedia.org/wiki/Tausendjähriger_Rosenstock

    gisela , hast du dann auch ein paar tipps gegen rosenrost , sternrusstau und mehltau , die bei rosen mit ständig nassen füssen gerne zuschlagen ?
     
  16. #16 Wachtlerhof, 26.06.2014
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    WWI, werde mal in meinem Erfahrungsfundus buddeln gehen. Bisher hatte ich noch nie dergleichen an meinen Pflanzen.

    Außerdem hatte ich nix gesagt, von ständig nassen Füßen. Du musst auch mal richtig lesen. Das hatte ich geschrieben:

    Und das betrifft die Pflanze des TE auch nur so lange, bis sie sich wieder aklimatisiert hat. Meine Rosen werden durchdringend gegossen, dann wieder abtrocknen lassen, ... . Die gesunden Rosen stehen alle in der normalen Sonne.

    Nur angeschlagene Rosen brauchen Halbschatten, da sie durch die Umpflanzaktion in Verbindung mit dem starken Wurzelverlust und Rückschnitt eh schon mehr als genug Stress haben.

    LG - Gisela
     
  17. #17 Wachtlerhof, 26.06.2014
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    Die Rosen meiner Schwiegermutter hatten dieses Jahr aber Mehltau. Nur kann ich Dir nicht sagen, wie sie sie real pflegt. Sie ist aber eher der Sparsamgießertyp (weil das Wasser so teuer ist). Die Rosen wurden dann mal mit Saprol gespritzt. Seither ist der Mehltau wohl weg.

    Meine Rosen haben sowas glücklicherweise nicht, auch keinen Rosenrost und keinen Sternrusstau.

    Die Pflanzen in regelmäßigen Abständen mit Lebermoosextrakt spritzen bzw. gießen gibt ihnen auch mehr Stabilität. Hilft auch, dass die Nacktschnecken die Pflanzen nicht mehr mögen. Gibt noch so einiges an natürlichen Extrakten, die die Pflanzen stärken und die Krankheitsanfälligkeit reduzieren. Aber es sollten auch die richtigen Pflegebedingungen und Standorte vorhanden sein.

    LG - Gisela
     
  18. Muppet

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    Da wo sie steht war das eher keine Kleterrose sondern wenn dann eine Beet/Strauchrose. Oder sie hat sich selbst gepflanzt. Der Vorbesitzer hat den Garten "gepflegt" nach dem Motto "was wachsen will darf wachsen". Da war am Anfang erst mal großflächiges Plattmachen angesagt, da weite Teile komplett zu waren (u.a. etwa 10m2 mistige Mahonie, die ich noch nicht ganz ausrotten konnte).

    Mit meinem Monster könnte ich auch da hin kommen, nur ist mein Haus zu klein....
     
  19. Muppet

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    Erfolgsmeldung Kleterrose: Die alten Triebe sind zwar fast komplett tot und jetzt bis auf einen der noch ein bisschen Leben zeigt abgeschnitten, aber sie hat angefangen von unten neu auszutreiben und auf einem 10cm langen Trieblein sogar eine Blüte. Es sieht also gut aus. Beweisfoto folgt, wenn ich das Datenkabel für mein Handy wiedergefunden habe.
     
Thema: Probleme mit Rosen: Wildrose schneiden + Kletterrose retten
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