Probleme Schotterplanum Neubau

Diskutiere Probleme Schotterplanum Neubau im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, ich möchte mir hier gerne eine weitere Meinung einholen zu folgendem Problem. Wir bauen zurzeit einen kleinen Bungalow. Die...

  1. 2IngO3

    2IngO3

    Dabei seit:
    19.12.2011
    Beiträge:
    28
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Beamter
    Ort:
    Bad Kreuznach
    Hallo zusammen,
    ich möchte mir hier gerne eine weitere Meinung einholen zu folgendem Problem.

    Wir bauen zurzeit einen kleinen Bungalow. Die Erdarbeiten wurden Anfang Dezember gemacht inkl. der Erstellung des Schotterplanums (Aufbau auf tragfähigem Boden (Lehm) = 1 Lage Geotextil, 30 cm 0/100 Schotter, 30cm 0/32 Schotter). Verdichtet wurde mit einer Rüttelplatte.

    Soweit so gut. Nach Weihnachten bis jetzt Stand die Baustelle wetterbedingt still. Es hat viel (sehr viel geregnet) oder geschneit sodass die Schotterschicht viel Wasser aufnehmen musste.

    Jetzt haben die Arbeiter begonnen die Rohre für die Entwässerung zu legen. Beim Aushub lief richtig Wasser aus dem Schotter. Wir haben uns in Absprache mit dem Bauleiter dazu entschieden "Drainagen" in das Schotterplanum zu legen und das Wasser abzuführen/zu drainieren. Funktioniert auch bzw. läuft ab.
    Zeitgleich wurden die Kanalrohre/Regenentwässerungsrohre für unser Haus gelegt und die Gräben wieder verfüllt.

    Drainage = Drainageschotter, Drainrohr orange ummantelt mit Vlies, darüber 0/32 Schotter)

    Kanalrohre/Regenentwässerung = voll ummantelt mit Brechsand, darüber 0/32

    Nach dem verfüllen der Gräben fiel auf das der Boden an manchen Stellen, insbesondere jedoch dort wo die Gräben sind "schwimmt bzw. wackelt". Hinzu sagen muss ich das der Boden/Schotter jetzt über zwei Tage auch stark aufgewühlt wurde durch Minibagger bzw. Radlader.

    Verdichtet wurde noch nicht. Lediglich mit dem Minibagger glatt gezogen und angedrückt. Die Baufirma will den Boden erst mal die nächsten Tage ruhen lassen bevor die Rüttelplatte zum Einsatz kommt bzw. das Feinplanum erstellt wird.

    Nun meine Frage. Muss ich mir hier Gedanken machen wegen der Tragfähigkeit für die spätere Bodenplatte (25cm), oder liegt es nur daran das der Schotter noch nicht ganz abgetrocknet ist bzw. ist die Vorgehensweise so akzeptabel?

    Vielleicht hat ja jemand einen Rat oder ähnliche Erfahrungen.

    Vielen Dank schon jetzt für die Antworten.
     
  2. Skogen

    Skogen

    Dabei seit:
    17.02.2018
    Beiträge:
    676
    Zustimmungen:
    243
    Beruf:
    Gast
    Was sagt denn das Bodengutachten zum Baugrund?

    Lass mich raten: gibt keins...:mauer
     
    Leser112 gefällt das.
  3. 2IngO3

    2IngO3

    Dabei seit:
    19.12.2011
    Beiträge:
    28
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Beamter
    Ort:
    Bad Kreuznach
    Das Bodengutachten hat genau diesen Aufbau vorgegegeben/vorgeschlagen und trotzdem gibt es dieses Problem.

    Freue mich auf weitere qualifizierte Beiträge...

    Vielen Dank
     
  4. #4 Leser112, 16.02.2019
    Leser112

    Leser112

    Dabei seit:
    23.12.2016
    Beiträge:
    1.843
    Zustimmungen:
    249
    Beruf:
    Dipl.-Ing., TGA Planer
    Ort:
    Berlin-Brandenburg
    Benutzertitelzusatz:
    Energieeffizienzexperte
    Die Aufgabe einer Schotterschicht ist die kapillarbrechende Wirkung aufsteigender Feuchtigkeit, nicht die zeitweise Beaufschlagung von Niederschlägen während der Bauphase zu beherrschen.
    Hinsichtlich der Tragfähigkeit beantwortet Dir das Dein Statiker. Wenn angrenzende Geländeoberflächen (lehmhaltig) wenig wasserdurchlässig sind, sind Schotterflächen für diese ein willkommener Schwamm für Oberflächenwässer, wodurch die Wärmedämmung der BPL deutlich eingeschrängt sein dürfte.
     
  5. Skogen

    Skogen

    Dabei seit:
    17.02.2018
    Beiträge:
    676
    Zustimmungen:
    243
    Beruf:
    Gast
    Ein Bodengutachten sagt was zu Tragfähigkeit, Versickerungsfähigkeit usw. aus. Dazu braucht man Angaben. Also, welche Schichten liegen vor? Stichwort Schichtenverzeichnis des vorhandenen Bodens
     
  6. SIL

    SIL

    Dabei seit:
    06.05.2018
    Beiträge:
    4.861
    Zustimmungen:
    1.245
    Beruf:
    M. Sc. Dipl. Ingenieur
    Ort:
    6210
    @Skogen was hat das damit zu tun? Das eingebaute Schotterbett ist halt nunmal zu einer Jahreszeit eingebracht wurden, wo Niederschlag und die entsprechende Sättigung schnell erreicht ist, der vom TE beschriebene Zustand ist ja nichts neues oder völlig unbekanntes. Verdichten und Procter/Ramme entweder bekommst hin oder musst halt warten bis entsprechende Trocknung vorhanden ist, vermutlich ist der 'Lehmboden' aufgrund Wassers nun in leicht 'teigigen' Zustand.
     
  7. Skogen

    Skogen

    Dabei seit:
    17.02.2018
    Beiträge:
    676
    Zustimmungen:
    243
    Beruf:
    Gast
    Und was ist, wenn die Ursache eine völlig andere ist? Möchtest Du da denn gerne Deinen Kopf für hinhalten? Aber ich warte ja noch auf das Schichtenverzeichnis. Und glaub mir: mit Lehm/Ton/Mergel, da kenn ich mich aus. Und wenn da ein Idiot mit nem Radlader drüberfährt, dann hat er Schläge verdient!
     
  8. SIL

    SIL

    Dabei seit:
    06.05.2018
    Beiträge:
    4.861
    Zustimmungen:
    1.245
    Beruf:
    M. Sc. Dipl. Ingenieur
    Ort:
    6210
    Wenn ich das also richtig verstehe, ist deiner Ansicht nach Lehmboden Mergel Ton nicht geeignet als Baugrund? Wie stellst den Aushub den her? Zwangsläufig 'befährst du denn ja'.....
     
  9. Skogen

    Skogen

    Dabei seit:
    17.02.2018
    Beiträge:
    676
    Zustimmungen:
    243
    Beruf:
    Gast
    Au man, das ist unterirdisch, ehrlich. Fahr auf Mergel mit nem Radlader rum und jeder Bodengutachter haut Dir was auf die Omme.
    Ich habe nirgends gesagt, daß Mergel, Ton ungeeignet ist. Und wie holt man das raus? mit nem Bagger, womit sonst. Da hier aber niemand das Schichtenverzeichnis kennt und ich wette immer noch es gibt keines, ist es auch müßig, darüber zu streiten.

    Haltet doch einfach mal die Finger still, wenn ihr es nicht besser kennt.
     
  10. SIL

    SIL

    Dabei seit:
    06.05.2018
    Beiträge:
    4.861
    Zustimmungen:
    1.245
    Beruf:
    M. Sc. Dipl. Ingenieur
    Ort:
    6210
    ich wusste das Skogi da sofort anspringt:e_smiley_brille02:, aber wie der TE schrieb gibt es ein Bodengutachten, und da du dich ja explizit mit Mergel und ähnlichen auskennst, 60 cm Schotter und 25er BP so, schlecht kann der Boden nicht sein, ansonsten stimmt der "Koffer" nicht...zudem solltest du doch mal nach den Dachgeschichten schauen :closed:
     
  11. #11 Spezialtiefbau, 19.02.2019
    Spezialtiefbau

    Spezialtiefbau

    Dabei seit:
    30.08.2017
    Beiträge:
    149
    Zustimmungen:
    65
    Beruf:
    Bauingenieur
    Ort:
    München
    Benutzertitelzusatz:
    Beratender Ingenieur
    ... in der regel macht man das rückschreitend. immer eine tagesleistung ... also soviel wie ich an sauberkeitsschicht herstellen kann ...
     
    simon84 gefällt das.
  12. Skogen

    Skogen

    Dabei seit:
    17.02.2018
    Beiträge:
    676
    Zustimmungen:
    243
    Beruf:
    Gast
    Na gut Du Hellseher. Was ist denn, wenn es neben Regen nicht auch jahreszeitlich bedingte Schwankungen des Grundwassers sind? Wir alle kennen den trockenen Sommer/Herbst vom letzten Jahr und nu fing es an zu regnen. Ich warte ja immer noch auf das Schichtenverzeichnis, kommt ja nix mehr. Und gerade die Kombination Lehm/Ton ist kreuzgefährlich. Ich kenne da Gutachten, da wird Dir schwummerig. Und wenn es so naß bei Lehm ist, dann stelle ich mal ernsthaft die Frage nach der Frostsicherheit. 60 cm sinds ja wohl definitiv nicht.
     
  13. #13 Surfer88, 20.02.2019
    Surfer88

    Surfer88

    Dabei seit:
    17.12.2018
    Beiträge:
    352
    Zustimmungen:
    96
    Ich will dir nicht zu nahe treten, aber du solltest dich vielleicht erstmal Informieren aus was Lehm besteht....
    Und in der Folgerung daraus: Welche Eigenschaften ein toniger Lehm im besonderen hat.
    Die Kombination aus Wasser und Sauerstoff ist ähnlich gefährlich....

    Lg
     
  14. SIL

    SIL

    Dabei seit:
    06.05.2018
    Beiträge:
    4.861
    Zustimmungen:
    1.245
    Beruf:
    M. Sc. Dipl. Ingenieur
    Ort:
    6210
    Skogi 60 cm Bett plus 25 cm BP macht wad? OK BP ist vermutlich nahe GOK mal ergo ausreichend.
     
Thema:

Probleme Schotterplanum Neubau

Die Seite wird geladen...

Probleme Schotterplanum Neubau - Ähnliche Themen

  1. Probleme mit Maurer. Vor Gericht ziehen oder Leergeld zahlen

    Probleme mit Maurer. Vor Gericht ziehen oder Leergeld zahlen: Etwas zum Hintergrund: August 2018 haben wir einen relativ frisch selbstständigen Maurer(meister) mit der Verblendung unseres Hauses inkl....
  2. Probleme NRW.Kredit & Hausbank bei Auszahlung

    Probleme NRW.Kredit & Hausbank bei Auszahlung: Hallo Liebe Foris, ich habe eine Frage, weil bei meinem Hauskauf aktuell ein Problem besteht und ich nicht so recht weiß, wer nun wie handeln...
  3. Probleme mit abplatzungen im Sockelbereich

    Probleme mit abplatzungen im Sockelbereich: Hallo Wir haben seid 3 Jahren ein Neubau bezogen. Seid letztem Jahr treten bei uns im Plasterbereich Probleme am Sockel auf. Das Gebäude ist...
  4. Ablauf Küche macht Probleme, Aufstauendes Wasser

    Ablauf Küche macht Probleme, Aufstauendes Wasser: Hallo zusammen, seit ein paar Tagen nervt mein Mieter. Wasser im Spülbecken läuft nicht mehr ab, Spülmaschinenablauf drückt in Becken! Syphon...
  5. Probleme beim Verputzen von Holzfaserdämmung?

    Probleme beim Verputzen von Holzfaserdämmung?: Liebe Forumsteilnehmer/innen! Meine Familie und ich sind gerade dabei, die Pläne für unser EFH zu finalisieren. Die Fassade spielt dabei...
  1. Diese Seite verwendet Cookies um Inhalte zu personalisieren. Außerdem werden auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Mit dem weiteren Aufenthalt akzeptierst du diesen Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden