Psri Werte entsprechen nicht der Norm

Diskutiere Psri Werte entsprechen nicht der Norm im Spezialthema: Wärmebrücken Forum im Bereich Bauphysik; Hallo zusammen, ein Bekannter hat 2002 eine Eigentumswohnung im DG gekauft und zog selber ein (Bauantragstellung 2001). Gelegentlich hatte er...

  1. #1 Spirit64, 20.01.2010
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    Hallo zusammen,

    ein Bekannter hat 2002 eine Eigentumswohnung im DG gekauft und zog selber ein (Bauantragstellung 2001). Gelegentlich hatte er Schwitzwasser an den Dachfenstern hatte es aber nicht weiter beachtet. 2008 ist er ausgezogen und hat die Wohnung vermietet. Seither ist das mit dem Schwitzwasser wesentlich schlimmer geworden. Der Mieter machte Druck, dann hat er eine
    Firma beauftragt die Feuchte, Oberflächentemperatur... zu messen. Dabei kam heraus dass an den Leibungen der sogenannte PSRI-Wert nicht der Norm entspricht.
    Der damalige Architekt beharrt darauf dass es falsches Nutzerverhalten ist,
    und außerdem meinte er die Norm mit den PSRI-Werten war damals noch nicht in Kraft. Jetzt will mein Bekannter gegen die Bauträgerfirma und den Architekten vorgehen wegen verstecktem Mangel... hat er eine Chance bzw ist das sinnvoll? Gewährleistung ist ja abgelaufen
    Viele Grüsse
     
  2. mls

    mls Bauexpertenforum

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    verstehe ich das richtig? es geht um ein (ein!) dachflächenfenster mit
    angeblich falsch ausgeführter raumseitiger laibung? oder am fensterrahmen?
    laibung aus gipskarton oder aus holz?
    welche temperaturen wurden gemessen?
    welche raumfeuchte/temp., bei denen kondensat entsteht?

    oder wärs vielleicht einfacher, aufzumachen, zu dämmen und zu luftdichten,
    um weiteren stress zu vermeiden?
     
  3. lulu66

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    Wenn es 6 Jahre gut ging, würde ich mal das geänderte Nutzerverhalten oder auch den sehr kalten Winter als mögliche Ursache in Betracht ziehen.
     
  4. #4 Spirit64, 20.01.2010
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    Es handelt sich um 2 Dachfenster :-)
    Messdaten waren bis auf die Oberflächentemperatur an den Leibungen
    normal
    aussentemperatur +4°
    Innentemperatur +19,5
    relat. Luftfeuchte 52 %
    Oberflächentemp. 9,8 °
    Leibung ist aus Holz

    klar wird wohl nichts anderes übrigbleiben als aufzumachen....
    wer will schon stress.....aber es geht um die Kosten?

    und das Schwitzwasser war ja schon immer da nur nicht so extrem
    wie die letzten 2 Winter. anscheinend gibts jetzt auch schimmelbildung

    Grüsse
     
  5. sepp

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    wat fürn wert? und welche norm?
    hab ich was verpasst?
     
  6. raaner

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    Es wird wohl der fRsi-Wert gemeint sein!?
     
  7. #7 Spirit64, 20.01.2010
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    upsss sorry denke auch frsi
    meine mich aber zu erinnern dass in dem Schrieb P vorne stand...
    aber jetzt habe ich gegoogelt und es heißt richtig frsi.....

    nobody is perfect.....

    und da soll es drinstehen


    DIN 4108-2 Mindestanforderungen an den Wärmeschutz
    im Bereich von Wärmebrücken
     
  8. #8 BauherrHilflos, 20.01.2010
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    Oder doch mit P... psi :think
     
  9. raaner

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    Nee, wenn es in der DIN 4108-2 stehen soll wird es fRsi sein. Dieser Temperaturfaktor für Wärmebrücken gilt allerdings nicht für die Anschlüsse von Fenstern an angrenzende Bauteile.
     
  10. mls

    mls Bauexpertenforum

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    9° bei den aussen-/innentemp. ist zu wenig.
    ich seh bei holz durchaus die -relativ- stressfreie sanierungsmöglichkeit ..
     
  11. #11 Spirit64, 21.01.2010
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    wie?? wenn ich das richtig verstehe kann man die Norm mit dem fRsi-Wert
    nicht auf eine Dach-Fensterleibung anwenden?
    In dem Gutachten wird aber ausdrücklich darauf hingewiesen dass diese Norm nicht eingehalten ist...lässt das jetzt Rückschlüsse auf den Gutachter ziehen? :-)

    aber wenn ich mir das laienhaft und bildlich vorstelle ist das auch klar
    durch das Glas kommt ja mehr Kälte rein als durch eine Wand, da kann die Oberflächentemperatur schon viel niedriger sein.
     
  12. #12 Gast360547, 22.01.2010
    Gast360547

    Gast360547 Gast

    tolle normen

    Moin,

    ich kann nur noch den Kopf schütteln. SV vermutlich ein Universaldilletant der IHK? Vielleicht sogar einer aus dem Verein mit den drei großen Buschstaben?

    http://planungsgruppe-dach.de/dff-vergleich.html

    Da kann man einiges nachlesen.

    Zu erwähnen sei noch (hier muss ich den Artikel endlich mal ergänzen), dass der BDX-Rahmen von Velux zwar überwiegend aus Marketinggründen angeboten wird (so dolle kann der gar nicht helfen, zumindest dann nicht, wenn man sich dessen Konstruktion ansieht), aber dennoch gerade dieses fehlende Quendchen höhere Oberflächentemperatur bringt, die den Ausfall von Tauwasser minimiert.

    Versteckte Mängel gibt es nicht!!!!!!!!!!! Die rufen ja auch nicht 1, 2, 3, ich kommäääää!

    Wetten, dass der Übergang vom Rahmen zur WD der Dachfläche nicht richtig ausgeführt ist?

    Grüße

    stefan ibold
     
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