PU-Schaum als Schüttungsersatz und wieviel "Luft" ist erlaubt?

Diskutiere PU-Schaum als Schüttungsersatz und wieviel "Luft" ist erlaubt? im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, so langsam nähere ich mich mit der Installation der Lüftungsanlage dem Ende... der nächste Schritt wäre nun der Einbau der...

  1. #1 abinseigenheim, 13. Oktober 2017
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    Hallo zusammen,

    so langsam nähere ich mich mit der Installation der Lüftungsanlage dem Ende... der nächste Schritt wäre nun der Einbau der Dämmung bevor Fußbodenheizung und Estrich drauf kommen.

    Dazu geistern mir nun zwei Möglichkeiten durch den Kopf... die erste wäre, den Bereich in dem die Rohre verlaufen und die Kästen durch die Decke gehen mit normaler Schüttung (Rigidur) zu füllen. Ich mache mir hier aber Gedanken, in wie weit die Schüttung dann unter bzw. zwischen die einzelnen Dämmschichten kommen kann und die ganze Geschichte nicht mehr eben ist. Auch das wegrieseln durch kleine Spalte (Holzdecke) macht mich nachdenklich.
    Alternativ hatte ich noch die Idee, den Bereich mit PU-Schaum auszuspritzen und dann das überquellende Material einfach plan abzuschneiden... keine Schüttungskrümel und eine saubere, ebene Fläche die auch hinter den Rohren sicher alles ausfüllt und vor allem auch nicht durch Ritzen in die Zwischendecke wegrieseln kann.
    Die Druckfestigkeit von PU-Schaum liegt nach meinen Recherchen bei über 100kpa (also mindestens genauso gut wie die EPS Platten.

    Meine Frage wäre nun - was haltet ihr von dem Gedanken mit PU-Schaum statt mit konventioneller Schüttung zu arbeiten?

    Meine zweite Frage bezieht sich auf die generelle Tragfähigkeit von Estrich (in meinem Fall CAF F4)... der Typ der mir die Dämmung verkauft hat, meinte es ist nicht schlimm, wenn kleinere Bereiche unterhalb der Tackerplatte hohl bleiben. Er meinte, solange die Breiche nicht größer als 5x5cm sind, hat der Estrich damit kein Problem. Diesen Bereich könne der Estrich auch frei tragend überspannen ohne zu brechen. Was haltet ihr von dieser Aussage?

    Danke und Gruß
    Torsten
     
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  3. #2 abinseigenheim, 15. Oktober 2017
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    Ich habe noch ein bisschen recherchiert und bin der Meinung, dass das mit dem PU-Schaum für die Bereiche der Lüftungs- und Wasserrohre gut funktionieren kann. Ist zwar teurer als mit herkömmlicher Schüttung, dafür lässt sich damit sauberer arbeiten und es kann auf die Dauer nichts in die Zwischendecke rieseln.
    Hab gestern mal ein einigen Stellen erste Probespritzungen gemacht und bin soweit zufrieden :-)

    Allerdings hat sich jetzt ein anderes Problem aufgetan, was ich vorher noch nicht wirklich auf dem Schirm hatte... Wir haben ein Haus mit Bodenplatte, welche mit Betumenbahnen abgeschweißt wurde. Das die ganze Geschichte überlappend ausgeführt wurde habe ich jetzt natürlich im Bereich der Stöße unterschiedliche Höhen... ich frage mich nun, in wie weit die Dämmplatten (die man ja eigentlich nur auf eine ebene Fläche auflegen sollte) aus Styropor (50mm -100kpa ) diese Schwankungen in der Ebenheit der Auflagefläche tolerieren bzw. ausgleichen können. Ich will später ja nicht, dass die Platten irgendwie wackeln oder - noch schlimmer - das ganze bricht.
    Hat da jemand Erfahrungswerte was so eine Dämmplatte an Unebenheiten noch akzeptiert?

    Danke und Gruß
    Torsten
     
  4. thejack

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    Den Estrich ansich baut nachher aber schon jemand ein der sich damit auskennt?
    Was sagt der zu Deinen Problemen?
     
  5. Alex88

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    unter die Schüttung wird ein Rieselschutz verlegt,
    kannst das aber auch mit Schaum machen, quitscht dann schön
     
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