PV Anlage, Haus oder Garagendach, Schweißgerät?

Diskutiere PV Anlage, Haus oder Garagendach, Schweißgerät? im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Moinsen, Wir haben letztes Jahr ein Massives KFW55 Haus neu gebaut. Waren gerade noch so vor der PV Pflicht. Nichts desto trotz muss natürlich...

  1. #1 danielg40, 05.04.2024
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    Moinsen,

    Wir haben letztes Jahr ein Massives KFW55 Haus neu gebaut.
    Waren gerade noch so vor der PV Pflicht.
    Nichts desto trotz muss natürlich doch ne PV aufs Dach.
    Haben ne Wärmepumpe, und grob überschlagen 6000kw/Jahr Verbrauch Komplett.
    PV soll so klein wie möglich, aber so groß wie nötig sein, denke mal grob vielleicht an so 8kw.
    Denke erst mal ohne Speicher...Das ist alles noch unklar.

    Ich baue jetzt gerade noch eine Massive Grosse Garage/Werkstatt mit ca 90qm Nutzfläche auf 2 Ebenen.
    Garage bekommt ein normales 38grad Ziegel Satteldach.
    Am Haus haben wir 45Grad Dachneigung.
    Bild1 +4 sieht man das Hausdach, ausgerichtet Richtung Süden, also eigentlich von morgens bis Abend Sonne drauf.
    Garage ist dann hinten im anderen Eck Des Grundstückes, Sprich auch Südausrichtung. Bild2

    Garagendachfläche in Südseite sind 60qm.

    In der Garage habe ich sämtliche Grosse Drehstrom Gerätschaften, wie Schweißgerät, Kompressor, Drehmaschine, Hebebühne etc.

    Ich habe jetzt ein 75er Kabuflex Leerrohr im Boden vom Technikraum zur Garage hinter.

    Da kommt ein NYY 5x16qm mit 30m als Hauptzuleitung hinter.
    Dazu noch ein CAT7 Netzwerkkabel fürs Netzwerk in de Garage.

    Wir haben im Haus zwar schon die PV Vorbereitung gemacht, sprich Platz im Verteiler und Leerrohr vom Technikraum bis hoch aufs Dach.

    Aber bin jetzt drauf gekommen das es aufm Garagendach vielleicht doch besser wäre, man kommt besser dran, da nicht ganz so hoch.
    Unser Technikraum im Haus ist auch nicht so groß.
    In der Garage hätte ich auf 2ter Ebene genug Platz.

    Meine Hauptfrage ist jetzt, wenn ich PV und Speicher in Garage mache, lege ich es hinten auf, 5x16 reicht ja.
    Die Frage ist halt, schadet es dem Speicher wenn der immer mal Peaks bekommt beim schweißen etc.!
    Da wird ja dann ständig hin und her gewechselt.

    Wenn ich es im Haus auflegen würde, müsste ich ja noch en Kabel von Garage ins Haus für die PV mit vielleicht 5x6qm legen, oder?

    Mir geht es jetzt in der Grundplanung drum, was muss ich für Kabel ins leerrohr ziehen, weil noch geht es gut, da hinterm Haus auf der Hälfte noch unterbrochen.

    Wenn ich die PV im Haus auflege brauche ich folgende Kabel:
    --5x16qm nyy
    --5x6qm nyy
    --cat7 Outdoor Kabel

    Wenn ich die PV direkt in der Garage auflege brauche ich:
    --5x16qm nyy
    --Cat7 outdoor
    --Cat7 Outdoor für die PV Steuerung im Verteiler im Haus


    Viel Text;-)
    Was sagt ihr?;-)
     

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  2. #2 simon84, 06.04.2024
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    Unsinn. So groß wie möglich machen ! Eigenleistung falls möglich einbringen. Und das ganze Dach voll klatschen. Garage ebenso.



    hab ich auch, mit modernen Geräten kein Thema.
    1000l Kompressor zieht nicht mehr viel Strom heutzutage.
    Hebebühne Elektro hydraulisch, hebt 5 Tonnen und geht theoretisch sogar an einer Phase 16A
    Schweissgerät kommt drauf an was du machst aber so das übliche mig mag für Auto arbeiten macht eigentlich keinen Ärger.

    5x16 wird dir in der Regel immer reichen, wird ja vermutlich auch nicht alles gleichzeitig und dauerhaft benutzt (Bühne zB)

    der Speicher verbessert in erster Linie deine eigenverbrauchsquote.
    Willst du überhaupt einspeisen oder komplett off grid machen ?

    Wenn die komplette Strecke im leerrohr / Schutzrohr verläuft brauchst du nicht unbedingt Erdkabel also kein NYY normales NYM reicht doch auch
    Frag da lieber noch mal genau bei deinem Elektriker nach
     
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  3. #3 danielg40, 06.04.2024
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    Guten Morgen,


    Ich hab mit dem dem Thema PV wirklich noch nicht genauer beschäftigt, das gebe ich zu.

    Da ich das erst angehe wenn Garage und Hof fertig ist, was ich gerade beides in Eigenleistung selber mache.


    Aber ich gehe aktuell schon davon aus NUR ein Dach von beiden zu nutzen.

    Da ist dann auch Eigenkapitalmässig fertig, und nochmal Kredit dafür aufzunehmen kommt nicht in Frage.


    Mir geht's jetzt ERSTMAL nur drum, wo mache ich die PV hin, und wenn an die Garage, kann ich alles dort direkt auflegen, oder brauch ich ein extra Kabel von Garage zum Haus mit 5x6qm.


    Ich habe ein grosses MIG/MAG Schweißgerät mit 350A, das zieht unter Last schonmal spitzen.
    Auch ein kleines 180A AC/DC WIG Gerät habe ich, da sollte aber keine solche spitzen ziehen.

    Macht das dem Speicher was wenn der immer solche Peaks bekommt?


    Auch wenn ich am Anfang noch kein Speicher mache, irgendwann wohl schon.

    Das Leerrohr kann doch immer mal mit Wasser voll laufen, das ist ja nicht 100% dicht.
    Daher auf jedenfall NYY, zur Sicherheit.

    Hoffe ihr könnt mir vorab da schon weiterhelfen.



    Danke euch
     
  4. #4 Deliverer, 06.04.2024
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    Das ist ok, dass du dich noch nicht damit beschäftig hast. Aber wenn es einen Tipp gibt, den man bei PV befolgen sollte, dann ist es: Mach einmal alles (sinn)voll!

    Jede PV ist zu klein. Man glaubt nicht, wie wenig da manchmal runterkommt. Da muss nur bewölkt sein und von deinem 8 kWp-Dach kommen am Mittag! 800 Watt runter. Davon wäscht keine Wäsche und kein Geschirr. E-Autos fangen erst bei 1,6 kW überhaupt mit dem Laden an.

    So, und wenn Du dann nach dem ersten Winter merkst, dass es halt doch zu klein war, hast du niemals mehr die Chance, eine wirtschaftlich rentable Anlage nachzurüsten, da du die Fixkosten ein zweites Mal tragen musst.
    Hier kleine Daumenregel: Eine PV kostet 4000,- €, noch bevor Du ein einziges Modul auf dem Dach hast. Die 4000,-€ kannst Du jetzt durch 4 kWp, 8 kWp oder halt 30 kWp teilen. Und bei der nächsten Anlage von vorne. Aktuell kriegst Du keine Angebote für Anlagen um 5 kWp, die sich nach 20 Jahren gerechnet haben. Ab 10 gehts, ab 20 werden sie richtig rentabel.

    Also: Sauber alles vollplanen (am besten im gelben Forum), dann gemütlich Angebote suchen oder ggf. sogar Eigenleistung einbringen. Module kosten aktuell fast nichts (55,- bis 80,- € für Endkunden!), nur die vollen Bücher mancher Solarteure verhindern manchmal noch gute Angebote. Also kein Stress.
    Ziel sollte ein Angebot sein, das all inc. nicht mehr als 1200,-€/kWp kostet. Bei großen Anlagen geht es aktuell wieder in Richtung 1000,-€/kWp, aber da muss man gut suchen.
     
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  5. #5 danielg40, 06.04.2024
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    Das wäre auch auf jedenfall mein Plan, die Montage selber zu machen.
    Das wäre aufm Garagendach bei Neigung von 38grad etwas einfacher.

    Je nachdem was es halt preislich ausmacht am Schluss.wenn mich die Montage 600€ mehr kostet, lasse ich es machen.

    Echt? Aktuell sind 1200/kW realistisch? Der Preis bei mit Montage, also fix und fertig?
     
  6. #6 Deliverer, 06.04.2024
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    Ja. Ganz aktuelle Angebote aus BaWü. Also eher teure Gegend.
    Module, Dachmontage, Elektrik, Wechselrichter, Gerüst, Inbetriebnahme. Alles mit dabei.
    ABER, es gibt für die gleiche Anlage auch Angebote mit bis zu 1900,-€/kWp. Also wie gesagt, mit Ruhe und bedacht suchen, bis was Passendes dabei ist.

    Eigenmontage ist eigentlich ein No-Brainer. Die rechnet sich immer nach 5 bis 6 Jahren. Aber immer VORHER einen konzessionierten Elektriker für die Inbetriebnahme suchen und auch wirklich festnageln. Sonst steht man da mit einer fertigen Anlage, die nicht laufen darf.
     
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  7. #7 danielg40, 06.04.2024
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    Gerüst habe ich aktuell eins stehen in der Garage, welches ich wahrscheinlich auch noch behalten kann und für die PV Montage nehmen kann.
     

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  8. #8 chris84, 07.04.2024
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    Ein Neubau, der bei KFW 55 6000kWh el für die WP brauchen soll?
    Da müssen mindestens 30kWp drauf passen. Und die brauchst du um Winter auch, bei 8kWp kannst du vielleicht 5% der WP- Leistung liefern.
    Akku kannst du dir erst mal sparen und ggf. Später nachrüsten. Wenn du nicht massiv viel Leistung aufs Dach nagelst, bleibt da im Winter nix über zum speichern.

    Das Schweißgerät ist egal. Der Akku liefert nur was er kann, der Rest kommt aus dem Netz. Auf die paar kWh kommt es hier sicher nicht an.
    Module sind aktuell Spotbillig. Selbstbau ist für deutlich unter 500€/kWp möglich.
    Ärgerlich, dass du das nicht gleich beim Bau mitgemacht hast. Dann hätte dir der DD die Haken gleich montiert, und der Eli die Anlage quasi ohne Aufpreis mit der Hauselektrik angemeldet.
    Dann hättest du mit 2-3 Helfern an 2 Tagen da 30kWp drauf geworfen (Gerüst stand ja eh) und für die Module vielleicht 5-6t€ bezahlt...
     
  9. #9 Deliverer, 07.04.2024
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    Ich glaube, das war inkl. Hausverbrauch. Also eher 3000 kWh, was durchaus passend ist.
     
  10. #10 chris84, 07.04.2024
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    Dann passt das - habe wohl etwas schnell gelesen :-)
     
  11. #11 danielg40, 07.04.2024
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    Ja eben komplett 6000, also hoch gerechnet.
    Könnte sich auch bei 5000-5500 einpendeln, das weiss ich dann im Oktober;-)
     
  12. #12 chris84, 08.04.2024
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    Für die Auslegung des PV Generators spielt das so oder so keine Rolle, denn man kann eine PV schlicht nicht verbrauchsorientiert auslegen. Eine PV wird wirtschaftlicher, desto größer sie ist.

    Für einen ggf. gewünschten Speicher ist es allerdings sehr hilfreich, den Verbrauch tagesgenau, besser noch stundengenau zu kennen. Denn nur dann lässt sich sagen, mit welcher Akkugröße eine wirtschaftliche Anzahl Zyklen erreichbar ist.
    Ich habe bei mir mit der PV die Sache ein Jahr beobachtet - unser Nachtverbrauch liegt an den meisten Sommertagen bei 1-2kWh. Da es quasi keine Speicher unter 5kWh gibt, ist die Sache damit bei uns unwirtschaftlich.
    Das hätte ich vor der PV Anlage aber gar nicht gewusst...
     
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  13. #13 danielg40, 08.04.2024
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    Ok,
    Aber grundsätzlich ist es tatsächlich so, daß es dem Speicher egal wäre ob da direkt ein Schweißgerät mit enormen Peaks dran arbeitet.
    Ob ich dann eine Speicher nehme oder nicht, sieht man dann.

    Somit würde definitiv meine 5x16qm Zuleitung reichen, auch wenn ich dann alles aufs Garagendach mache, und Speicher in der Garage stehen sollte.

    Verstehe ich das richtig?
     
  14. #14 chris84, 08.04.2024
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    Der Speicher hängt an einem (Hybrid-)WR, der eine gewisse Nennleistung hat. Die Regelung basiert auf den Werten, die der EnFluRi (= Smartmeter) liefert. Die Datenkommunikation läuft dort nicht in Echtzeit, und es steckt vermutlich kein Hochgeschwindigkeitsregler dahinter. D.h. von den "Schweißpeaks" kriegt der Speicher überhaupt gar nichts mit.
     
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