Rauchmelder & Alarmanlage

Diskutiere Rauchmelder & Alarmanlage im Sonstiges Forum im Bereich Haustechnik; Wir verlegen in unserm Haus (Altbau) gerade die Stromkabel. Dabei wäre es doch sinnvoll, die Vorrichtung (Kabeln) für eine Alarmanlage mit zu...

  1. supersonic

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    Wir verlegen in unserm Haus (Altbau) gerade die Stromkabel. Dabei wäre es doch sinnvoll, die Vorrichtung (Kabeln) für eine Alarmanlage mit zu verlegen. Leider weiß ich nicht welche Kabel wohin und wie verlegt werden müssen. Ich würde jetzt gern nur die Vorrichtung machen und erst später für eine Anlage entscheiden wollen. Könnt Ihr mir diesbezüglich weiterhelfen? Für Empfehlungen von Armlangen wäre ich sehr dankbar.
    Gruß Patrick
     
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  3. #2 Mueller-Ralf, 12. Dezember 2008
    Mueller-Ralf

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    Huhu,

    wir haben auch eine Alarmanlage kombiniert mit Rauchmelder. Allerdings
    in einem EFH mit Keller über Funk. Wir hatten bisher noch keine Probleme.

    Google mal nach AMG Alarmtechnik oder bei e..y .

    Gruß Ralf
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Eine Alarmanlage erfordert zuerst einmal ein Konzept. Was muß wo und wie gesichert werden. Dann wird entschieden, welche Art von Sensoren verwendet wird und wo die Alarmzentrale eingebaut werden kann.

    Erst danach ergibt sich die Leitungsführung.

    Jetzt bereits Meldeleitungen zu verlegen ist unsinnig.

    Gruß
    Ralf
     
  5. Hendrik42

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    Wenn Du Kabel verlegst, dann denke an Netzwerkkabel! Mindestens eins, besser zwei CAT5e oder besser Kabel, voll beschaltet (d.h. 8 Adern), in jedes Zimmer.

    Was Alarmanlagen angeht, da muss besser erst ein Konzept her. Aus meiner Sicht mindestens notwendig wären wohl Anschlüsse für Bewegungsmelder an den Stellen, wo jeder Einbrecher vorbei muss, also z.B. im EG Flur vor der Treppe ins OG. Und natürlich in jedes Zimmer, in dass man von Außen reinbrechen kann und in dem wertvolle Sachen sind.

    Wenn Du aber auch Bruchmelder am Fenster haben willst, dann braucht es mehr.

    Zimmer im OG, die über Garagen, Carpot usw. erreichbar sind, nicht vergessen!

    Weiterhin daran denken, dass der Durchschnittseinbrecher aus dem Ausland kommt (hier in Hamburg werden gerne Chilenen genommen) und nicht sehr gebildet ist. Eine Alarmanlage ist für den nur abschreckend, wenn man sie auch sieht! Also entsprechend Plätze für blinkende rote Lampen einplanen. :-)

    Gruß, Hendrik
     
  6. #5 Stromfresser, 12. Dezember 2008
    Stromfresser

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    Lohnt das noch? Oder besser gleich CAT7?

    Ich würde ja lieber Fensterkontakte verbauen. Zumal ich sie so verbauen kann, dass man sie nicht sieht und nicht ohne Aufreissen der Wand sabotieren kann. Ist das sinnvoll?
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Netzwerkkabel und Leitungen für Alarmanlagen sind nicht das Gleiche. Man könnte zwar Netzwerkkabel für Alarmanlagen missbrauchen, wir haben jedoch immer mehradrige Leitungen eingesetzt bei denen die einzelnen Adern gleichfarbig waren.

    Fensterkontakte sind OK, aber nur in Verbindung mit weiteren Sensoren.

    Wie oben erwähnt, zuerst ein Konzept erstellen. Gelände und Gebäude in verschiedene Zonen aufteilen, Nutzergewohnheiten beachten, festlegen der Signalisierungsart je Zone usw. usw.

    Gruß
    Ralf
     
  8. Hendrik42

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    "CAT5e oder besser". Klar, mach gleich CAT7 rein, aber dann auch die dazu passenden geschirmten Dosen!
    CAT5e reicht für Gigabit, wenns ordentlich gemacht ist. Aber höhere Geschwindigkeiten können nicht schaden :-)

    Ich meinte übrigens Ethernet zusätzlich zu Alarm, also parallel, nicht Ethernet für Alarm. Wenn Du eh schon am Kabel ziehen bist...

    Fensterkontakte immer so anbringen, dass der Einbrecher sie sehen kann, wobei die meisten dafür leider zu doof sind, die Abschreckung hält sich also in Grenzen. Immer dran denken: Du willst, dass sie es garnicht erst versuchen oder beim Versuch scheitern. Die Alarmanlage ist erst dritte Stufe: Signal geben, wenn sie es (fast) geschafft haben.

    Also auf jeden Fall Beleuchtung mit Bewegungsmelder, Fenster mit abschliessbaren Griffen und guten Bändern (bei neuen Fenstern gleich Widerstandklasse 1 oder 2 (EG) beauftragen) und dann die Alarmanlage.

    Gruß, Hendrik
     
  9. #8 Stromfresser, 12. Dezember 2008
    Stromfresser

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    Da bei CAT7 aber jede Doppelader für sich geschirmt ist, kann ich das besser für Telefonie und Daten gleichzeitig nutzen. Naja, wahrscheinlich reicht CAT5e wirklich für die nächsten Jahrzehnte, selbst wenn darüber noch digitales Fernsehen läuft.

    Ich auch. :e_smiley_brille02:
     
  10. R.B.

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    Im Außenbereich ist eine gute Beleuchtung schon die halbe Miete. Die 0815 Einbrecher lassen sich damit bereits verscheuchen, denn die meiden das Licht wie der Teufel das...
    Ob man in der nächsten Zone bereits einen akustischen Alarm auslöst oder zuerst nur einen optischen Alarm ist Geschmackssache. Das hängt auch von der Objektgröße ab.
    Im kritischen Bereich wird auf jeden Fall akustischer UND optischer Alarm ausgelöst, wobei der akustische Alarm zeitlich begrenzt ist (irgendwas bis 3 Minuten wenn ich mich richtig erinnere....müsste man bei VDS nachlesen).

    Was auch gerne vergessen wird, welche Zonen kann man scharf schalten während die Bewohner im Haus sind (und evtl. schlafen). Dafür eignen sich beispielsweise Glasbruchmelder oder die o.g. Fensterkontakte, während Bewegungsmelder sehr sorgfältig positioniert und ausgerichtet werden müssen (Bsp.: im Keller und DG aktiv, im EG inaktiv o.ä.).

    Neben der Technik gibt es aber weitere Maßnahmen die einen Einbruch zumindest erschweren. Details finden sich auch auf der Webseite des VDS. Auch die Polizei hat entsprechende Broschüren und Fachleute die helfen können.

    Bevor man jedoch in Aktionismus verfällt, sollte man zuerst das Objekt und die Gegebenheiten vor Ort analysieren. Gibt es versteckte Zugänge zum Haus (typ. Kellertür) oder was auch gerne vergessen wird, das Dach bzw. die Dachfenster (gerade bei Reihenhäusern oder niedrigen Gebäuden ist da ein einfacher Einstieg möglich) oder die Terrasse von Büschen und großen Pflanzen umrahmt, oder der Holzstapel neben der Garage mit Fenster und direktem Zugang zum Haus usw. usw. usw.

    Ein echter Profi wird sich davon zwar nicht abhalten lassen, aber die Masse der Einbrecher streckt früher oder später die Flügel.

    Gruß
    Ralf
     
  11. #10 Ralf Dühlmeyer, 12. Dezember 2008
    Ralf Dühlmeyer

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    Die meisten Einbrecher kann man mit WK II Fenstern und Türen draussen halten. Das sind die jugendlichen Gelegenheitseinbrecher und die Junkies.
    Die Halbprofis lockt man mit einer erkennbaren Alarmanlage eher an als das man sie abschreckt.
    "Der hat ne Alarmanlage, also hat er Werte zu schützen - da läßt sich Beute machen"
    Und die ganz knallharten Profis braucht der Durchschnitts-EFH-Besitzer nicht zu fürchten.
    Die gehen darauf nicht ein. Die suchen GEZIELT ihre Objekte aus.

    Und viel gefährlicher als der nächtliche/in Abwesenheit verübte Einbruch, ist das offene Fenster tagsüber.
    Tags fällt man nämlich nicht auf - nicht so wie nachts, wo jeder den bösen Buben vermutet.
    MfG
     
  12. Hendrik42

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    Ja, richtig. Die KWL fällt bei mir auch unter Einbruchsschutz --> wir lassen keine Fenster mehr offen. :-)
     
  13. Popeye

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    Für die Erstellung des Konzeptes: Bei uns in BW gibt es eine "Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle", die kostenlos ausführlich berät und sogar Hausbesuche macht.

    Im Ergebnis entsprach die Beratung bei uns dem, was Ralf sagte: Die meisten Einbrecher (85%) gehen durch (gekippte) Fenster, wenn das wg. WK 2 nicht gleich funktioniert, geben sie auf. Wenige gehen durch die Tür, und ganz selten (1 Fall in all den Jahren, in denen der Polizist da tätig war) durchs Dach. Obwohl unser Dachdecker schon sagte, dass das meist relativ einfach ist: Ein paar Dachziegel raus und einmal kräftig zutreten...

    Alarmanlagen werden zwiespältig gesehen. Einerseits heißt das, es gibt was zu holen, andererseits schreckt es Gelegenheitseinbrecher ab. In einem Gewerbebetrieb in der Nähe wurde wohl in 2 Jahren 3mal eingebrochen. Die haben dann keine Alarmanlage montiert, sondern nur 2 Blinklichter als Attrappen aufgehängt - seither ist Ruhe.

    Wir haben uns gegen eine Alarmanlage entschieden, aber für gute Fenster und Türen.
     
  14. supersonic

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    Danke

    Danke für den zahlreichen Beitrag. Ich habe mich beraten lasse. Wie Ihr schon sagt, man braucht ein Konzept. Die Leitungen für die Alarmanlage können nicht einfach so verlegt werden. Hab mich jetzt wie Ralf auch für eine Kombination (Alarm + Raumelder via Funk) entschieden. Die professionellen Alarmanlagen sind extrem teuer. Diese rentieren sich nicht für uns.
    Gruß Patrick
     
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  16. manfred63

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    mahlzeit,
    da ich direkt aus der branche komme,emfehle ich die eine daitem funk. entweder eine sp oder d-control. da kannst du nichts falsch machen und ne zulassung hat se auch
    grüße manfred
     
  17. windtalker

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    Hi Freunde,
    hat hier jemand Erfahrungen mit dem S*N*O*R*N*C Alarmsystem, das über die Veränderung der Luftschwingung im Bereich von 1 bis 20 Herz funktionieren soll?

    Es ist ja wohl kein: "VdS zugelassen: Von deutschen Versicherungen anerkannt. Auch die Polizei empfiehlt VdS-anerkanntes System" !?

    Oder?

    Gruß

    windtalker
     
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