"Raumofen" - ein Ausläufer? (Feinstaub, Reglementierung?)

Diskutiere "Raumofen" - ein Ausläufer? (Feinstaub, Reglementierung?) im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, hier wird ja viel diskutiert, ob sich ein (Wohnzimmer-) Ofen lohnt. Meines Wissens blieb bisher dabei unberücksichtigt, wie es sich...

  1. BauKran

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    Hallo,

    hier wird ja viel diskutiert, ob sich ein (Wohnzimmer-) Ofen lohnt.

    Meines Wissens blieb bisher dabei unberücksichtigt, wie es sich wohl in den nächsten Jahren mit Umweltschutzregeln in Bezug auf die Öfen verhalten wird.

    Auch wenn die wenigsten hier eine Glaskugel besitzen, aber ist schon absehbar, wohin die Reise geht?

    Wird man in 5, 10, 20 Jahren Angst haben müssen, dass man nur noch Öfen mit teurer und wartungsintensiver Filtertechnik / Feinstaubfiltern, etc. nutzen kann?

    Viele Grüße

    Johannes
     
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  3. #2 Blackseven, 4. Januar 2010
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    Angeblich sei das Verbrennen von Holz ja CO2-Neutral. Jeder, der ein bißchen Nachdenken kann und jeder Förster weiß, daß das völliger Blödsinn ist.

    Und wer jetzt mal zu Fuß durch die kalten Straßen geht und seine Nase aufmacht, der wird riechen, das da noch mehr Schadstoffe aus den Kaminen kommen. Jeder Asthmatiker dankt es der Regierung!

    Wenn unsere Politiker den Klimaschutz wirklich ernst meinten, müssten sie sowas sofort verbieten... Aber wie das mit Politik so ist... :( :(

    BlackSeven
     
  4. #3 Hendrik42, 4. Januar 2010
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    Sprich mit Deinem Bezirksschornsteinfeger. Der hilft gerne beim Aussuchen eines Ofens, der mindestens 5 Jahre hält. Vielleicht auch 10, ich habe da gerade nicht den Überblick, aber die Gesetze werden ja nicht ohne Übergangsfristen gemacht.
     
  5. greentux

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    Wenn nichts passiert in Deutschland, wird das so passieren. Da kann einem schon Angst und Bange werden.
     
  6. bernix

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    Mein Computer ist mal abgestürzt....das lag aber nicht an einem Virus...er ist mir aus der Hand gerutscht....:D

    Deine Aussage mag im Grunde richtig sein....im Zusammenhang mit Filtertechnik/-Einführung ist sie etwas unglücklich...

    Es wäre schon geholfen, wenn gewissen Nutzer mal genauer auf die Finger geschaut würde, WAS verheizt wird und WIE geheizt wird.

    Ich vermute hier enorme Verbesserungsmöglichkeiten ......alleine der korrekte Zug im Kamin durch eingebauten Zugbegrenzer hat bei mir die Menge an Brennholz ordentlich gesenkt....

    gruss
     
  7. Spe-vo

    Spe-vo

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    http://foersterverband.ch/waldtage/cmsx/media/school/Holzproduktion-Lehrer.pdf

    ist zwar vom Försterverband der Schweiz, aber ich denke das ist egal.
    Hier wird das Gegenteil deiner Aussage behauptet.

    Das Problem ist nicht das Holz, sondern die Verbrennung selbst. Wenn die Luftzufuhr nicht korrekt eingestellt ist, dann entstehen vermehrt Schadstoffe. Auch ist darauf zu achten, dass das Holz ausreichend trocken ist.
    Wenn ein Kamin richtig betrieben wird, dann "stinkt" er nicht.

    Sollte Filtertechnik zum Einsatz kommen, wird sich das Betreiben eines Kamins nicht mehr "lohnen". Die Kamine/Öfen werden verschwinden.
    Rechnet man die eigene Arbeit, beim Brennstoff besorgen, lohnt es jetzt schon nicht.

    Kaminholz, darf zum Zeitpunkt des "Einschiebens" in den Ofen nicht mehr als ca. 70€ gekostet haben. Und das bei einer optimalen Verbrennung.

    Filtertechnik müsste dann ebenso bei allen Pelletskaminen und HAckschnitzelanlagen, sowie Scheidholzöfen eingebaut werden. Die werden dann auch alle unwirtschaftlich.
     
  8. #7 Blackseven, 5. Januar 2010
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    Selbst wenn ein solcher Ofen CO2-Neutral ist ist es naiv anzunehmen, das CO2 der einzige Klimakiller ist. CO2 ist von der Politik zum Generalschuldigen degradiert und die naive Bürgerschaft und damit der Wähler glaubt's, wie so vieles...

    Beim Verbrennen von Holz entstehen, wie beim Verbrennen von jedem anderen Festkörper auch, jede Menge gesundheitsschädlicher Brandgase und eben nicht nur CO2. Da verbrennt heute jeder moderne Benziner-V8 mit KAT sauberer wie der heimische Kamin. Selbst Diesel stoßen mittlerweile weniger aus. Und da sind wir dann auch noch stolz drauf. Armes Deutschland...

    Wenn jemand sagt, das er mit Holz heize, weil ihm alles Andere zu teuer ist, kann ich das nachvollziehen. Wenn er sagt, er möge die ungeregelte starke mollige Wärmeentwicklung, ist das für mich auch noch nachvollziehbar. Wenn aber einer sagt, er heize mit Holz, damit er die Umwelt schont, gehört ihm sein Ofen an den Kopf genagelt...

    Sorry, ist meine Meinung...

    BlackSeven
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Und damit stehst Du nicht alleine da.

    Betrachtet man das Verbrennen von Holz als Hobby, dann spielt Wirtschaftlichkeit keine Rolle.
    Und das CO2 Argument ist sowieso unsinnig, wie lange braucht ein Baum bis er in der Natur verrottet, und wie schnell wird er durch den Ofen verbrannt?

    Schaut man sich die Standard 0815 Kaminofen an die in so manchem Wohnzimmer stehen, dann gibt es keinen Unterschied zu den Kisten vor 100 Jahren. Mal sehen wie lange es diesmal dauert bis die Kisten wieder entsorgt werden.

    Gruß
    Ralf
     
  10. OldBo

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    Ich hasse Werbungen, die ich nicht genehmigt habe
    Und beim Verrotten werden auch klimarelevante Gase freigesetzt :biggthumpup:
     
  11. #10 wasweissich, 5. Januar 2010
    wasweissich

    wasweissich Gast

    wenn man sich die dreihundertfünfzigeurobaumarktöfchen und deren sekundärluftzufuhr/regelung ansieht , da kann einem schon angst und bange um die umwelt werden . die dinger kann man beim besten willen und wissen nur bedingt vernunftig betreiben .

    und eine vernunftige beratung gibt es zu diesen sorgenkindern auch nicht , woher auch ..........
     
  12. #11 HolzhausWolli, 5. Januar 2010
    HolzhausWolli

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    Sollte denn nicht zum Jahr 2012 ein Gesetz in diesem Zusammenhang in Kraft treten?
    Manche Hersteller weißen doch bereits auf die Konformität bestimmter Modelle hin.
     
  13. #12 wasweissich, 5. Januar 2010
    wasweissich

    wasweissich Gast

    wenn der beste kaminofen falsch betrieben wird , ist es schon problematisch , und die billigdinger sowieso .

    ich behaupte mal , dass 50% der heizer garnicht wissen , was sekundärverbrennung ist , und von denen die das schonmal gehört haben , weiss die hälfte nicht , wie es wirklich funktioniert .

    sonst wehten nicht so viele dunkle rauchfahnen über den dächern....
     
  14. bernix

    bernix

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    ..hat meiner nicht....braucht er auch nicht....:biggthumpup:
    hat auch nur 250euro umgerechnet gekostet


    Und: Man kann ihn offensichtlich sehr vernünftig betreiben...sagt zumindes mein Schornsteinfeger anhand Menge und Aussehens des Rußes....
     
  15. greentux

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    mmmh, was ist mit den ganzen Gas- und Ölbrennern, die nach Jahren alle suboptimal laufen (im HTD Forum hat einer seinen Verbrauch halbiert)?

    Womit soll man sonst noch heizen? Ziehen wir alle auf die Kanaren...
     
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  17. R.B.

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    Öler halten ihre Spezifikation auf Dauer ein, vorausgesetzt sie werden richtig gewartet. So lange der meist unwissende Betreiber seine Finger von der Kiste lässt, und sich auf die Bedienung beschränkt, kann nichts schief gehen.

    Beim Holzofen sieht es anders aus. Ein Kaminofen erfordert eine gewisse Sorgfalt beim Betrieb, und das ist meist der Knackpunkt......ganz zu schweigen vom Brennstoff (man wundert sich was manchmal in die Kiste wandert).

    Gruß
    Ralf
     
  18. greentux

    greentux

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    Wir vergleichen hier aber "richtig Betreiber" und "falsch Betreiber" und da vermute ich, nimmt sich das alles nichts.

    Schonmal nen Brunner Heizeinsatz mit Ablaufsteuerung gesehen?
     
Thema:

"Raumofen" - ein Ausläufer? (Feinstaub, Reglementierung?)

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